Wenn es auf jede Sekunde ankommt …

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Wenn es auf jede Sekunde ankommt…

Wenn es darum geht, Leben zu retten und Gefahren abzuwehren, kommt es auf Sekunden an. Vorteile hat dann, wer Rettungsfahrzeuge und Einsatzwagen präzise in Echtzeit orten kann. Das erleichtert es nicht nur, die Helfenden an den Einsatzort zu bringen. Die Informationen können auch den Menschen am Ort des Geschehens Sicherheit und Beruhigung verschaffen, dass die Hilfe ankommt.

Blaulicht und Martins-Horn. Wenn sie erscheinen, muss es schnell gehen. Notarzt, Feuerwehr oder Polizei sind im Einsatz. Falls sie auf ihrem Weg Unterstützung aus der Zentrale bekommen sollen, braucht dort der Disponent Informationen des Rettungsfahrzeugs nahezu in Echtzeit. Nur wenn er genau weiß, wo sich der Wagen aktuell befindet, kann er nicht nur brauchbare Tipps für den besten Weg geben, sondern kann auch weitere Einsatzteams informieren und koordinieren – und wer bereits am Ort des Unglücks ist, den kann er mit verlässlichen Informationen beruhigen, wann die Hilfe eintrifft.

Die Ortung von Fahrzeugen an sich ist dabei heute keine besondere Herausforderung mehr. GPS, das Global Positioning System, gehört schon seit langem zum Leistungsumfang moderner Smartphones. Und auch professionelle Fuhrparkmanagement-Lösungen setzen auf diese Lösung, um den Ort von Fahrzeugen zu bestimmen. Doch die üblichen Standardlösungen liefern oftmals keine sekundengenaue und präzise Ortung. Verständlich, denn das System wird in ganz unterschiedlichen Szenarien weltweit genutzt – häufig mobil, wo es beispielsweise auch auf lange Akkulaufzeiten ankommt und deshalb nur wenige Male pro Minute oder seltener die Position aktualisiert wird.

Doch die Fuhrparkmanagement-Lösung Smart Mobility, die Telefónica auf der Basis vom Technologiepartner Geotab anbietet, ermöglicht mehr: Im Standardmodus aktualisiert sie Positionsdaten, die auf der Karte im Webportal MyGeotab angezeigt werden, alle 15 Sekunden. Kommt es auf sekundengenaue Positionsdaten an, kann in MyGeotab die aktive Ortung aktiviert werden – und schon werden bis zu 20 Fahrzeuge sekundengenau in ihrer Bewegung auf der Karte im MyGeotab Portal angezeigt.

So funktioniert die aktive Fahrzeugortung

Die aktive Ortungsfunktion verwendet erhöhte Intervalle der Datenprotokollierung und die Anzeige im MyGeotab Portal. Die Animation zeigt anhand von GPS-Daten den Standort des Fahrzeugs in Echtzeit auf der Live-Karte an. Betrachter können in einer Simulation die Bewegungen des Fahrzeugs anhand eines dargestellten Symbols nachverfolgen.

Wenn Aktive Ortung aktiviert ist, fordert die Geotab-Technologie in unterschiedlichen Intervallen Daten vom Geotab GO-Gerät an. Per Mobilfunk gelangen die Daten zu den Servern, die dann empfangen und verarbeiten, sodass die Position des Fahrzeugs auf der Karte angezeigt werden kann: Wird das Symbol als Dreieck angezeigt, bedeutet dies, dass das Fahrzeug in Bewegung ist. Wenn das Fahrzeug beschleunigt oder verlangsamt wird, spiegelt sich diese Änderung auch in der Bewegung des Symbols auf der Karte wider. Dank patentierter Algorithmen sehen Disponenten und Fuhrparkmanager detaillierte Standortinformationen, die die stetige Bewegung des Fahrzeugs widerspiegeln – sprunghafte Bewegungen, mit denen Fahrzeuge in anderen Telematiklösungen angezeigt werden, bleiben hier aus.

Zu den Vorteilen der Geotab Fuhrparklösung und aktiven Ortung zählen:

  • Fahrzeugbewegungen und -standorte in nahezu Echtzeit verfolgen,
  • Verkürzung von Reaktionszeiten durch die Entsendung des nächstgelegenen Fahrzeugs,
  • Dokumentation von An- und Abfahrtszeiten via individuell definierter Geozonen,
  • sofortige Benachrichtigungen im Falle einer Kollision oder Unfalls.

Die aktive Ortung gehört zum Smart Mobility Paket Web ProPlus. Mit dieser Funktion kann beispielsweise der Disponent die Bewegungen eines Fahrzeugs live verfolgen und sich vergewissern, dass dieses schnell und sicher am Zielort eintrifft. Damit ist die Lösung bestens für Branchen geeignet, in denen es von zentraler Bedeutung ist, den genauen Fahrzeugstandort in Echtzeit zu kennen. So lassen sich unter anderem Einsatzfahrzeuge von Rettungsdiensten sowie auch Geld- und Werttransporter sicher lokalisieren.

Mehr Präzision bei der Fahrzeugortung

Mit den Smart Mobility Service-Paketen von Telefónica ist das Datenvolumen in der monatlichen Service-Leistung integriert. Die Geotab Telematik-Geräte können so je nach Einsatzort der Flottenfahrzeuge flexibel in Deutschland und Europa ohne zusätzliche Kosten eingesetzt werden. Das ProPlus Service-Paket bietet dabei die größtmögliche Funktionalität zur digitalen Steuerung und Verwaltung der Flottenfahrzeuge. Mehr zur Geotab Telematik und den Smart Mobility Service-Paketen von Telefónica finden Sie hier.

So gelingt im Fuhrpark der Einstieg in die Elektromobilität

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So gelingt im Fuhrpark der Einstieg in die Elektromobilität

Elektrofahrzeuge erfordern neue Kategorien und Kennzahlen im Flottenmanagement. Informationen über Stromverbrauch, Reichweite, Batteriezustand und andere geben einen Einblick in ihre Effizienz. Hybridautos machen die Informationen über Elektro- und Verbrennungsantrieb erforderlich. Sie sind eben auch in der Bewertung ihrer Effizienz hybrid. Modernes Flottenmanagement muss das berücksichtigen. Smart Mobility von Telefónica, die vernetzte Telematik- und Fuhrparklösung mit Partner Geotab, ebnet den Weg in die neue Vielfalt der Mobilität.

Quelle: Umfrage Fleet Europe auf www.geotab.com

Nachhaltigkeit und Umweltziele sind für die meisten Unternehmen die wichtigsten Gründe, ihren Fuhrpark zu elektrifizieren. Das hat eine Umfrage von Fleet Europe herausgebracht. Elektromobilität bekommt Vorfahrt: Das Angebot an Fahrzeugen mit Elektroantrieb wächst kontinuierlich. Die Ladeinfrastruktur wird ausgebaut. Steuerliche Anreize wie die verringerte Versteuerung von elektrischen Dienstwagen erhöhen die finanzielle Attraktivität, mit Strom zu fahren.

Bei Firmenfahrzeugen ist es nicht ganz so einfach, vom klassischen Verbrennungsmotor auf Elektroantriebe umzusteigen. Wichtige Überlegungen müssen vorher angestellt und Vorbereitungen getroffen werden.

1. Schritt: vorhandene Mobilität analysieren

Da gilt es zunächst zu erkunden, welche Fahrzeuge dem Mobilitätsbedürfnis des Unternehmens und seiner Mitarbeiter entsprechen:

  • Wie hoch sollte die Reichweite für typische Einsätze sein?
  • Wann ist das Fahrzeug unterwegs und wann gibt es Zeitfenster, in denen es geladen werden kann?
  • Unterscheidet sich der Einsatz im Sommer und von dem im Winter?
  • Wie viel Kohlendioxid könnte ein Unternehmen einsparen?
  • Wie hoch sind die Kosten für die Elektromobilität?

Telefónica-Partner Geotab hat hierfür ein Tool entwickelt, mit dem diese wichtigen Fragen für Unternehmer und Fuhrparkleiter beantwortet werden können: das EVSA (Electric Vehicle Suitability Assessment, Eignungsbewertung für Elektrofahrzeuge). Das Tool setzt auf die Telematikplattform von Geotab auf, welche als Smart Mobility Komplettpaket für Unternehmen zur digitalen Fuhrparkverwaltung von Telefónica angeboten wird: Im Geotab Web-Portal analysiert das EVSA-Tool Fahrzeug- und Auslastungsdaten, die über den Geotab-Stecker an der OBD2-Schnittstelle des Fahrzeugs erfasst und per Mobilfunkverbindung übermittelt werden. Dank dieser Telematikdaten kann jeder Fuhrpark auf eine mögliche Erweiterung oder sogar ganzheitliche Umstellung auf einen voll elektrisierten Fuhrpark analysiert werden. Die Geotab Telematik-Lösung sorgt für mehr Transparenz, um eine valide Entscheidungsgrundlage für den Einstieg in die Elektromobilität zu schaffen.

2. Schritt: Ladeinfrastruktur schaffen und vernetzen

Die nächste Herausforderung bei der Elektrifizierung von Unternehmensfuhrparks gilt der Ladeinfrastruktur.

  • Gibt es am Unternehmenssitz Ladestationen?
  • Wo können Mitarbeiter ihre Dienstfahrzeuge auch bei privater Nutzung laden?
  • Reicht der Stromanschluss für zügiges Laden aus? Kann der Stromlieferant grünen Strom bieten?

Das Münchner Unternehmen eeMobility löst für Unternehmenskunden das Thema „Laden von Elektrofahrzeugen“. Es installiert und betreibt Ladesäulen, sowohl am Unternehmensstandort als auch bei Mitarbeitern mit Dienstwagen an deren Zuhause. Um Ladevorgang und günstige Grünstrompreise zu synchronisieren, vernetzt und steuert eeMobility seine Ladesäulen mittels IoT-Konnektivität von Telefónica.

3. Schritt: Nachhaltigkeit belegen

Quelle: Fuhrparkmanagement für Elektrofahrzeuge von Geotab

Schließlich müssen für den Alltagsbetrieb einer Fahrzeugflotte auch die Administrations- und Analysetools für Fahrparks im Unternehmen erweitert und angepasst werden. Neben wichtigen Kenngrößen wie Laufleistung, Kraftstoffverbrauch, Kohlendioxidemission und Kosten für bereits vorhandene Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor müssen neue Größen wie Ladezustand der Batterie, Reichweite, Kapazitätsverlust der Batterie und viele andere Größe berücksichtigt werden. Auch kann es sinnvoll sein, Informationen über die Energierückgewinnung beim Bremsen oder die Nutzung von Heizung und Klimaanlage zu analysieren. Aus der Analyse solcher Daten lassen sich Möglichkeiten erkennen, zu höherer Reichweite, geringerem Stromverbrauch pro Kilometer und größere Wirtschaftlichkeit zu kommen. Die Flottenmanagement-Lösung von Geotab berücksichtigt die neuen Anforderungen durch die Elektromobilität bereits heute. Ganz gleich ob Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid oder vollelektrischer Antrieb – Geotab ermöglicht das Management aller Antriebsarten und erlaubt so wertvolle Rückschlüsse über die Nutzung des vorhandenen Fuhrparks und die Planung von dessen Erneuerung. Und es gibt Einblick in die Nachhaltigkeit des Fuhrparks, damit die wichtigste Motivation von Unternehmen, auf elektrische Fahrzeuge umzusteigen, auch im Ergebnis kontrolliert und nachverfolgt werden kann.

Weitere Links
Telefónica Smart Mobility
So vereinfacht Geotab den Umstieg auf Elektromobilität
Ladelösungen von eeMobility für Unternehmensstandorte finden Sie hier

Der Lkw als digitale Werbefläche

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Der Lkw als digitale Werbefläche

Die großen Flächen von Lastwagen werden längst schon für Werbung genutzt: für das Speditionsunternehmen, für Transportversicherungen oder für Marken, deren Waren oft im Inneren des Aufbaus transportiert wird. Bisher handelt es sich dabei um statische Werbung. Telefónica-Kunde RoadAds ändert das.

Andreas Widmann, Geschäftsführer RoadAds interactive

Stau auf der Autobahn, die Kinder zanken, nichts geht mehr. Da erscheint auf der Heckseite des vor mir stehenden Lkw der Hinweis: „Nächste Ausfahrt Kinderparadies, Eintritt heute frei“. Also nichts wie raus, der Tag ist gerettet.

So oder so ähnlich kann Lkw-Werbung heute funktionieren. „Transport Media“ oder Verkehrsmittelwerbung gehört zu den Spielformen der digitalen Außenwerbung, die im mobilen Zeitalter immer mehr Verbraucher erreicht. „Die Heckfläche eines Fahrzeugs hat bis zu 50.000 Sichtkontakte pro Tag und wird zweieinhalb Mal besser wahrgenommen als stationäre Plakatflächen“, sagt Andreas Widmann, Gründer und Geschäftsführer der RoadAds interactive GmbH in Mannheim. Doch die klassische Lkw-Werbung hatte bisher einen Haken: Fahrzeuge bewegen sich, die Werbung auf ihren Außenseiten bleibt statisch. Ob sie ihre Zielgruppe erreicht, hängt also vom Ort ab. „Werbung muss zum Standort passen, damit sie wirken kann“, erklärt Widmann.

Das kann heute mit digitalen Werbeflächen funktionieren. Die Herausforderung ist, eine solche Lösung im Rahmen rechtlicher Vorgaben umzusetzen, die selbstverständlich den Straßenverkehr nicht gefährden darf. RoadAds kam auf die clevere Idee, E-Paper-Displays, wie sie von vielen E-Book-Readern bekannt sind, zu verwenden. Sie stellen Texte und Bilder gestochen scharf in Graustufen dar. Die 32 und 64 Zoll großen Displays von RoadAds sind mit GPS, Mobilfunkmodul und WLAN ausgerüstet und werden auf die Heckfläche von Sprintern und Lkw montiert. „Wir definieren Fahrzeugwerbung komplett neu: als dynamische Werbefläche, die standort- und kontextbezogen in Echtzeit bespielt werden kann“, sagt Widmann.

Das kann der Hinweis auf ein nahe gelegenes Kinderparadies sein oder eine europaweite Kampagne, wie sie beispielsweise Burger King auf den Lkw-Displays auf Autobahnen fährt. Neben Werbung können auch ortsgenaue Verkehrsmeldungen oder aktuelle Wetterwarnungen in Echtzeit an Autofahrer weitergegeben werden. Die Software-Plattform von RoadAds erlaubt es Werbekunden, Anzeigen und Kampagnen direkt online zu buchen und deren Erscheinungsweise sogar an externe Rahmenbedingungen wie Zeit, Ort, Wetter oder Sichtkontakte zu koppeln.

Hierzu ermittelt das GPS-Modul des Displays die Position des Fahrzeugs, ein Wetterdienst liefert aktuelle Wetterkarten. Diese Daten werden an den RoadAds-Server gesendet, der wiederum gebuchte Werbeinhalte – basierend auf den gewünschten Parametern – auf die Displays schickt.

IoT unterstützt Geschäftsprozesse

Für die kontinuierliche Kommunikation zwischen Display und Server nutzt RoadAds das IoT-Angebot von Telefónica Deutschland. „Wir haben anfangs mit ganz normalen Daten-SIMs aus dem Consumer-Bereich experimentiert“, erzählt Unternehmensgründer Widmann. Diese waren preislich zwar etwas günstiger als IoT-SIMs, ermöglichten aber nicht die benötigten Funktionalitäten wie flexible Aktivierung und Online-Kartenverwaltung sowie -Auswertung.

Telefónica Kite Plattform

„Irgendwann war klar, wir brauchen eine IoT-Lösung, um den von uns gewünschten Workflow umsetzen zu können – und hier war Telefónica im Vergleich zum Wettbewerb für uns passend flexibel und preislich sehr attraktiv“, sagt Widmann.

Überzeugt hat den RoadAds-Geschäftsführer das IoT-Gesamtpaket von Telefónica, das im Wesentlichen drei Komponenten beinhaltet: die IoT-SIM-Karte Global SIM Vivo o2 Movistar, den Tarif IoT Connect für Deutschland und Europa sowie die intuitiv zu bedienende Telefónica Kite Plattform für Administration und Analyse von IoT- Konnektivität. Gerade die Kite Plattform hat es dem RoadAds-Geschäftsführer von Anfang an angetan. Sie enthält Funktionen zur Visualisierung, Kontrolle und Fernüberwachung, sodass RoadAds hier unter anderem alle IoT-SIM-Karten aktivieren und deaktivieren, Kosten und Verbrauch kontrollieren oder Ferndiagnosen durchführen kann. „Über die Plattform haben wir immer eine gute Übersicht, wie viele SIM-Karten aktiviert sind, wie hoch der Datenverbrauch pro Karte ist oder ob ein Problem besteht. Die Kite Plattform erleichtert unsere Arbeit massiv“, lobt Widmann.

Hier gibt’s die vollständige Referenz zum Download: Digitale Fahrzeugwerbung auf fünf Meter genau.

Durchgängig digitale Payment-Lösung gegen Stromsperren

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Durchgängig digitale Payment-Lösung gegen Stromsperren

Zahlungsausfälle gehören für Energieversorger zu den ganz besonderen Herausforderungen, denn sie dürfen nicht gleich bei der ersten kleineren Säumigkeit des Kunden ihre Lieferung einstellen. Eine IoT-Lösung von Telefónica-Kunde Lackmann senkt das finanzielle Risiko.

Quelle: Bundesnetzagentur Monitoringbericht 2020

Die Zahl der zahlungsunfähigen oder -unwilligen Stromkunden ging in den letzten Jahren zwar zurück – doch für Energieversorgungsunternehmen zählen sie nach wie vor zu den besonderen Belastungen. Dem Monitoringbericht 2020 der Bundesnetzagentur wurden im Jahr 2019 insgesamt 235.071 Mal in Deutschland Stromanschlüsse gesperrt, und zwar in der Grundversorgung, für die höhere Sperrvoraussetzungen gelten als für andere. Durch eine Stromsperre entstehen nicht nur höherer Personal- und Administrationsaufwand, vielmehr steht sie auch für nicht bezahlte Rechnungen: Kunden, denen der Strom abgedreht wird, haben Stromlieferungen von mindestens 100 Euro nicht bezahlt.

Telefónica-Kunde Lackmann hat eine innovative Lösung entwickelt, die Energieversorger vor diesen Problemen bewahren kann, nämlich eine Art der Bezahlung, wie sie als Prepaid im Mobilfunkbereich durchaus üblich ist. Sie heißt MeterPay und ist vor allem eine durchgängig digitale Payment-Lösung für Strom. Sie besteht aus digitalem Stromzähler, einem separaten Portal für Energielieferanten und Endkunden sowie der erforderlichen Vernetzung via Mobilfunk.

Im Zentrum steht die Applikation MeterPay, die als Software-as-a-Service aus der Cloud bereitgestellt wird. Sie integriert Administration, Verbrauchsmessung, Tarifkonditionen und Zahlungsabwicklung. Für Messestellenbetreiber, Lieferanten und Kunden bietet sie über ein Webportal unterschiedliche Funktionen, zugeschnitten auf den Bedarf der jeweiligen (Markt-)Rolle. Sie alle können einfach und jederzeit über eigene Webportale auf das System zugreifen: Der Endkunde kann beispielsweise nicht nur seinen Stromverbrauch einsehen, sondern insbesondere auch über Bezahldienste wie SEPA-Lastschrift, Sofort-Überweisung und Kreditkarten sein Guthaben einfach online aufladen.

IoT-Verbindung per Mobilfunk

Für die erforderliche Konnektivität, über die die Stromzähler mit der Applikation MeterPay verbunden werden, nutzt Lackmann IoT-Services von Telefónica Deutschland. Die IoT-SIM-Karte Global SIM Vivo o2 Movistar bietet per nationalem und internationalem Roaming bestmögliche Mobilfunkanbindung, da jedes verfügbare Mobilfunknetz für die Datenverbindung genutzt werden kann. Der Tarif IoT Connect Deutschland sorgt für Kostentransparenz und gute Kalkulierbarkeit. Die Telefónica Kite Plattform macht Administration, Analyse und Weiterverarbeitung von Informationen der IoT-Konnektivität einfach.

Michael Deiters, Leiter Energy Business Solutions bei Lackmann

„Von besonderer Bedeutung ist für uns die Kite Plattform von Telefónica, über die wir nicht nur SIM-Karten aktivieren und deaktivieren. Vielmehr ermöglicht sie uns auch eine gute Integration der Konnektivität in unser System“, sagt Michael Deiters, Leiter Energy Business Solutions bei Lackmann. „So ordnen wir über die Kite Plattform der festen IP-Adresse eines Stromzählers die SIM-Karte zu und überwachen das verbrauchte Datenvolumen.

So können wir leicht erkennen, ob die Konnektivität zuverlässig funktioniert. „Unsere Software MeterPay läuft auf Cloud-Servern. Hier führen wir alle Daten zusammen: Zählerinformation, Stromverbrauch und Kundenguthaben. Die eigentlichen Tarifinformationen werden über MeterPay auf dem Stromzähler gespeichert“, erklärt Deiters. „Die IP-Adressen unserer Stromzähler dienen uns zur eindeutigen Identifikation der Hardware, sowohl in MeterPay als auch in der Kite Plattform von Telefónica. Insbesondere durch die ‚Cloud Ready‘-Funktionalität der Kite Plattform läuft die Integration reibungslos.“

Um die Datenverbindung der Stromzähler sicherer zu gestalten, nutzt Lackmann einen eigenen Zugriffspunkt, einen sogenannten APN (Access Point Name) von Telefónica Deutschland.

Hier gibt’s die vollständige Referenz zum Download: Smarte Prepayment-Lösung für Stromzähler.