Telefónicas M2M-Lösung für Trianel

Am Dienstag beginnt in Essen wieder die E-World Energy & Water und Telefónica wird auf Europas führender Energiefachmesse wieder eine interessante Produktneuheit vorstellen. Im vergangenen Jahr hatte die Leading Digital Telco dort ihre Lösung zur drahtlosen Vernetzung von intelligenten Mess-Systemen präsentiert: Mit Telefónica Smart Meter Connect lassen sich Zähler für Strom, Gas, Wasser oder Wärme einfach über eine Mobilfunkverbindung fernablesen – und zwar sogar dort, wo das Netz gar nicht hinreicht.

Wer das nicht glaubt, der kann es noch einmal live auf der Messe in Essen erleben und dabei gleich das neue Angebot für die Energie-Branche kennenlernen. Telefónica Deutschland verbessert auch im Geschäftskundenbereich fortlaufend das Netz, Produkt- und Service-Erlebnis. So sorgt der erfolgreiche Netzbetreiber dafür, dass deutsche Unternehmen die vielen Möglichkeiten der Digitalisierung immer besser nutzen können. Deswegen lohnt sich der Besuch an Stand GA-24 für jeden Fachbesucher der E-World Energy & Water. In den vergangenen Monaten haben sich immer mehr Unternehmen aus der Energiewirtschaft für Telefónica entschieden. Ein anschauliches Beispiel für den Nutzen der Telefónica-Lösungen ist der Referenzkunde Trianel.

Trianel: Strom für mehr als sechs Millionen Menschen

Die Trianel GmbH wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, die Interessen von Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern zu bündeln und deren Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im Energiemarkt zu stärken.

Dieser Idee – Leistung im Netzwerk zu bündeln – folgen mittlerweile über 100 Gesellschafter und Partner aus dem kommunalen Bereich. Zusammen versorgen die Trianel-Gesellschafter über sechs Millionen Menschen in Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.

Damit ist Trianel das führende Stadtwerke-Netzwerk in Deutschland und Europa. Die rund 300 Mitarbeiter konzentrieren sich auf die Unterstützung der Stadtwerke bei ihrer Versorgungsaufgabe. Im Energiehandel und in der Beschaffung wurden gezielt Interessen gebündelt und Synergien genutzt. Im Laufe der Jahre sind systematisch neue Geschäftsfelder aufgebaut worden. Neben der Energiebeschaffung ist Trianel in der Energieerzeugung, im Energiehandel, der Gasspeicherung, aber auch in der Beratung von Stadtwerken aktiv.

Energiewende: Durch Digitalisierung ermöglicht

Energiebranche steht vor einem grundlegenden Wandel. Sie muss die Energiewende in der Praxis umsetzen. Mit der Umstellung auf erneuerbare Energien verändert sich nicht nur die Stromerzeugung, sondern auch die nachfolgenden energiewirtchaftlichen Wertschöpfungsstufen bis hin zum Kundenverhalten.

Neue Geschäftsmodelle können den geänderten Anforderungen Rechnung tragen und einen Beitrag zu einer modernen Energieversorgung leisten. Ein wesentlicher Schritt zur modernen Energieversorgung ist die Digitalisierung der Erzeugungs- und Verbrauchsdaten mit Hilfe intelligenter Stromzähler.

Smart-Meter werden nicht mehr einfach nur den Stromverbrauch messen, sondern können auch in Echtzeit Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten steuern und regeln.

Nach einem Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums sollen ab 2016 oder 2017 zunächst Verbrauchsstellen mit einen Jahresbedarf von mehr als 6000 Kilowattstunden Strom und dezentrale Stromeinspeisestellen wie Windräder, Solaranlagen und kleine Kraft-Wärme-Kraftwerke mit Smart-Metern ausgestattet werden.

Damit gibt es in überschaubarer Zeit keinen flächendeckenden Ausbau, sondern vielmehr viele einzelne Spots, die über einen intelligenten Energiemesser verfügen. Ein eigenes Kommunikationsnetz dafür aufzubauen, ist wegen der damit verbundenen Kosten wirtschaftlich nicht immer sinnvoll. Telekommunikationsunternehmen können diese Lücke insbesondere über den Mobilfunk schließen.

Global SIM: Immer das beste Netz für Smart Meters

In der Praxis sieht das so aus: Die SIM-Karten stellen die Kommunikationsverbindung zwischen dem Smart-Metering-Gateway und dem Server der Trianel-Smart-Metering-Plattform sicher. Sie arbeiten standortunabhängig und lassen sich ohne großen Aufwand in Betrieb nehmen. Das vereinfacht die Ein- und Aufbauprozesse der intelligenten Mess-Systeme von Trianel.

Die SIM-Karten in den Mess-Systemen buchen sich eigenständig in das jeweils zur Verfügung stehende Netz ein und ermöglichen die Datenübertragung. „Da sich die SIM-Karten von Telefónica in jedes Netz einbuchen können, muss der einbauende Techniker vor Ort nicht verschiedene SIM-Karten unterschiedlicher Netzbetreiber testen, bis das passende Netz gefunden wird“, beschreibt Schubert einen weiteren Vorteil der Global-SIM. „Das einfache Handling und die Konfiguration auf nur ein System spart Zeit und vereinfacht die Prozesse enorm.“

Sascha Schubert

Wie sinnvoll und wichtig die Ausstattung mit den Global-SIM-Karten ist, hat Trianel bereits nach der Installation der ersten Smart-Meter an Erzeugungsanlagen festgestellt. „Besonders Wind- oder Photovolatik-Anlagen sind häufig im ländlichen Raum mit einer schwachen Netzanbindung installiert. Das Mobilfunknetz ist hier der einfachste Weg, die Verbindung zwischen dem Smart-Meter und dem Gateway-Adminstrator herzustellen“, sagt Schubert. „Die Erreichbarkeit der Anlagen und damit auch ihre Fernsteuerbarkeit sind aber entscheidend, damit die Betreiber von Windanlagen an der Direktvermarktung teilnehmen und damit die Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen erhöhen können.“

Die Fernsteuerbarkeit von Erneuerbare-Energien-Anlagen über Smart-Metering ist eine sehr moderne und kostengünstige Lösung zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben und ersetzt zunehmend die alte Rundsteuertechnik.

„Über Smart-Metering können die Anlagen aber nicht nur gesteuert werden. Vielmehr haben der Betreiber und der Direktvermarkter über das Monitoring auch jederzeit Einblick in die Erzeugungsleistung der Anlagen“, erläutert Schubert.

Wenn in Zukunft mehr Smart-Meter für noch genauere Informationen über den Stromverbrauch und die Erzeugung sorgen, lassen sich Kraftwerkkapazität präziser planen, regenerative Energien wie Sonne und Wind einfacher und besser nutzen sowie der Verbrauch fossiler Energien klimafreundlich senken. Energiewende lässt sich so nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll gestalten.

Die Global-SIM von Telefónica

Telefónica: Vorreiter bei intelligenten Mess-Systemen

Telefónica gehört hier zu den Vorreitern: Im September 2013 unterzeichnete das Unternehmen in Großbritannien einen Vertrag mit der Regierung. Dort werden in den nächsten sechs Jahren 53 Millionen Smart-Meter installiert.

Das Geschäft für Telefónica hat ein Volumen von 1,78 Milliarden Euro. In Deutschland arbeiten die Energieversorger derzeit an den hier passenden Smart-Meter-Lösungen für die Zukunft. Auch wenn noch keine verbindlichen Vorgaben des Bundeswirtschaftsministeriums für den Roll-out vorliegen, haben sie schon mit der Modernisierung ihrer Verteilernetze begonnen.

„Die Global-SIM von Telefónica macht unsere Smart-Metering-Lösung unabhängig vom Provider des Mobilfunknetzes. Gerade in ländlichen Regionen, wo häufig Windräder und große Solaranlagen stehen, und in Grenznähe bringt das wesentliche Vorteile.“
Sascha Schubert, Leiter Technische Dienstleistungen bei Trianel

Als Dienstleister für Stadtwerke hat sich Trianel zum Ziel gesetzt, seinen Kunden den Einstieg in die Digitalisierung der Energiewirtschaft möglichst einfach zu machen. „Wir wollen die Stadtwerke, die mit uns arbeiten, befähigen, die neuen Zählersysteme einzubauen und zu nutzen“, erklärt Sascha Schubert, Leiter Smart-Metering von Trianel. Deshalb testet das Unternehmen zurzeit in direkter Zusammenarbeit mit über 20 Stadtwerken, welche Anforderungen erfüllt werden können und sollen. Zu diesen Anforderungen zählen Aspekte wie einfache Installation und Integration der Technik, Zuverlässigkeit der Netzanbindung und nicht zuletzt der Preis.

Auf der Suche nach der richtigen Vernetzungslösung setzte sich Trianel auch mit dem Angebot und der Lösungskompetenz von Telefónica auseinander. Gleich mehrere Gründe führten schließlich zu der Entscheidung, die Global-SIM-Karten von der deutschen Tochter des spanischen Telekommunikationskonzerns in Pilotprojekten einzusetzen.

„In der Zusammenarbeit profitieren wir von den Erfahrungen der Telefónica aus dem Smart-Metering-Roll-out in England“, betont Schubert von Trianel. Ziel ist es, mit der Lösung von Telefónica eine funktionale und einfache Connectivity für Smart-Metering anbieten zu können. Im Fokus steht die technische Sicherstellung der Kommunikationsstrecken durch ein internationales und nationales Roaming. „Das leichte und unkomplizierte Handling der SIM-Karten sowie die Preisvorteile haben uns überzeugt“, so Schubert.

Gerade die Global-SIM von Telefónica bringt echte Vorteile, weil sie unabhängig von einem bestimmten Netzanbieter funktioniert. Die Global-SIM bucht sich einfach in ein erreichbares Mobilfunknetz an, ganz gleich, ob es von Telefónica, einem inländischen Mitbewerber oder einem ausländischen Provider betrieben wird. „Mit dem Angebot von Telefónica können wir beispielsweise auch Windräder in Grenzregionen mit schlechter Netzanbindung gut an unser Smart-Metering-System anbinden“, erklärt Schubert. „Die Stromzähler senden dort ihre Daten einfach ins nächste verfügbare Mobilfunknetz, die so schließlich übers Internet bei unseren Servern ankommen. Hier können wir die Vorteile der Global-SIM voll ausspielen.“ Die Daten sind dank des BSI-Schutzprofils auf höchstem Niveau gesichert.

Netze von Telefónica erreichen beim „Netzwetter“ gute bis sehr gute Werte

Für ihren großen technischen Mobilfunktest ist die Zeitschrift connect seit langem bekannt. In ihrer aktuellen Ausgabe präsentiert sie nun zum zweiten Mal ihren „Netzwetter“-Bericht, der auf monatlicher Basis zeigt, wie sich die Mobilfunknetze in Deutschland entwickeln.

Anders als der jährliche Test, der sich v. a. auf die Messung technisch machbarer Spitzenwerte fokussiert, basiert das „Netzwetter“ auf individuellen Kunden-Messungen – z. B. über die connect App – und lässt damit bessere Rückschlüsse auf das tatsächliche Netzerlebnis im Alltag zu. Dabei überzeugen die Leistungswerte für das O2 und E-Plus Netz von Telefónica im Vergleich mit dem Wettbewerb.

Positive Aussichten beim „Netzwetter“

Vor allem der kontinuierliche LTE-Netzausbau trage bei Telefónica Deutschland inzwischen Früchte, so das Urteil der connect-Redaktion: „Wenn man allein auf die LTE-Werte sieht, liegt der Schluss nah, dass O2 und insbesondere E-Plus dort sehr gute Performance bieten, wo sie den 4G-Standard ausgerollt haben.“

So zeigt die Vergleichsbetrachtung der über LTE im Mittel erzielten Geschwindigkeiten, dass O2 und E-Plus sich auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb befinden: O2 erzielt in der Kategorie „Durchschnittliche Nutzung“ 3,7 Mbit/s und E-Plus mit 4,8 Mbit/s sogar den zweitbesten Wert. Allerdings weist die connect darauf hin, dass die E-Plus-Nutzer aufgrund der geringeren Verfügbarkeit insgesamt seltener in den Genuss von 4G-Speed kommen.

Auch bei der Kategorie „Power Nutzung“ überzeugen die durchschnittlichen LTE-Geschwindigkeiten von 16 und 14 Mbit/s, mit denen E-Plus und O2 den zweit- und drittbesten Wert liefern. Für ein flüssiges mobiles HD-Streaming reicht dieses Tempo komfortabel aus. Interessant ist auch der UMTS-Vergleich. Hier liegen alle Netzbetreiber sehr nahe beieinander, die maximale Geschwindigkeitsdifferenz beträgt weniger als 0,8 Mbit/s.

O2 und E-Plus: Gute LTE-Versorgung in und außerhalb der Metropolen

Freuen können sich die Kunden von O2 und E-Plus nach diesem nutzerbasierten Netzvergleich auch über die LTE-Geschwindigkeiten außerhalb der 20 größten deutschen Metropolen: Die über LTE im Mittel erreichten Durchschnittswerte von 4,0 Mbit/s bei O2 und 5,1 Mbit/s bei E-Plus sorgen für ein gutes Nutzungserlebnis der Kunden bei ihren alltäglichen mobilen Datendiensten. E-Plus liefert in dieser Kategorie sogar den Spitzenwert. Und auch innerhalb der Top 20 Metropolen können sich die Ergebnisse sehen lassen: Hier liegt E-Plus mit 5,0 Mbit/s sogar an zweiter Stelle, O2 zeigt mit immer noch durchaus gute 3,4 Mbit/s.

Zeitliche Verweildauer im LTE-Netz belegt Erfolg des LTE-Ausbaus

Dafür, dass der LTE-Ausbau von Telefónica weiterhin zügig voranschreitet und inzwischen rund 75 Prozent der deutschen Bevölkerung erreicht, spricht eine weitere interessante Zahl des Netzwetterberichts. So hat die connect u.a. die zeitliche Verweildauer der Nutzer in der jeweiligen Mobilfunktechnologie gemessen: O2 Kunden, die mit einem LTE-fähigen Smartphone und einem LTE-Vertrag ausgestattet sind, befinden sich inzwischen rund 60 Prozent ihrer Nutzungszeit im LTE-Netz. Bei E-Plus ist die Verweildauer erwartungsgemäß etwas weniger lang.

Dafür liegen die Netze von Telefónica in der kombinierten UMTS- und LTE-Versorgung vorne. Mit 93,8 bzw. 94,9 Prozent zeigen sie den höchsten Zeitanteil in den beiden Netzstandards, die eine zuverlässige und reibungslose mobile Nutzung von Facebook, YouTube & Co. bieten.

Nimmt man die zeitliche Verweildauer der Kunden mit Nicht-4G-fähigen Endgeräten im 3G-Netz, so präsentiert E-Plus im nutzerbasierten Netzwetter-Check das dichteste UMTS-Netz: Knapp 93 Prozent ihrer Nutzungszeit verbringen die E-Plus Kunden im 3G-Netz.

Ausblick: Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Netz

Künftig werden Telefónica Kunden von einer noch besseren Netzversorgung profitieren, die die Stärken des O2 Netzes bei LTE mit denen von E-Plus bei UMTS vereinigt. So hat Telefónica Deutschland im Januar dieses Jahres die bundesweite Zusammenführung der UMTS- und GSM-Netze von O2 und E-Plus gestartet. Parallel baut das Unternehmen sein LTE-Netz zügig weiter aus und plant, Mitte 2016 auch eine gemeinsame LTE-Nutzung zu ermöglichen.