Platz Eins für Telefónicas IoT Smart Center Plattform

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Platz Eins für Telefónicas IoT Smart Center Plattform

Telefónica Deutschland sichert sich bei der diesjährigen Funkschau-Leserwahl den ersten Platz in der Kategorie M2M-Dienste / Plattformen. 14 weitere Teilnehmer standen zur Auswahl, aber nach Auszählung der insgesamt 125.000 abgegebenen Leserstimmen, setzte sich die IoT Smart Center Plattform von Telefónica gegen die anderen Mitbewerber durch. Mit dieser Technologie wird einer der bedeutendsten Wachstumsbereiche der IoT und M2M-Kommunikation ausgezeichnet.

Telefónica bietet mit seiner Lösung einer automatisierten Datenübertragung zwischen Objekten und Maschinen einen hochmodernen IoT Connectivity Hub, der allen Kunden eine unkomplizierte Verwaltung von IoT-Verbindungstechnologien ermöglicht. Insbesondere die Effizienz und Einfachheit des Managementsystems dürfte die Funkschau-Leser überzeugt haben.

IoT Smart Center Plattform: M2M- und IoT-Verbindungen intelligent managen

„Mit unserer IoT Smart Center Plattform geben wir unseren Kunden ein Werkzeug an die Hand, um kosteneffizient ihre Geschäftsprozesse zu analysieren und zu optimieren. Die Auszeichnung der Funkschau ist eine tolle Bestätigung dafür, dass unsere Kunden mit unserem Produkt zufrieden sind. Darüber freuen wir uns natürlich“, so Dirk Grote, Leiter des Geschäftskundenbereichs der Telefónica in Deutschland.

Ein herausragendes Merkmal der Plattform ist, dass alle Funktionen zur Visualisierung, Kontrolle und Überwachung sämtlicher Datenkommunikation von unterschiedlichen Geräten und Maschinen in nur einer Weboberfläche zusammengefasst sind. Somit haben Geschäftskunden aufgrund höherer Transparenz und trotz minimalen Aufwands volle Kontrolle über den weltweiten Einsatz ihrer Lösungen.

Die nützlichen Analyse-Tools der Smart Center Plattform garantieren den Kunden außerdem tiefe Einblicke in das Nutzungsverhalten einzelner Geräte und ermöglichen zum Beispiel die einfache Konfiguration von Benutzerkonten, Berechtigungskonzepten oder Tarifeinstellungen.

Dank IoT-Technologie: Zu jeder Tageszeit unkompliziert Pakete empfangen

Wie die IoT Smart M2M Plattform ganz praktisch im Alltag Anwendung findet, zeigt der Service von PAKETIN. Das Unternehmen hat einen Paketkasten entwickelt, in dem Pakete unkompliziert zu jeder Tageszeit abgelegt werden können, und garantiert somit eine Zustellung, auch wenn der Empfänger nicht zu Hause ist. Jeder Logistikdienstleister kann diese Warenübergabelösung bequem über einen Anruf beim Paketkasten bzw. durch die dafür eigens entwickelte PAKETIN-App verwenden. Jörg Hänel, Geschäftsführer der PAKETIN GmbH lobt dabei die praktische Digitale Lösung des Herstellers Telefónica: „Die Telefónica IoT Smart Center Plattform erleichtert die Überwachung der Paketkästen enorm. Außerdem war die Einbindung der Technologie in den gesamten Fertigungsprozess unserer Kästen äußerst unkompliziert und simpel.“

5G connect conference

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5G connect conference

Telefónica gibt einen Ausblick auf die Gigabit-Netze der Zukunft

Bei der diesjährigen „connect conference“ in München war Telefónica mit zahlreichen Experten vor Ort und zeigte Chancen und Herausforderungen des zukünftigen 5G-Standards auf. Cayetano Carbajo Martín, CTO – Managing Director Networks von Telefónica, gab den Konferenz-Teilnehmern in seiner Keynote mit auf den Weg, den Rollout des neuen Mobilfunkstandards bei aller Euphorie auch differenziert zu beleuchten.

Welchen Mehrwert bringt der neue Standard sowohl Betreibern als auch Nutzern gegenüber etablierten 3G und 4G-Netzwerken? Welche Rolle spielt der aktuelle Rollout von 4G für 5G? Ist 5G eine „one network fits it all“-Lösung? Diese und weitere wesentliche Fragen hat Telefónica-CTO Cayetano Carbajo Martín am 1. Juni anlässlich einer 5G Konferenz der Fachzeitschrift connect in München beantwortet:

Foto: Lukas Barth

“We at Telefónica see the revolutionary side of 5G: The network architecture will change radically! Concepts like Network Function Virtualization (NFV) and Network Slicing will allow a more efficient use of hardware components which are the base for many innovative applications. Software defined network (SDN) based on a fiber optic network will enable a smooth rollout. This means that 4G/LTE will be the last “One network fits it all”.”

Die Mobilfunkanbieter sind sich einig

Während der 5G Konferenz hat sich eines deutlich herauskristallisiert: „Race for Peak Rates“ bringt die Mobilfunkanbieter auf dem Weg zu 5G nicht weiter

– diese Meinung vertritt nicht nur Cayetano Carbajo Martín CTO – Managing Director Networks von Telefónica, sondern auchMichael Reinartz, Bereichsleiter Innovation, von Vodafone sowie Martin Bouchard, Senior Vice President Technische Planung & Rollout, der Telekom. Im Fokus steht die User Experience: Nutzer sollen ihre Dienste störungsfrei nutzen können, beispielsweise beim Streamen von Videos oder Musik. Das muss unabhängig davon möglich sein, ob die Bandbreite 10, 100 oder 500 Mbps beträgt.

Das ist die Zukunft des Netzes

Kunden profitieren mit dem zukünftigen 5G-Netz vonniedrigeren Latenzzeiten und einer hohen Zuverlässigkeitfür besonders anspruchsvolle Applikationen. Es verbindet sämtliche digitalen Devices und zwar weit über die Vernetzung, die uns M2M-Lösungen heute bieten hinaus. Selbst die Interaktion des 5G-Mobilfunknetzes mit anderen Netzwerken wie WiFi und LTE sind dann möglich. Wirtschaftlich ist das neue Gigabit-Netz ebenfalls. DerEnergieverbrauch lässt sich insbesondere bei IoT-Anwendungen massiv reduzieren. Einige Anwendungen werden in Zukunft mehr als zehn Jahre mit nur einer Batterie auskommen. Auch wenn noch niemand alle zukünftigen Use-Cases voraussagen kann, eröffnen sich mit 5G drei bedeutende neue Geschäftsfelder:

Cayetano Carbajo Martín, CTO – Managing Director Networks
Foto: Jörg Borm

Cayetano Carbajo Martín ist überzeugt, dass Telefónica maßgeblich den Wandel zu 5G vorantreiben wird:

“Telefónica is very optimistic that we as a mobile communication provider will always be able to make a difference by offering our long-term industry experience, valid client contacts and connectivity as managers of big networks. And: Telefónica as a provider with a high level competence will be part of the new ecologic system”.

Ein erstes Gefühl in Richtung 5G vermittelt das Münchener Tech City-Projekt von Telefónica: Das 4,5G-Hochgeschwindigkeits-Mobilfunknetz dient derzeit auch als Test- und Forschungsumgebung für den zukünftigen Standard.

Anwendungen, die gleichzeitig geringe Latenzzeiten und hohe Übertragungsraten benötigen, werden in dem Pilotnetz auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Die leistungsfähige Systemtechnik stellt der langjährige Technologiepartner Huawei bereit. Bei diesem Münchener Tech City-Projekt gelang es den beiden Unternehmen Ende Februar 2017, weltweit erstmals in einem Feldversuch Massive MIMO im Frequenzbereich um 3,5GHz Ende zu Ende einzusetzen und erzielte eineDatenübertragungsgeschwindigkeit von 650 Mbps. Mit der Zusammenlegung von fünf lizensierten LTE-Frequenzbändern verzeichneten die Unternehmen Anfang März den nächsten Erfolg indem sie eine maximale Peak-Downloadrate von 1,65 GBit/s erreichten. Gemeinsam bereiten die beiden Treiber der Digitalisierung in Deutschland den Weg zu 5G.

Ein weiteres Großprojekt setzen Telefónica und Ericsson auf der A9 zwischen München und Nürnberg um. Mit 5G Connected Mobility arbeiten sie an der vernetzten Mobilität der Zukunft. Reale Anwendungsumgebungen bieten die optimale Voraussetzung für praxisnahe Tests. Damit wird die Autobahn zum digitalen Testfeld für Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation in Echtzeit.

Energiewirtschaft mit Vorbildcharakter für IoT

Sicherheit wird zum Schlüsselfaktor für das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) erobert alle Wirtschafts- und Lebensbereiche. Es eröffnet Potenziale für mehr Effizienz und neue Geschäftsmodelle. Doch vor dem Erfolg müssen Hürden wie Sicherheit und Komplexität der Lösungen überwunden werden.

Jetzt gilt es für Unternehmen, die richtigen Partner zu finden und mit eigenen Projekten Erfahrungen zu sammeln. Dann können sie vom technologischen und unternehmerischen Vorsprung im Wettbewerb profitieren.

Angriff aus dem Internet der Dinge. Was wie Science-Fiction klingt, ist bereits Wirklichkeit geworden: Im Herbst vergangenen Jahres schreckten Meldungen die Öffentlichkeit auf, dass wichtige Serverdienste im Internet lahmgelegt wurden – durch Angriffe, die von Kameras, Druckern und Routern ausgegangen waren. Hacker hatten sich Zugriff auf unsichere Geräte im Internet verschafft und deren Leistung genutzt, Server im massiven Ansturm von Dienstanfragen untergehen zu lassen. Die Leidtragenden waren Internetgrößen wie Twitter, Spotify, Airbnb, eBay und die New York Times. Deren Webseiten waren für rund zwei Stunden nicht normal erreichbar.
Der Vorfall war nicht der erste, bei dem es um Manipulation von und mit vernetzten Geräten ging. Bereits 2010 wurde mit Stuxnet der erste Computerwurm bekannt, der industrielle Steuerungen manipulierte.

Die Beispiele zeigen: Im Internet der Dinge lauern dieselben Gefahren wie im übrigen Internet. Kapern, blockieren, umprogrammieren – mit der wachsenden Zahl an Geräten mit Internetverbindung steigen die Risiken. So haben auch die Marktforscher von IDC das Thema Sicherheit als die wichtigste Hürde ermittelt, die Unternehmen ihren Weg ins Internet der Dinge versperrt: In der Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ nannten 48 Prozent der Business-Entscheider und 33 Prozent der IT-Verantwortlichen Datenschutz und -sicherheit als größte Herausforderung.

Dabei gibt es längst gute Lösungen, vernetzte Geräte abzusichern. Häufig stand und steht das Thema Sicherheit nicht im Fokus bei der Entwicklung einer IoT-Anwendung. Doch spektakuläre Fälle wie das Hacken eines Entertainment-Systems in einem Auto, das den Zugriff auf die Fahrzeugsteuerung ermöglichte, haben die Industrie wachgerüttelt. Mittlerweile werden für moderne Fahrzeuge selbst scheinbar unwichtigere System gut geschützt.

Unterdessen entwickelt sich die Energiewirtschaft zum beispielhaften Anwender von sicheren IoT-Systemen. Nachdem der Gesetzgeber im vergangenen Jahr die Regelungen für die Einführung intelligenter Stromzähler verabschiedet hat, geht es jetzt in die massenhafte Anwendung. Gerade beim Smart-Metering in der Energiewirtschaft werden in Deutschland höchste Sicherheitsanforderungen nicht nur gefordert, sondern auch umgesetzt. „Die Anforderungen an intelligente Strommesser, die in Deutschland vom BSI, vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, festgelegt wurden, gehören zu den höchsten der Welt“, erklärt Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy bei Telefónica Deutschland. Telefónica zählt zu den großen und erfahrenen Experten für Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) und Internet of Things: In Großbritannien hat das Telekommunikationsunternehmen den weltweit bislang größten Auftrag für die Vernetzung von insgesamt 53 Millionen Smart-Metern. Auch in Deutschland laufen Smart-Meter-Installationen mit Telefónica. Energieversorger hierzulande setzen auf die Erfahrung, die das Unternehmen national und international gesammelt hat.

Zusätzliche Sicherheit durch einen Zugangspunkt

Während das BSI insbesondere die Spezifikationen für das Gateway, also das unmittelbar mit dem Internet verbundene Teil des Smart-Meters, definiert hat, können Provider großer eigener Netze wie Telefónica für zusätzliche Sicherheit sorgen – indem sie beispielsweise für besondere Anwendungen eigene Zugangspunkte, Access Point Names (APN), anbieten, um die Datenkommunikation über das Internet abzusichern. So kann beispielsweise über Filterlisten (Whitelists) festgelegt werden, welche Domänen, IP-Adressen und Ports eine SIM-Karte über den APN erreichen kann. Zusätzliche Sicherheit bringt ein verschlüsselter Tunnel, durch den die Datenkommunikation direkt zum Endpunkt beim Kunden läuft. Hierbei ist nicht nur sichergestellt, dass die SIM-Karten nur mit Rechnern beim Kunden kommunizieren, sondern dass diese Kommunikation auch abhörsicher ist.

Die Next Kraftwerke GmbH sorgt unter anderem über einen eigenen APN für die Sicherheit ihres virtuellen Kraftwerks: Das Kölner Unternehmen hat mehr als 4000 Energieerzeuger und -verbraucher für eine Leistung von rund 2700 Megawatt miteinander vernetzt und kann sogenannte Regelenergie liefern, obwohl Next Kraftwerke insbesondere regenerative Stromerzeuger mit ihren spezifischen Produktionsschwankungen anbindet. Möglich wird die Einstufung als Regelenergie, die für die Stabilität der Stromversorgung unerlässlich ist, durch die hohe Zuverlässigkeit, mit dem das Unternehmen die angeschlossenen Anlagen steuern kann. Und zu dieser hohen Zuverlässigkeit trägt eine eigener APN von Telefónica bei.

Konnektivität bleibt Knackpunkt

Doch Sicherheit gehört nicht allein zu den Herausforderungen von IoT-Projekten. Gerade die technisch Verantwortlichen sehen nach Angaben von IDC das Thema Netzverfügbarkeit/Konnektivität als weitere Hürde an. Die weite, flächendeckende Verbreitung von IoT-Anwendungen erfordert mehr als nur ein gut ausgebautes Mobilfunknetz, wenn es nicht zum Verbindungsausfall aufgrund von Versorgungslücken kommen soll. Da sind Lösungen gefragt, die Betreiber-unabhängig für Konnektivität sorgen wie die Global SIM von Telefónica. Damit schafft das Unternehmen als Marktführer auf dem deutschen Mobilfunkmarkt netzübergreifende Konnektivität: Speziell auf die Anforderungen der Machine-to-Machine-Kommunikation ausgelegt, verbindet die Global SIM nicht nur in den weltweit 25 Telefónica-eigenen Netzen mit dem Internet, sondern durch Roaming auch in den Netzen anderer Anbieter. Die Global SIM ermöglicht nationales wie internationales Roaming, sodass rund um den Globus für die bestmögliche Mobilfunkverbindung gesorgt ist. Dass es die Global SIM auch in unterschiedlichen Formfaktoren gibt – von der klassischen SIM-Karten-Größe bis zur Nano-SIM-Karten und zum festverlöteten Chip –, macht sie universell einsetzbar, sogar in Anwendungen, die mit Umgebungstemperaturen von -40 Grad Celsius bis 105 Grad Celsius zuverlässig funktionieren müssen.

Daten für neue Geschäfte

Doch das Internet der Dinge ist kein Selbstzweck. Wenn die Hürden Sicherheit und Konnektivität genommen sind, stellt sich die Frage, welche Vorteile sich aus der vernetzten Welt der Dinge ergeben. Die Antwort liegt in der Regel in den Daten, die aus IoT-Anwendungen gewonnen werden können, und aus deren Auswertung. Schlüssel zum Erfolg ist deshalb eine zuverlässige und flexible IoT-Plattform, die nicht nur die Administration von zahlenmäßig großen Installationen leichtmacht, sondern auch so offen angelegt ist, dass sie Daten zur Analyse im Idealfall nahtlos an die Unternehmens-IT weitergeben kann. Etwa wie die Plattform Smart-M2M von Telefónica. Sie erlaubt nicht nur die Administration von SIM-Karten, sondern auch die Überwachung und Automatisierung. Mächtige Werkzeuge erleichtern die Arbeit und machen manche Services erst möglich. So können beispielswiese SIM-Karten komfortabel über Filter gesucht, zu Gruppen zusammengestellt und gemeinsam bearbeitet werden. Jede SIM-Karte lässt sich in Smart-M2M mit eigenen, suchbaren Notizen versehen und so leicht auffinden. Diagnosemöglichkeiten erlauben es, sowohl den aktuellen Betriebszustand von SIM-Karten als auch Verbrauchs- und Abrechnungsdaten annähernd in Echtzeit zu prüfen. Alarme beim Überschreiten von definierten Datenmengen oder bei Verwendung einer SIM-Karte in einem anderen Gerät sorgen für schnelle Information und ermöglichen so etwa die automatische Abschaltung einer Karte. Neben der grafischen Web-Applikation macht eine API-Schnittstelle auch die Anbindung an IT-Anwendungen wie das CRM-System des Kunden möglich.

Für Next Kraftwerke gehört beispielsweise die Smart-M2M-Plattform von Telefónica zu den wichtigen Gründen, den deutschen Marktführer im Mobilfunk als Vernetzungspartner gewählt zu haben. „Wir haben uns aus wirtschaftlichen Gründen für Telefónica entschieden – aber auch, weil das webbasierte Managementsystem Smart M2M einen robusten Eindruck macht. Andere M2M-Plattformen erschienen uns nicht ganz so ausgereift wie die von Telefónica“, sagt Norman Gentges, stellvertretender Leiter des virtuellen Kraftwerks von Next Kraftwerke.

Telefónica gehört mit seinem Angebot aus Konnektivität, robuster Administrationsplattform, flexiblem Tarifsystem und großer Erfahrung zu den Top-Playern im Internet of Things. Damit versteht sich das Unternehmen als Partner auf Augenhöhe von Kunden und Lösungsanbietern. Mit seinem Internet of Things Partner Program (IPP) hat Telefónica nicht nur ein Programm zur Vertriebspartnerschaft aufgelegt, sondern auch für die Erweiterung der Anwendungskompetenz – damit Kunden IoT-Lösungen schnell entwickelt und einfach auf den Markt bringen können.

Verantwortungsvolle Unternehmensführung in der digitalen Welt

Corporate Responsibility Report 2016 veröffentlicht:

Digital.Nachhaltig.Nah.“ zeigt: Telefónica Deutschland glaubt an die Chancen digitaler Technologien für eine nachhaltigere Welt. Mit dem heute veröffentlichten Corporate Responsibility Report 2016 bekräftigt das nach Kundenzahl größte deutsche Mobilfunkunternehmen seinen Anspruch, seinen Kunden ein digitales Leben nach ihren eigenen Vorlieben und Wünschen zu ermöglichen. Zugleich will Telefónica Deutschland die wichtigsten Rohstoffe der Digitalisierung – Konnektivität und Daten – verantwortungsbewusst nutzen. Über die Nachhaltigkeitsaktivitäten gibt der Bericht transparent und im Einklang mit dem international anerkannten Standard der Global Reporting Initiative (GRI) in der Option G4 „comprehensive/umfassend“ Auskunft.

„Wir werden nur dann Erfolg haben, wenn die Digitalisierung den Menschen dient und alle an ihren Errungenschaften teilhaben können“, erklärt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland anlässlich der Veröffentlichung des neuen CR-Reports. Ziel sei es, mit innovativen Technologien und Services das digitale Leben der Kunden, Partner und der Gesellschaft insgesamt zu bereichern und mehr über deren Wünsche und Bedürfnisse zu lernen. Der enge Dialog mit den Anspruchsgruppen ist deshalb sehr wichtig.

Responsible Business Plan gibt Ziele für 2020 vor

Im Jahr 2016 hat Telefónica Deutschland die CR-Strategie mit dem Ziel weiterentwickelt, das Engagement noch enger mit dem Kerngeschäft des Unternehmens zu verzahnen. In dem Responsible Business Plan 2020 hat Telefónica Deutschland unter dem Motto „Unsere Zukunft. Unser Anspruch.“ für die drei Schwerpunktfelder „Verantwortlich wirtschaften“, „Leben in der digitalen Welt stärken“ und „Umwelt und Klima schützen“ übergreifende Zielstellungen für die nächsten Jahre formuliert.

Diese sind mit Kennzahlen verknüpft, an denen sich die Fortschritte des Unternehmens messen lassen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit digitalen Technologien dazu beitragen können, gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern und eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben“, erklärt Valentina Daiber, Director Corporate Affairs der Telefónica Deutschland Group.

Verantwortlich wirtschaften

Im Sinne einer verantwortlichen Unternehmensführung achtet Telefónica Deutschland auf eine faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Stakeholdern. Das Unternehmen handelt regelkonform im Hinblick auf alle Gesetze, gesellschaftlichen Richtlinien sowie Wertvorstellungen und fördert nachhaltiges Wirtschaften in seiner Lieferkette. Auch die Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter ist dabei zentral. Bis 2020 möchte Telefónica Deutschland durchgängig gute bis sehr gute Ergebnisse in relevanten externen Bewertungen und in Stakeholderbefragungen erzielen.

Zudem fördert das Unternehmen ein nachhaltiges Beschaffungs- und Lieferantenmanagement und hat dafür im Jahr 2016 seine Supply Chain Sustainability Policy vollständig überarbeitet und neue Aspekte integriert, beispielsweise Datenschutz und Antikorruption. Die Lieferanten werden künftig zur Umsetzung dieser Mindestanforderungen verpflichtet.

Leben in der digitalen Welt stärken

Telefónica Deutschland will alle Menschen für die Vielfalt der digitalen Möglichkeiten begeistern und ihre Kompetenzen im digitalen Lebensalltag nach ihren individuellen Anforderungen und Wünschen stärken. Nachhaltige Innovationen treibt das Unternehmen voran und bietet über die Analyse großer Datenmengen neue Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Entscheidend ist dabei, dass die Kunden die Hoheit über ihre Daten behalten.

Bis zum Jahr 2020 sollen über 50 Millionen Menschen von Produkten und Programmen für ein digitales und selbstbestimmtes Leben profitieren. Um auch ältere Menschen mit digitalen und mobilen Medien vertraut zu machen und ihnen den Zugang zu ermöglichen, hat Telefónica Deutschland das Programm „Tablet PCs für Senioren“ ins Leben gerufen. Die junge Generation erreicht Telefónica Deutschland mit dem Programm „Think Big“,das im Jahr 2016 bereits sein fünfjähriges Jubiläum feiern konnte. Mit mehr als 3.500 Think Big Projekten haben bereits über 98.000 Jugendliche den Schritt vom Konsumenten zum Gestalter unserer digitalisierten Gesellschaft gewagt.

Umwelt und Klima intelligent schützen

Telefónica Deutschland nutzt digitale Lösungen, um Rohstoffe und Energie einzusparen. Zudem hat das Unternehmen seinen CO2-Ausstoß weiter gesenkt und gibt erneuerbaren Energien den Vorrang. 2016 wurde das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 erfolgreich für alle Bürostandorte, Shops und Netzwerkstandorte zertifiziert. Bis 2020 möchte das Unternehmen seine direkten und indirekten CO2-Emissionen gegenüber 2015 um elf Prozent reduzieren. Mit den Green Services können auch die Kunden energieeffizienter und klimafreundlicher handeln. Dazu zählen etwa intelligente Stromzähler (Smart-Meter) oder der Eco-Index zur Bewertung der Umweltauswirkungen von Handys.

Das Unternehmen zeigt, welches Potenzial in intelligenten Datenanalysen für umweltfreundlichere Mobilitätslösungen in deutschen Großstädten liegt. Dafür engagieren wir uns in Forschungsvorhaben und Pilotprojekten gemeinsam mit Unternehmenspartnern, der Wissenschaft und den Kommunen. Klimaschutz in Städten ist dabei aber nur ein Projektbeispiel für die strategischen Wachstumsfelder „Advanced Data Analytics“ und „Internet of Things“, die Telefónica Deutschland in Zukunft deutlich ausbauen wird.

Cebit 2017 im Rückblick

Erlebniswelt Digitalisierung

„Screenware“ gab’s im vergangenen Jahr. In diesem Jahr war konkretes Erleben der Digitalisierung angesagt. Die Cebit wandelt ihr Gesicht – und im nächsten Jahr geht weltgrößte Business-IT-Messe noch einen Schritt weiter. Dann öffnet sie ihre Tore nicht mehr nur für Fachbesucher, und sie verlegt ihren angestammten Termin vom März in den Juni.

Bitkom-Präsident Thorsten Dirks wurde nicht müde, den Unterschied der diesjährigen Cebit zur vorangegangenen zu erklären: „Im vergangenen Jahr wurde hier in Hannover noch viel Screenware gezeigt, Software auf Bildschirmen. In diesem Jahr gibt es viel mehr Konkretes zu erleben“, sagte er schon zu Beginn der Messe. Genau das sei auch nötig, um die Menschen auf dem Weg der Digitalisierung mitzunehmen und für den Fortschritt zu gewinnen.

So könne ein Beitrag zur Beseitigung des Fachkräftemangels gelingen – zurzeit können rund 51.000 offene Stellen in der IT- und Telekommunikationsbranche nicht besetzt werden. Dann habe die deutsche Wirtschaft gute Chancen, in der zweiten Halbzeit im Wettbewerb der Digitalisierung zu punkten. Die erste Halbzeit, in der es um Verbraucher zentrierte Geschäftsmodelle gegangen sei, sei klar an die USA mit Unternehmen wie Amazon, ebay und Google gegangen. Jetzt gehe es um das B2B-Geschäft, mit Themen wie Industrie 4.0, Smart Energy und Mobility. Hier könne die deutsche Wirtschaft ihre Stärken ausspielen – aber eben auch nur, wenn sie den Fachkräftemangel überwindet.

Zum konkreten Erleben der Digitalisierung auf der Cebit 2017 gehörten unter anderem selbstfahrende Busse wie Olli, den IBM nach Hannover gebracht hatte. Verbunden mit IBMs Supercomputer Watson, transportiert er seine Passagiere nicht nur fahrerlos, sondern beantwortet auch deren Fragen. In einem Postbus aus der Schweiz konnten die Cebit-Besucher auch selbst ausprobieren, wie es sich anfühlt, ohne Fahrer zu fahren.

Das Start-up Holoplot führte vor, wie digitale Steuerung Lautsprechersysteme so regeln können, dass sich der Schall nicht wie üblich kugelförmig ausbreitet, sondern als quasi planare Schallfront. Der Vorteil: Durchsagen können gezielt auf bestimmte Bereiche in einer großen Hallen gerichtet werden. Dort kommen sie in gut verständlicher Tonqualität an, während sie selbst in unmittelbar angrenzenden Bereichen kaum mehr gezielt wahrgenommen werden. Die Deutsche Bahn hat das System bereits getestet, um in großen Bahnhöfen die Verständlichkeit von Lautsprecheransagen zu steigern.

Volkswagen präsentierte seine Arbeit an einem intelligenten System zur Verkehrssteuerung – für das die Wolfsburger als erster Automobilhersteller einen superschnellen Quantencomputer einsetzen: Das Unternehmen nutzt die Bewegungsdaten von 10.000 Taxis in Peking, um Fahrwege zu optimieren. Nicht der jeweils kürzeste, sondern der schnellste Fahrweg soll unter Berücksichtigung der aktuelle Verkehrslage ermittelt, so Fahrzeuge besser im Straßennetz verteilt und der Verkehrsfluss verbessert werden.

Auch Telefónica zeigte auf der Cebit, wie Digitalisierung konkret in unser Leben kommt – zum Beispiel über das Smart Shirt von 10Eleven9, das nicht nur den Puls misst und Ratschläge für eine gesunde Körperhaltung geben kann, sondern auch die Steuerung des Smartphones ermöglicht. Das Hemd nutzt dabei zur Analyse die IoT-Software-Plattform Geeny von Telefónica.

Telefónica CeBIT 2017 - Smart Shirt
Telefónica CeBIT 2017 - Smart Shirt

Ein anderes Beispiel: der Smart Cooler. Er misst nicht nur Innen- und Außentemperatur, kann so clever gesteuert werden und ruft bei Fehlfunktion automatisch einen Servicetechniker; er kontrolliert auch Energieverbrauch und Türöffnung, sodass er auch aus der Ferne intelligent bewirtschaftet werden kann. Ein leerer Kühlschrank gehört damit der Vergangenheit an.

Telefónica CeBIT 2017 - Smart Cooler
Telefónica CeBIT 2017 - Smart Cooler

Digitalisierung kann aber auch Leben retten, etwa der Angel Helmet. Eine Vielzahl an Sensoren misst permanent die Luftqualität, erkennt gefährliche Konzentrationen giftiger Gase und warnt nicht nur den Träger, sondern informiert über ein integriertes Kommunikationssystem auch die Leitstelle. So kann schnellstmöglich Hilfe kommen, falls sich ein Arbeiter nicht mehr selbst in Sicherheit bringen kann.

Telefónica CeBIT 2017 - Angel Helmet
Telefónica CeBIT 2017 - Angel Helmet

Noch einen Schritt weiter in Sachen Digitalisierung und Leben geht Neil Harbisson, der bereits auf dem Digital Innovation Day von Telefónica im September 2016 aufgetreten ist. Der Künstler gilt als erster Cyborg, weil er eine Digitalkamera implantiert hat, die es ihm erst möglich macht, Farben wahrzunehmen. Er ist von Geburt an farbenblind, erkennt nur Graustufen. Die Digitalkamera übersetzt die elektromagnetischen Wellen des Lichts in Schallwellen – jede Farbe ist einer bestimmten Tonhöhe zugeordnet, sodass Harbisson über eine Tonabfolge Farbzusammenstellungen erkennen kann.

Im kommenden Jahr will die Cebit noch mehr konkrete Anwendungen für die Digitalisierung in unserem Leben präsentieren. Wir dürfen gespannt sein, ob und wie das gelingt.

Telefónica CeBIT 2017 - Neil Harbisson

Top-Auszeichnung für Telefónica‘s Smart M2M-Plattform

Silber für Telefónica – das kann sich sehen lassen! Bei der diesjährigen Funkschau-Leserwahl erreichte Telefónica Deutschland nach Auszählung der insgesamt 113.000 abgegebenen Stimmen den zweiten von zehn Plätzen in der Kategorie M2M-Dienste/Plattformen – einem der wichtigsten Wachstumsbereiche der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Die Funkschau-Leser zeichneten mit ihrer Wahl insbesondere das browserbasierten Managementsystem IoT Smart Center Plattform von Telefónica Deutschland und sicherten dem Unternehmen so den 2. Podiumsplatz.

Jürgen Pollich, Head of M2M & Fixed Connectivity: „Diese Silber-Medaille freut uns enorm. Sie ist Ausdruck unserer herausragenden Rolle bei IoT-Lösungen, die automatisierte Datenübertragung zwischen Objekten und Maschinen möglich machen. Zudem macht die Platzierung deutlich, wo wir in einem Bereich mit technologisch weit fortgeschritten Wettbewerbern stehen.“

Mit Smart M2M nutzen Anwender ein komfortables und effektives Managementsystem für alle ihre M2M SIM-Karten. Damit bekommen die Kunden wirkungsvolle Werkzeuge an die Hand, um kosteneffizient ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Alle Funktionen zur Visualisierung, Kontrolle und Überwachung von SIM-Karten sind übersichtlich in einer Weboberfläche zusammengefasst, die intuitiv zu bedienen ist. Aufgrund der browserbasierten Funktionsweise ist Smart M2M auch einfach in die jeweilige Unternehmensstruktur implementierbar.

Wir danken allen, die für die Angebote von Telefónica Deutschland stimmten, und freuen und schon auf die nächsten Wettbewerbe.

Weitere Informationen:

Fraunhofer IAO und Telefónica Deutschland untersuchen Potenzial von Mobilfunkdaten für Verkehrsplanung

Stuttgart steht vor großen Herausforderungen in den Bereichen Mobilität und Verkehr: Es gibt zu viele Staus, zu viel Lärm und Stress und auch die Luftqualität muss verbessert werden. Deshalb sucht die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg wie viele andere Städte nach Lösungen, um die Verkehrsplanung zu optimieren. Eine wichtige Grundlage für konkrete Maßnahmen sind präziseVerkehrsdaten. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO prüft in einer Studie, ob Mobilfunkdaten eine verlässliche Datenquelle für die Verkehrsplanung darstellen und bisherigen Erhebungsmethoden überlegen sind. Telefónica Deutschland stellt als Forschungspartner die nötigen anonymisierten Mobilfunkdaten zur Verfügung.

Die Messung von Verkehrsströmen ist bisher zum einen sehr aufwendig und zum anderen können die Ergebnisse dieser Messungen die stark situationsbedingten Schwankungen häufig nicht wiedergeben. Wenn Städte genauer wissen, wo und wann sich Menschen bewegen, könnten sie bestimmte Infrastrukturmaßnahmen präziser an den Bedarf anpassen.

Hier schafft die smarte Analyse von Mobilfunkdaten Abhilfe: Diese entstehen automatisch im normalen Geschäftsbetrieb bei Telefónica Deutschland, wenn Handys, z.B. beim Telefonieren oder Surfen, mit den Mobilfunkzellen kommunizieren. Aus diesen Daten entstehen anonyme Bewegungsprofile. Der Einsatz der Mobilfunkdaten für die Verkehrsplanung wäre kostengünstig, rund um die Uhr verfügbar und es wären relativ einfach große Stichproben möglich.

Mehrmonatige Studie des Fraunhofer IAO

Im Rahmen eines auf dreieinhalb Monate angelegten Forschungsprojekts untersucht das Fraunhofer IAO in einer Studie, ob Mobilitätsdaten für die Messung von Transportströmen in Städten geeignet und somit anderen Erhebungsmethoden überlegen sind.

Die Wissenschaftler analysieren zunächst mithilfe von Experteninterviews und Fallbeispielen den Status Quo der Verkehrsmessung im Allgemeinen. Danach vergleicht das Forschungsteam die Daten aus bestehenden Verkehrserhebungen der Region Stuttgart mit den aus Mobilfunkdaten gewonnen Erkenntnissen. Dabei soll ein besonderer Fokus auf situationsbedingte Schwankungen durch z.B. Starkregenereignisse und Großveranstaltungen gelegt werden. Auf diese Weise kann das Potenzial der Datenquelle im Vergleich zu anderen Erhebungsmethoden ermittelt werden.

Telefónica Deutschland stellt als Forschungspartner die nötigen Mobilfunkdaten zur Verfügung. Die Kundendatensind dabei vollständig geschützt. Mithilfe eines dreistufigen und vom TÜV Saarland zertifizierten Verfahrensanonymisiert Telefónica Deutschland die verwendeten Daten und entfernt jeglichen Bezug zu einzelnen Personen.

Markus Haas, Chief Operating Officer von Telefónica Deutschland: „Als Netzbetreiber liegen uns durch unser Kerngeschäft eine große Menge an Daten vor. Wir wollen nun von einem renommierten Institut prüfen lassen, ob wir durch die Analyse dieser anonymisierten Daten einen Beitrag zur Verkehrsplanung leisten können. Das gibt uns Impulse für weitere Projekte im Bereich der smarten Datenanalyse.

Stuttgart als ideale Teststadt

Unter der Federführung von Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Landeshauptstadt 2013 den Aktionsplan „Nachhaltig mobil in Stuttgart“ erarbeitet. Darin werden in neun Handlungsfeldern zentrale Maßnahmen der Stadtverwaltung aufgeführt und erläutert. Die Studie des Fraunhofer IAO kann hierzu wichtige Informationen liefern, beispielsweise hinsichtlich sinnvoller Geschwindigkeitsbegrenzungen, anstehender Straßenbaumaßnahmen oder bezüglich des Angebots im öffentlichen Personennahverkehr.

Dr. Michael Münter, Leiter des Referats Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität der Landeshauptstadt Stuttgart, betont: „Viele Menschen haben den nachvollziehbaren Wunsch nach möglichst großer individueller Mobilität. Dieses Bedürfnis muss mit den Belangen der Umwelt sowie der Stadt und der dort lebenden Bürgerschaft in eine verträgliche Balance gebracht werden. In unserem Aktionsplan ‚Nachhaltig mobil in Stuttgart‘ setzen wir auch auf innovative Projekte für zukunftsfähige urbane Mobilität. Mit Spannung erwarten wir daher die Erkenntnisse des Fraunhofer IAO zum Einsatz von Mobilfunkdaten für die Verkehrsplanung in Stuttgart.“

Potenzial der Datenanalyse für Verkehr und Umwelt

Telefónica Deutschland erhofft sich durch die Ergebnisse der Studie weitere wertvolle Erkenntnisse für die Arbeit im Bereich Advanced Data Analytics, also der smarten Datenanalyse. Das Telekommunikationsunternehmen erforscht bereits in einem Pilotprojekt in Nürnberg, inwiefern sich die Luftverschmutzung auf Basis von Mobilfunkdaten berechnen lässt. Die Ergebnisse des Fraunhofer IAO bieten einen weiteren Einblick in das Potenzial der Datenanalyse für Verkehr und Umwelt.

Prof. Anette Weisbecker, stellvertretende Institutsleiterin des Fraunhofer IAO, erklärt: „Die exakte Messung von Verkehrsströmen in Städten ist ein komplexes Unterfangen. Unsere Studie liefert wichtige Erkenntnisse, inwieweit mobile Daten eine präzisere, effizientere und kostengünstigere Verkehrsplanung ermöglichen.

Die Studie ist Teil der ganzheitlichen Forschungsarbeit des Fraunhofer AIO rund um das Thema Mobilität. Das Institut untersucht in zahlreichen Studien, wie Menschen heute und in Zukunft mobil sein wollen. Dabei unterstützt es Unternehmen und Institutionen auf dem Weg zu neuen Geschäftsmodellen und effizienten Prozessen.

Jahresbericht der Bundesnetzagentur: Digitalisierung der Telekommunikation

Die Telekommunikation in Deutschland steht ganz im Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung – das geht aus dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde. Im Mobilfunk erhöhte sich das Gesamtvolumen stark und auch die Nutzung von LTE-fähigen Endgeräten nahm im Jahr 2015 weiter zu. Telefónica Deutschland betreut allein in der Mobilfunksparte mehr als 43 Millionen Anschlüsse und ist damit in Deutschland Marktführer. Mit einem Zuwachs von 69 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum nutzen heute bereits 8,7 Millionen Kunden von Telefónica Deutschland ein LTE-fähiges Endgerät mit dazu passenden Tarifen.

Ganze 591 Millionen GB an Daten wurden 2015 über die Mobilfunknetze übertragen und damit knapp 200 Millionen GB mehr als im Vorjahr. Im Netz von Telefónica wurden 2015 an jedem Tag durchschnittlich 60.000 Stunden Musikund 33.000 Stunden Video per Streaming konsumiert. Getrieben durch die hohe Nachfrage nach Streaming-Angeboten für Musik und Video stieg das verbrauchte Datenvolumen eines O2 Postpaid-Kunden mit LTE-Tarif im Jahresvergleich um über 50 % auf 1,2 GB im Monat. Die erfolgreiche Datenmonetarisierung führte bei Telefónica im ersten Quartal 2016 zu einer Erhöhung der mobilen Datenumsätze (ohne SMS) um 12,7 % auf 550 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Analog zum Anstieg der Datenvolumina hat auch die Anzahl der eingesetzten SIM-Karten in LTE-fähigeEndgeräte wie Smartphones oder Tablets weiterhin stark zugenommen und lag 2015 bei 74,3 Millionen (zum Vergleich: 2014 waren es noch 52,6 Millionen Geräte). Insgesamt betrug der SIM-Karten Bestand Ende 2015113,8 Millionen, wovon 6,6 Millionen für die Datenkommunikation zwischen Maschinen (M2M) eingesetzt wurden. Statistisch entfallen auf jeden Kunden etwa 1,4 Karten. Zweit- und Drittgeräte sind aber nicht ständig in Gebrauch, so dass die Anzahl der ausschließlich aktiv genutzten SIM-Karten bei etwa 108,0 Millionen liegt. Ende Dezember 2015 verfügte Telefónica Deutschland über 48,4 Millionen Kundenanschlüsse, ein Anstieg um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr. Telefónica Deutschland gehört zu den drei führenden integrierten Telekommunikationsanbietern bundesweit.

Neue Frequenzen für erhöhtes Datenvolumen

Um dem stark wachsenden Datenvolumen begegnen zu können, versteigerte die Bundesnetzagentur im Juni 2015 zum vierten Mal Frequenzen für das mobile Breitband. Eines der Ziele war schnelles, drahtloses Internet insbesondere in ländlichen Regionen und kleineren Städten um diese auch für Unternehmen attraktiver zu machen.

Nach 16 Auktionstagen in Mainz konnten die drei teilnehmenden Netzbetreiber Telefónica, Vodafone und Telekom Frequenzen im Umfang von 270 MHz erwerben.

„Moderne und gut funktionierende Netze sind die Voraussetzung für Wohlstand und Wachstum – sie sind die Grundlage dafür, dass alle von den Innovationen des digitalen Wandels profitieren können“, so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Mit den zusätzlichen Frequenzen kann Telefónica Deutschland sein Hochgeschwindigkeitsnetz erweitern und so Kunden als auch in Zukunft das beste Netzerlebnis bieten. Das Unternehmen verfolgt damit konsequent das Ziel, Deutschlands führendes digitales Telekommunikationsunternehmen zu werden.

Rekorde im Mobilfunk

Mit 115 Milliarden Minuten wurden 2015 von deutschen Mobilfunknutzern im Inland mehr abgehende Gespräche geführt als jemals zuvor. Dabei werden Postpaid-Karten immer beliebter und ihr Anteil betrug Ende 2015 60 Prozent. Das durchschnittlich pro Monat genutzte Datenvolumen hat sich seit 2011 sogar nahezu versechsfacht. Wenngleich auch die Nutzung der herkömmlichen Telefonnetze sowie IP-basierten Netze weiterhin rückläufig ist, sind im Jahr 2015 immer noch 141 Milliarden Gesprächsminuten über Festnetze geführt worden.

Höhere Umsatzerlöse auf dem Markt

Nach den vorläufigen Berechnungen der Bundesnetzagentur haben sich die Umsatzerlöse auf dem gesamten Telekommunikationsmarkt im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,4 Milliarden Euro erhöht, was einer Steigerung um 0,7 Prozent entspricht. Im Mobilfunk erhöhten sich die Erlöse sogar um mehr als drei Prozent, was insbesondere an der positiven Entwicklung der Endgeräte liegt.

Digitalisierung verändert die Kommunikation

Durch die enorme Verbreitung von Smartphones und Tablets ändert sich auch das Nutzungsverhalten der Kunden immer weiter: So sank die Zahl der verschickten SMS weiter auf insgesamt 16,6 Milliarden Kurznachrichten. Ein Jahr zuvor waren es noch knapp sechs Milliarden SMS mehr. Im Jahr 2012 hatte die SMS mit knapp 60 Milliarden ihr erfolgreichstes Jahr in Deutschland. „Immer mehr Kunden greifen auf Messaging-Dienste, wie WhatsApp, Viber oder Skype zurück. Die Bedeutung der SMS sinkt“, so Homann.

Download: BNetzA Jahresbericht 2015 (PDF)

SIBB | Forum Digital Business I Podium Basecamp IoT | SIBB e. V.

Im Jahr 2020 wird mehr als die Hälfte der großen Geschäftsprozesse in irgendeiner Weise mit dem Internet of Things (IoT) vernetzt sein, das prognostiziert das Marktforschungsinstitut Gartner, das Analysen zu Entwicklungen in der IT herausgibt; 25 Milliarden vernetzte Maschinen, Fahrzeuge und Möbel – und Smartphones, Tablets und Computer noch nicht einmal mitgezählt.

Das Internet of Things (IoT) und “Wo und was verbindet sich da eigentlich“ war das heiß diskutierte Thema des Podiums Digital Business am Mittwoch, den 24.03.2016 im BaseCamp Telefónica in Berlin. Hochinteressante Gäste auf erster Entscheiderebene diskutierten zum Teil sehr hitzig über intelligente Lichtwände (volasystems GmbH), die Emotionen wahrnehmen und fast schon therapeutische Stimmungsverbesserungen auslösen. Dem Gegenüber standen Straßenlampen (ICE Gateway GmbH), die außer energieeffizienten LED Licht auch jeden erdenklichen Dienst übernehmen können, von der Einbruchswarnung bis Verkehrszählung oder Touristeninformationen.
Andernorts zeigten uns Schließsysteme (Kiwi GmbH) die ohne Personendaten aus zukommen der DHL oder BSR Türen öffnen können.

Auch Helmut Schnierle (Head of M2M Sales bei der Telefónica Deutschland) demonstrierte unter anderem wie das Internet der Dinge schon heute gelebte Realität ist.

Über SIBB e.V. – Verband der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg

Als Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg, vernetzt der SIBB e.V. Akteure der Branche, vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft und sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus.

Telefónica auf der CeBIT 2016 – ein Nachbericht

CeBIT treibt Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft voran und ist einer der wichtigsten Messen in Deutschland für den Mittelstand, um diverse Lösungen, Produkte und Trends vor Ort zu sehen, anfassen und zu erleben.

Die Markttrends sind auch in diesem Jahr ganz klar: Data, Cloud, Internet of Things, Mobile, Security, Social Business. Vor allem die Themen Digitalisierung und IoT waren in aller Munde, obwohl es auch deutlich klar ist, dass die Digitalisierung in Deutschland und im Mittelstand erst am Anfang der Entwicklung steht und es gibt in allen Bereichen und Branchen enormes Potenzial und Möglichkeiten.

Der Telefónica B2B Director Kai-Uwe Laag hat zusammen mit anderen Experten auf einer Panel Diskussion in CeBIT Global Conferences über das Thema Digitale Transformation diskutiert. Über das digitale Wandel: Vernetzen, Erleben, Wertschöpfen hat auch der Head of M2M Sales Helmut Schnierle in seinem Impulsvortrag referiert.

B2B Director Dr. Kai-Uwe Laag: „Digitale Transformation“

Head of M2M Sales Helmut Schnierle: „Der digitale Wandel: Vernetzen, Erleben, Wertschöpfen“

Telefónica hat auf der CeBIT 2016 die neuesten Entwicklungen rund um das Thema Konnektivität, sowie die neue Festnetzlösung o2 All IP präsentiert. Die einzigartigen und flexiblen Businesslösungen aus den Bereichen Machine 2 Machine und dem Internet of Things waren auf dem M2M Stand in der Halle 13 zu sehen. Mit der Global SIM und der IoT Smart Center Plattform bietet Telefónica eine modular skalierbare Lösung für Managed Connectivity, die ein großes Interesse bei den Besuchern erzeugt hatten. Zusammen mit den Partnern konnten wir die diversen Einsatzmöglichkeiten der Global SIM auf dem M2M Stand zeigen, wie z.B. die SmartSole von GTX, Flottenmanagement von Geotab, ein einfaches Echtzeit-Kundenzufriedenheitsbarometer von Feedback Now, sowie ein Notrufsystem von Libify, ein intelligentes Hygienespendersystem von Tork, digitales Zahlungssystem von myPOS und eine Waldkamera zur Überwachung des Wildbestands von Seissinger.

Des Weiteren hatten unsere Kunden und Interessenten die Möglichkeit in der Halle 5 am Campus Mittelstand sich über die Abkündigung von ISDN durch die Deutsche Telekom und die zukunftsfähigen Lösungen im Bereich All-IP Festnetzt von o2 zu informieren. Telefónica steht den Kunden bei der Umstellung als kompetenter Partner zur Seite und ermöglicht, selbst zu bestimmen, wie das Festnetz der Zukunft aussehen soll.

Mehr Informationen zu unseren Connectivity-Lösungen finden Sie hier. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung: 0800 622 44 63.

Alles rund um das Thema o2 All-IP entdecken Sie in unsrem Festnetzt Bereich.
Wir informieren Sie gerne kostenlos auch telefonisch unter 0800 11 10 03 5.