ITS Weltkongress – Mobilitätslabor zum Ausprobieren

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ITS Weltkongress – Mobilitätslabor zum Ausprobieren

Wie sieht unsere Mobilität in Zukunft aus? Auf diese Frage will der „ITS – Weltkongress für intelligente Verkehrssysteme“ in Hamburg vom 11. bis 15. Oktober Antworten geben. Zwei Grundpfeiler stehen dabei schon fest: Unsere Mobilität wird nachhaltig und vernetzt sein. Deshalb nimmt Telefónica Deutschland auch an der Messe teil.

Verkehr, Logistik und IT – sie gehören heute eng zusammen. Denn vor allem Digitalisierung und Vernetzung machen es möglich, Mobilität besser zu organisieren, sie effizienter und einfacher zu machen. Ziel muss es sein, Mobilität nachhaltig zu gestalten. Darin liegt eine der größten Herausforderungen unserer Zeit: Wir wollen und müssen unser Klima schützen. Gleichzeitig wollen wir unseren Wohlstand erhalten, den wir in unserer arbeitsteiligen Wirtschaft erarbeiten, die wiederum auf Mobilität und Lieferfähigkeit angewiesen ist. Wie sehr die Themen zusammenhängen, führt die aktuelle Wirtschaftslage vor Augen: Logistik und Lieferketten funktionieren zurzeit in vielen Bereichen nicht richtig, Lieferketten sind unterbrochen. Die Ursache liegt nicht nur in knappen Produktions-, sondern auch an nicht ausreichenden Fracht- und Transportkapazitäten. Moderne Mobilitätskonzepte vernetzen unterschiedliche Verkehrsträger, denn im Verbund werden Straßen-, Schienen-, Luft- und Schiffsverkehr weniger störanfällig.

Der ITS Weltkongress 2021 kommt nach Hamburg (Bild: its-mobility.de)

Vordenker, Entwickler, Entrepreneure und Entscheider aus den Bereichen Verkehr, Logistik und IT treffen sich deshalb vom 11. bis 15. Oktober 2021 im Congress Center Hamburg. Erwartet werden hier zum „ITS – Weltkongress für intelligente Verkehrssysteme“ rund 15.000 Besucherinnen und Besucher sowie 400 Fachaussteller aus mehr als 130 Ländern. Zahlreiche innovative Projekte zeigen in den Messehallen, wie sich unsere Mobilität entwickelt. Auf Teststrecken und Demogeländen werden autonomes und vernetztes Fahren, nachhaltige Sharing- und Pooling-Lösungen sowie smarte Logistiklösungen erlebbar. Und am Publikumstag, am 14. Oktober 2021, kann sich auch die breite Öffentlichkeit über diese Themen informieren und selbst ausprobieren.

Telefónica Deutschland als einer der führenden Anbieter von digitaler Vernetzung per Mobilfunk und Festnetz zeigt auf dem Kongress in Halle 5B, Stand 5142, einen Teil seines Angebots für die moderne Mobilität:

Mit Edge Computing und 5G zu autonom fahrenden Autos

– Vernetztes Edge-Computing in Multi-Operator-Netzen

Kollisionswarnung erfordert extrem schnelle Reaktion. Damit alle Verkehrsteilnehmer von entsprechenden Systemen profitieren können, müssen sie unmittelbar miteinander kommunizieren können. In der Entwicklung autonom fahrender Autos spielt die Kommunikation Fahrzeug zu beliebigen Verkehrsteilnehmern (Vehicle to X, V2X) eine große Rolle. Moderne 5G-Mobilfunknetze bieten hierfür die technische Grundlage. Telefónica zeigt auf dem ITS-Weltkongress, wie diese Kommunikation funktioniert und wie sie auch für andere Services wie Verkehrspriorisierung, smarte Fahrradwege und Fußgängerschutz realisiert werden können.

5G Campusnetze, eine Komplettlösung von Telefónica

– 5G-Campusnetze

Private Netze nach 5G-Standard ermöglichen größtmögliche Freiheit für die Definition von digitalen Services, deren Qualität und Vorrang im Netz – ein echter Vorteil zum Beispiel für die Steuerung von Werksverkehren oder Fabriktransporten auf Unternehmensgeländen. Telefónica als einer der weltweit führenden Anbieter zeigt zusammen mit dem Netzwerkspezialisten Ericsson die gesamte Bandbreite zu Betrieb und Management derartiger 5G-Campusnetze.

Virtuelle und erweitere Realität (Virtual Reality, VR, und Augmented Reality, AR) können manche physische Mobilität überflüssig und damit besonders umweltfreundlich machen: Entsprechende Datenbrillen ermöglichen es, Experten auch über große Distanzen beispielsweise bei Operationen oder Wartungsarbeiten einzubinden. Moderne 5G-Netze bringen die dafür nötigen Eigenschaften mit sich, die beispielsweise auch in einem Campusnetz für die Steuerung einer Produktionsanlage genutzt werden können.

Außerdem erläutert Telefónica die Zusammenarbeit mit einem Partner, mit dem das Unternehmen in Hamburg ein 5G-Lab aufsetzt. Hier können Anwendungsszenarien für die Digitalisierung in öffentlichen und privaten 5G-Netzen entwickelt und ausprobiert werden.

Cyber-Sicherheit

Mit der Vernetzung steigen die Anforderungen an die Sicherheit. Das gilt insbesondere bei Anwendungen, die bei ihrer ursprünglichen Entwicklung nicht für die moderne Vernetzung etwa per 5G entwickelt wurde. Roboter für die Produktion wurden früher typischerweise per Kabel vernetzt. Doch moderne Campusnetze können den Nutzen der intelligenten Maschinen noch einmal steigern. Damit diese aber auch bei mobilem Einsatz sicher betrieben werden können, braucht es Sicherheitsexpertise wie die von Alias Robotics, einem jungen Unternehmen aus dem Telefónica Technologie-Hub Wayra. Damit werden Roboter in puncto Sicherheit auf das Niveau gebracht, auf dem Telefónica seine Netze betreibt.

Nachhaltigkeit

Wie sehr moderne Telekommunikation auch heute schon zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Mobilität beitragen kann, zeigt Telefónica mit seinem Partner Geotab. Der führende Anbieter von Telematiklösungen ermöglicht mit der Vernetzung über Telefónica nicht nur intelligentes Flottenmanagement und damit die Optimierung von Mobilität. Die Systeme liefern auch die Informationen, die nötig sind, um CO2-freie Mobilität mit Elektrofahrzeugen so zu planen, dass sie auch den Praxistest besteht.

Besuchen Sie Telefónica auf dem ITS-Weltkongress für Mobilität vom 11. bis 15. Oktober 2021 in Congress Center Hamburg, Halle B5, Stand 5142, und informieren Sie sich über den Nutzen moderner Telekommunikation für die Mobilität von heute und morgen.

Wenn es auf jede Sekunde ankommt …

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Wenn es auf jede Sekunde ankommt…

Wenn es darum geht, Leben zu retten und Gefahren abzuwehren, kommt es auf Sekunden an. Vorteile hat dann, wer Rettungsfahrzeuge und Einsatzwagen präzise in Echtzeit orten kann. Das erleichtert es nicht nur, die Helfenden an den Einsatzort zu bringen. Die Informationen können auch den Menschen am Ort des Geschehens Sicherheit und Beruhigung verschaffen, dass die Hilfe ankommt.

Blaulicht und Martins-Horn. Wenn sie erscheinen, muss es schnell gehen. Notarzt, Feuerwehr oder Polizei sind im Einsatz. Falls sie auf ihrem Weg Unterstützung aus der Zentrale bekommen sollen, braucht dort der Disponent Informationen des Rettungsfahrzeugs nahezu in Echtzeit. Nur wenn er genau weiß, wo sich der Wagen aktuell befindet, kann er nicht nur brauchbare Tipps für den besten Weg geben, sondern kann auch weitere Einsatzteams informieren und koordinieren – und wer bereits am Ort des Unglücks ist, den kann er mit verlässlichen Informationen beruhigen, wann die Hilfe eintrifft.

Die Ortung von Fahrzeugen an sich ist dabei heute keine besondere Herausforderung mehr. GPS, das Global Positioning System, gehört schon seit langem zum Leistungsumfang moderner Smartphones. Und auch professionelle Fuhrparkmanagement-Lösungen setzen auf diese Lösung, um den Ort von Fahrzeugen zu bestimmen. Doch die üblichen Standardlösungen liefern oftmals keine sekundengenaue und präzise Ortung. Verständlich, denn das System wird in ganz unterschiedlichen Szenarien weltweit genutzt – häufig mobil, wo es beispielsweise auch auf lange Akkulaufzeiten ankommt und deshalb nur wenige Male pro Minute oder seltener die Position aktualisiert wird.

Doch die Fuhrparkmanagement-Lösung Smart Mobility, die Telefónica auf der Basis vom Technologiepartner Geotab anbietet, ermöglicht mehr: Im Standardmodus aktualisiert sie Positionsdaten, die auf der Karte im Webportal MyGeotab angezeigt werden, alle 15 Sekunden. Kommt es auf sekundengenaue Positionsdaten an, kann in MyGeotab die aktive Ortung aktiviert werden – und schon werden bis zu 20 Fahrzeuge sekundengenau in ihrer Bewegung auf der Karte im MyGeotab Portal angezeigt.

So funktioniert die aktive Fahrzeugortung

Die aktive Ortungsfunktion verwendet erhöhte Intervalle der Datenprotokollierung und die Anzeige im MyGeotab Portal. Die Animation zeigt anhand von GPS-Daten den Standort des Fahrzeugs in Echtzeit auf der Live-Karte an. Betrachter können in einer Simulation die Bewegungen des Fahrzeugs anhand eines dargestellten Symbols nachverfolgen.

Wenn Aktive Ortung aktiviert ist, fordert die Geotab-Technologie in unterschiedlichen Intervallen Daten vom Geotab GO-Gerät an. Per Mobilfunk gelangen die Daten zu den Servern, die dann empfangen und verarbeiten, sodass die Position des Fahrzeugs auf der Karte angezeigt werden kann: Wird das Symbol als Dreieck angezeigt, bedeutet dies, dass das Fahrzeug in Bewegung ist. Wenn das Fahrzeug beschleunigt oder verlangsamt wird, spiegelt sich diese Änderung auch in der Bewegung des Symbols auf der Karte wider. Dank patentierter Algorithmen sehen Disponenten und Fuhrparkmanager detaillierte Standortinformationen, die die stetige Bewegung des Fahrzeugs widerspiegeln – sprunghafte Bewegungen, mit denen Fahrzeuge in anderen Telematiklösungen angezeigt werden, bleiben hier aus.

Zu den Vorteilen der Geotab Fuhrparklösung und aktiven Ortung zählen:

  • Fahrzeugbewegungen und -standorte in nahezu Echtzeit verfolgen,
  • Verkürzung von Reaktionszeiten durch die Entsendung des nächstgelegenen Fahrzeugs,
  • Dokumentation von An- und Abfahrtszeiten via individuell definierter Geozonen,
  • sofortige Benachrichtigungen im Falle einer Kollision oder Unfalls.

Die aktive Ortung gehört zum Smart Mobility Paket Web ProPlus. Mit dieser Funktion kann beispielsweise der Disponent die Bewegungen eines Fahrzeugs live verfolgen und sich vergewissern, dass dieses schnell und sicher am Zielort eintrifft. Damit ist die Lösung bestens für Branchen geeignet, in denen es von zentraler Bedeutung ist, den genauen Fahrzeugstandort in Echtzeit zu kennen. So lassen sich unter anderem Einsatzfahrzeuge von Rettungsdiensten sowie auch Geld- und Werttransporter sicher lokalisieren.

Mehr Präzision bei der Fahrzeugortung

Mit den Smart Mobility Service-Paketen von Telefónica ist das Datenvolumen in der monatlichen Service-Leistung integriert. Die Geotab Telematik-Geräte können so je nach Einsatzort der Flottenfahrzeuge flexibel in Deutschland und Europa ohne zusätzliche Kosten eingesetzt werden. Das ProPlus Service-Paket bietet dabei die größtmögliche Funktionalität zur digitalen Steuerung und Verwaltung der Flottenfahrzeuge. Mehr zur Geotab Telematik und den Smart Mobility Service-Paketen von Telefónica finden Sie hier.

So gelingt im Fuhrpark der Einstieg in die Elektromobilität

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So gelingt im Fuhrpark der Einstieg in die Elektromobilität

Elektrofahrzeuge erfordern neue Kategorien und Kennzahlen im Flottenmanagement. Informationen über Stromverbrauch, Reichweite, Batteriezustand und andere geben einen Einblick in ihre Effizienz. Hybridautos machen die Informationen über Elektro- und Verbrennungsantrieb erforderlich. Sie sind eben auch in der Bewertung ihrer Effizienz hybrid. Modernes Flottenmanagement muss das berücksichtigen. Smart Mobility von Telefónica, die vernetzte Telematik- und Fuhrparklösung mit Partner Geotab, ebnet den Weg in die neue Vielfalt der Mobilität.

Quelle: Umfrage Fleet Europe auf www.geotab.com

Nachhaltigkeit und Umweltziele sind für die meisten Unternehmen die wichtigsten Gründe, ihren Fuhrpark zu elektrifizieren. Das hat eine Umfrage von Fleet Europe herausgebracht. Elektromobilität bekommt Vorfahrt: Das Angebot an Fahrzeugen mit Elektroantrieb wächst kontinuierlich. Die Ladeinfrastruktur wird ausgebaut. Steuerliche Anreize wie die verringerte Versteuerung von elektrischen Dienstwagen erhöhen die finanzielle Attraktivität, mit Strom zu fahren.

Bei Firmenfahrzeugen ist es nicht ganz so einfach, vom klassischen Verbrennungsmotor auf Elektroantriebe umzusteigen. Wichtige Überlegungen müssen vorher angestellt und Vorbereitungen getroffen werden.

1. Schritt: vorhandene Mobilität analysieren

Da gilt es zunächst zu erkunden, welche Fahrzeuge dem Mobilitätsbedürfnis des Unternehmens und seiner Mitarbeiter entsprechen:

  • Wie hoch sollte die Reichweite für typische Einsätze sein?
  • Wann ist das Fahrzeug unterwegs und wann gibt es Zeitfenster, in denen es geladen werden kann?
  • Unterscheidet sich der Einsatz im Sommer und von dem im Winter?
  • Wie viel Kohlendioxid könnte ein Unternehmen einsparen?
  • Wie hoch sind die Kosten für die Elektromobilität?

Telefónica-Partner Geotab hat hierfür ein Tool entwickelt, mit dem diese wichtigen Fragen für Unternehmer und Fuhrparkleiter beantwortet werden können: das EVSA (Electric Vehicle Suitability Assessment, Eignungsbewertung für Elektrofahrzeuge). Das Tool setzt auf die Telematikplattform von Geotab auf, welche als Smart Mobility Komplettpaket für Unternehmen zur digitalen Fuhrparkverwaltung von Telefónica angeboten wird: Im Geotab Web-Portal analysiert das EVSA-Tool Fahrzeug- und Auslastungsdaten, die über den Geotab-Stecker an der OBD2-Schnittstelle des Fahrzeugs erfasst und per Mobilfunkverbindung übermittelt werden. Dank dieser Telematikdaten kann jeder Fuhrpark auf eine mögliche Erweiterung oder sogar ganzheitliche Umstellung auf einen voll elektrisierten Fuhrpark analysiert werden. Die Geotab Telematik-Lösung sorgt für mehr Transparenz, um eine valide Entscheidungsgrundlage für den Einstieg in die Elektromobilität zu schaffen.

2. Schritt: Ladeinfrastruktur schaffen und vernetzen

Die nächste Herausforderung bei der Elektrifizierung von Unternehmensfuhrparks gilt der Ladeinfrastruktur.

  • Gibt es am Unternehmenssitz Ladestationen?
  • Wo können Mitarbeiter ihre Dienstfahrzeuge auch bei privater Nutzung laden?
  • Reicht der Stromanschluss für zügiges Laden aus? Kann der Stromlieferant grünen Strom bieten?

Das Münchner Unternehmen eeMobility löst für Unternehmenskunden das Thema „Laden von Elektrofahrzeugen“. Es installiert und betreibt Ladesäulen, sowohl am Unternehmensstandort als auch bei Mitarbeitern mit Dienstwagen an deren Zuhause. Um Ladevorgang und günstige Grünstrompreise zu synchronisieren, vernetzt und steuert eeMobility seine Ladesäulen mittels IoT-Konnektivität von Telefónica.

3. Schritt: Nachhaltigkeit belegen

Quelle: Fuhrparkmanagement für Elektrofahrzeuge von Geotab

Schließlich müssen für den Alltagsbetrieb einer Fahrzeugflotte auch die Administrations- und Analysetools für Fahrparks im Unternehmen erweitert und angepasst werden. Neben wichtigen Kenngrößen wie Laufleistung, Kraftstoffverbrauch, Kohlendioxidemission und Kosten für bereits vorhandene Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor müssen neue Größen wie Ladezustand der Batterie, Reichweite, Kapazitätsverlust der Batterie und viele andere Größe berücksichtigt werden. Auch kann es sinnvoll sein, Informationen über die Energierückgewinnung beim Bremsen oder die Nutzung von Heizung und Klimaanlage zu analysieren. Aus der Analyse solcher Daten lassen sich Möglichkeiten erkennen, zu höherer Reichweite, geringerem Stromverbrauch pro Kilometer und größere Wirtschaftlichkeit zu kommen. Die Flottenmanagement-Lösung von Geotab berücksichtigt die neuen Anforderungen durch die Elektromobilität bereits heute. Ganz gleich ob Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid oder vollelektrischer Antrieb – Geotab ermöglicht das Management aller Antriebsarten und erlaubt so wertvolle Rückschlüsse über die Nutzung des vorhandenen Fuhrparks und die Planung von dessen Erneuerung. Und es gibt Einblick in die Nachhaltigkeit des Fuhrparks, damit die wichtigste Motivation von Unternehmen, auf elektrische Fahrzeuge umzusteigen, auch im Ergebnis kontrolliert und nachverfolgt werden kann.

Weitere Links
Telefónica Smart Mobility
So vereinfacht Geotab den Umstieg auf Elektromobilität
Ladelösungen von eeMobility für Unternehmensstandorte finden Sie hier

Digitalisierung macht Mobilität smart und vereinfacht den Übergang zur Elektroflotte

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Digitalisierung macht Mobilität smart und vereinfacht den Übergang zur Elektroflotte

Unsere Mobilität befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Das Smartphone hat neue Wege eröffnet, Fahrgelegenheiten zu organisieren. Und die Digitalisierung und Vernetzung in der Fahrzeugtechnik ermöglicht nicht nur Effizienzsteigerungen, sondern ebnet auch den Umstieg zur Elektromobilität.

Besserung tut not. Unsere Mobilität stößt in vielen Bereichen an ihre Grenzen: An den 13 Wochenende der diesjährigen Sommerferien zählt der ADAC 58.442 Staus auf Deutschlands Autobahnen. Das waren zwar knapp drei Prozent weniger als im Vorjahr, doch dieser Rückgang geht weniger auf gesunkene Reiselust als vielmehr aus Einschränkungen aufgrund der Coronapandemie zurück. In deutschen Großstädten „ruht“ der Verkehr allzu oft, statt zu fließen. Feinstaub, Stickoxid- und Kohlendioxidemissionen belasten nicht nur die Luftqualität, sondern heizen auch dem Klima ein.

Aus vielerlei Gründen muss unsere Mobilität nachhaltiger und smarter werden. Der Schlüssel dazu ist die Digitalisierung. Nach einer aktuellen Studie des Branchenverbands Bitkom kann der Verkehr in Deutschland bis 2030 durch die Digitalisierung rund 17 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

ADAC Sommer-Staubilanz 2020, Quelle iStockphoto

Wird die Digitalisierung forciert, wären im selben Zeitraum sogar 28 Megatonnen CO2-Reduktion möglich. Bedeutender Hebel ist zum einen eine intelligente Verkehrssteuerung, bei der etwa Sensoren an der Straße oder GPS-Systeme in Autos Daten liefern, mit denen Ampeln geschaltet, Verkehrsströme umgeleitet oder öffentliche Transportmittel gestärkt werden können. Zum anderen liegen große Potenziale in einer smarten Logistik, die Leerfahrten vermeidet und Frachtrouten optimiert. Auch Sharing-Angebote können für eine effizientere und ressourcenschonendere Mobilität sorgen.

Digitalisierung läßt CO2 Ausstoß der Wrtschaft sinken, Quelle Bitkom

Mobilität digital und vernetzt

„Die Mobilität der Zukunft ist digital, vernetzt und autonom. Eine Voraussetzung dafür ist es, Verkehrsdaten wo immer möglich zu sammeln und breit verfügbar zu machen. Mobilitätsdaten sind viel zu kostbar, um sie in Silos wegzuschließen. Mit einer verantwortungsvollen Datennutzung können wir Verkehr nicht nur komfortabler und sicherer gestalten, sondern auch sehr viel umweltfreundlicher“, sagt auch Bitkom-Präsident Achim Berg.
„Digitale Technologien ermöglichen heute Mobilitätsangebote, die noch vor wenigen Jahren nicht umsetzbar gewesen wären. Das Interesse an diesen Mobilitätsdiensten ist groß, obwohl viele Menschen sie aktuell noch gar nicht nutzen können, weil sie häufig erst in Ballungszentren oder einzelnen Städten angeboten werden“, erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Bis zu 50 Prozent Verbrauch und Verschleiß gesenkt

Mobilitätsdaten intelligent zu nutzen, ist keine Zukunftsmusik. Gut aufgestellte und clever organisierte Unternehmen lernen heute bereits aus den Daten ihrer Fahrzeuge, wie sie Mobilität effizienter, umweltfreundlicher, sicherer und wirtschaftlicher organisieren können. So nutzt der Logistikdienstleister Legno-Trans die Fahrzeugdaten von rund 300 Transportern, um Fahrrouten zu optimieren und den Fahrstil der Chauffeure wirtschaftlicher und sicherer zu machen. Dafür setzt das Unternehmen auf „Smart Mobility“ von Telefónica. Dazu gehört ein Telematikstecker von Geotab, dem weltweiten Marktführer im Bereich Telematik. Das Gerät erfasst alle relevanten Daten und sendet sie über die eingebaute Global SIM Vivo-o2-Movistar von Telefónica an die Server von Geotab. Diese stellen per Web-Interface und auch per API die Daten zur Analyse und weiteren Verarbeitung bereit. „Smart Mobility von Telefónica Deutschland sorgt nicht nur dafür, dass wir unseren Fuhrpark wirtschaftlicher betreiben, sondern auch unsere Fahrer sicherer unterwegs sind und seltener in Unfälle verwickelt sind“, freut sich Angelo Mandese, Geschäftsführer der Legno-Trans GmbH. „Wir konnten durch die Einführung von Smart Mobility Verbrauch und Verschleiß unserer Fahrzeuge teilweise um 50 Prozent reduzieren.“ Ein wirtschaftlicher Erfolg, der die Kosten der Digitalisierung in kürzester Zeit einspielt.

Angelo Mandese, Geschäftsführer der Legno-Trans GmbH

Zukunftsfähige Mobilität

Das Smart Mobility-Angebot kann dabei nicht nur helfen, einen bestehenden Fuhrpark effizient zu managen. Vielmehr ermöglicht es auch, die passende zukunftsfähige Mobilitätslösung zu finden: Geotab bietet mit seiner Software EVSA (Electric Vehicle Suitability Assessment, Eignungsbewertung für Elektrofahrzeuge) ein Tool, das Flottenbetreiber dabei unterstützt, ihren Fuhrpark zu elektrifizieren: Anhand reeller, historischer Fuhrparkdaten und Fahrprofile einer Flotte zeigt das EVSA, welche aktuellen Flottenfahrzeuge durch ein auf dem Markt verfügbares E-Fahrzeug ersetzt werden können. Dabei zeigt das EVSA auch auf, wie viel CO2-Emissionen eingespart werden können und wie groß das finanzielle Einsparungspotenzial in der Gesamtkostenrechnung (Total Cost of Ownership) ist.

Die Stadt Madrid hat in einem Realitäts-Check überprüft, wie bei ihr der Umstieg auf die Elektromobilität gelingen kann: Im Rahmen eines europäischen Programms zur Förderung nachhaltiger Mobilität hat sie 19 Renault ZOE Elektrofahrzeuge eingesetzt und mit der Technik von Geotab dokumentiert und analysiert. „Die Zusammenarbeit mit Geotab hat uns erkennen lassen, dass man eine Elektroflotte nicht ohne Telematik-Technologie managen kann. Die realen Daten sind der Schlüssel, um den Zustand jedes einzelnen Fahrzeugs zu analysieren und in Bezug auf Effizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern“, sagt Enrique García, Techniker der Abteilung für Klimawandel der Stadtverwaltung von Madrid. So trägt denn auch in Madrid die Digitalisierung dazu bei, Mobilität zukunftsfähig zu machen.

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