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So investieren deutsche Unternehmen in das IoT

Zu den Kunden von Telefónica im Bereich „Internet of Things“ zählen Unternehmen aller Größen. Und ebenso divers sind ihre Engagements. Lesen Sie hier von drei Projekten, die wir bei Telefónica derzeit mit besonderem Interesse verfolgen.

Was haben Europas einziger Fünf-Sterne-Flughafen, Deutschlands größter Autohersteller und Deutschlands größter Leuchtmittel-Hersteller gemeinsam? Sie investieren in IoT-Technologien und kooperieren dabei mit Telefónica:

Flughafen München: Strom- und Wasserzähler sollen schon bald digital in Echtzeit verwaltet werden

Seit 2018 befindet sich Europas erster und bisher einziger Fünf-Sterne-Flughafen in der „Pilotphase“. Läuft der Test mit mehreren „Smart Metern“ den Vorstellungen der beteiligten Firmen Flughafen München, Huawei, Q-loud und Telefónica entsprechend, sollen die Strom- und Wasser-Zählerstände auf dem Gelände schon bald zentralisiert am Computermonitor kontrolliert werden.

Ein Kamerasystem erfasst hierfür die Strom- und Wasser-Zählerstände. Eine Software wertet sie aus und stellt die Daten per Narrowband-IoT auf einer Cloud-Plattform im Telefónica Mobilfunk-Netz zur Verfügung. In der Folge lässt sich nicht nur einfach der Verbrauch ablesen. Auch Einsparpotentiale lassen sich identifizieren und errechnen. Das Smart Energy Projekt soll nicht das einzige IoT-Projekt sein, das der Flughafen München mit Telefónica in Deutschland umsetzen will.

Weitere smarte Anwendungen sind bei der Beleuchtung und den Gepäck-Containern geplant. Mit Investitionen wie diesen arbeitet der Flughafen München mit Nachdruck daran, seine Prozesse kontrollierbarer, steuerbarer und in der Folge ressourcenschonender zu gestalten.

VW: Volkswagen Group IT unterstützt Madrid Startup Eccocar

Zusammen mit der Wayra suchte das Data:Lab der Volkswagen Group IT für ein branchenübergreifendes Technologieprojekt Startups mit technischen Fertigkeiten im maschinellen Lernen, in der Datenanalyse und der künstlichen Intelligenz. Die Wahl fiel auf das spanische Unternehmen Eccocar.

Nicole Magiera, Teamleiterin für Urban Mobility im Volkswagen Data:Lab und Head of Smart:City bei Volkswagen Group IT erklärt die Entscheidung: „Innovativ am Carsharing-Ansatz von eccocar ist, dass sie vorhandene Mobilitätsressourcen in einer Stadt nutzen, anstatt weitere Fahrzeuge in eine Stadt zu bringen. Somit bekommen Bewohner und Besucher der Stadt Zugang zu individueller Mobilität ohne eine weitere Belastung des Verkehrsnetzwerks.“

Das Madrider Startup ermöglicht es Unternehmen und Autovermietern, einen detaillierten Überblick über ihre Autoflotte zu erhalten. Zum anderen lassen sich Einzelpersonen mittels der eccocar-Lösung Flotten zum Carsharing zur Verfügung stellen. Auswahl, Reservierung, Buchung, Miete, Schadensmeldung und vieles mehr wird bequem über das Smartphone abgewickelt.

Das Engagement von Volkswagen ist ein Beispiel dafür, wie sich Automobilriesen auf Basis vernetzter Lösungen auf den massiven Wandel in der Individual-Mobilität einstellen.

OSRAM: Startup-Support und eigene IoT-Plattform zur Förderung smarter Beleuchtung

OSRAM als Licht- und Hightech-Konzern unterhält mit der Fluxunit sogar eine eigene Venture-Capital-Einheit zur Förderung digitaler Innovationen. Beispielhaft für zahlreiche Investitionen und Engagements, die OSRAM dabei verfolgt, sind die Startups Motorleaf und Agrilution.

Da Licht für die Photosynthese unserer pflanzlichen (und wichtigsten) Lebensmittel essentiell ist, finden von OSRAM unterstützte IoT-Lösungen auch in Gewächshäusern Anwendung.

Die Software von Motorleaf lässt Pflanzen aus der Ferne am Computer überwachen. Ernte-Zeitpunkt und Krankheiten lassen sich so gezielt selbst „remote“ vorhersagen. Auch Agrilution hat sich der smarten Lebensmittelproduktion verschrieben. Das Münchner Startup produziert vollautomatisierte Gewächshausschränke für zuhause, in denen sich jedermann eigene Kräuter heranziehen kann. Auch hier lässt sich das Pflanzen-Wachstum via App von unterwegs steuern.

Neben Investitionen treibt OSRAM Entwicklungen zudem mit einer eigenen IoT-Plattform an. Diese steht App-Entwicklern als digitales Toolkit zur Verfügung, um eigene Entwicklungen im Bereich smarter Beleuchtung zur Marktreife zu verfolgen.

Auch Ihr Unternehmen investiert in IoT-Technologie?

Dann dürfte dieser Blog-Artikel für Sie interessant sein. Mit dem Telefónica IoT Activation Programm, das Sie in dem Beitrag kennenlernen, schafft Telefónica eine High-End-Testumgebung, in der Sie kostensparend und hochproduktiv Ihre IoT-Lösung in sämtlichen realitätsnahen Szenarien testen können.