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Smart Construction – diese IoT-Lösungen revolutionieren die Baubranche

Zementmischer, die über Funk automatisch einen Defekt melden? Ein Bauarbeiter mit vernetzter Datenbrille, der dem Architekten in der Ferne seine Augen leiht? Telefónica Deutschland unterstützt die Baubranche dabei, mit solchen IoT-Lösungen die Produktivität zu erhöhen.

Digitalisierung und Industrie 4.0 – die Vernetzung von Maschinen, Produkten und Unternehmen – sind in aller Munde. Zahlreiche Branchen erleben einen Aufwind. So hat die ITK-Branche (Informations- und Kommunikationstechnik) seit 2010 die Produktivität um 23,7 Prozent erhöht, das zeigt die Studie „Baubranche aktuell. Wachstum 2020 – Digitalisierung und Building Information Modeling“, die das globale Netzwerk PricewaterhouseCoopers in Auftrag gegeben hat.

Und die Baubranche? Seit 2010 hat sie einen Produktivitätszuwachs von nur 2,8 Prozent verzeichnet. Laut Studie liegt das unter anderem daran, dass die Branche das Potenzial der digitalen Transformation zur Steigerung der Produktivität bislang nicht ausreichend nutzt. Vereinfacht gesagt: Andere Branchen können besser mit Computern umgehen als die Baubranche. Und dadurch wachsen sie schneller.

Mehr Produktivität: BIM vernetzt Parteien einer Baustelle

Weil sich die Baubranche bei der Digitalisierung schwertut, unterstützt sie der Bund mit der Initiative „planen-bauen 4.0“. Ein zentrales Element: die Einführung des Building Information Modeling (BIM) – einer digitalen Plattform, die Schnittstelle für alle Beteiligten des Bauprozesses ist.

Kurz gefasst, lässt sich BIM wie folgt erklären: Jede Partei – etwa Statiker und Architekt – arbeitet weiterhin mit ihrer eigenen Anwendung. Allerdings sind die Softwares über BIM vernetzt. Macht der Architekt eine Änderung, erfährt der Statiker davon ohne Zeitverzögerung. Es ist also möglich, Daten strukturiert allen Parteien zugänglich zu machen.

Die Baustelle wird durch BIM effizienter und transparenter. Unzuverlässige Partner und ineffiziente Prozesse können sich beispielsweise nicht länger verstecken. Die Digitalisierung verhindert somit teure Planungsfehler – auch auf den Großbaustellen Berliner Flughafen und Stuttgart 21, im Normalfall.

IoT vereinfacht das Baustellenmanagement

Wann muss der Bagger zur Wartung? Sind auf der Baustelle für den nächsten Arbeitstag genügend Holzleisten vorhanden? Und wo steckt der Kran für den Dachstuhl? Früher waren Projektleiter auf Excel-Tabellen angewiesen, um Projektschritte zu koordinieren und die Übersicht zu behalten. Projekte waren oft sehr intransparent, Fehler nur einen Wimpernschlag entfernt. Und heute, im Zeitalter der Digitalisierung? Da revolutioniert das Internet der Dinge – englisch: Internet of Things (IoT) – die Arbeit.

In IoT-Projekten sind Fahrzeuge, Maschinen und Verbrauchsmaterialien mit Funksensoren ausgestattet. Sie liefern Daten über ihren Zustand und ihre Position in eine Baustellen-Cloud. Der Projektleiter genießt Transparenz in Echtzeit. Mit dem PC im Büro oder unterwegs mit Laptop, Tablet und Smartphone hält er sich über den Status quo auf dem Laufenden, kontrolliert, ob alle Materialien und Fahrzeuge zu richtigen Zeit am richtigen Ort sind.
Mithilfe von Big-Data-Analysen lassen sich zudem Prozesse auf der Baustelle optimieren, etwa die Auslastung von Maschinen.

Besucht der Bauleiter den Bau bald mit einem Blick durch seine Smart Glasses?

Ständig im Auto sitzen und zu Baustellen düsen: Für Bauleiter und Architekten ist dieser Zeitaufwand Alltag. Dank der Digitalisierung ist Vor-Ort-Präsenz aber nicht mehr ständig notwendig. Die Alternative: Ein Bauarbeiter setzt eine vernetzte Datenbrille auf, die Video und Ton aufzeichnet und an den Architekten schickt. In Echtzeit verfolgt dieser, was sich auf der Baustelle verändert.

Eine weitere Möglichkeit, auf der Baustelle Zeit und Geld zu sparen: die sogenannte proaktive Wartung. Maschinen, die mit Sensoren ausgestattet sind, schicken Daten über ihren Zustand in die Cloud. Sobald sich beispielsweise ein Verschleißteil im Zementmischer dem Ende der Lebensdauer nähert, erhält der Projektleiter eine Meldung. Er kann dann ein optimales Wartungsfenster für die Maschine organisieren, sodass die Wahrscheinlichkeit überraschender Stillstände minimiert ist.

Telefónica Deutschland unterstützt Baubranche mit Konnektivität

Die Datenübertragung spielt eine Schlüsselrolle im IoT-Universum. Die Funksensoren der Fahrzeuge, Maschinen und Produkte kommunizieren dabei mit Gateways. Die Gateways leiten die Datenpakete über Mobilfunk an einen Netzserver weiter, der über Schnittstellen zu IoT-Plattformen und -Applikationen verfügt.

Wichtig ist, dass die Datenübertragung der Gateways zuverlässig ist. Hier kommt die Globale Datenkarte von Telefónica Deutschland zum Einsatz, die Global Sim Vivo-o2-Movistar. Eine SIM-Karte, die bereits in Tausenden Gateways von IoT-Anwendungen weltweit installiert ist. Sie ermöglicht ein nationales und internationales Roaming in über 25 Ländern, mit flexiblen Tarifmodellen. Die Datensicherheit ist dabei zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Denn Telefónica verfügt über eines der modernsten und sichersten Netze weltweit.

Telefónica Deutschland unterstützt die Baubranche aber nicht nur mit Konnektivität, sondern auch mit Management-Services. So stellt das Unternehmen seinen Geschäftskunden die weltweite IoT-Management-Plattform Kite zur Verfügung. Anwender informieren sich beispielsweise in Echtzeit über die Qualität der Internetverbindungen. Meldet die Plattform, dass sich eine SIM-Karte in einem Gateway untypisch verhält, können Techniker sofort reagieren und Ausfälle proaktiv verhindern.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

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