Gut vernetzt im Internet der Dinge

Die digitale Revolution erfasst mit hohem Tempo immer mehr Lebensbereiche und prägt zunehmend auch industrielle Anwendungen. Geräte, Maschinen und Fahrzeuge werden vernetzt und kommunizieren automatisch miteinander. Dieses sogenannte „Internet der Dinge“ verändert Wertschöpfungsketten und ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle.

Telefónica Deutschland treibt diese Entwicklung branchenübergreifend mit voran und bietet Unternehmen vielfältige Lösungen zur Vernetzung im Internet der Dinge an.

Im aktuellen Geschäftsbericht von Telefónica Deutschland werden die verschiedenen Machine-to-Machine-Anwendungen vorgestellt, die Telefónica schon heute gemeinsam mit Partnern anbietet. Die Übersicht zeigt, wie vielfältig die Einsatzgebiete sind: von vernetzten Schuhen bis hin zu schlauen Gas- und Stromzählern ist alles möglich.

Erleichterung im Alltag und Retter in der Not

Wie uns das „Internet der Dinge“ den Alltag erleichtern kann, zeigt zum Beispiel die Smartphone-App, mit der die Standheizung im Auto bequem von jedem Ort aus zu steuern ist. Die von Telefónica-Partner digades entwickelte Lösung funktioniert unabhängig von der Entfernung zum Fahrzeug.

Auch im Gesundheitsbereich gibt es viele Anwendungen, die im Notfall sogar Leben retten können. Telefónica-Partner Libify hat eine Lösung namens „Geocare“entwickelt, mit der sich ein möglicherweise lebensrettender Notruf von jedem Ort auf der Welt aus absetzen lässt. Damit kann man auf Knopfdruck nicht nur Hilfe rufen, das System schickt automatisch auch die Koordinaten des Aufenthaltsortes mit.

Auch die vernetzten Schuhe der Firma GTX Corporation helfen bei der Ortung von Patienten. Die speziellen Schuheinlagen wurden extra für hilfsbedürftige Menschen entwickelt, die häufig die Orientierung verlieren. Die Einlagen sind mit der Global SIM von Telefónica Deutschland ausgerüstet und verschicken regelmäßig Geodaten. So können im Notfall Pfleger und Angehörige den Patienten zur Hilfe kommen.

M2M für Geschäftskunden nutzt Möglichkeiten der Digitalisierung

Auch im Geschäftskundenbereich sorgt Telefónica Deutschland dafür, dass Unternehmen die vielen Möglichkeiten der Digitalisierung immer besser nutzen können. Mit dem automatischen Fahrtenbuch für Dienstwagen hat die Sixt Leasing AG als einer der führenden Leasinganbieter in Deutschland ein elektronisches Fahrtenbuch entwickelt. Es basiert auf einer innovativen Plug-and-Play-Lösung von Telefónica und ihrem Partner Geotab. Mit einer App können Dienstwagennutzer ihre Fahrtstrecken und den Anlass der Fahrt ganz einfach mit dem Smartphone dokumentieren.

Ein weiteres Beispiel aus dem B2B Bereich sind die vernetzten Gas-, Strom- und Wasserzähler für eine intelligente Steuerung der Energie- und Wasserversorgung. Der Stadtwerke-Verbund Trianel hat mit Telefónica Deutschland eine Smart-Metering-Lösung entwickelt, die stets auf die aktuellen Verbrauchsdaten zugreift und Ausfallsicherheit garantiert. So können die Stadtwerke eine optimale Versorgung sicherstellen.

Konnektivität mit der Global SIM von Telefónica

Bereits 2020 wird es im Internet der Dinge weltweitviermal mehr verbundene Geräte geben als Menschen. Die Menge an Daten, die dabei erzeugt und transportiert wird, dringt in heute kaum vorstellbare Dimensionen vor. Das ist nur möglich mit absolut stabiler und leistungsfähiger IP-Konnektivität. Telefónica stellt diese verlässliche Vernetzung mit der Global SIM nahezu weltweit zur Verfügung.

Was mit der Global SIM im Internet der Dinge noch alles möglich ist, zeigen auch weitere Beispiele im Geschäftsbericht 2015: Dazu zählen u.a. die sich selbst schützenden Kunstwerke des Telefónica Partners ArtGuardian und die Überwachung von fliegenden Teppichen, Formel-1-Wagen oder anderen Fahrautomaten für Kinderplanet.

Vernetzung auch unter Extrembedingungen

Mit der Global SIM garantiert Telefónica Konnektivität in159 Ländern der Erde, sie funktioniert in über 550 Mobilfunknetzen. Sie bucht sich automatisch in das stärkste verfügbare Netz ein und gewährleistet so selbst in den entlegensten Gebieten der Welt die bestmögliche Verbindung.

Auch unter extremen Bedingungen bei liefert die Global SIM verlässliche Konnektivität. So ist sie unempfindlich gegen Temperaturschwankungen von -40 bis +105 Grad Celsius und resistent gegen Stöße.

Alle Daten werden automatisch nach modernsten Standards verschlüsselt. Somit ist ein hohes Maß an Sicherheit garantiert. Bis zu zwei Millionen Mal kann eine Global SIM beschrieben werden und bleibt damit langfristig funktionstüchtig. Auch ohne Stromversorgung speichert sie alle Daten bis zu 10 Jahren und bewahrt somit wichtige Informationen für einen langlebigen Einsatz.

Häufig gestellte Fragen zum Zusammenschluss der Netze von O2 und E-Plus.

Was bedeutet der Netzumbau konkret für mich als Kunden? Wird sich das Netzerlebnis verbessern?

Das gemeinsame Mobilfunknetz wird über rund 30 Prozent mehr Mobilfunkstandorte verfügen, als O2 oder E-Plus jeweils vor dem Zusammenschluss betrieben haben. So werden Sie nach Abschluss der Umbauarbeiten von einer besseren, da ausgeweiteten und dichteren Netzversorgung profitieren.

Welche Datenübertragungsgeschwindigkeiten sollen nach dem Netzzusammenschluss möglich sein? Verändert sich da etwas?

Mit dem Zusammenschluss vereinigen wir die Stärken des O2 Netzes bei LTE mit denen von E-Plus bei UMTS. Außerdem modernisieren wir im Rahmen der Umbauarbeiten auch die Technik der Basisstationen und erhöhen so die Versorgung mit dem Datenbeschleuniger HSPA+ Dual Cell im UMTS-Netz. Damit werden an noch mehr Orten Geschwindigkeiten von bis zu 42 Mbit/s im UMTS-Netz möglich sein. Parallel dazu bauen wir unser LTE-Netz zügig weiter aus. Damit profitieren Sie von einer noch besseren Netzversorgung.

Muss ich als Kunde aktiv werden, um vom Netzumbau in meinem Gebiet zu profitieren?

Kunden, die heute bereits National Roaming nutzen, müssen nichts zusätzlich tun. Kunden, die bislang noch kein National Roaming genutzt haben, müssen ihr Gerät lediglich einmal neu starten.

Welchen Umfang hat der Netzumbau: 2G, 3G und 4G?

Der Zusammenschluss der Netze wird im ersten Schritt für die GSM (2G)- und UMTS (3G)-Netze von O2 und E-Plus erfolgen. Parallel dazu bauen wir unser LTE-Netz zügig weiter aus.

Werde ich über die Umbaumaßnahmen informiert?

Als Kunde der Telefónica-Marken wie auch als Geschäftskunden werden Sie vor Beginn der Umbaumaßnahmen in Ihrem Gebiet per SMS oder Mailing benachrichtigt. Darüber hinaus erhalten Sie unter netz.telefonica.de weitere Informationen zum Netzzusammenschluss. Partnermarken von Telefónica Deutschland entscheiden selbst, ob sie ihre Kunden vorab informieren möchten.

Wie viele Stationen werden abgebaut?

Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Ziel des Zusammenschlusses ist die optimale Netzinfrastruktur. Das bedeutet, dass wir Standorte mit Blick auf die bestmögliche Netzversorgung im jeweiligen Umbaugebiet zusammenführen. Nach Abschluss der Integration wird das gemeinsame Mobilfunknetz über rund 30 Prozent mehr Mobilfunkstandorte verfügen, als O2 oder E-Plus jeweils vor dem Zusammenschluss
betrieben haben.

Werden nur E-Plus-Stationen abgebaut?

Nein, denn das Ziel ist die optimale Verteilung von Stationen aus beiden Netzen, um Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis beim mobilen Telefonieren und Surfen zu bieten.

Habe ich als Kunde Einschränkungen zu befürchten?

Von dauerhaften Einschränkungen gehen wir nicht aus. Die Umbauarbeiten vor Ort sind so geplant, dass Einschränkungen nur zeitlich und räumlich begrenzt auftreten. Während der Umbauphase in den nächsten Wochen kann es zu kurzzeitigen Einschränkungen bei Telefonie und mobilem Internet kommen. Die einzelnen Stationen werden in kurzer Zeit umgebaut. In den allermeisten Fällen übernimmt in der Zwischenzeit eine benachbarte Station die Versorgung.

Werden im Rahmen des Netzzusammenschlusses auch neue UMTS- oder GSM-Standorte entstehen?

In der Regel bieten die Standorte aus den bereits bestehenden Netzen bereits die optimale räumliche Verteilung. Der Aufbau zusätzlicher Standorte für GSM oder UMTS wird deshalb ein Ausnahmefall sein. Der LTE-Ausbau wird hingegen konsequent parallel zur Netzintegration fortgeführt.

Wird das National Roaming im Zuge des Netzumbaus wieder abgeschaltet?

Nach dem Netzumbau wird es ein gemeinsames Netz geben, das alle Kunden vollumfänglich nutzen können. Das National Roaming ist dann überflüssig.

Warum ist ein gemeinsames Netz erforderlich? Kann man nicht einfach das National Roaming beibehalten?

Das neue gemeinsame Netz wird durch die verbesserte Infrastruktur eine optimale Netzabdeckung und zuverlässig leistungsstarke Netzperformance für alle Kunden der Marken und Partnermarken von Telefónica Deutschland gewährleisten. Und damit besser sein als das National Roaming.

Wird der Netzzusammenschluss Auswirkungen auf die Mobilfunkverträge der Kunden haben.

Der Netzzusammenschluss hat keinen Einfluss auf Verträge, Tarife und Tarifoptionen unserer Kunden.

Wie passt die Netzintegration mit der Botschaft „2 Netze sind besser als 1“ zusammen?

Das vereinte Netz mit seinen optimal verteilten Standorten wird allen Kunden der Marken und Partnermarken von Telefónica Deutschland über alle Netzstandards hinweg eine noch bessere Netzabdeckung und noch zuverlässiger leistungsstarke Netzperformance bieten als zwei Netze.

Kann ich sehen, dass in meinem Gebiet das Netz zusammengeschlossen wird?

Ja, dies ist im Live Check sichtbar unter: o2online.de/hilfe/o2-netz/

Welche technischen Voraussetzungen müssen meine Endgeräte erfüllen, um voll vom gemeinsamen Netz zu profitieren?

Ihre Endgeräte müssen OTA-Messages empfangen können. Und sie sollen keine Vorauswahl des zu nutzenden Netzes treffen (z.B. in der Firmware). Beide Netzwerkcodes (o2: 262-07; E-Plus: 262-03) müssen genutzt werden können.

IoT Connect auf der CeBIT 2016

Auf der CeBIT hat Telefónica Deutschland auch sein neues Tarifportfolio für die automatische Kommunikation von Maschine-zu-Maschine (M2M) vorgestellt: IoT Connect bietet ein breites Spektrum von Leistungen, die sich flexibel an die individuellen Anforderungen von Unternehmen anpassen lassen.

Das Kernstück der neuen Lösung für das Internet der Dinge (IoT) ist die Global SIM von Telefónica. Sie verbindet sich in jedem Land automatisch mit dem jeweils stärksten verfügbaren Mobilfunknetz, damit überall die bestmögliche Anbindung für die vernetzten Maschinen gewährleistet ist. Für das Management der angeschlossenen Geräte wird wieder Telefónicas leistungsstarke Plattform genutzt: Smart M2M ist eine intuitive webbasierte Gesamtlösung für Unternehmen, die ihre unterschiedlichen vernetzten Maschinen kosteneffizient und zentral verwalten, visualisieren und überwachen möchten.

IoT Connect: M2M-Konnektivität nach Maß

IoT Connect bietet die größtmögliche Flexibilität, denn die Kunden können sich selbst das passende Setup gemäß ihren Anforderungen aus dem Leistungskatalog von Telefónica zusammenstellen.

Besonders hilfreich für den Start neuer IoT-Projekte ist die hochmoderne Management-Plattform: Smart M2M liefert wertvolle Echtzeit-Informationen und ermöglicht die einfache und flexible Steuerung von Konnektivität sowie die reibungslose Integration in bestehende IT-Systeme.

Und auch für die Abrechnung wurde eine neue intelligente Lösung gefunden, die besonders kosteneffizient für die Anwender ist: das dynamische Pooling. Dabei kaufen die Kunden praktische M2M-Datenpakete, die exakt auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind und von allen ihren vernetzten Maschinen gemeinsam genutzt werden. Die Gesamtgröße dieser Pakete richtet sich nach der Anzahl der verwendeten SIM-Karten und kann jederzeit an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Global SIM: Mit Connect Plus und LTE

So muss keine Firma mehr zu viel bezahlen, denn auch für die SIM-Karten fallen keine Kosten an, solang sie noch nicht freigeschaltet wurden. Jede Karte wird immer erst bei Bedarf durch den Kunden über die Smart-M2M-Plattform aktiviert.

Eine optimale Netzabdeckung in allen Ländern garantiert dabei die neue Funktion Connect Plus. Damit können in jeder vereinbarten Tarifzone bei Bedarf noch weitere Netzanbieter für die M2M-Kommunikation freigeschaltet werden. Die Global SIM macht es möglich und für Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen steht dafür sogar LTE bereit.

IoT Connect kann ab Anfang April bestellt werden und wird schon in dieser Woche auf der CeBIT in Hannover präsentiert: in Halle 13 am Telefónica-Stand D082 bei der M2M Alliance.

Der digitale Wandel: Vernetzen, Erleben, Wertschöpfen

Das entstehende Internet der Dinge wird komplette Wertschöpfungsketten verändern und völlig neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Schon in wenigen Jahren wird es um ein Vielfaches größer sein als das heutige Internet. So soll die Zahl der vernetzten Geräte von fünf Milliarden Ende 2014 bis Ende 2019 auf 35 Milliarden steigen. Dies wird sowohl das wirtschaftliche, als auch das gesellschaftliche Umfeld bedeutend prägen. Drei Viertel davon werden vernetzte Maschinen sein und die Beispiele dafür zeigt Telefónica bereits in zahlreichen Kundenbeispielen auf. Der schnell vorankommende Ausbau der LTE-Mobilfunknetze ist eine wichtige Grundlage für das Internet der Dinge und auch das mobile Superbreitband nach dem 5G-Standard ist bereits absehbar. So kann die Wirtschaft bei der Digitalisierung richtig Gas geben und wird in den nächsten Jahren bedeutende Fortschritte vermerken.

Sprecher
Helmut Schnierle
Head of M2M Sales, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Telefónica Energielösungen auf der E-World 2016

Die Messe E-world energy & water Essen ist die europäische Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft mit begleitendem Kongress. Rund 650 Aussteller aus mehr als 20 Nationen präsentieren auf der E-world energy & water Messe Essen ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Strom-, Gas- und Wasserwirtschaft, Energietechnik und Energieeffizienz sowie Erneuerbare Energien und Smart Energy.

Das Energy-Team von Telefónica hat auf der E-World 2016 unsere innovative, weiterentwickelte Smart Meter Connect Lösung vorgestellt. Mit Smart Meter Connect bietet Telefónica eine neue Konnektivitätslösung zur Anbindung intelligenter Messsysteme. Durch unsere spannende Showcases: Smart-Meter-Connect-Gadget-Wall und den Tesla Model S, haben die Besucher das Smart Metering und die E-Mobility hautnah erlebt. Dazu konnten sie Energiemanagement-Lösungen mit allen Vorteilen der Managed Connectivity von Telefónica entdecken:

  • Gesicherte Konnektivität dank Global SIM-Karte
  • Leistungsstarke Datenübertragung
  • Zuverlässige Messsysteme

Außerdem präsentierten unsere Partner eeMobility, Venios und Arkadon die neuesten Entwicklungen in der E-Mobility und dem Energiemanagement am Telefónica-Stand.

Mehr Informationen zu unseren Energy-Produkten finden Sie in unserem Energy-Bereich. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung: 0800 622 44 63.

Entdecken Sie die M2M-Services von Telefónica. Wir stellen Ihnen alles bereit, um mit M2M-Technologie zu starten:
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