Digital Innovation Day 2017

Digitalisierung praktisch

Nichts ist überzeugender als die Praxis. Deshalb zeigt Telefónica auf dem Digital Innovation Day am Mittwoch, 27. September 2017, mit Partnerunternehmen, wie Digitalisierung konkret funktioniert und wie aus der intelligenten Vernetzung neue Services und Business-Modelle entstehen.

„IT“ ist out, „digital“ ist in. Nicht mehr die Informationstechnologie an sich zählt, sondern eine ihrer wichtigen Eigenschaften: „Digital“ ermöglicht es, Daten, Informationen und Services orts- und zeitunabhängig anbieten und nutzen zu können; in Verbindung mit dem 3D-Druck erlaubt „digital“ dies sogar für Gegenstände. Nicht zuletzt deshalb heißt der ehemalige „Nationale IT-Gipfel“ in diesem Jahr zum ersten Mal „Digital-Gipfel“.

Zahlreiche Vorträge zum Thema Digitale Transformation auf dem Digital Innovation Day

Im Kern geht es nicht mehr vordergründig um Informations- und Telekommunikationstechnologie, sondern um die Digitalisierung in ihrer ganzen Breite, von der Kultur- und Kreativwirtschaft bis hin zur Industrie 4.0.

Foto: www.ipsos.com

Das Thema kommt mittlerweile auch bei der breiten Bevölkerung positiv an, wie eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos anlässlich der Digitalkonferenz re:publica ermittelt hat: Mehr als jeder zweite Deutsche (54 Prozent) sieht die Digitalisierung positiv, nur gut jeder Zehnte (11 Prozent) steht dieser Entwicklung negativ gegenüber. Da scheint die sonst weit verbreitete Skepsis in Deutschland gegenüber neuen Technologien nicht mehr die große Rolle zu spielen.

Für den Erfolg deutscher Unternehmen ist das denn auch entscheidend – denn nach der Digitalisierung von Information, Kommunikation, Handel und vielerlei Services mit starker Verbraucherorientierung, bei der die USA die Vorreiterrolle eingenommen haben und Europa die meisten Angebote als Nutzer übernommen hat, geht es jetzt um die Digitalisierung im Kern der hiesigen Wirtschaft.

Maschinen- und Anlagenbau, Mobilität, Chemie, Handwerk – vom Kleinunternehmen bis zum internationalen Konzern –, in allen Wirtschaftsbereichen arbeiten Firmen daran, die Möglichkeiten der ITK-Technologien für neue, wettbewerbsfähige Angebote zu nutzen. Die beiden großen Leitmessen in Deutschland, Cebit und Hannover Messe, haben gezeigt, dass hier ein großes Potenzial liegt, das Unternehmen immer stärker für sich und ihre Kunden nutzen.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt Telefónica am Mittwoch, 27. September 2017, auf dem Digital Innovation Day. In den Münchner Eisbach Studios können Sie in einer Ausstellung, in Vorträgen und in Break-out-Sessions erfahren, wie Sie die Digitalisierung für Ihr Unternehmen und Ihr Geschäft nutzen können. Hier finden Sie den Bauplan für die Digitalisierung. Neben Telefónica, unter anderem vertreten durch Markus Haas, CEO, und Dirk Grote, Director B2B, von Telefónica in Deutschland sowie Vicente Muñoz Boza, Chief IoT Officer von Telefónica, als Sprecher, informieren auch Huawei Technologies als einer der weltweit führenden Anbieter von Informations- und Telekommunikationslösungen, Gemalto als führendes Unternehmen im Bereich digitale Sicherheit und D-Link, Hersteller von Netzwerktechnik und Smart-Home-Anwendungen.

Imagefilm zum Digital Innovation Day 2016

Melden Sie sich hier einfach direkt an und sichern Sie sich Ihren Teilnehmerplatz. Einige Hundert an der Digitalisierung Interessierte haben bereits verbindlich zugesagt. Vielleicht inspiriert Sie der Film über den Digital Innovation Day 2016 und überzeugt Sie, dass Sie das Event nicht verpassen sollten.

Wichtige Entwicklung in der Telekommunikation 2017

Vom Ende einer Technik-Ära bis zum Aufbruch in neue Datenwelten

Die zurzeit wichtigsten Entwicklungen der Telekommunikationsbranche folgen in diesem Jahr beinahe unspektakulär den bekannten Plänen: Im Festnetz nähert sich ISDN seinem Ende, im Mobilfunk laufen die Vorbereitungen für die nächste, die 5. Generation. Entwicklungen in der IT, die in diesem Jahr stärker in den Fokus rücken, erfordern die Vernetzung aus der Telekommunikationsbranche als Rückgrat – ohne Vernetzung werden Trends wie Sprachsteuerung, Künstliche Intelligenz und Virtual oder Augmented Reality den Massenmarkt nicht erreichen können.

Von den beiden wichtigsten Entwicklungen dieses Jahres in der Telekommunikation sind Unternehmen wie Verbraucher betroffen: Wer jetzt noch mit ISDN telefoniert, sollte sich schleunigst damit beschäftigen, wie er spätestens ab 2018 weiterhin den sprichwörtlichen Draht zum Rest der Welt behalten will. Weil es schon seit einigen Jahren keine Weiterentwicklung der ISDN-Technik mehr gibt und die Hersteller der entsprechenden Netzwerktechnik das Ende ihres Services für die in die Jahre gekommenen Anlagen angekündigt haben, geht nach den Plänen der großen Telekommunikationsunternehmen im nächsten Jahr die ISDN-Ära zu Ende. Das bedeutet zwar, dass noch ein wenig Zeit für den Umstieg vorhanden ist – aber berücksichtigt man den möglichen Aufwand, kann es allmählich knapp werden. Zumindest für einen cleveren Umstieg.

Festnetz zukunftsfit machen

Der Ausstieg aus der ISDN-Technik bietet einen guten Anlass, die Telefonier- und Kommunikationsgewohnheiten und -anforderungen zu überprüfen. Passt die bisher verwendete Hardware eigentlich wirklich noch zu dem, was Sie brauchen? Gibt es nicht vielleicht längst praktischere Lösungen, die sich gleichzeitig einfacher verwalten lassen? Wie zeitgemäß sind heute noch langlaufende Verträge über Telefon-Hardware? Hat der Wettbewerb nicht vielleicht attraktivere Angebote? Telefónica in Deutschland bietet nicht erst zum Ende der ISDN-Ära zukunftsfähige Telefonie-Lösungen an, zum Beispiel mit Digital Phone, der virtuellen Telefonanlage aus dem Rechenzentrum, die sowohl über IP-Telefone als auch über Smartphones und Software auf dem Notebook oder Desktop-Rechner klassisches Telefonieren ermöglicht – bei ganz ähnlichem Funktions- und Komfortumfang wie eigene Hardware-Telefonanlagen.

Und mit o2 All-IP ermöglicht Telefónica in Deutschland Unternehmen sogar, ihre bisherige Telefon-Hardware mit in die Zukunft zu nehmen: Die Lösung sorgt dafür, dass selbst ältere, intern genutzte ISDN-Technik mit moderner IP-Telefonie verbunden und langfristig genutzt werden kann.

5G ermöglicht neue Services

Bei der zweiten wichtigen Entwicklung, der 5G-Telekommunikationstechnik, besteht noch kein unmittelbarer Handlungsbedarf – die Technik wird zurzeit noch zur massentauglichen Marktreife weiterentwickelt –, aber mit der hohen Bandbreite und insbesondere der sehr schnellen Datenübermittlung im 5G-Netz eröffnen sich neue Anwendungsmöglichkeiten. 10 Gigabit pro Sekunde und eine Latenzzeit von unter einer Millisekunde sollen mit 5G möglich werden. Außerdem sollen 5G-Geräte bis zu 90 Prozent weniger Strom verbrauchen. Unternehmen können damit neue Services anbieten. Deshalb kann es bereits jetzt lohnen zu prüfen und zu überlegen, welche neuen Geschäftsmodelle damit im eigenen Unternehmen entwickelt, welche neuen Services und Angebote den Kunden gemacht werden können.

Einen beispielhaften Showcase hat Telefónica in diesem Jahr auf dem Mobile World Congress vorgestellt und per 5G ein Auto über eine Distanz von 70 Kilometern ferngesteuert – in Echtzeit. Ein anderes Anwendungsbeispiel für hohe Übertragungsgeschwindigkeit von 5G: Der Inhalt einer prall gefüllten DVD kann in weniger als vier Sekunden übertragen werden.

Narrow Band LTE für das Internet der Dinge schon heute

Smarte Wasserzähler lassen sich remote steuern, Foto: KIDKUTSMEDIA/Florian Schmitt

Doch bevor wir 5G im Alltag nutzen können, gewinnt eine andere Mobilfunktechnologie noch an Bedeutung, die die Verbreitung des Internets der Dinge vorantreiben wird: Narrow Band LTE. Die Technologie nutzt die bereits etablierte LTE-Technik, ist jedoch auf schmalbandige Übertragung kleiner Datenpakete und geringen Energieverbrauch optimiert. Batterielaufzeiten von bis zu zehn Jahren sollen möglich sein. Damit eignet sich die Technologie für Anwendungen im Internet der Dinge, in dem es oft um die Übermittlung einfacher Sensoren- oder Tracking-Daten von ein paar Bytes oder Kilobytes geht. Telefónica setzt Narrow Band LTE zum Beispiel für die Anbindung digitaler Wasserzähler ein. Die intelligente Stadt der Zukunft, die Smart City, kann dank Narrow Band LTE heute schon von der cleveren Vernetzung profitieren.

T-Trends mit Netzanbindung

Bei wichtigen Entwicklungen in der IT, die in diesem Jahr Diskussionen, nach und nach auch unseren Alltag erobern, spielt die Vernetzung eine entscheidende Rolle. Telekommunikationsunternehmen rücken damit noch stärker in die Rolle des „Enabler“, des Möglichmachers – denn ohne deren Netze funktionieren die neuen IT-Entwicklungen nicht oder sie können nicht ihren ganzen Nutzen entfalten. Beispiel Sprachassistenten. Siri von Apple, Cortana von Microsoft, Alexa von Amazon und Google Assistant beziehen einen Großteil ihrer Leistungsfähigkeit und Intelligenz von den Servern ihrer Anbieter – und der Weg zwischen Aufnahmegerät und Server führt über die Datenverbindungen, die Telekommunikationsunternehmen über Festnetz und Mobilfunk zur Verfügung stellen. Erst so wird Sprache für die Steuerung von Suchanfragen und Serviceaufträge verständlich. Ein neuer Wettbewerber tritt übrigens dieses Jahr noch auf dem deutschen Markt an: Mit dem Galaxy S8 hat Samsung seinen Assistenten Bixby vorgestellt. Bisher versteht er Koreanisch und Englisch, doch noch im Laufe dieses Jahres soll er Deutsch lernen.

Im Hintergrund greifen alle Sprachassistenten auf das zurück, was die noch wichtigere Entwicklung beschreibt: Künstliche Intelligenz. Sie wird erst durch den Zugriff auf ausreichende Computerressourcen und große Datenmengen sowie ausgeklügelte Analyse und Projektion möglich. Cloud-Computing, das uns Rechenleistung fast unbegrenzt und nahezu jedem Ort bereitstellt, bringt dieses Topthema voran – von unserem Smartphone bis hin zur Steuerung der Industrie 4.0.

Künstliche Intelligenz kann und soll uns auch helfen, eine der großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen: Cybercrime. Mit der Vernetzung unserer Welt in allen Bereichen wachsen auch die Bedrohungen. Mitte Mai führte der massenhafte Angriff auf Computer in 150 Ländern durch den Krypto-Trojaner WannaCry die Verletzbarkeit unserer Gesellschaften vor. Systeme künstlicher Intelligenz könnte Angriffe erkennen und Schutzmaßnahmen einleiten.

Neue Welten können wir mit neuen visuellen Systemen erobern. Virtual und Augmented Reality finden zunehmend Verbreitung. War vor Jahren noch die Datenbrille Google Glass das vielbewunderte und auch umstrittene Ausnahme-Highlight, das Informationen ins Sichtfeld des Nutzers einblenden konnte, drängen mittlerweile Massenhersteller wie Epson und Brother auf den Markt der sogenannten „Head mounted Displays“.

Und Microsoft zeigt mit seiner HoloLens, wie vielfältig die Anwendung sein kann. Virtual Reality kann jeder auch heute schon für ein paar Euro erleben: einfach Smartphone in eine entsprechende Brille aus Pappe oder Kunststoff schieben, schon lassen sich gefilmte oder Computer-erzeugte Welten im Rundumblick erobern.

Europa rückt zusammen

Für alle, die gerne verreisen, bringt dieser Sommer eine ganz besondere Neuerung. Ab dem 15. Juni rücken die Länder der Europäischen Union im Mobilfunk noch ein wenig enger zusammen. Alle Bürger der Europäischen Union können ihre Heimattarife ab diesem Zeitpunkt ohne Roaming-Aufschläge in den insgesamt 28 Ländern der EU genauso nutzen wie zu Hause. Oder anders gesagt: Bisher war der Inlandstarif fürs Smartphone nur auf das Gebiet der Bundesrepublik beschränkt, ab dem 15.06. gilt er bis an die Außengrenzen der EU. So kann das eigene Smartphone in jedem EU-Mitgliedsstaat sowie in Norwegen, Liechtenstein und Island zu denselben Konditionen im Rahmen einer angemessenen Nutzung wie zu Hause genutzt werden. Einige Telefónica-Kunden können diesen Vorteil allerdings schon lange nutzen: In vielen Tarifen wie o2 Free Business ist das EU-Roaming bereits eingeschlossen.

Innovation – Next Stop: IFA Berlin

Die wichtigsten Branchenmessen für die Telekommunikation sind bereits gelaufen: die CES in Las Vegas, der Mobile Word Congress in Barcelona, die Cebit in Hannover. Auf allen Ausstellungen drehten sich viele Gesprächsthemen um neue Hardware, Software und Services. Neue Smartphones mit aktuellster Technik sind bereits verfügbar, etwa das neue Spitzenmodell von Samsung, das Galaxy S8 und S8+ mit Iris-Scanner, das Honor 8 Pro und das LG G6 jeweils mit Dual-Kamera oder Foto-Smartphone Kodak Ektra. Der Nachfolger des Apple iPhone 7, das iPhone 8, wird im Herbst dieses Jahres erwartet. Vorher trifft sich die Elektronikbranche noch auf der IFA in Berlin. Dort werden Drohnen und Smart-Home-Anwendungen das größte Interesse auf sich ziehen – inklusiver vernetzter Unterhaltungstechnik. Dabei steht unzweifelhaft das Smartphone als Fernbedienung und Steuerungselement im Zentrum stehen. In Berlin wird aus Anbietersicht das Weihnachtsgeschäft vorbereitet: Hier werden die Neuheiten präsentiert, die dann unterm Christbaum liegen können.

Doch noch vor Weihnachten, kurz nach der IFA, findet in München noch der Digital Innovation Day 2017 statt. Hier dreht sich alles um die Digitalisierung, um Machine-to-Machine-Kommunikation, um das Internet der Dinge und praxistaugliche Lösungen für Ihr Business – damit Sie Anschluss an die Zukunft behalten. Melden Sie sich jetzt schon an.

Hannover Messe 4.0

Industrie 4.0 setzt sich durch

Digitalisierung, Informationstechnik und Vernetzung erobern die Industrie. Die Hannover Messe wird immer stärker zur Anwendungsmesse für Technologien aus der ITK-Branche. Das hat die diesjährige Auflage der weltgrößten Industriemesse in Hannover eindrucksvoll vorgeführt.

Roboter bestimmen die Bilder der Hannover Messe 2017. Sie zeigen nicht einfach starke Maschinenarme, die schwere Gegenstände bewegen und montieren, sondern sensible, schnelle Automaten, die ihre Fähigkeiten in der direkten Interaktion mit Menschen (ZDF-Mediathek: Roboter zum Staunen) ausspielen. Die viel bestaunten Exponate verbinden aktuelle ITK-Technologien zu konkreten Lösungen: Sensoren erfassen Messwerte in Sekundenbruchteilen, geben sie vernetzt an Prozessoren weiter, die sie verarbeiten und die passenden Stellgrößen quasi als Antwort ermitteln, die sie an Motoren weitergeben. Als „Cobots“, collaborative Roboter für die Zusammenarbeit mit dem Menschen, zählten auf der Hannover Messe zu den Besuchermagneten.

Foto/Video: www.zdf.de

Die Digitalisierung erfasst die Industrie in ihrer ganzen Bandbreite. Keine Branche bleibt unberührt. Als rollende Beispiele dienen gerne Autos mit Elektronantrieb. Galten vor wenigen Jahren Automobilhersteller noch als Exoten auf IT-Messen wie CES in Las Vegas und Cebit in Hannover, haben sie sich dort mittlerweile als feste Größen etabliert. Und auch auf der Leitmesse der Industrie dürfen sie nicht fehlen. Unternehmen wie BMW erklären, wie sie sich die Mobilität der Zukunft vorstellen – mit Autos, die nicht nur zu einem großen Teil von Robotern hergestellt werden, sondern auch selbst als autonom fahrende Roboter fungieren. Angetrieben werden sie von erneuerbaren Energien ohne Emissionen – das Thema, dem BMW seine Präsentation in Hannover gewidmet hatte. Energie war denn auch das zweite Topthema der Hannover Messe 2017.

Unangefochten an Platz Nummer 1 stand das Thema Industrie 4.0. Hier zeigt schon die Vokabel, dass Deutschland durchaus eine gute Chance hat, im globalen Wettbewerb eine Spitzenposition einzunehmen: Sprach man international vor zwei, drei Jahren noch vor allem von der „Smart Factory“, und nur in Deutschland nutzte man die Vokabel „Industrie 4.0“, hat sich mittlerweile eben diese Bezeichnung weltweit verbreitet. Industrie 4.0 umfasst dabei die intelligente, vernetzte Produktion. Sie steht für die flexible Herstellung und nutzt die Potenziale der Digitalisierung. Dazu gehört etwa auch der „digitale Zwilling“ einer realen Fabrik, wie Siemens ihn in Hannover zeigte, aber auch Roboter, wie sie Kuka und Festo präsentierten.

Einer Studie zufolge, die der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) auf der Hannover Messe vorstellte, eröffnen Digitalisierung und Industrie 4.0 hoch entwickelten Volkswirtschaften die Chance, ans Ausland verlorene Produktionsarbeitsplätze zurückzugewinnen: Zum einen fallen bei erhöhter Automatisierung die höheren Arbeitskosten weniger ins Gewicht. Zum anderen erleichtert die Rückverlagerung mehr Flexibilität, die für eine kundenorientierte, individualisierte Herstellung unerlässlich ist. Logisch, dass deshalb auf der Hannover Messe Aufbruchstimmung herrschte.

Das Thema Digitalisierung wird die Leitmesse der Industrie auf jeden Fall noch länger beschäftigen. Die beiden großen Veranstaltungen in Hannover, Cebit und Hannover Messe, rücken damit inhaltliche immer näher zusammen. Wurde die Cebit einst als Ausgründung der Hannover Messe geschaffen, um der damals neuen Büro- und Computertechnik ausreichend Fläche bieten zu können, gibt es mittlerweile eine gewisse Entwicklung, dass Aussteller von der ausgegründeten Cebit zur Hannover Messe ziehen. Prominentestes Beispiel: Microsoft. Der größte Softwarekonzern der Welt war in diesem Jahr nicht mehr mit einem eigenen Stand auf der Cebit vertreten, zeigte aber sehr wohl auf der Hannover Messe, was er für die Industrie zu bieten hat.

Es ist allerdings nicht damit zu rechnen, dass Cebit und Hannover Messe wieder eins werden – dafür sind beide Veranstaltungen einfach zu groß. Selbst das riesige Messegelände in Hannover bietet dafür nicht ausreichend Platz. Und so werden auch im nächsten Jahr beide Messen wieder ihr Publikum in die niedersächsische Landeshauptstadt ziehen.

Übrigens: Telefónica treibt die Digitalisierung voran, damit Kunden die ganze Bandbreite smarter Vernetzung nutzen können. Wie das konkret in der Praxis aussieht, können Sie am 27. September 2017 auf dem Digital Innovation Day (DID) in München erleben. Hier präsentieren Telefónica , Partnerunternehmen und Kunden Lösungen, wie Technologie dazu beiträgt, im Internet der Dinge neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.

Interview mit Helmut Schnierle, Head of M2M/IoT Business Sales bei Telefónica Deutschland

Redaktion: Wie positioniert sich Telefónica im Umfeld des Internets der Dinge?

Schnierle: Als führender digitaler Telekommunikationsanbieter sorgen wir für die Vernetzung der Dinge. Wir sind Mobilfunk-Marktführer in Deutschland. Schon deshalb kommt uns hierzulande eine besondere Position zu, die wir darüber hinaus im Konzern global verstärken können: Wir schaffen weltweit die Verbindungen, die das Internet der Dinge braucht. Dabei sind wir nicht allein auf einer einzelnen Technologie angewiesen, sondern bieten je nach Anwendung auch ergänzende Technologien wie Wireline, also Datenleitung per Stromkabel, oder Mesh-Netze. Wir sehen uns als Generalunternehmer für die Konnektivität, dessen Kernkompetenz in unseren digitalen Netzen liegt. Für konkrete Lösungen arbeiten wir eng mit Spezialisten und Kunden zusammen, um flexibel auf deren Bedürfnisse eingehen zu können.

Redaktion: Welche Schwerpunkte legen Sie denn?

Schnierle: Über unser Internet of Things Partner Program können wir Kompetenzen aus allen Branchen einbinden. Unseren eigenen Schwerpunkt legen wir auf die Bereiche Energie und Mobilität. Aber auch im Gesundheitsbereich können wir sehr schön Erfolge verzeichnen.

Redaktion: Haben Sie dafür ein paar Beispiele?

Schnierle: Next Kraftwerke mit seinem virtuellen Kraftwerk ist sicher ein sehr schöner Anwendungsfall, weil er zeigt, wie auch durch unser Telekommunikationsnetz Intelligenz in die Energienetze kommt. Andere tolle Beispiele bietet unser Kunden Tesla mit seinen viel bewunderten Elektroautos, die ebenfalls unsere Netze nutzen. Gerade im Bereich Mobilität arbeiten wir aber auch mit einem der führenden Anbieter von Tracking-Lösungen an, mit Geotab. Intelligentes Flottenmanagement wird so möglich. Im Bereich Gesundheit bietet das Unternehmen Libify eine tolle Notruflösung, die nicht nur zu Hause, sondern dank unserer Global SIM rund um den Globus funktioniert – und damit dem Mobilitätsbedürfnis der Menschen von heute entgegenkommt.

Redaktion: Wie sehen die nächsten Entwicklungsschritte in Sachen Internet of Things bei Telefónica aus?

Schnierle: Zum einen haben wir noch Ende des vergangenen Jahres mit der „Telefónica Germany Next GmbH“ ein eigenes Unternehmen gegründet, das die Wachstumsfelder „Advanced Data Analytics“ und „Internet of Things“ vorantreiben soll. Zum anderen stecken wir viel in die Weiterentwicklung unserer Netze, ins Rückgrat des Internet of Things. Und wir arbeiten auch schon am Mobilfunk der nächsten Generation, 5G. Gerade das Internet der Dinge wird davon profitieren, weil mit 5G insbesondere die Latenzzeiten für den Datenverkehr noch einmal deutlich verkürzt werden können und der Energieverbrauch der Kommunikationseinheiten sinkt. Diese Entwicklung eröffnet den Weg zu neuen Anwendungen und Geschäftsfeldern. Uns steht eine spannende Zukunft bevor.

Energiewirtschaft mit Vorbildcharakter für IoT

Sicherheit wird zum Schlüsselfaktor für das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) erobert alle Wirtschafts- und Lebensbereiche. Es eröffnet Potenziale für mehr Effizienz und neue Geschäftsmodelle. Doch vor dem Erfolg müssen Hürden wie Sicherheit und Komplexität der Lösungen überwunden werden.

Jetzt gilt es für Unternehmen, die richtigen Partner zu finden und mit eigenen Projekten Erfahrungen zu sammeln. Dann können sie vom technologischen und unternehmerischen Vorsprung im Wettbewerb profitieren.

Angriff aus dem Internet der Dinge. Was wie Science-Fiction klingt, ist bereits Wirklichkeit geworden: Im Herbst vergangenen Jahres schreckten Meldungen die Öffentlichkeit auf, dass wichtige Serverdienste im Internet lahmgelegt wurden – durch Angriffe, die von Kameras, Druckern und Routern ausgegangen waren. Hacker hatten sich Zugriff auf unsichere Geräte im Internet verschafft und deren Leistung genutzt, Server im massiven Ansturm von Dienstanfragen untergehen zu lassen. Die Leidtragenden waren Internetgrößen wie Twitter, Spotify, Airbnb, eBay und die New York Times. Deren Webseiten waren für rund zwei Stunden nicht normal erreichbar.
Der Vorfall war nicht der erste, bei dem es um Manipulation von und mit vernetzten Geräten ging. Bereits 2010 wurde mit Stuxnet der erste Computerwurm bekannt, der industrielle Steuerungen manipulierte.

Die Beispiele zeigen: Im Internet der Dinge lauern dieselben Gefahren wie im übrigen Internet. Kapern, blockieren, umprogrammieren – mit der wachsenden Zahl an Geräten mit Internetverbindung steigen die Risiken. So haben auch die Marktforscher von IDC das Thema Sicherheit als die wichtigste Hürde ermittelt, die Unternehmen ihren Weg ins Internet der Dinge versperrt: In der Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ nannten 48 Prozent der Business-Entscheider und 33 Prozent der IT-Verantwortlichen Datenschutz und -sicherheit als größte Herausforderung.

Dabei gibt es längst gute Lösungen, vernetzte Geräte abzusichern. Häufig stand und steht das Thema Sicherheit nicht im Fokus bei der Entwicklung einer IoT-Anwendung. Doch spektakuläre Fälle wie das Hacken eines Entertainment-Systems in einem Auto, das den Zugriff auf die Fahrzeugsteuerung ermöglichte, haben die Industrie wachgerüttelt. Mittlerweile werden für moderne Fahrzeuge selbst scheinbar unwichtigere System gut geschützt.

Unterdessen entwickelt sich die Energiewirtschaft zum beispielhaften Anwender von sicheren IoT-Systemen. Nachdem der Gesetzgeber im vergangenen Jahr die Regelungen für die Einführung intelligenter Stromzähler verabschiedet hat, geht es jetzt in die massenhafte Anwendung. Gerade beim Smart-Metering in der Energiewirtschaft werden in Deutschland höchste Sicherheitsanforderungen nicht nur gefordert, sondern auch umgesetzt. „Die Anforderungen an intelligente Strommesser, die in Deutschland vom BSI, vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, festgelegt wurden, gehören zu den höchsten der Welt“, erklärt Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy bei Telefónica Deutschland. Telefónica zählt zu den großen und erfahrenen Experten für Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) und Internet of Things: In Großbritannien hat das Telekommunikationsunternehmen den weltweit bislang größten Auftrag für die Vernetzung von insgesamt 53 Millionen Smart-Metern. Auch in Deutschland laufen Smart-Meter-Installationen mit Telefónica. Energieversorger hierzulande setzen auf die Erfahrung, die das Unternehmen national und international gesammelt hat.

Zusätzliche Sicherheit durch einen Zugangspunkt

Während das BSI insbesondere die Spezifikationen für das Gateway, also das unmittelbar mit dem Internet verbundene Teil des Smart-Meters, definiert hat, können Provider großer eigener Netze wie Telefónica für zusätzliche Sicherheit sorgen – indem sie beispielsweise für besondere Anwendungen eigene Zugangspunkte, Access Point Names (APN), anbieten, um die Datenkommunikation über das Internet abzusichern. So kann beispielsweise über Filterlisten (Whitelists) festgelegt werden, welche Domänen, IP-Adressen und Ports eine SIM-Karte über den APN erreichen kann. Zusätzliche Sicherheit bringt ein verschlüsselter Tunnel, durch den die Datenkommunikation direkt zum Endpunkt beim Kunden läuft. Hierbei ist nicht nur sichergestellt, dass die SIM-Karten nur mit Rechnern beim Kunden kommunizieren, sondern dass diese Kommunikation auch abhörsicher ist.

Die Next Kraftwerke GmbH sorgt unter anderem über einen eigenen APN für die Sicherheit ihres virtuellen Kraftwerks: Das Kölner Unternehmen hat mehr als 4000 Energieerzeuger und -verbraucher für eine Leistung von rund 2700 Megawatt miteinander vernetzt und kann sogenannte Regelenergie liefern, obwohl Next Kraftwerke insbesondere regenerative Stromerzeuger mit ihren spezifischen Produktionsschwankungen anbindet. Möglich wird die Einstufung als Regelenergie, die für die Stabilität der Stromversorgung unerlässlich ist, durch die hohe Zuverlässigkeit, mit dem das Unternehmen die angeschlossenen Anlagen steuern kann. Und zu dieser hohen Zuverlässigkeit trägt eine eigener APN von Telefónica bei.

Konnektivität bleibt Knackpunkt

Doch Sicherheit gehört nicht allein zu den Herausforderungen von IoT-Projekten. Gerade die technisch Verantwortlichen sehen nach Angaben von IDC das Thema Netzverfügbarkeit/Konnektivität als weitere Hürde an. Die weite, flächendeckende Verbreitung von IoT-Anwendungen erfordert mehr als nur ein gut ausgebautes Mobilfunknetz, wenn es nicht zum Verbindungsausfall aufgrund von Versorgungslücken kommen soll. Da sind Lösungen gefragt, die Betreiber-unabhängig für Konnektivität sorgen wie die Global SIM von Telefónica. Damit schafft das Unternehmen als Marktführer auf dem deutschen Mobilfunkmarkt netzübergreifende Konnektivität: Speziell auf die Anforderungen der Machine-to-Machine-Kommunikation ausgelegt, verbindet die Global SIM nicht nur in den weltweit 25 Telefónica-eigenen Netzen mit dem Internet, sondern durch Roaming auch in den Netzen anderer Anbieter. Die Global SIM ermöglicht nationales wie internationales Roaming, sodass rund um den Globus für die bestmögliche Mobilfunkverbindung gesorgt ist. Dass es die Global SIM auch in unterschiedlichen Formfaktoren gibt – von der klassischen SIM-Karten-Größe bis zur Nano-SIM-Karten und zum festverlöteten Chip –, macht sie universell einsetzbar, sogar in Anwendungen, die mit Umgebungstemperaturen von -40 Grad Celsius bis 105 Grad Celsius zuverlässig funktionieren müssen.

Daten für neue Geschäfte

Doch das Internet der Dinge ist kein Selbstzweck. Wenn die Hürden Sicherheit und Konnektivität genommen sind, stellt sich die Frage, welche Vorteile sich aus der vernetzten Welt der Dinge ergeben. Die Antwort liegt in der Regel in den Daten, die aus IoT-Anwendungen gewonnen werden können, und aus deren Auswertung. Schlüssel zum Erfolg ist deshalb eine zuverlässige und flexible IoT-Plattform, die nicht nur die Administration von zahlenmäßig großen Installationen leichtmacht, sondern auch so offen angelegt ist, dass sie Daten zur Analyse im Idealfall nahtlos an die Unternehmens-IT weitergeben kann. Etwa wie die Plattform Smart-M2M von Telefónica. Sie erlaubt nicht nur die Administration von SIM-Karten, sondern auch die Überwachung und Automatisierung. Mächtige Werkzeuge erleichtern die Arbeit und machen manche Services erst möglich. So können beispielswiese SIM-Karten komfortabel über Filter gesucht, zu Gruppen zusammengestellt und gemeinsam bearbeitet werden. Jede SIM-Karte lässt sich in Smart-M2M mit eigenen, suchbaren Notizen versehen und so leicht auffinden. Diagnosemöglichkeiten erlauben es, sowohl den aktuellen Betriebszustand von SIM-Karten als auch Verbrauchs- und Abrechnungsdaten annähernd in Echtzeit zu prüfen. Alarme beim Überschreiten von definierten Datenmengen oder bei Verwendung einer SIM-Karte in einem anderen Gerät sorgen für schnelle Information und ermöglichen so etwa die automatische Abschaltung einer Karte. Neben der grafischen Web-Applikation macht eine API-Schnittstelle auch die Anbindung an IT-Anwendungen wie das CRM-System des Kunden möglich.

Für Next Kraftwerke gehört beispielsweise die Smart-M2M-Plattform von Telefónica zu den wichtigen Gründen, den deutschen Marktführer im Mobilfunk als Vernetzungspartner gewählt zu haben. „Wir haben uns aus wirtschaftlichen Gründen für Telefónica entschieden – aber auch, weil das webbasierte Managementsystem Smart M2M einen robusten Eindruck macht. Andere M2M-Plattformen erschienen uns nicht ganz so ausgereift wie die von Telefónica“, sagt Norman Gentges, stellvertretender Leiter des virtuellen Kraftwerks von Next Kraftwerke.

Telefónica gehört mit seinem Angebot aus Konnektivität, robuster Administrationsplattform, flexiblem Tarifsystem und großer Erfahrung zu den Top-Playern im Internet of Things. Damit versteht sich das Unternehmen als Partner auf Augenhöhe von Kunden und Lösungsanbietern. Mit seinem Internet of Things Partner Program (IPP) hat Telefónica nicht nur ein Programm zur Vertriebspartnerschaft aufgelegt, sondern auch für die Erweiterung der Anwendungskompetenz – damit Kunden IoT-Lösungen schnell entwickelt und einfach auf den Markt bringen können.

Verantwortungsvolle Unternehmensführung in der digitalen Welt

Corporate Responsibility Report 2016 veröffentlicht:

Digital.Nachhaltig.Nah.“ zeigt: Telefónica Deutschland glaubt an die Chancen digitaler Technologien für eine nachhaltigere Welt. Mit dem heute veröffentlichten Corporate Responsibility Report 2016 bekräftigt das nach Kundenzahl größte deutsche Mobilfunkunternehmen seinen Anspruch, seinen Kunden ein digitales Leben nach ihren eigenen Vorlieben und Wünschen zu ermöglichen. Zugleich will Telefónica Deutschland die wichtigsten Rohstoffe der Digitalisierung – Konnektivität und Daten – verantwortungsbewusst nutzen. Über die Nachhaltigkeitsaktivitäten gibt der Bericht transparent und im Einklang mit dem international anerkannten Standard der Global Reporting Initiative (GRI) in der Option G4 „comprehensive/umfassend“ Auskunft.

„Wir werden nur dann Erfolg haben, wenn die Digitalisierung den Menschen dient und alle an ihren Errungenschaften teilhaben können“, erklärt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland anlässlich der Veröffentlichung des neuen CR-Reports. Ziel sei es, mit innovativen Technologien und Services das digitale Leben der Kunden, Partner und der Gesellschaft insgesamt zu bereichern und mehr über deren Wünsche und Bedürfnisse zu lernen. Der enge Dialog mit den Anspruchsgruppen ist deshalb sehr wichtig.

Responsible Business Plan gibt Ziele für 2020 vor

Im Jahr 2016 hat Telefónica Deutschland die CR-Strategie mit dem Ziel weiterentwickelt, das Engagement noch enger mit dem Kerngeschäft des Unternehmens zu verzahnen. In dem Responsible Business Plan 2020 hat Telefónica Deutschland unter dem Motto „Unsere Zukunft. Unser Anspruch.“ für die drei Schwerpunktfelder „Verantwortlich wirtschaften“, „Leben in der digitalen Welt stärken“ und „Umwelt und Klima schützen“ übergreifende Zielstellungen für die nächsten Jahre formuliert.

Diese sind mit Kennzahlen verknüpft, an denen sich die Fortschritte des Unternehmens messen lassen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit digitalen Technologien dazu beitragen können, gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern und eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben“, erklärt Valentina Daiber, Director Corporate Affairs der Telefónica Deutschland Group.

Verantwortlich wirtschaften

Im Sinne einer verantwortlichen Unternehmensführung achtet Telefónica Deutschland auf eine faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Stakeholdern. Das Unternehmen handelt regelkonform im Hinblick auf alle Gesetze, gesellschaftlichen Richtlinien sowie Wertvorstellungen und fördert nachhaltiges Wirtschaften in seiner Lieferkette. Auch die Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter ist dabei zentral. Bis 2020 möchte Telefónica Deutschland durchgängig gute bis sehr gute Ergebnisse in relevanten externen Bewertungen und in Stakeholderbefragungen erzielen.

Zudem fördert das Unternehmen ein nachhaltiges Beschaffungs- und Lieferantenmanagement und hat dafür im Jahr 2016 seine Supply Chain Sustainability Policy vollständig überarbeitet und neue Aspekte integriert, beispielsweise Datenschutz und Antikorruption. Die Lieferanten werden künftig zur Umsetzung dieser Mindestanforderungen verpflichtet.

Leben in der digitalen Welt stärken

Telefónica Deutschland will alle Menschen für die Vielfalt der digitalen Möglichkeiten begeistern und ihre Kompetenzen im digitalen Lebensalltag nach ihren individuellen Anforderungen und Wünschen stärken. Nachhaltige Innovationen treibt das Unternehmen voran und bietet über die Analyse großer Datenmengen neue Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Entscheidend ist dabei, dass die Kunden die Hoheit über ihre Daten behalten.

Bis zum Jahr 2020 sollen über 50 Millionen Menschen von Produkten und Programmen für ein digitales und selbstbestimmtes Leben profitieren. Um auch ältere Menschen mit digitalen und mobilen Medien vertraut zu machen und ihnen den Zugang zu ermöglichen, hat Telefónica Deutschland das Programm „Tablet PCs für Senioren“ ins Leben gerufen. Die junge Generation erreicht Telefónica Deutschland mit dem Programm „Think Big“,das im Jahr 2016 bereits sein fünfjähriges Jubiläum feiern konnte. Mit mehr als 3.500 Think Big Projekten haben bereits über 98.000 Jugendliche den Schritt vom Konsumenten zum Gestalter unserer digitalisierten Gesellschaft gewagt.

Umwelt und Klima intelligent schützen

Telefónica Deutschland nutzt digitale Lösungen, um Rohstoffe und Energie einzusparen. Zudem hat das Unternehmen seinen CO2-Ausstoß weiter gesenkt und gibt erneuerbaren Energien den Vorrang. 2016 wurde das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 erfolgreich für alle Bürostandorte, Shops und Netzwerkstandorte zertifiziert. Bis 2020 möchte das Unternehmen seine direkten und indirekten CO2-Emissionen gegenüber 2015 um elf Prozent reduzieren. Mit den Green Services können auch die Kunden energieeffizienter und klimafreundlicher handeln. Dazu zählen etwa intelligente Stromzähler (Smart-Meter) oder der Eco-Index zur Bewertung der Umweltauswirkungen von Handys.

Das Unternehmen zeigt, welches Potenzial in intelligenten Datenanalysen für umweltfreundlichere Mobilitätslösungen in deutschen Großstädten liegt. Dafür engagieren wir uns in Forschungsvorhaben und Pilotprojekten gemeinsam mit Unternehmenspartnern, der Wissenschaft und den Kommunen. Klimaschutz in Städten ist dabei aber nur ein Projektbeispiel für die strategischen Wachstumsfelder „Advanced Data Analytics“ und „Internet of Things“, die Telefónica Deutschland in Zukunft deutlich ausbauen wird.

bfp Fuhrpark-FORUM 2017

IOT & M2M

EVENTS

Unter unserem Netzwelt 360° Produktportfolio präsentieren wir Ihnen Lösungen aus den Bereichen Internet of Things, Machine to Machine, Mobilfunk und Festnetz.

bfp Fuhrpark-FORUM 2017

Telefónica M2M auf dem bfp Fuhrpark-FORUM 2017
Intelligente Telematik für effizientes Flottenmanagement

Zum 16. mal heißt es „Start frei“ für das bfp Fuhrpark-FORUM, Deutschlands Fachmesse für Fuhrparkmanager. Mit 2.000 Fachbesuchern und 150 Ausstellern, bietet die Messe eine einzigartige Branchenübersicht. Hier finden Sie die Marktführer unter den Automobilherstellern und Fuhrpark-Dienstleistern, sowie über 100 weitere Anbieter mit Lösungen für kleine und große Fuhrparks. Darüberhinaus bietet das Forum ein breitgefächertes Programm mit vielen Fachvorträge, Seminare und Experten-Fragerunden.

Telefónica Business Solutions freut sich, Ihnen unsere Komplett-Lösung für Fuhrpark-Management und -Optimierung durch Telematik präsentieren zu können. Wir bieten mit Geotab Starter und Pro eine flexibel skalierbare Komplett-Lösung für intelligente Telematik aus einer Hand: hochentwickelte Plug&Play-Hardware, besonders viele unterschiedliche Datenparameter unabhängig von Hersteller und Fahrzeugtyp, intelligente Datenauswertung, Übertragung in Echtzeit und Konnektivität in ganz Europa durch die Global SIM und das Netz von Telefónica. Besuchen Sie uns in Halle A, Stand 02 und erfahren Sie mehr über unsere intelligenten Lösungen! Unsere Experten beraten Sie gerne individuell zu Ihren Unternehmensbedürfnissen.

Mehr Informationen zu unseren Mobility-Produkten finden Sie hier: M2M Mobility
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20. – 21. Juni 2017
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