Telefónica Deutschland und Telefónica NEXT auf der E-world 2018

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Telefónica Deutschland und Telefónica NEXT auf der E-world 2018

Foto: E-world energy & water GmbH | CC-BY 2.0

Telefónica Deutschland und die Telefónica Next zeigten in Deutschlands größter Smart Energy Themenwelt auf der diesjährigen E-world in Essen, wie sie smarte Steuerungssysteme, Stromerzeugung und -verbrauch in Einklang bringen und eine stabile und zuverlässige Versorgung gewährleisten. Experten des Unternehmens tauschten sich intensiv mit den Besuchern zur Energiewende, Smart-Metering, -Grid und -City aus.

Auch smarte Datenanalysen für den Verkehr wurden auf dem gemeinsamen E-world-Stand von Telefónica Deutschland und der Unternehmenstochter Telefónica NEXT diskutiert. So stellte die NEXT eine der detailliertesten Datensätze für die Verkehrsplanung der Zukunft vor. Gemeinsam mit der Firma Intraplan hat die Telefónica NEXT dafür aus anonymisierten Mobilfunkdaten des Telefónica-Netzes in Deutschland die Bewegungsströme berechnet. In einem Forschungsprojekt bestätigte auch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation das Potenzial dieser Mobilfunkdaten für die Verkehrsplanung.

Die Telefónica Next mit Geeny und Develco auf der E-world

Ferner stellte Telefónica NEXT auf dem Stand ihre IoT-Plattform Geeny vor, die besonders bei den Energieversorgern auf großes Interesse stieß. Geeny ermöglicht ihnen eigene IoT-Produkte für Endkunden schnell und kosteneffizient auf den Markt zu bringen. Sie macht die Produkte der Hersteller smarter und Unternehmen können völlig neue Anwendungen entwickeln und so neue Zielgruppen erschließen.

Über die Geeny-Plattform können Endkunden in Zukunft beispielsweise unterschiedliche smarte Geräte mit verschiedenen Anwendungen kombinieren oder miteinander vernetzen. Daraus ergeben sich interessante Anwendungsmöglichkeiten vom smarten Shirt für gesundheitsbewusste Mode bis hin zu smarten Skiern, die den Sportler coachen.

Telefónica NEXT stellte den Use Case „Develco“ vor., Fotograf: Florian Schmitt

Auf der E-world zeigte Telefónica NEXT den Use CaseDevelco“: Ein Starterpaket, bestehend aus einem Rauchmelder, einem Feuchtigkeitssensor, einem Überschwemmungsalarm und weiteren Produkten, die Kunden von Energieunternehmen den Einstieg in die vernetzte Welt vereinfachen.

Die vernetzte Zukunft: Rollout von Smart Meter Gateways

Foto: CC-BY 2.0, E-world energy & water GmbH / Fotograf Rainer Schimm / Ausschnitt bearbeitet

Die Gespräche mit Partnern und Kunden auf der diesjährigen E-world zeigten, dass sich Unternehmen immer aktiver auf den Rollout von Smart Meter Geräten vorbereiten. Dadurch rückt die Vernetzung von Smart Meter Gateways in den Vordergrund. Die Firma PPC Power Plus Communications ist führender Anbieter von Smart Meter Gateways und Kommunikationstechnik für die Digitalisierung der Energiewende. Ingo Schönberg, Geschäftsführer der PPC Power Plus Communications, hob bei seinem Standbesuch insbesondere Erfahrung und Kenntnisse der Telefónica in Deutschland im M2M-Bereich hervor. Gerade dieses Know How helfe PPC enorm bei der Entwicklung der Mobilfunkanabindung seiner Smart Meter Gateways.

Eine Herausforderung im Smart Metering besteht in der sicheren und lückenlosen Datenverbindung der intelligenten Stromzähler. Intelligente Messsysteme sind nur effektiv, wenn sie Daten sofort und sicher übertragen können. Mit Smart Meter Connect pilotiert Telefónica aktuell eine mögliche Lösung mit verschiedenen Energieversorgern: Als erster Anbieter setzen die Münchener die neue sogenannte Mesh-Technologie ein, mit der Kommunikationsmodule selbstständig untereinander kommunizieren können. Auch Tim Karnhof, Manager Business Development der Discovergy GmbH unterstrich beim Erfahrungsaustausch auf der E-world, dass er die Kompetenz von Telefónica gerade in Bezug auf die kommunikative Anbindung von Smart Metern sehr schätze. Das Leistungsangebot von Discovergy reicht von der Entwicklung und den Betrieb dieser intelligenten Zähler bis hin zur detaillierten Verbrauchsübersicht in Webportalen und Apps.

Auf der E-world vereinbart:
Telefónica Deutschland und NEXT Kraftwerke erweitern Partnerschaft

Als eines der führenden Telekommunikationsunternehmen weltweit treibt Telefónica in Deutschland die Digitalisierung aktiv voran. Zum Beispiel mit Hilfe der NEXT Kraftwerke GmbH in Köln, die ebenfalls auf der E-world vertreten war. Auf der E-world in Essen haben Telefónica und NEXT Kraftwerke die Ausweitung der Partnerschaft beschlossen. Das Technologieunternehmen, das 2009 von Hendrik Sämisch und Jochen Schwill gegründet wurde, nutzt die neuesten Möglichkeiten der Digitalisierung, um Tausende Stromproduzenten und -verbraucher über eine intelligente Vernetzung zu einem virtuellen Kraftwerk zu verbinden. Telefónica bietet mit der M2M Global SIM die passende Lösung, um die Steuerelemente von NEXT Kraftwerke am jeweiligen Erzeugerstandort betreiberunabhängig mit jedem vor Ort verfügbaren Mobilfunknetz zu verbinden. Damit arbeiten vernetzte Geräte weltweit mit zuverlässiger Konnektivität.

Digitale Lösung von Telefónica für zuverlässige Vernetzung

Um die notwendige Konnektivität von Smart-Meter-Gateways sicherzustellen, lassen alle Anbieter auf dem deutschen Markt ihre Systeme von Telefónica vorab testen. Dazu gehören unter anderem Devolo, Discovergy, Dr. Neuhaus, EFR, EMH Metering, Landis + Gyr, PPC und Theben. Telefónica hat dafür ein Testprogramm entwickelt, das das Kommunikations- und Roaming-Verhalten von Smart-Meter-Gateways überprüft.

„Wir stellen mit dem Testprogramm unsere Kompetenz in Sachen Funk- und Datenkommunikation zur Verfügung. Die Hersteller überprüfen damit die Zuverlässigkeit ihrer Netzwerklösung, sodass sich deren Kunden, also insbesondere Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen, darauf verlassen können, dass die Vernetzung der entsprechenden Smart-Meter auch funktioniert“, erklärt Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy von Telefónica in Deutschland.

Peter Backes (Geschäftsführer co.met ), Rene Claussen ( Leiter Business Development, co.met), Ruwen Konzelmann ( Head of Business Unit – Smart Energy, Theben) und Sven Koltermann (Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy, Telefónica Deutschland), Fotograf: Eric Lechler

Auch das Unternehmen co.met, einer der großen Messstellenbetreiber und -dienstleister in Deutschland, nutzt das Testprogramm bereits für sein Angebot SEN.connect.

In dem Produkt ist unter anderem die M2M Global SIM von Telefónica integriert, die von der Theben AG, Hersteller von Smart-Meter-Gateways, bereits in der Produktion verbaut wird. Des Weiteren bietet co.met ein eigenes M2M-Webportal zur Administration der Gateways. Es übernimmt alle erforderlichen Daten rund um die M2M Global SIM von der Telefónica IoT Smart Center-Plattform. Durch dieses Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten und Services ermöglicht Telefónica in Deutschland Stadtwerk-Kunden der co.met ihre Gateways mit bereits integrierter Global SIM Karte zu bestellen und das Produkt unmittelbar einzusetzen.

Über die E-world 2018

Auch dieses Jahr nahmen Aussteller aus dem Bereich der Energiedienstleistungen den Großteil Europas führender Energiefachmesse ein. Nicht nur die Zahl der Aussteller, die innovative Möglichkeiten in den Bereichen erneuerbarer Energien und intelligenter Technologien aufzeigen, steigt stetig. Die Besucherzahl ist allein in den letzten zehn Jahren von 13.500 auf 25.000 Besucher angestiegen.

Mehr als intelligente Netze

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Mehr als intelligente Netze

Die Energienetze müssen intelligenter werden, wenn die Energiewende gelingen soll. Das gilt für alle Stromnetze, vom Einspeiser über das Verteilnetz bis zum Verbraucheranschluss. Telefónica bietet als Partner der Energiewirtschaft nicht nur sein durchgängig digitalisiertes Kommunikationsnetz, sondern auch Branchen-Know-how sowie zuverlässigen Kundenservice – für eine verlässliche Energieversorgung für heute und morgen.

Kaum ein anderes Thema betrifft so sehr alle Wirtschafts- und Lebensbereiche wie die sichere Energieversorgung – auch in der Zukunft. Im großen Ziel sind alle Beteiligten, vom Verbraucher über die Industrie bis zur Politik, schnell einig: Die Energieversorgung in Deutschland soll von endlichen Ressourcen auf erneuerbare umgestellt werden.

Foto: iStockphoto / dan_prat

An Schlagwörtern und großen Ideen fehlt es nicht, doch in der konkreten Umsetzung hinkt Deutschland den selbstgesetzten Zielen hinterher. Die Jahrhundertaufgabe ist komplex, viele unterschiedliche Interessen müssen berücksichtigt, eine ganze Reihe verschiedener Technologien müssen eingesetzt und auch noch optimiert werden. Der Blick auf die vielen erforderlichen kleinen Schritte wird davon oft verstellt. Dabei gibt es bereits jede Menge Lösungen, die konsequent zu Ende gedacht und in die Realität umgesetzt sind.

Als eines der großen Telekommunikationsunternehmen weltweit versetzt Telefónica viele Teilnehmer auf dem Energiemarkt in die Lage, jetzt schon an der Energieversorgung der Zukunft zu arbeiten. Zum Beispiel Next Kraftwerke: Dem Betreiber eines virtuellen Kraftwerks, das über die intelligente Vernetzung vieler Windkraft- und Solaranlagen entsteht, verhilft Telefónica in Deutschland durch seine Vernetzungstechnologie zur notwendigen Ausfallsicherheit. Die vielen erforderlichen Steuerungsmodule, die je nach Marktanforderung einzelne Anlagen ein- und ausschalten, sind unter anderem per Mobilfunk miteinander vernetzt. Die Global SIM von Telefónica sorgt dafür, dass diese Vernetzung unabhängig vom verfügbaren Mobilfunknetz bestehen bleibt: Über die Global SIM können sich die Steuerungsgeräte von Next Kraftwerke betreiberunabhängig mit jedem verfügbaren Mobilfunknetz verbinden. So bleibt selbst dann eine Kommunikationsverbindung bestehen, falls es zu temporären Netzunterbrechungen eines Anbieters kommen sollte.

Aber nicht nur bei Stromproduzenten, sondern auch bei Verbrauchern sorgt Telefónica für die zuverlässige Vernetzung: In Großbritannien hat das Unternehmen den bislang größten Auftrag für die kommunikative Vernetzung von Hausanschlüssen gewonnen und baut die nötige Infrastruktur auf, um insgesamt 53 Millionen Stromzähler smart zu machen und zu vernetzen. In Deutschland arbeitet die Allianz von 58 konzernunabhängigen kommunalen Energieversorgern, Trianel, mit dem Lösungsangebot von Telefónica zur Vernetzung von Smart-Metern.

Wir bieten unseren Partnern nicht nur unsere Vernetzungskompetenz“, sagt Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy bei Telefónica Deutschland. „Vielmehr helfen wir ihnen auch, die große Aufgabe der Vernetzung unserer Energieversorgung zu vereinfachen.

Dafür steigt Telefónica tief ins Know-how um Technik und Abläufe für die Digitalisierung der Energiewirtschaft ein: So hat das Unternehmen ein Testprogramm aufgesetzt, das das Kommunikations- und Roaming-Verhalten von Smart-Meter-Gateways überprüft. Passt die eingesetzt Mobilfunklösung wirklich zum eigentlichen Zählersystem? Wie zuverlässig lässt sich darüber eine Verbindung zum nächsten Mobilfunknetz aufbauen? Welche Störungen können auftreten und wie lassen sie sich vermeiden? Bei den Tests wird im Labor sukzessive das Netz von Telefónica heruntergefahren, sodass sich das Gateway in ein anderes Netz einwählen muss. Zudem wird das Verhalten der Geräte bei verlängerten Latenzzeiten auf der Mobilfunkstrecke evaluiert. Alle Anbieter von Smart-Meter-Gateway auf dem deutschen Markt, Devolo, Discovergy, Dr. Neuhaus, EFR, EMH Metering, Landis + Gyr, PPC und Theben, lassen ihre Systeme so von Telefónica testen.

Wir stellen damit unsere Kompetenz in Sachen Funk- und Datenkommunikation zur Verfügung. Damit überprüfen die Hersteller die Zuverlässigkeit ihrer Netzwerklösung, sodass sich deren Kunden, also insbesondere Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen, darauf verlassen können, dass die Vernetzung der entsprechenden Smart-Meter auch funktioniert“, erklärt Koltermann. „Damit erweitern wir die Kompetenz der Hersteller von Smart-Meter-Gateways, da diese sich bislang vor allem auf die Zuverlässigkeit der eigentlichen Messsysteme konzentriert haben.

Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy, Telefónica Deutschland

Eine wesentliche Erleichterung mit großer Flexibilisierung ermöglicht Telefónica zusätzlich mit einem Programm, das Beschaffung, Produktion und Inbetriebnahme von Smart-Meter-Gateways vereinfacht. In einem gut abgestimmten Lieferprozess versorgt das Telekommunikationsunternehmen Smart-Meter-Hersteller mit seiner Global SIM, je nach gewünschtem Formfaktor als SIM-Karte oder als fest einbaubaren SIM-Chip. Der Vorteil: Da die Global SIM in jedes verfügbare Mobilfunknetz roamen kann, brauchen sich Smart-Meter-Anbieter und -Kunde nicht darum zu kümmern, über welches Netz später die Energiemessdaten gesendet und die Anlagen gesteuert werden. In der Produktion werden die intelligenten Messstellen oder die Smart-Meter-Gateways mit einer Global SIM ausgestattet. Erst bei Inbetriebnahme entscheidet sich, welchen Weg die Datenkommunikation übernimmt. Hersteller können damit ihr Smart-Meter-Angebot vereinfachen, ohne dass sie ihre Kunden dabei auf ein spezielles Mobilfunknetz festlegen.

Davon profitieren auch die Stadtwerke und Energieversorger, weil sie die Smart-Meter und Smart-Meter-Gateways der entsprechenden Anbieter überall einsetzen können, wo ein Mobilfunknetz verfügbar ist – Betreiber-unabhängig. Ohne diese Technik müssten diese Unternehmen Mess- und Kommunikationssysteme für jeden einzelnen Mobilfunknetzbetreiber vorhalten und an jeder Messstelle aufs Neue entscheiden, welche Systeme an welcher Stelle zum Einsatz kommen“, sagt Koltermann.

Das Unternehmen co.met, einer der großen Messstellenbetreiber und -dienstleister in Deutschland, nutzt diese Möglichkeit bereits für sein Angebot SEN.connect. Es besteht aus drei Bausteinen: aus der Global SIM von Telefónica, die bei der Theben AG, Hersteller von Smart-Meter-Gateways, bereits in der Produktion integriert werden, aus einem M2M-Webportal zur Administration der Gateways, das alle erforderlichen und nützlichen Daten rund um die Global SIM von der IoT Smart Meter Center-Plattform von Telefónica übernimmt und die Dienstleistung des Smart-Meter-Betriebs. So können Stadtwerk-Kunden der co.met Gateways mit vorkonfektionierter Global SIM Karte bestellen. Hersteller Theben sendet co.met den Elektronischen Lieferschein inklusive der nötigen Daten der eingebauten Global SIMs, über die schließlich im Mobilfunknetz die Zuordnung für die Kunden möglich wird. „Wir vereinfachen so den Prozess zum betriebsfertigen Smart-Meter-Gateway ganz wesentlich“, sagt Koltermann. „Die co.met braucht nicht erst Karten zu bestellen, die sie an ihre Stadtwerk-Kunden liefern muss, die diese wiederum an Theben oder einen anderen Gateway-Hersteller senden. Vielmehr können die Stadtwerke die gewünschte Hardware direkt bestellen.“

Kooperationen wie diese weisen den Weg in die Zukunft der Energieversorger. Einzelne Unternehmen können kaum besser die wachsende Komplexität der Energiewende beherrschen. Erst die Zusammenarbeit von Anbietern unterschiedlicher Technologien und Marktzugänge ebnet den Weg zur Umstellung auf regenerative Energiequellen. Telefónica ermöglicht mit seinen digitalen Netzen die intelligente Analyse und Steuerung der Systeme. Somit sind Kommunikationsnetze zum Schlüssel für die Zukunft der Energieversorgung geworden. Telefónica bietet zusätzlich Branchen-Know-how und Erfahrung, zum Einstieg in die Zukunft der Energieversorgung. Denn die Energiewende braucht mehr als intelligente Netze.