Nachhaltige und effiziente Milchproduktion mit IoT

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Nachhaltige und effiziente Milchproduktion mit IoT

Das Internet of Things nimmt Einzug in viele Branchen, so auch in der Milchwirtschaft. Nachfolgend erfahren Sie, mit welchen Mitteln IoT-Technologie positive Auswirkungen auf die Milchviehhaltung haben kann und damit eine nachhaltige und umweltgerechte Milchproduktion fördert.

Die globale Milchwirtschaft steht vor schwierigen Herausforderungen. Die Weltbevölkerung wächst zunehmend weiter und die Nachfrage nach Milch und Milchprodukten steigt stetig an. Immer mehr Arbeitskräfte wandern in Großstädten ab und das für die Viehzucht verfügbare Land wird weniger. Experten befürchten außerdem, dass der Klimawandel die weltweite Nahrungsmittelproduktion negativ beeinflussen wird. Die Milchviehhaltung benötigt somit jede Hilfe, die sie durch neue Technologien bekommen kann.

Wie passt das Internet der Dinge in die Milchproduktion?

Einige Milcherzeuger nutzen bereits Sensoren an Milchkühen, mit deren Hilfe sie viele nützliche Informationen über die Tiere erhalten. Mit einem tragbaren Gerät am Halsband, am Schwanz oder an den Ohren, haben sie alle Vitalfunktionen der Kühe in Echtzeit im Blick. Es können frühzeitig Erkrankungen erkannt werden und es kann der perfekte Zeitpunkt zum Melken der Tiere bestimmt werden.

Mittels Tracking-Halsbändern kann der Standort jedes einzelnen Tieres bestimmt werden. Mit den dadurch gewonnen Daten ist es möglich Bewegungsmuster zu erstellen, die mit Hilfe von Algorithmen auf Unregelmäßigkeiten hin untersucht werden können. Werden Tiere separiert, ist das gewöhnlich ein Hinweis darauf, dass die Tiere krank oder verletzt sind. Die frühzeitige Erkennung kommt zum einen den Tieren zu Gute und steigert zusätzlich die Effizienz in der Milchviehhaltung.

Solche Sensoren sind dabei weder schädlich für die Tiere, noch werden sie durch diese in irgendeiner Form behindert. Die Technologie lässt sich ebenfalls auf weitere Arten der Tierhaltungen, wie z.B. der Rindviehhaltung zur Erzeugung von Rindfleisch, übertragen.

Wenn Sie Fragen haben, wie auch Sie IoT in Ihrer Geschäftsprozesse integrieren können, dann kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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LPWAN – die geeignete Konnektivität für IoT?

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LPWAN – die geeignete Konnektivität für IoT?

Telefónica Deutschland war bei der Veranstaltung des WEKA Verlages, IoT Konferenz – Vom Sensor bis zur Cloud, mit dem Thema „LPWAN – die geeignete Konnektivität für IoT?“ vertreten. Der Vortrag gab einen umfangreichen Überblick über die Verwendung der richtigen Übertragungstechniken für verschiedene IoT-Anwendungsfälle.

Sprecher: Srđan Kapor, Telefónica Deutschland Business Consultant M2M/IoT, auf einem IoT Event der WEKA FACHMEDIEN

Um Daten von einem Gerät in die Cloud übertragen zu können, muss eine Verbindung aufgebaut werden. Bei vielen IoT-Anwendungsfällen kann jedoch keine drahtgebundene Konnektivität hergestellt werden. Es gibt hierfür viele Gründe, z.B. bei beweglichen IoT-Geräten oder wenn auf die drahtgebundene Infrastruktur eines Gebäudes nicht zugegriffen werden kann.

Der Mobilfunk bietet für solche Fälle eine Alternative. Durch weltweite Roaming-Vereinbarungen mit Mobilfunknetzbetreibern, stellt der Mobilfunk eine, nahezu durchgehend, globale Konnektivität zu Verfügung. Die von IoT-Geräten übertragenen Sensordaten benötigen meist nur eine geringe Bandbreite. Viel wichtiger für die IoT-Module ist ein sparsames Energiemanagement um die Lebenszeit der Batterien so hoch wie möglich zu halten und eine maximale Gebäudedurchdringung. Letzteres wird beispielsweise für intelligente Stromzähler (Smart Meter) in stark abgeschirmten Kellerräumen benötigt.

Funknetzbetreiber wie Sigfox und Lora haben diese Anforderungen sehr früh erkannt und dementsprechend sogenannte LPWAN (Low Power Wide Area Network) Netzwerkprotokolle eingeführt. Die weltweite Kooperation von verschiedenen Standardisierungsgremien, das sogenannte „3rd Generation Partnership Project“ (3GPP), hat mit NB-IoT und LTE-M zwei standardisierte LPWA-Technologien entwickelt und damit im Mobilfunkbereich nachgezogen. Die LPWA-Netztechnologien bilden somit die Basis für die Vernetzung einer viel höheren Anzahl an IoT-Geräten. Mit der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G können so bis zu 1000-mal mehr Endgeräte je km² erreicht werden.

Bei dem Einsatz von LPWA-Technologien müssen dennoch einige Punkte beachtet werden. Aktuell haben wir noch keine 100% Flächenabdeckung in Deutschland erreicht und es muss vorab geprüft werden, ob das Netz an einem bestimmten Standort verfügbar ist. Je nach Verfügbarkeit müssen unter Umständen Fallbacklösungen zu älteren Mobilfunkstandards berücksichtigt werden. Zusätzlich gibt es noch keine weltweiten Roaming-Vereinbarungen, was den globalen Einsatz von IoT-Anwendungen erschwert. Auch zu beachten ist, dass die Verschiedenen Technologien (LTE-M und NB-IoT) für spezielle Anwendungsbereiche konzipiert wurde. So ist beispielsweise LTE-M eher im mobilen Umfeld, mit einer kontinuierlichen Datenübertragung in Echtzeit, einsetzbar und NB-IoT besser im stationären Umfeld, mit niedrigerem Stromverbrauch, aufgehoben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, es gibt keine bestimmte Technologie für alle IoT-Anwendungsfälle. Für den richtigen Einsatz ist eine fallbezogene Betrachtung nötig. Daher ist es umso wichtiger, die Unterschiede beider Technologien zu verstehen.

Den gesamten Vortrag von Srđan Kapor, Telefónica Deutschland Business Consultant M2M/IoT, können Sie sich als Whitepaper kostenfrei herunter laden!

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