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Fährt Deutschland in der Telematik hinterher? Drei Anregungen, um im Fuhrpark-Management wieder mit Europa gleichzuziehen.

Kaum zu glauben, aber wahr: Während Studien belegen, dass die Investitionsbereitschaft deutscher Unternehmen bei smarten Technologien wächst, hinken deutsche Fuhrparks im Vergleich hinterher. Auch der Vergleich mit europäischen Fuhrparks fällt nicht gut aus: Während im Europa-Schnitt 19 Prozent aller Unternehmen bereits smarte Telematik nutzen, sind es in Deutschland nur 8 Prozent (Quelle: IoT Studie 2019 der IDG Research Services). Dabei ist der Wettbewerbsdruck in der Fuhrpark-Branche bereits seit Jahren enorm – und steigt mit wachsendem Digitalisierungsgrad weiter. Lesen Sie hier, welche einfach zu implementierende Lösungen bereits jetzt verfügbar sind.

Wir haben es bereits in einem anderen Blog-Artikel zitiert: Über 50 Prozent der deutschen Unternehmen stufen die Bedeutung des Internet of Things für ihre Geschäftstätigkeit als „sehr hoch“ ein (Quelle: IoT Studie 2019 der IDG Research Services). Glaubt man Zahlen wie der jüngsten IoT Studie 2019, wird in der deutschen Wirtschaft derzeit mit Hochdruck an allen Ecken und Enden vernetzt. Eine Ausnahme scheinen deutsche Fuhrparks zu sein.

Obwohl mit einer smarten Vernetzung die Logistik, Effektivität und Rentabilität von Fuhrparks binnen kurzer Zeit gesteigert werden kann, fahren deutsche Fuhrparks im europäischen Vergleich hinterher. Konkret: Im europäischen Schnitt ist in jedem fünften Fuhrpark Telematik im Einsatz, in Deutschland hingegen ist dies nicht mal in jedem zehnten Betrieb der Fall.

Keine Zeit zum Wandel?

Zu verdanken sind diese Einblicke dem „CVO Fuhrpark-Barometer 2018“. Darin heißt es zum einen, dass das dominierende Thema für Deutschlands Flottenmanager nicht optimierende Maßnahmen sind, sondern die Dieseldebatte. In der Folge sei Elektromobilität im Fokus vieler Planungen. Fast in Vergessenheit scheint dabei die Telematik zu geraten. Denn selbst im Vergleich zum Vorjahr ist kein Aufschwung zu erkennen.

Interessant auch: Selbst die Dieseldebatte scheint die Innovationskraft in deutschen Fuhrparks nicht anzufeuern. Was alternative Mobilitätslösungen betrifft, ist in deutschen Fuhrparks die Akzeptanz von Carsharing (4 Prozent) und Fahrgemeinschaften (13 Prozent) ebenfalls deutlich hinter den europäischen Vergleichswerten (18 Prozent und 23 Prozent).

Bei der Suche nach Gründen, hilft beispielsweise die Einschätzung des Branchenprotals fuhrpark.de. Darin heißt es, dass es zwar durchaus eine Aufgeschlossenheit gegenüber Telematik- bzw. IoT-Lösungen gebe. Allerdings sei die Branche von einer Überlastung geprägt, die es kaum zulässt, die Aufwände eines digitalen Wandels auf sich zu nehmen.

Warten ist keine Lösung

Folgen dieser Überlastung sind häufig, dass Investitionen entweder aufgeschoben werden oder mit vermeintlich günstigen Lösungen „angetestet“ werden. Im Bereich Telematik sind dies vor allem einfache „Track and Trace“-Lösungen. Diese ermöglichen es zwar Standort und Bewegung von Fahrzeugen zu verfolgen, sämtliche technische Daten – wie etwa Motorleistungsdaten, Verbrauch, Fahrverhalten etc. – werden jedoch nicht übermittelt und/oder in Relation gebracht. Dabei sind es genau jene, anhand derer sich Kosten senken, Abläufe optimieren und Entscheidungen faktenbasiert treffen lassen. Und sie sind es auch, die eine Telematik-Lösung überhaupt erst „smart“ machen.

Die Frage ist somit nicht, ob sich den Aufwand für eine smarte Telematik Lösung lohnt, sondern wann und wie mit ihr zu starten ist.

Grundsätzlich sollte kein Fuhrparkverwalter die Vernetzung seiner Flotte von seiner Google-Recherche abhängig machen lassen. Eine individuelle Beratung durch einen Telematik-Experten spart mittel- und langfristig Zeit und Geld.

Um Fuhrparkverwaltern eine Idee zu geben, welche Lösungen bereits auf dem Markt sind und ihnen schnell, einfach, flexibel und skalierbar die Arbeit erleichtern, haben wir nachfolgend fünf Beispiele zusammengestellt:

Völkel Mikroelektronik: Telematik für Arbeitsmaschinen

Wenn wir von Flotten reden, sind natürlich nicht nur Fahrzeuge zum Personentransport gemeint. Auch für Arbeitsmaschinen stehen zahlreiche Telematik-Lösungen parat. Die Völkel Mikroelektronik GmbH blickt auf bereits über 30 Jahre Erfahrung zurück, wenn es um Steuerung und Integration von Messsystemen bei Arbeitsmaschinen geht. Alle Produkte sind für extreme Einsatzbereiche entwickelt. Nun ermöglicht es Völkel auch die Messdaten in Echtzeit an andere Maschinen oder eine zentrale Leitstelle zu senden – selbst von und in die entlegensten Gegenden! Nicht nur die Netz-Anforderungen des Unternehmens sind divers. Auch internationale Verfügbarkeit und ein individueller Support in einem Einsatzbereich, der noch nicht „Standard“ ist, sind für Völkel erfolgsentscheidend. Der Case, den Sie hier nachlesen können, zeigt warum es zielführender ist, einen flexiblen und service-orientierten Anbieter zu wählen, anstatt fixen Standardlösungen zu vertrauen.

eeMobility: Smarte Ladelösungen für Elektro-Flotten

Wer seine Flotte bereits mit Elektrofahrzeugen modernisiert hat, steht unweigerlich vor der Aufgabe, die Ladung smart zu managen. Eine Komplettlösung, die sowohl die Installation und Instandhaltung der Ladepunkte, als auch das Lade-Management vor Ort und außer Haus per App löst, bietet eeMobility. Die Vernetzung der Ladepunkte erlaubt zudem einen optimierten Stromeinkaufspreis und Grün-Strom-Garantie zugleich. Wie dies in der Praxis funktioniert, lesen Sie in diesem Fallbeispiel.

Weitere IoT-Anwendungen im Fuhrpark

Übrigens: In unserer Artikel-Serie „Der smarte Fuhrpark“ findet sich auch ein Beitrag, der zwölf weitere Anwendungsszenarien modernster IoT-Technologie in Fuhrparks aufzeigt. Den Artikel finden Sie hier.

Geotab: Komplettlösung für intelligentes Fuhrparkmanagement aus einer Hand

Wer eine Fuhrparkmanagement-Software sucht, die auf der einen Seite zuverlässig und sicher ist und auf der anderen skalierbar ist und nahezu endlose Möglichkeiten zur Individualisierung via Schnittstellen bietet, kommt nicht um Geotab herum. Die kanadische Plattform ist mehrfach ausgezeichnet und zählt zu den weltweit führenden Flotten-Softwares. Aufzuzählen, was diese Lösung alles kann, sprengt den Rahmen. Einen ersten Überblick erhalten Sie in diesem separaten Blog-Artikel oder natürlich auf der Geotab-Website.

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