Platz Eins für Telefónicas IoT Smart Center Plattform

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Platz Eins für Telefónicas IoT Smart Center Plattform

Telefónica Deutschland sichert sich bei der diesjährigen Funkschau-Leserwahl den ersten Platz in der Kategorie M2M-Dienste / Plattformen. 14 weitere Teilnehmer standen zur Auswahl, aber nach Auszählung der insgesamt 125.000 abgegebenen Leserstimmen, setzte sich die IoT Smart Center Plattform von Telefónica gegen die anderen Mitbewerber durch. Mit dieser Technologie wird einer der bedeutendsten Wachstumsbereiche der IoT und M2M-Kommunikation ausgezeichnet.

Telefónica bietet mit seiner Lösung einer automatisierten Datenübertragung zwischen Objekten und Maschinen einen hochmodernen IoT Connectivity Hub, der allen Kunden eine unkomplizierte Verwaltung von IoT-Verbindungstechnologien ermöglicht. Insbesondere die Effizienz und Einfachheit des Managementsystems dürfte die Funkschau-Leser überzeugt haben.

IoT Smart Center Plattform: M2M- und IoT-Verbindungen intelligent managen

„Mit unserer IoT Smart Center Plattform geben wir unseren Kunden ein Werkzeug an die Hand, um kosteneffizient ihre Geschäftsprozesse zu analysieren und zu optimieren. Die Auszeichnung der Funkschau ist eine tolle Bestätigung dafür, dass unsere Kunden mit unserem Produkt zufrieden sind. Darüber freuen wir uns natürlich“, so Dirk Grote, Leiter des Geschäftskundenbereichs der Telefónica in Deutschland.

Ein herausragendes Merkmal der Plattform ist, dass alle Funktionen zur Visualisierung, Kontrolle und Überwachung sämtlicher Datenkommunikation von unterschiedlichen Geräten und Maschinen in nur einer Weboberfläche zusammengefasst sind. Somit haben Geschäftskunden aufgrund höherer Transparenz und trotz minimalen Aufwands volle Kontrolle über den weltweiten Einsatz ihrer Lösungen.

Die nützlichen Analyse-Tools der Smart Center Plattform garantieren den Kunden außerdem tiefe Einblicke in das Nutzungsverhalten einzelner Geräte und ermöglichen zum Beispiel die einfache Konfiguration von Benutzerkonten, Berechtigungskonzepten oder Tarifeinstellungen.

Dank IoT-Technologie: Zu jeder Tageszeit unkompliziert Pakete empfangen

Wie die IoT Smart M2M Plattform ganz praktisch im Alltag Anwendung findet, zeigt der Service von PAKETIN. Das Unternehmen hat einen Paketkasten entwickelt, in dem Pakete unkompliziert zu jeder Tageszeit abgelegt werden können, und garantiert somit eine Zustellung, auch wenn der Empfänger nicht zu Hause ist. Jeder Logistikdienstleister kann diese Warenübergabelösung bequem über einen Anruf beim Paketkasten bzw. durch die dafür eigens entwickelte PAKETIN-App verwenden. Jörg Hänel, Geschäftsführer der PAKETIN GmbH lobt dabei die praktische Digitale Lösung des Herstellers Telefónica: „Die Telefónica IoT Smart Center Plattform erleichtert die Überwachung der Paketkästen enorm. Außerdem war die Einbindung der Technologie in den gesamten Fertigungsprozess unserer Kästen äußerst unkompliziert und simpel.“

So durchdringt Narrowband-IoT alle Wände

Mit Narrowband-IoT lässt sich auch in den entlegentsten Gebäudewinkeln mobil kommunizieren, betont Helmut Schnierle von Telefónica Deutschland.

Redaktion: Herr Schnierle, im Internet der Dinge fällt immer wieder der Begriff Schmalband-Internet, neudeutsch Narrowband-IoT (NB-IoT). Was steckt dahinter?

H. Schnierle: Die Technologie zählt zu den vielversprechendsten Innovationen im Bereich der M2M-Kommunikation für das Internet der Dinge. Besonders lange Batterielaufzeiten von bis zu zehn Jahren bei Devices mit NB-IoT-Technik eröffnen ganz neue Lösungen. Diese schmalbandige Technologie macht all das möglich – entwickelt werden können kostengünstige Lösungen mit niedrigem Energiebedarf und hoher Gebäudedurchdringung sowie Reichweite. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und die Zahl der Anwendungen endlos.

Redaktion: Welche Vor- und welche Nachteile kann die Kommunikation via Narrowband-IoT mit sich bringen?

Schnierle: Die Narrowband-IoT-Technologie hat sehr geringe Anforderungen an den Energieverbrauch. Dadurch lassen sich viele Anwendungsbereiche mit eingebauten Sensoren ermöglichen, die ohne externe Energiequelle auskommen müssen. Narrowband IoT hat außerdem den Vorteil, auch in die Winkel des Hauses zu kommen, die andere Funkstandards nicht optimal durchdringen. Nicht geeignet ist diese Technologie zur Übertragung großer Datenmengen.

Redaktion: Inwieweit ist Narrowband-IoT hierzulande bereits verbreitet?

Schnierle: Im Pilotnetz des 4,5-G-Forschungsprojektes „Tech City“ von Telefónica Deutschland und Huawei in München haben wir Narrowband-IoT (NB-IoT) erfolgreich implementiert. Damit sind wir in der Lage, die Technologie in diesem Jahr in Deutschland auszurollen. Dabei können wir auf die Erfahrungen von Telefónica in Chile zurückgreifen. Dort wurde die Technologie bereits in einem umfangreichen Feldtest mit smarten Wasserzählern im Alltag getestet.

Redaktion: Für welche Zwecke wird Narrowband-IoT vor allem genutzt? Können Sie uns bitte einige Anwendungsbereiche skizzieren?

Schnierle: Bei uns kann die NB-IoT-Technologie in zwei Bereichen zum Einsatz kommen. Zum einen in Lösungen für IoT für Business-Anwendungen beispielsweise smarte Wasserzähler. Parallel dazu arbeitet das Tochterunternehmen Telefónica Next an IoT-Anwendungen für Endkonsumenten, wo NB-IoT ebenfalls zur Anwendung kommen soll.
Bei der digitalen Wasserzähleranbindung mit Hilfe von NB-IoT sind wir in Chile bereits über einen einfachen Labortest hinaus. Die umfangreichen Technologietests in Südamerika belegen die Funktionalität der Wasserzähler-Fernmesslösung unter realen Bedingungen. Mit diesem Test haben Huawei, Kampstrup und wir das erste große Projekt mit Narrowband-IoT in Lateinamerika verwirklicht.

Das Internet der Dinge hat aber auch im Endkundenbereich noch starkes Wachstumspotential. Darauf fokussiert sich bei uns Next. So könnten wichtige bewegliche Gegenstände im Haushalt einen eingebauten Diebstahlschutz bekommen. Auch Sensoren zur automatischen Nachbestellung von alltäglichen Verbrauchsgütern könnten über Narrow-Band-IoT kommunizieren. Narrow-Band-IoT hat außerdem den Vorteil, auch in die Winkel des Hauses zu kommen, die andere Funkstandards nicht optimal durchdringen. Das ermöglicht auch die Vernetzung von Gegenständen an Orten wie dem Keller.

Redaktion: Wie ist es bei Datenübertragungen via Narrowband-IoT um die Sicherheit bestellt? Wie lässt sich vermeiden, dass IoT-Geräte als Angriffsziele für Hacker dienen?

Schnierle: Narrowband-IoT greift auf bewährte 4G-Sicherheitsmechanismen zur Sicherstellung von Integrität und Vertraulichkeit der Daten zu. Ausschlaggebend für die E2E-Security sind allerdings außerhalb des Mobilfunknetzes liegende Vorkehrungen zur Sicherheit auf den Endgeräten selbst sowie auf Komponenten, die zum Mobilfunknetz hin terminieren.