Was Unternehmen aus dem Energiewandel lernen sollten

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Was Unternehmen aus dem Energiewandel lernen sollten

Bereits seit vielen Jahren ist Telefónica Aussteller auf der E-world, der europäischen Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft. Doch nie zeigte sich der Bedarf nach IoT-Lösungen deutlicher und dringender als in diesem Jahr. Der Wandel in der Branche ist auch ein Signal an Unternehmen anderer Branchen.

Die E-World in Essen ist eine der weltweiten Top-Messen für Unternehmen aus Strom-, Gas- und Wasserwirtschaft. 770 Aussteller aus 26 Ländern fanden sich auch in diesem Februar wieder ein. Und man hatte das Gefühl, die Themen, die hier behandelt wurden, werden Jahr um Jahr dringender und wichtiger. Städte stehen in gleich mehreren Themenfeldern unter einem enormen Handlungsdruck. Bevölkerungen, Energieverbrauch, Klimabelastungen wachsen und Extremereignisse häufen sich rasant.

Strom, Gas und Wasser sind die Treibstoffe städtischen Lebens

Kein Privathaushalt, kein Büro, keine Firma, kein Verkehrsmittel, keine Laterne, kein Laden kann nur einen Tag ohne diese Ressourcen auskommen. Der Bedarf steigt, die Ressourcen werden knapper.

Ein Rundgang durch die Messehallen der E-World bewies, dass es nur einen Weg durch dieses Dilemma gibt: Ressourcen müssen so smart wie nur möglich verteilt werden – ohne Verschwendung, ohne Verluste und mit ständiger Kontrolle und Überwachung.

Noch vor sechs Jahren wussten Energieversorger und Stadtwerke in ihrem Kerngeschäft wenig mit einem Telekommunikationsanbieter anzufangen. 2019 geht es nicht mehr ohne.

Energieproduktion und -Verteilung müssen in Einklang gebracht werden

Was bringt uns regenerative Energiegewinnung, wenn wir Teile der Energie nicht direkt verbrauchen und auch nicht zu 100% speichern können? Zu wenig! Die Versorger-Branche hat dies erkannt und setzt neben regenerativen Ressourcen auf smarte Verteilernetze und präzise Verbrauchersteuerung

In der Praxis bedeutet dies, dass der Verbrauch an allen Stellen in Echtzeit erfasst wird und die Versorgung – ebenfalls in Echtzeit – entsprechend ausgesteuert wird. Der Datenaustausch erfolgt über neue Netz-Technologien.

In Deutschland ist hierbei Telefónica an der Spitze der Innovatoren im Bereich Konnektivität:

„Wir haben als erster Mobilfunkanbieter hierzulande zwei wichtige Technologien für das Internet der Dinge in unserem Netz verfügbar: LTE M und NB IoT“,

erklärt Sven Koltermann, Leiter Energy Sales & Program Lead Smart Energy bei Telefónica Deutschland.

Ressourcen smart zu verteilen ist das Thema der Stunde – für alle

Gemanagte Kommunikationssysteme ermöglichen schon heute größte Flexibilität und Zuverlässigkeit.

Mit Hilfe dieser Smart-Metering-Lösung von Telefónica Deutschland bringen Versorger Stromerzeugung und -verbrauch beim Endkunden in Balance und können so zugleich neue Tarife und Services anbieten.

Nachhaltig wirtschaften, effizient arbeiten und dabei neue strategische Optionen schaffen

Gibt es zukunftsorientierte Unternehmen, die diese drei Ziele nicht auf der Agenda stehen haben?!

Unternehmen aller Größe und jeder Branche stellt Telefónica Deutschland als IoT-Dienstleister ein Produkt zur Verfügung, mit dem schon heute die Weichen für die Zukunft gestellt werden können. IoT Connect von Telefónica ist eine Komplettlösung, mit der Unternehmen selbst Verbrauchsstellen vernetzen und in einer übersichtlichen IoT-Plattform bündeln lassen.

In Echtzeit werden die Aktivitäten aller über SIM-Karten eingebundenen Stellen überwacht, visualisiert und verwaltet. Geschäftsprozess lassen sich „on the go“ optimieren, Ressourcen schonen, Effizienz steigern – oder in der Folge auch neue Services und Tarife anbieten.

Nicht nur die Implementierung ist einfach. Auch die Kostenkalkulation ist es. Unternehmen behalten 100 % Prozess- und Kostenkontrolle durch eine einheitliche Darstellung und Aufbereitung aller M2M-Verbindungen. Zudem lassen sich die angeschlossenen SIM-Karten in Anzahl und damit Kosten beliebig skalieren. Ein individueller Telefónica-Service gibt zudem die Sicherheit, bei allen Fragen direkt einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite zu haben.

Smarte Verwaltung ist kein Trend, sondern der Standard von morgen. Das gilt für Versorger, aber auch für andere Unternehmen.

So investieren deutsche Unternehmen in das IoT.

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So investieren deutsche Unternehmen in das IoT

Zu den Kunden von Telefónica im Bereich „Internet of Things“ zählen Unternehmen aller Größen. Und ebenso divers sind ihre Engagements. Lesen Sie hier von drei Projekten, die wir bei Telefónica derzeit mit besonderem Interesse verfolgen.

Was haben Europas einziger Fünf-Sterne-Flughafen, Deutschlands größter Autohersteller und Deutschlands größter Leuchtmittel-Hersteller gemeinsam? Sie investieren in IoT-Technologien und kooperieren dabei mit Telefónica:

Flughafen München: Strom- und Wasserzähler sollen schon bald digital in Echtzeit verwaltet werden

Seit 2018 befindet sich Europas erster und bisher einziger Fünf-Sterne-Flughafen in der „Pilotphase“. Läuft der Test mit mehreren „Smart Metern“ den Vorstellungen der beteiligten Firmen Flughafen München, Huawei, Q-loud und Telefónica entsprechend, sollen die Strom- und Wasser-Zählerstände auf dem Gelände schon bald zentralisiert am Computermonitor kontrolliert werden.

Ein Kamerasystem erfasst hierfür die Strom- und Wasser-Zählerstände. Eine Software wertet sie aus und stellt die Daten per Narrowband-IoT auf einer Cloud-Plattform im Telefónica Mobilfunk-Netz zur Verfügung. In der Folge lässt sich nicht nur einfach der Verbrauch ablesen. Auch Einsparpotentiale lassen sich identifizieren und errechnen. Das Smart Energy Projekt soll nicht das einzige IoT-Projekt sein, das der Flughafen München mit Telefónica in Deutschland umsetzen will.

Weitere smarte Anwendungen sind bei der Beleuchtung und den Gepäck-Containern geplant. Mit Investitionen wie diesen arbeitet der Flughafen München mit Nachdruck daran, seine Prozesse kontrollierbarer, steuerbarer und in der Folge ressourcenschonender zu gestalten.

VW: Volkswagen Group IT unterstützt Madrid Startup Eccocar

Zusammen mit der Wayra suchte das Data:Lab der Volkswagen Group IT für ein branchenübergreifendes Technologieprojekt Startups mit technischen Fertigkeiten im maschinellen Lernen, in der Datenanalyse und der künstlichen Intelligenz. Die Wahl fiel auf das spanische Unternehmen Eccocar.

Nicole Magiera, Teamleiterin für Urban Mobility im Volkswagen Data:Lab und Head of Smart:City bei Volkswagen Group IT erklärt die Entscheidung: „Innovativ am Carsharing-Ansatz von eccocar ist, dass sie vorhandene Mobilitätsressourcen in einer Stadt nutzen, anstatt weitere Fahrzeuge in eine Stadt zu bringen. Somit bekommen Bewohner und Besucher der Stadt Zugang zu individueller Mobilität ohne eine weitere Belastung des Verkehrsnetzwerks.“

Das Madrider Startup ermöglicht es Unternehmen und Autovermietern, einen detaillierten Überblick über ihre Autoflotte zu erhalten. Zum anderen lassen sich Einzelpersonen mittels der eccocar-Lösung Flotten zum Carsharing zur Verfügung stellen. Auswahl, Reservierung, Buchung, Miete, Schadensmeldung und vieles mehr wird bequem über das Smartphone abgewickelt.

Das Engagement von Volkswagen ist ein Beispiel dafür, wie sich Automobilriesen auf Basis vernetzter Lösungen auf den massiven Wandel in der Individual-Mobilität einstellen.

OSRAM: Startup-Support und eigene IoT-Plattform zur Förderung smarter Beleuchtung

OSRAM als Licht- und Hightech-Konzern unterhält mit der Fluxunit sogar eine eigene Venture-Capital-Einheit zur Förderung digitaler Innovationen. Beispielhaft für zahlreiche Investitionen und Engagements, die OSRAM dabei verfolgt, sind die Startups Motorleaf und Agrilution.

Da Licht für die Photosynthese unserer pflanzlichen (und wichtigsten) Lebensmittel essentiell ist, finden von OSRAM unterstützte IoT-Lösungen auch in Gewächshäusern Anwendung.

Die Software von Motorleaf lässt Pflanzen aus der Ferne am Computer überwachen. Ernte-Zeitpunkt und Krankheiten lassen sich so gezielt selbst „remote“ vorhersagen. Auch Agrilution hat sich der smarten Lebensmittelproduktion verschrieben. Das Münchner Startup produziert vollautomatisierte Gewächshausschränke für zuhause, in denen sich jedermann eigene Kräuter heranziehen kann. Auch hier lässt sich das Pflanzen-Wachstum via App von unterwegs steuern.

Neben Investitionen treibt OSRAM Entwicklungen zudem mit einer eigenen IoT-Plattform an. Diese steht App-Entwicklern als digitales Toolkit zur Verfügung, um eigene Entwicklungen im Bereich smarter Beleuchtung zur Marktreife zu verfolgen.

Auch Ihr Unternehmen investiert in IoT-Technologie?

Dann dürfte dieser Blog-Artikel für Sie interessant sein. Mit dem Telefónica IoT Activation Programm, das Sie in dem Beitrag kennenlernen, schafft Telefónica eine High-End-Testumgebung, in der Sie kostensparend und hochproduktiv Ihre IoT-Lösung in sämtlichen realitätsnahen Szenarien testen können.

Fährt Deutschland in der Telematik hinterher?

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Fährt Deutschland in der Telematik hinterher? Drei Anregungen, um im Fuhrpark-Management wieder mit Europa gleichzuziehen.

Kaum zu glauben, aber wahr: Während Studien belegen, dass die Investitionsbereitschaft deutscher Unternehmen bei smarten Technologien wächst, hinken deutsche Fuhrparks im Vergleich hinterher. Auch der Vergleich mit europäischen Fuhrparks fällt nicht gut aus: Während im Europa-Schnitt 19 Prozent aller Unternehmen bereits smarte Telematik nutzen, sind es in Deutschland nur 8 Prozent (Quelle: IoT Studie 2019 der IDG Research Services). Dabei ist der Wettbewerbsdruck in der Fuhrpark-Branche bereits seit Jahren enorm – und steigt mit wachsendem Digitalisierungsgrad weiter. Lesen Sie hier, welche einfach zu implementierende Lösungen bereits jetzt verfügbar sind.

Wir haben es bereits in einem anderen Blog-Artikel zitiert: Über 50 Prozent der deutschen Unternehmen stufen die Bedeutung des Internet of Things für ihre Geschäftstätigkeit als „sehr hoch“ ein (Quelle: IoT Studie 2019 der IDG Research Services). Glaubt man Zahlen wie der jüngsten IoT Studie 2019, wird in der deutschen Wirtschaft derzeit mit Hochdruck an allen Ecken und Enden vernetzt. Eine Ausnahme scheinen deutsche Fuhrparks zu sein.

Obwohl mit einer smarten Vernetzung die Logistik, Effektivität und Rentabilität von Fuhrparks binnen kurzer Zeit gesteigert werden kann, fahren deutsche Fuhrparks im europäischen Vergleich hinterher. Konkret: Im europäischen Schnitt ist in jedem fünften Fuhrpark Telematik im Einsatz, in Deutschland hingegen ist dies nicht mal in jedem zehnten Betrieb der Fall.

Keine Zeit zum Wandel?

Zu verdanken sind diese Einblicke dem „CVO Fuhrpark-Barometer 2018“. Darin heißt es zum einen, dass das dominierende Thema für Deutschlands Flottenmanager nicht optimierende Maßnahmen sind, sondern die Dieseldebatte. In der Folge sei Elektromobilität im Fokus vieler Planungen. Fast in Vergessenheit scheint dabei die Telematik zu geraten. Denn selbst im Vergleich zum Vorjahr ist kein Aufschwung zu erkennen.

Interessant auch: Selbst die Dieseldebatte scheint die Innovationskraft in deutschen Fuhrparks nicht anzufeuern. Was alternative Mobilitätslösungen betrifft, ist in deutschen Fuhrparks die Akzeptanz von Carsharing (4 Prozent) und Fahrgemeinschaften (13 Prozent) ebenfalls deutlich hinter den europäischen Vergleichswerten (18 Prozent und 23 Prozent).

Bei der Suche nach Gründen, hilft beispielsweise die Einschätzung des Branchenprotals fuhrpark.de. Darin heißt es, dass es zwar durchaus eine Aufgeschlossenheit gegenüber Telematik- bzw. IoT-Lösungen gebe. Allerdings sei die Branche von einer Überlastung geprägt, die es kaum zulässt, die Aufwände eines digitalen Wandels auf sich zu nehmen.

Warten ist keine Lösung

Folgen dieser Überlastung sind häufig, dass Investitionen entweder aufgeschoben werden oder mit vermeintlich günstigen Lösungen „angetestet“ werden. Im Bereich Telematik sind dies vor allem einfache „Track and Trace“-Lösungen. Diese ermöglichen es zwar Standort und Bewegung von Fahrzeugen zu verfolgen, sämtliche technische Daten – wie etwa Motorleistungsdaten, Verbrauch, Fahrverhalten etc. – werden jedoch nicht übermittelt und/oder in Relation gebracht. Dabei sind es genau jene, anhand derer sich Kosten senken, Abläufe optimieren und Entscheidungen faktenbasiert treffen lassen. Und sie sind es auch, die eine Telematik-Lösung überhaupt erst „smart“ machen.

Die Frage ist somit nicht, ob sich den Aufwand für eine smarte Telematik Lösung lohnt, sondern wann und wie mit ihr zu starten ist.

Grundsätzlich sollte kein Fuhrparkverwalter die Vernetzung seiner Flotte von seiner Google-Recherche abhängig machen lassen. Eine individuelle Beratung durch einen Telematik-Experten spart mittel- und langfristig Zeit und Geld.

Um Fuhrparkverwaltern eine Idee zu geben, welche Lösungen bereits auf dem Markt sind und ihnen schnell, einfach, flexibel und skalierbar die Arbeit erleichtern, haben wir nachfolgend fünf Beispiele zusammengestellt:

Völkel Mikroelektronik: Telematik für Arbeitsmaschinen

Wenn wir von Flotten reden, sind natürlich nicht nur Fahrzeuge zum Personentransport gemeint. Auch für Arbeitsmaschinen stehen zahlreiche Telematik-Lösungen parat. Die Völkel Mikroelektronik GmbH blickt auf bereits über 30 Jahre Erfahrung zurück, wenn es um Steuerung und Integration von Messsystemen bei Arbeitsmaschinen geht. Alle Produkte sind für extreme Einsatzbereiche entwickelt. Nun ermöglicht es Völkel auch die Messdaten in Echtzeit an andere Maschinen oder eine zentrale Leitstelle zu senden – selbst von und in die entlegensten Gegenden! Nicht nur die Netz-Anforderungen des Unternehmens sind divers. Auch internationale Verfügbarkeit und ein individueller Support in einem Einsatzbereich, der noch nicht „Standard“ ist, sind für Völkel erfolgsentscheidend. Der Case, den Sie hier nachlesen können, zeigt warum es zielführender ist, einen flexiblen und service-orientierten Anbieter zu wählen, anstatt fixen Standardlösungen zu vertrauen.

eeMobility: Smarte Ladelösungen für Elektro-Flotten

Wer seine Flotte bereits mit Elektrofahrzeugen modernisiert hat, steht unweigerlich vor der Aufgabe, die Ladung smart zu managen. Eine Komplettlösung, die sowohl die Installation und Instandhaltung der Ladepunkte, als auch das Lade-Management vor Ort und außer Haus per App löst, bietet eeMobility. Die Vernetzung der Ladepunkte erlaubt zudem einen optimierten Stromeinkaufspreis und Grün-Strom-Garantie zugleich. Wie dies in der Praxis funktioniert, lesen Sie in diesem Fallbeispiel.

Weitere IoT-Anwendungen im Fuhrpark

Übrigens: In unserer Artikel-Serie „Der smarte Fuhrpark“ findet sich auch ein Beitrag, der zwölf weitere Anwendungsszenarien modernster IoT-Technologie in Fuhrparks aufzeigt. Den Artikel finden Sie hier.

Geotab: Komplettlösung für intelligentes Fuhrparkmanagement aus einer Hand

Wer eine Fuhrparkmanagement-Software sucht, die auf der einen Seite zuverlässig und sicher ist und auf der anderen skalierbar ist und nahezu endlose Möglichkeiten zur Individualisierung via Schnittstellen bietet, kommt nicht um Geotab herum. Die kanadische Plattform ist mehrfach ausgezeichnet und zählt zu den weltweit führenden Flotten-Softwares. Aufzuzählen, was diese Lösung alles kann, sprengt den Rahmen. Einen ersten Überblick erhalten Sie in diesem separaten Blog-Artikel oder natürlich auf der Geotab-Website.

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