CES 2020: Fast alles vernetzt

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CES 2020: Fast alles vernetzt

Die CES 2020 hat es gleich zu Anfang des Jahres gezeigt: Vielfach macht erst Vernetzung beispielsweise per 5G möglich, was neue Elektronikgeräte auszeichnet. Sie verbindet die Geräte im Internet of Things, damit sie intelligent, unterhaltsam und einfach zu bedienen werden.

Die geplante Toyota-Stadt soll sich über 70 Hektar erstrecken. Bild: Toyota

Toyota stellte auf der Messe in Las Vegas den umfassendsten Entwurf für die Anwendung vernetzter Innovationen vor: die „Woven City“. Auf einem 175 Hektar großen Gelände will der japanische Autobauer eine Stadt der Zukunft bauen, in der Forscher und Bewohner Technologien wie autonomes Fahren, nachhaltiges Bauen, erneuerbare Energien, Robotik, persönliche Mobilität, Smart Home und Künstliche Intelligenz testen und entwickeln können. Doch bislang liegen für dieses lebendige Labor nur die Pläne vor. Klar ist aber jetzt schon: Ohne Vernetzung wird hier kaum etwas funktionieren.

Und Mobilfunk nach dem neuen Standard 5G kann hier besondere Vorteile bringen – nicht nur wegen Geschwindigkeit und Bandbreite der Verbindungen, sondern auch wegen der Möglichkeit, Campusnetze aufzubauen. Passend dazu hat der Netzwerkspezialist Netgear mit dem Router Nighthawk M5 einen mobilen Hotspot vorgestellt, der bereits mit dem Mobilfunkstandard 5G arbeitet und WLAN per Wifi 6 bereitstellt.

Sony stellt mit dem Vision-S eine fahrbereite Elektroauto-Studie vor. Bild: Sony

Konkreter und zum Anfassen waren viele andere Innovationen, die Unternehmen aus aller Welt präsentierten. Mittlerweile ziehen insbesondere Automobilhersteller die Aufmerksamkeit auf ihre Studien von Fahrzeugen für die Zukunft. In den vergangenen Jahren stand häufig der elektrische Antrieb und autonomes Fahren im Vordergrund. In diesem Jahr ging es zu einem guten Teil darum, was zukünftige Passagiere während der Fahrt machen. Unter diesem Aspekt wundert es weniger, dass ein Nicht-Autobauer den vielleicht größten Rummel erzeugte: Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern Sony zeigte mit dem Vision-S, wie sich Mobilität entwickelt, nämlich als Zeit für Entertainment. Bereits heute läuft das meist über vernetzte Geräte, sei es beim Streaming von Videos oder beim Gaming. Bei Daimler gehen die Überlegungen so weit, dass man dort sogar eine Kooperation mit Starregisseur James Cameron (Avatar) eingegangen ist.

Hyundai Motor präsentiert seine Smart Mobility Lösung UAM. Bild: Hyundai Motor

Der Autobauer Hyunday Motor geht mit seinen Plänen zur Mobilität der Zukunft in die Luft – per Urban Air Mobility (UAM), wie die Koreaner ihr Flugtaxi nennen. Selbst der Chiphersteller Qualcomm, der vor allem bekannt ist für seine Smartphone-Prozessoren und Mobilfunkmodem, stellte seine Plattform für den Weg zur autonomen Mobilität vor, Qualcomm Snapdragon Ride.

Doch natürlich drehte sich nicht alles auf der CES 2020 um Autos. Vor allem zeigte die Messe, dass es kaum mehr Lebensbereiche gibt, in die die Vernetzung von Geräten nicht reicht. So zeigte etwa Moen, Marktführer für Mischbatterien auf dem nordamerikanischen Markt, dass auch Wasserhähne smart werden können: U by Moen Smart Faucet lässt sich beispielsweise via Amazon Alexa und Google Assistant per Sprache steuern.

Auch unsere Kollegen von o2 in Großbritannien haben sich die CES 2020 angeschaut und spannende Neuheiten gefunden. Sich einzulesen lohnt.

IoT-Studie 2020 – Das Internet der Dinge wird zur Erfolgsgeschichte

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IoT-Studie 2020 – Das Internet der Dinge wird zur Erfolgsgeschichte

Mehr Projekte, schnellerer Nutzen und eine höhere Erfolgsquote – das Internet der Dinge ist in den deutschen Unternehmen angekommen. Das zeigt die IoT-Studie 2020 von Computerwoche und CIO.

Dass Konnektivität zu den Topthemen im Internet der Dinge zählt, versteht sich von selbst. Ohne Mobilfunk, Wifi und anderen Vernetzungstechnologien lassen sich die vielen Dinge nicht zum Internet verbinden. Da wundert es nicht, dass sie in der IoT-Studie 2020 bei der Frage nach den wichtigsten Technologien nur auf Platz 5 landen – so selbstverständlich gehört Konnektivität zum IoT dazu. Ein Netz, wie Telefónica es betreibt, bildet zwangsläufig einen wichtigen Teil des Internets der Dinge. Auf Platz 1 landeten bei der Befragung IoT-Plattformen. Sie gelten 40,5 Prozent der Befragten als unverzichtbar. Deshalb gehört die Telefónica Kite Plattform zum grundlegenden IoT-Portfolio, über das Telefónica Kunden nicht nur Konnektivität managen, sondern auch IoT-Daten analysieren und per API an vertikale und sektorspezifische Lösungen weitergeben können.

Wichtigste Erkenntnis der IoT-Studie 2020: Auch deutsche Unternehmen profitieren vom Internet of Things. Wichtige Kennzahlen wie die Anzahl der Projekte, Erfolgsquote und Investitionen gehen nach oben. Der Mehrwert der IoT-Projekte stellte sich im Vergleich zum letzten Jahr im Durchschnitt etwas schneller ein, ergab die Analyse, für die CIO und Computerwoche 444 Entscheider aus der DACH-Region zu ihren Ansichten, Plänen und Projekten rund um das Internet der Dinge befragten.

Was das für die Praxis bedeutet, erklärt Sven Koltermann, Leiter IoT/M2M Energy bei Telefónica Deutschland, in Interviewvideo mit Jürgen Hill, Chefreporter Future Technologies von IDG.

Im Detail heißt das: Knapp die Hälfte der Unternehmen (49 Prozent) hat bereits IoT-Projekte realisiert, meistens standort- oder länderübergreifend. Im vorangegangenen Jahr lag der Wert hier bei 44 Prozent. Mittlerweile gibt es keine Firma mehr ohne IoT-Aktivitäten. Auch die Zahl der IoT-Projekte steigt stetig: 30 Prozent der Unternehmen haben zwischen sechs und 20 Projekte umgesetzt, 12 Prozent 10 bis 24 Use Cases, sechs Prozent zwischen 25 bis 49 Anwendungsfälle. Vorreiter bei den IoT-Anwendungen sind wie in den letzten Jahren immer noch die großen Unternehmen. Der Abstand zu den kleinen und mittleren Firmen verringert sich aber.

Weitere Informationen finden Sie auch im Unternehmensblog von Telefónica Deutschland:
Neueste Erkenntnisse zu IoT: Telefónica Deutschland und IDG veröffentlichen aktuelle Studie „Internet of Things 2019/2020“.

Die Studie können Sie kostenlos downloaden.
Ebenfalls als kostenlosen Download können Sie ein Whitepaper zu Einsatzszenarien und Mehrwert von IoT-Projekten erhalten.