So gelingt im Fuhrpark der Einstieg in die Elektromobilität

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So gelingt im Fuhrpark der Einstieg in die Elektromobilität

Elektrofahrzeuge erfordern neue Kategorien und Kennzahlen im Flottenmanagement. Informationen über Stromverbrauch, Reichweite, Batteriezustand und andere geben einen Einblick in ihre Effizienz. Hybridautos machen die Informationen über Elektro- und Verbrennungsantrieb erforderlich. Sie sind eben auch in der Bewertung ihrer Effizienz hybrid. Modernes Flottenmanagement muss das berücksichtigen. Smart Mobility von Telefónica, die vernetzte Telematik- und Fuhrparklösung mit Partner Geotab, ebnet den Weg in die neue Vielfalt der Mobilität.

Quelle: Umfrage Fleet Europe auf www.geotab.com

Nachhaltigkeit und Umweltziele sind für die meisten Unternehmen die wichtigsten Gründe, ihren Fuhrpark zu elektrifizieren. Das hat eine Umfrage von Fleet Europe herausgebracht. Elektromobilität bekommt Vorfahrt: Das Angebot an Fahrzeugen mit Elektroantrieb wächst kontinuierlich. Die Ladeinfrastruktur wird ausgebaut. Steuerliche Anreize wie die verringerte Versteuerung von elektrischen Dienstwagen erhöhen die finanzielle Attraktivität, mit Strom zu fahren.

Bei Firmenfahrzeugen ist es nicht ganz so einfach, vom klassischen Verbrennungsmotor auf Elektroantriebe umzusteigen. Wichtige Überlegungen müssen vorher angestellt und Vorbereitungen getroffen werden.

1. Schritt: vorhandene Mobilität analysieren

Da gilt es zunächst zu erkunden, welche Fahrzeuge dem Mobilitätsbedürfnis des Unternehmens und seiner Mitarbeiter entsprechen:

  • Wie hoch sollte die Reichweite für typische Einsätze sein?
  • Wann ist das Fahrzeug unterwegs und wann gibt es Zeitfenster, in denen es geladen werden kann?
  • Unterscheidet sich der Einsatz im Sommer und von dem im Winter?
  • Wie viel Kohlendioxid könnte ein Unternehmen einsparen?
  • Wie hoch sind die Kosten für die Elektromobilität?

Telefónica-Partner Geotab hat hierfür ein Tool entwickelt, mit dem diese wichtigen Fragen für Unternehmer und Fuhrparkleiter beantwortet werden können: das EVSA (Electric Vehicle Suitability Assessment, Eignungsbewertung für Elektrofahrzeuge). Das Tool setzt auf die Telematikplattform von Geotab auf, welche als Smart Mobility Komplettpaket für Unternehmen zur digitalen Fuhrparkverwaltung von Telefónica angeboten wird: Im Geotab Web-Portal analysiert das EVSA-Tool Fahrzeug- und Auslastungsdaten, die über den Geotab-Stecker an der OBD2-Schnittstelle des Fahrzeugs erfasst und per Mobilfunkverbindung übermittelt werden. Dank dieser Telematikdaten kann jeder Fuhrpark auf eine mögliche Erweiterung oder sogar ganzheitliche Umstellung auf einen voll elektrisierten Fuhrpark analysiert werden. Die Geotab Telematik-Lösung sorgt für mehr Transparenz, um eine valide Entscheidungsgrundlage für den Einstieg in die Elektromobilität zu schaffen.

2. Schritt: Ladeinfrastruktur schaffen und vernetzen

Die nächste Herausforderung bei der Elektrifizierung von Unternehmensfuhrparks gilt der Ladeinfrastruktur.

  • Gibt es am Unternehmenssitz Ladestationen?
  • Wo können Mitarbeiter ihre Dienstfahrzeuge auch bei privater Nutzung laden?
  • Reicht der Stromanschluss für zügiges Laden aus? Kann der Stromlieferant grünen Strom bieten?

Das Münchner Unternehmen eeMobility löst für Unternehmenskunden das Thema „Laden von Elektrofahrzeugen“. Es installiert und betreibt Ladesäulen, sowohl am Unternehmensstandort als auch bei Mitarbeitern mit Dienstwagen an deren Zuhause. Um Ladevorgang und günstige Grünstrompreise zu synchronisieren, vernetzt und steuert eeMobility seine Ladesäulen mittels IoT-Konnektivität von Telefónica.

3. Schritt: Nachhaltigkeit belegen

Quelle: Fuhrparkmanagement für Elektrofahrzeuge von Geotab

Schließlich müssen für den Alltagsbetrieb einer Fahrzeugflotte auch die Administrations- und Analysetools für Fahrparks im Unternehmen erweitert und angepasst werden. Neben wichtigen Kenngrößen wie Laufleistung, Kraftstoffverbrauch, Kohlendioxidemission und Kosten für bereits vorhandene Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor müssen neue Größen wie Ladezustand der Batterie, Reichweite, Kapazitätsverlust der Batterie und viele andere Größe berücksichtigt werden. Auch kann es sinnvoll sein, Informationen über die Energierückgewinnung beim Bremsen oder die Nutzung von Heizung und Klimaanlage zu analysieren. Aus der Analyse solcher Daten lassen sich Möglichkeiten erkennen, zu höherer Reichweite, geringerem Stromverbrauch pro Kilometer und größere Wirtschaftlichkeit zu kommen. Die Flottenmanagement-Lösung von Geotab berücksichtigt die neuen Anforderungen durch die Elektromobilität bereits heute. Ganz gleich ob Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid oder vollelektrischer Antrieb – Geotab ermöglicht das Management aller Antriebsarten und erlaubt so wertvolle Rückschlüsse über die Nutzung des vorhandenen Fuhrparks und die Planung von dessen Erneuerung. Und es gibt Einblick in die Nachhaltigkeit des Fuhrparks, damit die wichtigste Motivation von Unternehmen, auf elektrische Fahrzeuge umzusteigen, auch im Ergebnis kontrolliert und nachverfolgt werden kann.

Webinar zu Elektromobilität

Telematik für E-Fahrzeuge und nachhaltige Flotten
Der Einsatz einer Telematik-Software bietet neben der Einsparung von Kosten noch viele weitere Vorteile. Auch die Elektrifizierung eines Fuhrparks bringt weitere Möglichkeiten mit sich. Was das genau bedeutet und wie Geotab dabei unterstützen kann, erfahren Sie in diesem Webinar.
30.03.2021 | 10.00 Uhr | Dauer: 45 Minuten
Referent: Markus Busch | Moderator: Marcus Neudecker

  • Warum der Einsatz von Telematik wichtig ist?
  • Wie Geotab bei der Elektrifizierung des Fuhrparks unterstützt?
  • Mit Geotab den Fuhrpark intelligent elektrifizieren und steuern.

Weitere Links
Telefónica Smart Mobility
So vereinfacht Geotab den Umstieg auf Elektromobilität
Ladelösungen von eeMobility für Unternehmensstandorte finden Sie hier

Der Lkw als digitale Werbefläche

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Der Lkw als digitale Werbefläche

Die großen Flächen von Lastwagen werden längst schon für Werbung genutzt: für das Speditionsunternehmen, für Transportversicherungen oder für Marken, deren Waren oft im Inneren des Aufbaus transportiert wird. Bisher handelt es sich dabei um statische Werbung. Telefónica-Kunde RoadAds ändert das.

Andreas Widmann, Geschäftsführer RoadAds interactive

Stau auf der Autobahn, die Kinder zanken, nichts geht mehr. Da erscheint auf der Heckseite des vor mir stehenden Lkw der Hinweis: „Nächste Ausfahrt Kinderparadies, Eintritt heute frei“. Also nichts wie raus, der Tag ist gerettet.

So oder so ähnlich kann Lkw-Werbung heute funktionieren. „Transport Media“ oder Verkehrsmittelwerbung gehört zu den Spielformen der digitalen Außenwerbung, die im mobilen Zeitalter immer mehr Verbraucher erreicht. „Die Heckfläche eines Fahrzeugs hat bis zu 50.000 Sichtkontakte pro Tag und wird zweieinhalb Mal besser wahrgenommen als stationäre Plakatflächen“, sagt Andreas Widmann, Gründer und Geschäftsführer der RoadAds interactive GmbH in Mannheim. Doch die klassische Lkw-Werbung hatte bisher einen Haken: Fahrzeuge bewegen sich, die Werbung auf ihren Außenseiten bleibt statisch. Ob sie ihre Zielgruppe erreicht, hängt also vom Ort ab. „Werbung muss zum Standort passen, damit sie wirken kann“, erklärt Widmann.

Das kann heute mit digitalen Werbeflächen funktionieren. Die Herausforderung ist, eine solche Lösung im Rahmen rechtlicher Vorgaben umzusetzen, die selbstverständlich den Straßenverkehr nicht gefährden darf. RoadAds kam auf die clevere Idee, E-Paper-Displays, wie sie von vielen E-Book-Readern bekannt sind, zu verwenden. Sie stellen Texte und Bilder gestochen scharf in Graustufen dar. Die 32 und 64 Zoll großen Displays von RoadAds sind mit GPS, Mobilfunkmodul und WLAN ausgerüstet und werden auf die Heckfläche von Sprintern und Lkw montiert. „Wir definieren Fahrzeugwerbung komplett neu: als dynamische Werbefläche, die standort- und kontextbezogen in Echtzeit bespielt werden kann“, sagt Widmann.

Das kann der Hinweis auf ein nahe gelegenes Kinderparadies sein oder eine europaweite Kampagne, wie sie beispielsweise Burger King auf den Lkw-Displays auf Autobahnen fährt. Neben Werbung können auch ortsgenaue Verkehrsmeldungen oder aktuelle Wetterwarnungen in Echtzeit an Autofahrer weitergegeben werden. Die Software-Plattform von RoadAds erlaubt es Werbekunden, Anzeigen und Kampagnen direkt online zu buchen und deren Erscheinungsweise sogar an externe Rahmenbedingungen wie Zeit, Ort, Wetter oder Sichtkontakte zu koppeln.

Hierzu ermittelt das GPS-Modul des Displays die Position des Fahrzeugs, ein Wetterdienst liefert aktuelle Wetterkarten. Diese Daten werden an den RoadAds-Server gesendet, der wiederum gebuchte Werbeinhalte – basierend auf den gewünschten Parametern – auf die Displays schickt.

IoT unterstützt Geschäftsprozesse

Für die kontinuierliche Kommunikation zwischen Display und Server nutzt RoadAds das IoT-Angebot von Telefónica Deutschland. „Wir haben anfangs mit ganz normalen Daten-SIMs aus dem Consumer-Bereich experimentiert“, erzählt Unternehmensgründer Widmann. Diese waren preislich zwar etwas günstiger als IoT-SIMs, ermöglichten aber nicht die benötigten Funktionalitäten wie flexible Aktivierung und Online-Kartenverwaltung sowie -Auswertung.

Telefónica Kite Plattform

„Irgendwann war klar, wir brauchen eine IoT-Lösung, um den von uns gewünschten Workflow umsetzen zu können – und hier war Telefónica im Vergleich zum Wettbewerb für uns passend flexibel und preislich sehr attraktiv“, sagt Widmann.

Überzeugt hat den RoadAds-Geschäftsführer das IoT-Gesamtpaket von Telefónica, das im Wesentlichen drei Komponenten beinhaltet: die IoT-SIM-Karte Global SIM Vivo o2 Movistar, den Tarif IoT Connect für Deutschland und Europa sowie die intuitiv zu bedienende Telefónica Kite Plattform für Administration und Analyse von IoT- Konnektivität. Gerade die Kite Plattform hat es dem RoadAds-Geschäftsführer von Anfang an angetan. Sie enthält Funktionen zur Visualisierung, Kontrolle und Fernüberwachung, sodass RoadAds hier unter anderem alle IoT-SIM-Karten aktivieren und deaktivieren, Kosten und Verbrauch kontrollieren oder Ferndiagnosen durchführen kann. „Über die Plattform haben wir immer eine gute Übersicht, wie viele SIM-Karten aktiviert sind, wie hoch der Datenverbrauch pro Karte ist oder ob ein Problem besteht. Die Kite Plattform erleichtert unsere Arbeit massiv“, lobt Widmann.

Hier gibt’s die vollständige Referenz zum Download: Digitale Fahrzeugwerbung auf fünf Meter genau.

Durchgängig digitale Payment-Lösung gegen Stromsperren

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Durchgängig digitale Payment-Lösung gegen Stromsperren

Zahlungsausfälle gehören für Energieversorger zu den ganz besonderen Herausforderungen, denn sie dürfen nicht gleich bei der ersten kleineren Säumigkeit des Kunden ihre Lieferung einstellen. Eine IoT-Lösung von Telefónica-Kunde Lackmann senkt das finanzielle Risiko.

Quelle: Bundesnetzagentur Monitoringbericht 2020

Die Zahl der zahlungsunfähigen oder -unwilligen Stromkunden ging in den letzten Jahren zwar zurück – doch für Energieversorgungsunternehmen zählen sie nach wie vor zu den besonderen Belastungen. Dem Monitoringbericht 2020 der Bundesnetzagentur wurden im Jahr 2019 insgesamt 235.071 Mal in Deutschland Stromanschlüsse gesperrt, und zwar in der Grundversorgung, für die höhere Sperrvoraussetzungen gelten als für andere. Durch eine Stromsperre entstehen nicht nur höherer Personal- und Administrationsaufwand, vielmehr steht sie auch für nicht bezahlte Rechnungen: Kunden, denen der Strom abgedreht wird, haben Stromlieferungen von mindestens 100 Euro nicht bezahlt.

Telefónica-Kunde Lackmann hat eine innovative Lösung entwickelt, die Energieversorger vor diesen Problemen bewahren kann, nämlich eine Art der Bezahlung, wie sie als Prepaid im Mobilfunkbereich durchaus üblich ist. Sie heißt MeterPay und ist vor allem eine durchgängig digitale Payment-Lösung für Strom. Sie besteht aus digitalem Stromzähler, einem separaten Portal für Energielieferanten und Endkunden sowie der erforderlichen Vernetzung via Mobilfunk.

Im Zentrum steht die Applikation MeterPay, die als Software-as-a-Service aus der Cloud bereitgestellt wird. Sie integriert Administration, Verbrauchsmessung, Tarifkonditionen und Zahlungsabwicklung. Für Messestellenbetreiber, Lieferanten und Kunden bietet sie über ein Webportal unterschiedliche Funktionen, zugeschnitten auf den Bedarf der jeweiligen (Markt-)Rolle. Sie alle können einfach und jederzeit über eigene Webportale auf das System zugreifen: Der Endkunde kann beispielsweise nicht nur seinen Stromverbrauch einsehen, sondern insbesondere auch über Bezahldienste wie SEPA-Lastschrift, Sofort-Überweisung und Kreditkarten sein Guthaben einfach online aufladen.

IoT-Verbindung per Mobilfunk

Für die erforderliche Konnektivität, über die die Stromzähler mit der Applikation MeterPay verbunden werden, nutzt Lackmann IoT-Services von Telefónica Deutschland. Die IoT-SIM-Karte Global SIM Vivo o2 Movistar bietet per nationalem und internationalem Roaming bestmögliche Mobilfunkanbindung, da jedes verfügbare Mobilfunknetz für die Datenverbindung genutzt werden kann. Der Tarif IoT Connect Deutschland sorgt für Kostentransparenz und gute Kalkulierbarkeit. Die Telefónica Kite Plattform macht Administration, Analyse und Weiterverarbeitung von Informationen der IoT-Konnektivität einfach.

Michael Deiters, Leiter Energy Business Solutions bei Lackmann

„Von besonderer Bedeutung ist für uns die Kite Plattform von Telefónica, über die wir nicht nur SIM-Karten aktivieren und deaktivieren. Vielmehr ermöglicht sie uns auch eine gute Integration der Konnektivität in unser System“, sagt Michael Deiters, Leiter Energy Business Solutions bei Lackmann. „So ordnen wir über die Kite Plattform der festen IP-Adresse eines Stromzählers die SIM-Karte zu und überwachen das verbrauchte Datenvolumen.

So können wir leicht erkennen, ob die Konnektivität zuverlässig funktioniert. „Unsere Software MeterPay läuft auf Cloud-Servern. Hier führen wir alle Daten zusammen: Zählerinformation, Stromverbrauch und Kundenguthaben. Die eigentlichen Tarifinformationen werden über MeterPay auf dem Stromzähler gespeichert“, erklärt Deiters. „Die IP-Adressen unserer Stromzähler dienen uns zur eindeutigen Identifikation der Hardware, sowohl in MeterPay als auch in der Kite Plattform von Telefónica. Insbesondere durch die ‚Cloud Ready‘-Funktionalität der Kite Plattform läuft die Integration reibungslos.“

Um die Datenverbindung der Stromzähler sicherer zu gestalten, nutzt Lackmann einen eigenen Zugriffspunkt, einen sogenannten APN (Access Point Name) von Telefónica Deutschland.

Hier gibt’s die vollständige Referenz zum Download: Smarte Prepayment-Lösung für Stromzähler.

IoT Studie: Internet der Dinge wächst deutlich – auch in Ihrem Unternehmen?

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Studie: Internet der Dinge wächst deutlich – auch in Ihrem Unternehmen?

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) lässt sich trotz der einhergehenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht aufhalten. So ist die Zahl der deutschen Firmen mit erfolgreichen IoT-Projekten und schnellem Mehrwert gewachsen. Auch die Investitionen in IoT-Projekte sind in vielen Unternehmen gestiegen. Qualitätskontrolle wird zur wichtigsten Anwendung des IoT, und 86 Prozent der Unternehmen sehen den neuen 5G-Mobilfunkstandard als wichtige Technologie zur Vernetzung ihrer IoT-Szenarien. Das zeigt die IoT-Studie von COMPUTERWOCHE und CIO.

Die Zahl der Firmen, die IoT Projekte umgesetzt haben, ist gestiegen. (Quelle: IoT Studie von IDG Research Services)

Das Internet der Dinge befindet sich trotz der Corona-Krise in deutschen Unternehmen weiter auf Wachstumskurs. Die Zahl der Firmen, die IoT-Projekte umgesetzt haben, ist mit 51 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr (49 Prozent) leicht gestiegen. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen IoT-Studie, für die CIO und COMPUTERWOCHE 441 Entscheider aus der DACH-Region zu ihren Plänen und Projekten rund um das Internet der Dinge befragten.

Wie bereits in den vergangenen Jahren gehen die großen Firmen bei den IoT-Anwendungen voran. Auch der Reifegrad bei IoT-Entwicklungen steigt mit der Größe der Unternehmen, sei es bei der Vernetzung von Produkten und Geräten, der verbesserten Instandhaltung durch vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) oder dem Entwickeln neuer Geschäftsmodelle durch digitale Services wie Product-as-a-Service oder Pay-per-Use.

Nur noch 4% der IoT Projekte bringen keinen Mehrwert. (Quelle: IoT Studie von IDG Research Services)

Gezieltere Herangehensweise als Erfolgsfaktor

Auch Kennzahlen wie die Erfolgsquote der IoT-Projekte und schneller Mehrwert zeigen eindeutig in Richtung Verbesserung. Während im vergangenen Jahr noch acht Prozent der Firmen keinen Mehrwert wie höhere Produktivität oder niedrigere Kosten feststellen konnten, sind es dieses Jahr nur noch vier Prozent. Passend dazu sind 92 Prozent der Unternehmen sehr zufrieden bis eher zufrieden mit den Ergebnissen ihrer IoT-Projekte. Sehr positiv: Auch der Mehrwert der IoT-Projekte stellte sich im Vergleich zum letzten Jahr im Schnitt schneller ein. In 13 Prozent der Fälle zeigte sich der Erfolg sofort (Vorjahr: Neun Prozent). In 24 Prozent der Firmen stellte sich der Mehrwert nach vier bis acht Wochen ein (Vorjahr: 19 Prozent).

Eine weitere gute Nachricht: Die meisten Unternehmen investieren in den nächsten Jahren wieder verstärkt in IoT-Projekte – trotz oder vielleicht sogar wegen Corona. In 57 Prozent der Firmen kommt es durch IoT-Projekte in sehr starkem Maße oder in starkem Maße zu zusätzlichen Investitionen. Der Wert liegt damit um elf Prozent über dem Vorjahresniveau. 42 Prozent der Firmen haben die Investitionen in IoT während der Corona-Pandemie verstärkt, in einem Viertel bleiben sie unverändert.

5G als Impulsgeber für das Internet der Dinge

Das IoT zeigt in Unternehmen viele Gesichter und Facetten. Zu den wichtigsten IoT-Projekten zählen Anwendungen im Bereich von Qualitätskontrolle und Logistik. Danach folgen vernetzte Produktionsanlangen und intelligente Produkte. Es zeigt sich: Das Internet der Dinge eröffnet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, um Abläufe und Aktivitäten zu digitalisieren.

„Die Einsatzszenarien für IoT-Anwendungen werden durch die 5G-Technologie noch vielfältiger. Egal ob Industrie, Energie, Gesundheit, Wissenschaft oder Unterhaltung: Der 5G-Technologie-Standard hat die notwendigen technischen Eigenschaften, um als wichtiger Impulsgeber für neue Innovationen über viele Branchen und Anwendungsfelder hinweg zu fungieren“,

sagt Sven Koltermann, Leiter IoT bei Telefónica Deutschland.

86% planen den Einsatz von 5G. (Quelle: IoT Studie von IDG Research Services)

Der neue Mobilfunkstandard 5G soll die notwendige Kapazität für die Übertragung von IoT-Daten in Echtzeit liefern. Daher stellt sich die Frage für Unternehmen: Planen Sie den Einsatz von 5G in IoT-Szenarien? Insgesamt 86 Prozent der Firmen beantworten die Frage mit Ja. 41 Prozent davon planen den Einsatz von 5G in IoT-Szenarien grundsätzlich, 30 Prozent stecken bereits in konkreten Überlegungen und in 16 Prozent der Firmen laufen bereits erste Feldversuche. Von 5G erhoffen sich die Unternehmen vor allem eine hohe Bandbreite für die Übertragung der IoT-Daten, eine hohe Übertragungsqualität sowie eine niedrige Latenz. Damit wird 5G in vielen Bereichen zum Hoffnungsträger und zur technischen Basis des nächsten Entwicklungsschritts für das Internet der Dinge.

Sie können die Studie hier kostenfrei herunterladen.

Telefónica IoT | Wir vernetzen das Internet der Dinge

Mit unserem IoT-Portfolio bieten wir Geschäftskunden flexible Lösungen zur Vernetzung ihrer Infrastrukturen und Digitalisierung von Geschäftsabläufen. Ein wichtiger Baustein für skalierbare Anwendungen ist dabei die Vernetzung mittels intelligenter Konnektivität. Mit der Telefónica Kite Plattform unterstützen wir Unternehmen in puncto Transparenz und Sicherheit. Sie erhalten wichtige Security-Tools und Funktionen zur transparenten Steuerung der IoT SIM-Karten sowie der Echtzeit-Verwaltung und Kontrolle der Datenübertragungen.

Wir stehen Ihnen als Partner bei der Vernetzung Ihrer IoT-Projekte zur Seite.

Integrierbarkeit als wichtiges Kriterium für skalierbare Anwendungen im Internet der Dinge

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Integrierbarkeit als wichtiges Kriterium für skalierbare Anwendungen im Internet der Dinge

Wer Anwendungen im Internet der Dinge skalieren will, benötigt leistungsstarke Infrastrukturen. Telefónica bietet mit seiner Kite Plattform das Tool, mit dem sich IoT-Konnektivität in Cloud-Infrastrukturen einfacher integrieren lässt. Im Interview erklärt Thomas Frahler, Business Lead IoT bei Microsoft Deutschland, wie sich das Internet der Dinge entwickelt, wie Unternehmen von Microsofts Cloud- und IoT-Angeboten profitieren, sich auf entsprechende Services vorbereiten und sie nutzen können.

Thomas Frahler, Business Lead IoT bei Microsoft Deutschland

Redaktion: Das Internet der Dinge entwickelt sich rasant. 5G wird ihm noch einmal einen Schub geben. Welche Rolle spielt Microsoft dabei?

Frahler: Als Technologieanbieter ist Microsoft in nahezu allen Bereichen aktiv. Wir stellen ein umfassendes Lösungsportfolio bereit, mit dem wir Unternehmen auch im Bereich Internet der Dinge und Edge-Computing unterstützen. Auf unserer Azure-Plattform können sie die unterschiedlichsten Anwendungen entwickeln und betreiben.

Redaktion: Worin liegen für Entwickler von IoT-Anwendungen bei 5G besondere Chancen oder Herausforderungen?

Frahler: Da muss man gar nicht weit in die Zukunft schauen. Schon heute umfasst das Internet der Dinge weit mehr Geräte, als es Menschen auf der Erde gibt. Auch unsere Milliarden von Smartphones sind ein Teil davon. Aber für das IoT insgesamt sagen Analysten bereits für 2025 zwischen 50 und 60 Milliarden Geräte voraus. Wearables, Fahrzeuge, aber auch Maschinen in Fabriken, Sensoren in Infrastrukturen und Logistik – der Markt ist riesig, in dem wir Einsatzszenarien für IoT-Anwendungen finden. 5G wird diese Entwicklung fördern. Die Herausforderungen werden aber sein: Wie positioniert sich ein Unternehmen in diesem Bereich? Wie kann es seine IoT-Anwendungen skalieren? Auf welche technologische Plattform setzt ein Unternehmen, mit dem es seine Anwendung auch in Zukunft weiterentwickeln kann? Hinzu kommen Überlegungen, ob Unternehmen die Plattform selbst betreiben und managen wollen oder lieber als gemanagten Service nutzen. Außerdem müssen Unternehmen noch berücksichtigen, welche und wie viele Entwickler und IoT-Experten sie haben.

Microsoft mit speziellen Azure-Services für IoT

Microsoft bietet mit seinem Azure Portfolio für alle Bereiche Lösungen. Gerade für den Anwendungsbereich IoT haben wir spezielle Azure-Services entwickelt, die es Kunden besonders leicht machen, das Internet der Dinge für sich und ihre Kunden zu nutzen. Azure IoT Central ermöglicht es beispielsweise, in nur wenigen Sekunden erste Visualisierungen zu erstellen. Man muss keinen Code schreiben und kann einfach per „Drag and Drop“ sein Dashboard individualisieren.

Redaktion: Welche IoT-Anwendungen werden von den Anwendern angefragt bei Microsoft? Und wie geht Microsoft auf die Anforderungen von Entwicklern und Anwendern im IoT ein?

Frahler: In vielen Anwendungen geht es um das Senden von Telemetriedaten – sei es für das Tracken von Logistik-Assets oder das Nachverfolgen von Fahrzeugen. Dabei werden oft auch Zustände wie die Temperatur von Waren oder der Betrieb einer Kühlung erfasst. Aus dem öffentlichen Raum werden bereits heute viele Daten aus dem Umfeld Urban Mobility gesammelt – aus der Shared-Economy wie Car Sharing, von E-Rollern und E-Scootern, von Parkstationen und dem öffentlichen Personenverkehr.

In der Industrie werden mehr und mehr sogenannte Campusnetze entstehen: Kommunikationsnetzwerke, die die klassische Unternehmens-IT und die Produktionstechnologie, kurz OT für Operating Technology, näher zusammenbringen. Das Internet der Dinge wird die Produktion in vielen Unternehmen zur Smart Factory machen.

Bei Microsoft haben wir für alle Branchen Spezialistenteams, die Sie individuell nach Anwendungsfall unterstützen können.

In Deutschland haben wir außerdem eines von weltweit vier Labs für Künstliche Intelligenz und IoT. Hier erhalten Kunden für die Entwicklung eigener Lösungen und Anwendungen kostenfreie Unterstützung von Microsoft Experten, die Software-Ingenieure und Data-Scientists sind. In dem Lab wird genauso über die Architektur der Lösung und der Daten nachgedacht wie über deren Umsetzung.

Das verstehen wir unter umfassender Unterstützung von Entwicklern und Unternehmen.

Redaktion: Das Internet der Dinge braucht Connectivity. Wie sieht es mit Integration und Administration der verschiedenen Vernetzungstechniken in der Azure-Cloud aus?

Frahler: Microsoft bietet Azure IoT Hub als zentrales Element für IoT-Anwendungen an, das eine bi-direktionale Kommunikation zur Plattform über alle gängigen Übertragungstechniken und -protokolle ermöglicht. Es wird also nicht nur von Microsoft Azure zum IoT-Gerät kommuniziert, sondern auch in die andere Richtung. Unsere Plattform ist offen für alle gängigen IoT Kommunikationsstandards, damit wir unsere Kunden optimal unterstützen können.

Informationen aus der Telefónica Kite Plattform können nahtlos in Azure IoT eingebunden werden

Redaktion: Telefónica ermöglicht über die Kite Plattform Funktionen für Administration und Analyse von Konnektivität. Per „Cloud Ready“ lassen sich Daten und Informationen auch in Microsoft Azure integrieren. Welche Rolle spielt eine solche Funktion bei der Skalierung von IoT-Anwendungen?

Frahler: Bei IoT-Anwendungen müssen Unternehmen immer auch berücksichtigen, wie sie die Konnektivität zwischen ihren Geräten und den Server-Anwendungen administrieren. Sonst besteht vielleicht die Gefahr, dass sie ihre Anwendung nicht skalieren können. Wir kooperieren mit Telefónica, damit die Informationen aus der Kite Plattform auch in Azure IoT nahtlos eingebunden werden können.

Redaktion: Wie können Unternehmen am einfachsten in die Azure-Welt einsteigen, wenn sie eine IoT-Anwendung entwickeln wollen?

Frahler: Microsoft bietet dafür viele Möglichkeiten. Gerade jetzt in der Pandemie haben wir noch einmal mehr Schulungen und Zertifikatsprüfungen auf unserem Online-Portal Microsoft Learn bereitgestellt. Dort findet man genauso Einführungskurse zu den Azure-Grundlagen wie auch Prüfungen zum Beispiel für Azure IoT Developer und oder Azure Fundamentals.

Außerdem gibt es im Internet Developer-Kanäle wie Channel 9, in denen sich Interessierte über die neuesten Entwicklungen informieren können.

Daneben führen wir auch Workshops mit Kunden durch oder veranstalten Hackathons. Und nicht zuletzt unterstützen auch unsere 30.000 Partner gern dabei, Microsoft-Technologien auch im Internet der Dinge einzusetzen.

Redaktion: Wie sieht der nächste wichtige Entwicklungsschritt für Azure IoT aus? Was ist zu erwarten?

Frahler: Wir befinden uns in einer sehr spannenden Phase. Immer mehr Geräte werden vernetzt. Wir kommen hin zu vernetzten Umgebungen und ganzen vernetzten Ökosystemen. Microsoft arbeitet intensiv daran, das Internet der Dinge zu vereinfachen, deshalb haben wir Azure IoT Central entwickelt. Denn eines ist sicher: Die wohl größte Herausforderung für Unternehmen ist der Fachkräftemangel. Vielen fehlt Know-how, doch die Komplexität vernetzter Systeme steigt. Wir wollen die Technologie vereinfachen, daran arbeiten wir und werden weitere Tools dafür veröffentlichen. Damit Unternehmen einfacher und schneller von den Möglichkeiten des Internets der Dinge profitieren können.

Intelligente Konnektivität für das Internet der Dinge

Die Integrierbarkeit in bestehende IT-Infrastruktur und Cloud-Systeme ist ein wichtiger Aspekt für skalierbare IoT-Anwendungen. Telefónica sorgt mit der Kite Plattform dafür, dass das auch in Verbindung mit Mobilfunk-Konnektivität möglich ist. Dies vereinfacht die Anbindung an IoT-Plattformen wie die von Microsoft Azure und bietet dabei die Möglichkeit, wichtige Parameter zu Konnektivität, Verbrauch und Sicherheit jedes einzelnen IoT-Geräts abzurufen. Daten können so einfacher aggregiert und zusammen mit Sensor- und Betriebsdaten analysiert werden.

Mehr Dynamik für die intelligenten Städte von Morgen

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Mehr Dynamik für die intelligenten Städte von Morgen

Erfolgreiche Initiativen im Smart-City-Kontext zeichnen sich nicht durch einzelne nützliche Anwendungen aus, sondern durch ihren umfassenden Ansatz für die Digitalisierung. Mobilität, Energie, Verwaltung und Gesellschaft gehören ebenso dazu wie die digitale Infrastruktur.

Anfang Oktober hat der Digitalverband Bitkom seine Studie vorgestellt, wie die Digitalisierung in deutschen Städten mit mehr als 100.000 Einwohner voranschreitet. „Der Smart City Index zeigt, wie digital die deutschen Großstädte sind“, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Die vielen Positionswechsel im Vergleich zum Vorjahr verdeutlichen die enorme Dynamik in der Smart-City-Landschaft.“ Hamburg hat den Titel als Spitzenreiter verteidigt. Doch obwohl sich der Gesamtsieger insgesamt verbessert hat gegenüber dem Vorjahr, ist sein Vorsprung geringer geworden. Andere Städte schließen auf. München und Köln rücken näher an den Spitzenreiter.

Fünf Themenfelder nimmt der Bitkom für seinen Smart City Index unter die Lupe: Mobilität, Gesellschaft, Verwaltung, Energie und Umwelt sowie digitale Infrastruktur. Während die digitale Infrastruktur eine wichtige Basis für die technische Entwicklung von Smart Citys ist, geht es in den anderen Bereichen um die intelligente Weiterentwicklung klassischer Aufgaben, mit denen sich Städte seit jeher beschäftigen: Damit sich Mobilität insbesondere in wachsenden Städten nicht in Richtung Stau und Stillstand entwickelt, müssen Verkehrsträger vernetzt und intelligent gesteuert werden. In einer zukunftsfähigen Stadt müssen die Bürger an der Neuentwicklung und Modernisierung ihrer Heimat beteiligt werden, was heute durch vielerlei digitale Anwendungen erleichtert werden kann. Städtische Betriebe und Verwaltung können viele ihre Dienstleistungen digital und online anbieten. Und einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und der globalen Gemeinschaft zu leisten, müssen die Städte auch die Themen Energie und Umwelt in Einklang bringen.

Telekommunikationsunternehmen wie Telefónica mit der Marke o2 Business und Telefónica IoT bieten mit ihren Netzen eine wichtige Voraussetzung für digitale smarte Städte. Telefónica und o2 Business tragen wesentlich zur digitalen Infrastruktur bei und unterstützen Partner und Kunden bei der Realisierung ihrer Lösungen. So sorgt Telefónica beispielsweise dafür, dass die Verwaltung der führenden Smart City in Deutschland, Hamburg, für ihre Bürger gut telefonisch erreichbar bleibt: Schon bei der Ablösung von ISDN unterstützte sie mit der Marke o2 Business die Dataport, Gemeinschaftsunternehmen einiger Bundesländer für IT-Services. Mittlerweile sorgt sie für die Anbindung der Verwaltungen Hamburg und Bremen ans öffentliche Telefonfestnetz. Außerdem sorgt o2 Business dafür, dass städtische Mitarbeiter auch mobil erreichbar bleiben und per Smartphone oder Tablet unabhängig von ihrem Büroarbeitsplatz arbeiten können. Und mit seinem IoT-Angebot sorgt Telefónica zusätzlich dafür, dass Umweltsensoren vernetzt und Ladesäulen für Elektromobilität per Mobilfunk administriert und gesteuert werden können.

Dataport vertraut auf Festnetz- und Mobilfunklösungen von o2 Business.

Auf die Bereitstellung von Ladesäulen hat sich das Münchner Unternehmen eeMobility spezialisiert. Für Unternehmen übernimmt es Aufbau und Betrieb der Infrastruktur für elektrische Fahrzeuge, sowohl am Unternehmensstandort als auch zu Hause beim Dienstwagenfahrer. Dafür garantiert das Start-up seinen Kunden, 100 Prozent Grünstrom an der Leipziger Börse Strom zu kaufen und den Ladevorgang von E-Autos zu optimieren. Für die unerlässliche Steuerung der Systeme sorgt Telefónica mit seinem IoT-Portfolio, bestehend aus dem Mobilfunktarif IoT Connect mit der Global SIM Vivo o2 Movistar und der Telefónica Kite Plattform zur zentralen Steuerung und Verwaltung der IoT SIM-Karten und Konnektivität. Ein wichtiger Beitrag zur umweltfreundlicheren Mobilität auch in Städten.

eeMobility vereinfacht die elektrische Mobilität von Unternehmen und stellt dafür Ladelösungen für elektrische Dienstwagenflotten bereit.

Ein anderes Beispiel für eine vernetzte Stadtanwendung im Bereich Verkehr liefert das Unternehmen AVT Stoye. Es lässt seine Ampel per Mobilfunk mit Verkehrsrechnersystemen kommunizieren, damit diese durch intelligente Steuerung für weniger und kürzere Staus sorgen können. Mobilfunk vernetzt aber natürlich nicht nur stationäre Einrichtungen wie Ampeln für besseren Verkehrsfluss, sondern auch mobile. So nutzt beispielsweise das Unternehmen Legno-Trans die Telematik-Plattform des Weltmarktführers Geotab im Zusammenspiel mit dem Smart Mobility Leistungspaket von Telefónica. Darüber lassen sich Fuhrparks auch im kommunalen Umfeld vernetzen und intelligent managen, um so Fahrten und Einsatz der Fahrzeuge zu optimieren – ganz nach der Idee: Optimierte Fahrwege reduzieren nicht nur die Kosten für das Unternehmen, sondern entlasten auch Straßen und Umwelt.

Auf die IoT-Kompetenz von Telefónica setzt auch das Unternehmen idem telematics. Es hat eine Lösung entwickelt, mit dem nicht nur Fahrzeuge getrackt werden, sondern auch viele Fahrzeugdaten, insbesondere auch beispielsweise von Kühlanhängern oder versiegelten Containern erfasst und per Mobilfunk an die unternehmenseigenen Server übermittelt werden. So lässt sich auch die Dokumentation von Transporttemperaturen und das Öffnen von Ladeflächen realisieren. Telemetrische Anwendungen können so auf sehr spezielle Bereiche angepasst werden und zu Smart Logistics beitragen, die mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit ermöglichen.

Nicht zuletzt ist der gesamte Energiesektor ein wichtiger Anwendungsbereich in der Smart City. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass Stromverbraucher und -produzenten durch intelligente Verbrauchszähler zum Smart Grid, also zum intelligenten Stromnetz beitragen müssen. Telefónica hat sich in den vergangenen Jahren gerade auch in diesem Bereich als kompetenter und verlässlicher Partner von Kommunen, Stadtwerken und Stromanbietern etabliert. Die Mainzer Netze setzen beim Smart-Metering insbesondere auch an abgelegenen Stellen auf Mobilfunk von Telefónica für die Anbindung an ihr Administrations- und Abrechnungssystem.

Die Mainzer Netze GmbH setzt auf Monilfunk von Telefónica.

Für smartes Wissen über die Bedingungen in Städten sorgen übrigens auch Start-ups wie foldAI. Das junge Unternehmen findet bei Wayra, dem Innovationslabor von Telefónica, hervorragende Arbeitsbedingungen findet. foldAI entwickelt Umweltsensoren, die Größen wie Temperatur, Licht und Feuchtigkeit erfassen, und per 5G vernetzt werden. Damit weist das Start-up den Weg in die Smart City der Zukunft: Sie wird noch stärker als zu vor auf Mobilfunk setzen. Dabei ist der neue Standard 5G der Schlüssel zur Zukunft: 5G ermöglicht die Vernetzung von mehr Geräten pro Funkzelle als alle anderen Standards zuvor. Mehr Sensoren und Geräte ermöglichen mehr und bessere Daten – und liefern damit die Basis für die intelligente, vernetzte Stadt. Eben eine Smart City.

Vom 27. Oktober bis 2. November findet übrigens die virtuelle Messe „Tecversum“ statt. Am 29. und 30. Oktober läuft die dazu gehörende connect conference. Telefónica beteiligt sich an dem Event unter anderem mit den Schwerpunkten 5G, IoT und Smart City.

Wayra mit offenem 5G-Test- und Vorführlabor

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Wayra mit offenem 5G-Test- und Vorführlabor

Seit Anfang dieses Jahres leitet Florian Bogenschütz Wayra Deutschland, den Accelerator von Telefónica in Deutschland. In seinem Job sieht er eine großartige Chance, Start-ups und Telefónica zusammenzubringen, damit beide voneinander profitieren können. Wie er das erreichen will, erzählt er im Interview.

Redaktion: Was macht Wayra?

Bogenschütz: Das ist eigentlich ganz einfach erklärt: Wayra ist das Innovationslabor der Telefónica. Das bedeutet, dass wir gemeinsam mit den Start-ups innovative Lösungen für den Konzern entwickeln. Ziel ist es hier Telefónica und dessen Partner als Kunden für das entsprechende Startup zu gewinnen.
Mit Wayra sind wir nah am Start-up-Markt und kommen an Cutting-Edge-Solutions, also an hochmoderne technologische Lösungen. Großen Unternehmen fällt es zum Teil schwer, Zugang dazu zu bekommen, weil ihnen Ressourcen und oftmals das spezielle Know-how fehlen.

Redaktion: Was haben Geschäftskunden von Telefónica und o2 Business davon?

Bogenschütz:
Sie profitieren von neuen Technologien und noch besseren Angeboten. Bei Wayra haben beispielsweise ein Start-up gefördert, das eine Lösung für den besseren Schutz der Vernetzung von mehrerer Unternehmensstandorten, sogenannte SD-WANs (Software Defined Wide Area Network) entwickelt hat. Telefónica bietet solche Vernetzungen an und kann mit Hilfe des Start-ups die Cybersecurity ihrer Kunden verbessern. Geschäftskunden profitieren also davon, dass Telefónica ein umfassenderes Angebotsportfolio bekommt und sie so nur einen Ansprechpartner brauchen.

Florian Bogenschütz, CEO & Geschäftsführer Wayra Germany

Viele Start-ups bei Wayra beschäftigen sich mit Künstlicher Intelligenz. So hat das junge Unternehmen Neohelden eine Lösung entwickelt, mit der in Produktion und Logistik alte System fit für 5G gemacht und per Sprachassistent gesteuert werden können. Das Start-up Dimenco bietet eine Plattform für Simulated Reality (SR), um mit realistischen 3D-Objekten nahtlos in einer virtuellen Umgebung zu interagieren – ohne zusätzliche Headsets zur Projektion der Bilder.

In den nächsten Monaten und Jahren werden wir einen wahren Innovationsschub erleben, der Abläufe und Angebote von Telefónica und anderen Unternehmen verbessert. Davon profitieren dann auch Geschäftskunden ganz unmittelbar. In diesem Zusammenhang bauen wir unser Büro aktuell zu einem 5G-Testlabor im Zentrum von München um.

Redaktion: Was kann ich mir darunter vorstellen?

Bogenschütz: Wir als Wayra bieten die Umgebung an, in der Unternehmen ihre Entwicklung im 5G-Umfeld testen und vorführen können. Hier kann man ausprobieren, wie eine Anwendung mit 5G funktioniert. Bei uns lässt sich auch simulieren, wie eine Lösung funktioniert, wenn 5G etwa durch dicke Betonmauern hindurch muss oder wenn gleichzeitig viele Millionen Geräte in einer Funkzelle auf das Mobilfunknetz zugreifen. Wir wollen 5G anfassbar und erlebbar machen.

Die Testmöglichkeiten gehen bei uns so weit, dass wir auch am Kern des 5G-Netzes Änderungen vornehmen können, um zum Beispiel auch besondere Anforderung, wie es sie etwa in einem Campusnetz geben kann, ausprobieren zu können. Das 5G-Testlabor ist also ein spannendes, praxisnahes Angebot für Geschäftskunden, die sich für 5G interessieren.

Die Wayra ist nicht nur ein kreativ Ort, sondern auch ausgestattet mit einem modernen 5G-Testlabor.

Redaktion: Worauf kommt es deiner Meinung nach in einem Innovationslabor wie Wayra an?

Bogenschütz: Mir sind zwei Aspekte sehr wichtig: Kooperationen und Transparenz. Ich glaube, dass große Unternehmen in einem wahnsinnig schnellen, kompetitiven Umfeld nicht ohne Kooperationen mithalten können. Dafür brauchen wir ein Tech-Lab, das „hyper-open“ ist für jedermann. Wir dürfen dabei nicht nur daran denken, was wir verkaufen und mit wem wir Partnerschaften eingehen. Vielmehr müssen wir auch mal probieren, wie etwas ins Telefónica-Umfeld passt. Das wird gerade auch mit 5G spannend, weil 5G als Wegbereiter für neue Geschäftsmodelle eine riesige Rolle spielt. Wir bauen mit 5G die nächste Datenautobahn. Sie zu nutzen, muss Basis aller unserer Überlegungen sein.

Redaktion: Kannst du das konkreter erklären?

Bogenschütz: Wir müssen stärker an IoT-Anwendungen heran, die auf 5G laufen. Wie können wir zukünftig Komplettlösungen bauen, die dem Kunden wirklich einen Mehrwert liefern? Das ist die Frage, die wir uns stellen müssen. Dabei dürfen wir nicht aus den Augen verlieren: Alles, was wir tun, darf nur gemacht werden, wenn es zum Ziel hat, entweder 1. Kosten zu senken oder 2. Umsatz zu erhöhen.

Das kann zum Beispiel durch das vorhin genannte Beispiel zu SD-WAN erreicht werden. Es kann aber auch ein Chatbot sein, der auf künstlicher Intelligenz basiert und an Kunden wie Tchibo weitergereicht werden kann. Oder IoT-Lösungen, wie die von dem Start-up FoldAI, die Umweltsensoren für smarte Städte oder auch Wälder entwickelt haben. Bei Wayra werden viele hochinteressante Anwendungen entwickelt, die echten Mehrwert bringen.

Bringt echten Mehrwert, das Startup FoldAI.

Redaktion: Was haben denn eigentlich Start-ups davon, wenn sie mit Telefónica zusammenarbeiten?

Bogenschütz: Auf der prozessualen Seite sind große Unternehmen wie Telefónica in der Regel sehr gut. Außerdem haben sie gelernt mit Komplexität umgehen. Start-ups können in beiden Bereichen von der Zusammenarbeit mit Telefónica profitieren. Und auch die Aussicht, Telefónica und deren Geschäftspartner als Kunden gewinnen zu können, ist natürlich ein interessanter Anreiz.

Redaktion: Profitiert Telefónica in ähnlicher Weise von Start-ups?

Bogenschütz: Ja, denn große Unternehmen müssen schneller werden, wenn sie innovativ bleiben wollen. Sie müssen sich auf die Geschwindigkeit von Start-ups einlassen, Neues auszuprobieren. Die Zusammenarbeit mit agilen Start-ups verkürzt für große Unternehmen lange Planungszeiten und erschließt tolles Experten-Know-how in unterschiedlichen Themenbereichen. Davon profitiert auch Telefónica. Und vielleicht noch etwas Finanzielles: Start-ups sind oft besser darin, ihr Geld wirklich für den Kern des Unternehmens einzusetzen und nicht in die Bürogestaltung oder Statussymbole.

Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch, Florian. Wir sind gespannt, welche Start-ups Wayra für Telefónica noch entdecken und fördern wird.

Künstliche Intelligenz macht die City erst wirklich smart

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Künstliche Intelligenz macht die City erst wirklich smart

In den Städten konzentrieren sich Herausforderungen unserer Zeit: Viele Menschen leben auf engem Raum. Ihr Mobilitätsbedürfnis führt oft zum Stillstand durch unzählige Staus. Die Natur wird weiter zurückgedrängt. Dabei kann sie bedeutend dazu beitragen, unsere Städte lebenswert zu erhalten. foldAI, Mitglied des Telefónica Innovationslabor Wayra, will mit intelligenten, über 5G vernetzten Sensoren die Basis schaffen, per künstlicher Intelligenz Städte smart weiterzuentwickeln.

Das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky hat in einer aktuellen Befragung in Deutschland ermittelt: Mehr als die Hälfte der Menschen unter 30 Jahren versprechen sich positive Auswirkungen auf das Klima, wenn sich Städte zu Smart Citys entwickeln. Sie gehen davon aus, dass intelligente Infrastrukturen, etwa Smart-Parking-Systeme und effiziente öffentliche Nahverkehrsnetze, zu einer Verbesserung des Lebens in der Stadt beitragen können. Der Haken dabei: Zwar lassen sich die Vernetzung von Bus und Bahn mit Pkw und Lkw, die Steuerung von Verkehrsströmen und das Managen von Parkflächen heute bereits gut realisieren – doch Aussagen über das Klima in der Stadt werden dadurch nicht möglich. Vielmehr müssen eine ganze Menge Modellrechnungen bemüht werden, um Auswirkungen von verkehrslenkenden Maßnahmen mit einer gewissen Zuverlässigkeit ermitteln zu können.

Grafik aus Kaspersky-Report-Serie über die Generation KI Teil 2

Reale Messpunkte, die das Klima von Städten erfassen, sind in Deutschland nur spärlich gesät. So betreibt Berlin als größte Stadt gerade einmal 17 Stationen, an denen die Luftgüte gemessen wird. München kommt bei seinem Messnetz in Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst immerhin auf 43 Standorte. Bei einer Fläche von 310,71 Quadratkilometer kann man damit auch nicht von einer engmaschigen Erfassung des Stadtklimas sprechen.

Preiswerte, energiesparsame Sensoren

„Bislang fehlen uns in vielen Städten wirklich aussagekräftige Daten über das Mikroklima“, sagt denn auch Dr. Friedrich Förstner, Data-Scientist und einer der Gründer des Unternehmens foldAI. Er arbeitet mit seinem Team daran, Umweltsensoren klein, energieeffizient und preiswert zu machen. Diese Sensoren könnten dann in großer Zahl installiert werden und unzählige Daten an vielen Standorten erfassen. Sie würden die Grundlage für Big-Data-Analytics und künstliche Intelligenz liefern, die zuverlässigere Aussagen über das Mikroklima und dessen Entwicklung am Sensor ermöglichen.

Von dieser Idee leitet sich übrigens auch der Name des Unternehmens ab: foldAI will künstliche Intelligenz (im Englischen Artificial Intelligence, AI) so klein und kompakt machen, also im übertragenen Sinne so klein falten (im Englischen fold), dass sie zur Umwelt- und Klimaanalyse mit winziger Technik auskommt.

Das Ziel: Ökosystem Wald besser kennenlernen

Erfassen will das Team von foldAI mit seinen Sensoren so unterschiedliche Größen wie Feuchtigkeit, Lärm, Temperatur, Lichtspektrum, Druck und Gase. Mit seiner Technik will das junge Unternehmen insbesondere Wälder in den Blick nehmen. Die von der Technik begeisterten Mitarbeiter verbindet untereinander nämlich auch die Liebe zum Wald. „Ich war als Kind bei den Pfadfindern. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und dabei konnte ich eine enge Verbindung zu Natur und Wäldern aufbauen“, erzählt Förstner und ergänzt: „Auch wenn der Wald in Deutschland schon seit Jahrhunderten wirtschaftlich genutzt wird und er heute in seiner Bedeutung für unser Weltklima als besonders wichtig erachtet wird, wissen wir doch recht wenig über dieses Ökosystem. Das wollen wir ändern.“

Know-how für Smart Citys und Industrie 4.0

Dass die Technik von foldAI vielfältig – eben auch in Smart Citys – eingesetzt werden kann, ist für das junge Unternehmen von finanzieller Bedeutung: Die Elektrotechniker, Informatiker, Big-Data- und KI-Experten können so ihr Know-how auch in Bereichen einbringen, die besser finanziert sind als Umwelt- und Klimaprojekte. Nicht nur in Städten, sondern auch in der Industrie. Denn auch in Produktionshallen können die Sensoren von foldAI helfen, die Produktionsumgebung präzise zu erfassen. „Wir haben beispielsweise in einem Briefverteilzentrum, in dem Postsendungen in pneumatischen Systemen sortiert werden, Störungen durch Luftzug ermitteln können“, erzählt Förstner. „Bei anderen Aufträgen bringen wir unser Know-how in künstlicher Intelligenz ein und helfen Unternehmen so, besser zu arbeiten.“

Friedrich Förstner und Giovanni Carmantini (Quelle: foldAI)

Vorteil 5G: energieeffizient und massentauglich

Für die Vernetzung seiner Sensoren setzt foldAI auf den neuen Mobilfunkstandard 5G. „5G bringt uns ganz entscheidende Vorteile“, sagt Jungunternehmer Förstner. „Der neue Standard ermöglicht Niedrigenergietechniken für die Datenübertragung. Für unsere Idee, Umweltdaten an vielen Bäumen im Wald, also fern vom Stromnetz, zu erfassen, kommt es ganz wesentlich darauf an, möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Außerdem erlaubt 5G so viele vernetzte Geräte pro Fläche wie kein anderer Mobilfunkstandard. Damit können wir unser Messnetz sehr engmaschig aufbauen. Und nicht zuletzt lässt 5G auch jenseits der öffentlichen Netze sogenannte Campusnetze zu, über die wir im Zweifelsfall auch selbst für die Vernetzung sorgen könnten.“

Die besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten von 5G haben foldAI schließlich auch zu Wayra, dem Innovationslabor von Telefónica, gebracht: Hier entsteht am Standort im Münchner Zentrum zurzeit ein 5G-Testlabor, in dem Unternehmen die Neuheiten ausprobieren können, die 5G mit sich bringt. Im Rahmen des Wayra Activation Programms hat FoldAI unter anderem Zugriff auf Netztechnologien und IoT-Experten wie Andreas Stauber aus dem B2B-Bereich, der die Unternehmen als Mentor bei der Umsetzung Ihrer innovativen Geschäftsideen unterstützt. Start-Ups erhalten so Zugriff auf Expertenwissen und wertvollen Erfahrungen aus bereits realisierten Großprojekten zur Entwicklung ihrer IoT-Anwendung. „Wayra bietet uns hervorragende Arbeitsmöglichkeiten: Hier können wir nicht nur 5G ganz praktisch testen und unsere Anwendungen optimieren. Wir können uns auch mit anderen Start-ups vernetzen, die hier arbeiten“, freut sich Förstner
Für die eigene Arbeit bringt das auch einen wichtigen psychologischen Effekt: „Der Austausch mit anderen jungen Unternehmen, die neue technologischen Lösungen und disruptive Geschäftsmodelle entwickeln, macht es wesentlich leichter, über so manche Frustration hinwegzukommen“, sag der Datenwissenschaftler. Angetreten ist das Team von foldAI, einen Beitrag zu leisten, das Klima zu retten.

Auch wenn bereits einige Unternehmen wie Telefónica daran arbeiten, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern und auf grünen Strom setzen, ist der Weg noch weit. Doch das junge Unternehmen geht seinen Weg motiviert voran.

5G – das Rückgrat für die Digitalisierung?

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5G – das Rückgrat für die Digitalisierung?

Jede bisherige Generation der Mobilfunk-Technologien hat neuartige Anwendungen ermöglicht, die unser Leben bereichert und verändert haben. Die neue Mobilfunkgeneration 5G kann zum Impulsgeber der Digitalisierung werden. Dank der vielfältigen und flexiblen technischen Fähigkeiten gibt es zahlreiche Anwendungsfelder, die von der 5G-Technologie profitieren können.

Technische Anforderungen verschiedener Anwendungsfälle (Quelle: Telefónica Deutschland, eigene Darstellung)

Die Verfügbarkeit von 5G-Netzen wird der Digitalisierung und dem Internet der Dinge (IoT) den entscheidenden Schub verleihen. Warum die Erwartungen an die fünfte Mobilfunkgeneration so groß sind, zeigt ein Blick auf die möglichen Anwendungsfelder. Egal ob Industrie, Energie, Gesundheit, Wissenschaft oder Unterhaltung: Der 5G-Technologie-Standard hat die notwendigen technischen Eigenschaften, um als wichtiger Impulsgeber für neue Innovationen über viele Branchen und Anwendungsfelder hinweg zu fungieren.

Autonomes Fahren und vernetzte Fahrzeuge

Intelligente und autonome Mobilitätsangebote, Verkehrsinformationen in Echtzeit sowie Multimediasysteme im Fahrzeug – die künftigen Anwendungen werden gigantische Datenströme verursachen, die zuverlässig und schnell transportiert werden müssen. Ohne die Bandbreite von 5G-Konnektivität, die selbst bei hohen Geschwindigkeiten noch zur Verfügung steht, ist die Zukunft des vernetzten Fahrzeuges kaum denkbar. Für Echtzeitdaten über die Verkehrslage, die Autos mit einer übergeordneten Infrastruktur wie einer Verkehrsleittechnik austauschen, braucht es überdies sehr kurze Latenzzeiten sowie die Fähigkeit, Daten direkt zwischen den Fahrzeugen, ohne den Umweg über eine Funkbasisstation zu übermitteln. Weil 5G all diese Anforderungen erfüllen kann, gilt die neue Mobilfunkgeneration als Türöffner und wichtiger Bestandteil zukünftiger Mobilität.

Industrie 4.0: Vernetzte Produktion und fahrerlose Transportsysteme

Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) mittels intelligenter Sensoren für eine vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) und Vernetzung von Produktion und Logistik sind Themen der vierten industriellen Revolution. Anwendungen in der Industrie stellen sehr hohe Anforderungen und schreien förmlich nach 5G als Basistechnologie. Die Mobilfunktechnologie der fünften Generation erfüllt die Anforderungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und überträgt die gewonnen Informationen mit sehr geringer zeitlicher Verzögerung, um so unmittelbar auf entsprechende Störungen reagieren zu können. Vor allem bei der Zusammenarbeit zwischen Roboter und Mensch kommt es darauf an, dass die Maschine in Sekundenbruchteilen auf ihr menschliches Gegenüber reagiert, um niemanden zu gefährden.

Private 5G-Netze in der Fabrik und industrielle Kommunikation

Als 2019 die Frequenzen für 5G versteigert wurden, kam nicht das gesamte Spektrum in die öffentliche Auktion. Ein Teil wurde für industrielle Nutzer und Anwendungen reserviert. Unternehmen können damit lokale Frequenzen für den Aufbau firmeneigener 5G-Netze, sogenannte Campusnetze, installieren. Diese geschlossenen, privaten Netzwerke sorgen für eine verbesserte Netzsicherheit und -verfügbarkeit auf dem Werksgelände und ermöglichen volle Kontrolle und Flexibilität hinsichtlich des Einsatzes und der Zuordnung des verfügbaren Netzspektrums für unterschiedliche Unternehmensanwendungen (Stichwort Network Slicing). Beispielhaft kann ein Netz mit 5G auf einem Firmengelände aus zwei Teilen, einer Kombination aus privatem und öffentlichem Netz, bestehen. Ein Teil des Funknetzes ist reserviert für unternehmenskritische Anwendungen in der Fertigung und Produktion. Der andere Teil ist für die Nutzung durch Mitarbeiter oder Lieferanten freigegeben und verbessert die Datensicherheit im Unternehmen.

Intelligente Städte und digitalisierte Mobilität

Smart City definiert innovative Lösungsansätze und die Nutzung digitaler Technologien im kommunalen Umfeld. Städte und Kommunen stehen nicht zuletzt durch erhöhte Verkehrsaufkommen und der einhergehenden Luftverschmutzung vor einer Handlungsnotwendigkeit hinsichtlich der Digitalisierung und Vernetzung der städtischen Infrastrukturen. Intelligente stromsparende Sensor-Netzwerke, die sich nahtlos in bestehende Ökosysteme integrieren, können dabei helfen, die Luftqualität im urbanen Raum zu verbessern. Dank der technischen Eigenschaften von 5G wird es möglich, eine höhere Anzahl an Endgeräten und Sensoren pro Funkzelle zu unterstützen und die gewonnenen Daten effizient zu übertragen. Dies ermöglicht eine Vielzahl an neuen Anwendungen im urbanen Umfeld, die mit der heutigen Mobilfunktechnik oftmals nicht umsetzbar sind und sich wie folgt eingruppieren lassen:

Anwendungsgruppen für 5G und Beispiele für Smart-City-Anwendungen (Quelle: Capgemini, 5G als Treiber: Der Weg zur zukunftsfähigen „Smart City“ beginnt jetzt)

5G für sichere Energienetze und intelligente Gebäudetechnik

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Energie- und Versorgungsbereich gibt es zahlreiche Szenarien für die intelligente 5G-Vernetzung. Einige Anwendungen wie Smart Metering sind zwar bereits heute mit verfügbaren Netztechnologien im Bereich der Gebäudetechnik im Einsatz. Speziell die Energiewende kann jedoch durch 5G eine zusätzliche Dynamik entfalten. Die Frage ist, welche 5G-Technik und auch Frequenz hier zum Einsatz kommt, um eine entsprechende Gebäudedurchdringung hin zu Hausanschlussräumen zu gewährleisten.
Intelligente Stromnetze (Smart Grids) werden eine zentrale Rolle bei der Energiewende spielen. Das Versorgungsnetz wird bestimmt durch die Vernetzung von tausenden dezentralen Stromerzeugungs- und Speicheranlagen, sogenannten virtuellen Kraftwerken. Dies stellt hohe Anforderungen hinsichtlich Echtzeitübermittlung von Daten zur Einspeiseüberwachung und Verbesserung der Erzeugungsprognose. Der 5G-Standard kann dabei die Zuverlässigkeit in der Kommunikation deutlich erhöhen und den zentralen Betrieb zur Überwachung der Anlagen verbessern. Insgesamt gilt 5G als wichtiger Motor für die Umsetzung von neuen Geschäftsmodellen in der Energiewirtschaft.

Fazit

Die bestehenden Netztechnologien ermöglichen heute bereits verschiedenste Ansätze im Kontext der Digitalisierung. Für viele Anwendungsfälle reichen aktuelle Bandbreiten und Latenzen mit 4G noch aus. Konnektivität und damit auch der 5G-Standard werden künftig in der Gesamtheit das tragende Element sein und der Digitalisierung als Stütze dienen.

5G – der Mobilfunk-Überflieger

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5G – der Mobilfunk-Überflieger

5G gilt als die vielleicht wichtigste Technologie, die das Internet der Dinge, neudeutsch Internet of Things (IoT), antreiben soll. Aber warum ist das eigentlich so? Was kann 5G, was andere Technologien nicht können?

Die hohen Erwartungen an 5G rühren aus dessen technischen Fähigkeiten, die denen der vierten Mobilfunkgeneration (4G) mit LTE und LTE-Advanced und denen der dritten (3G) mit HSPA+, HSPA und UMTS in allen Belangen überlegen sind. Dabei geht es aus guten Gründen um Eigenschaften:

Datenrate: Hohe Datenraten spielen beispielsweise bei multimedialen Unterhaltungsanwendungen oder bei Virtual- und Augmented-Reality eine wichtige Rolle. Die 5G-Technologie kann bis zu 20 Gbit/s übertragen und ist damit fast 90 Mal schneller als LTE der vierten Generation und fast 500 Mal schneller als die dritte Mobilfunkgeneration mit HSPA+.

Das Netz der Zukunft – Anwendungsgebiete von 5G

Latenzzeit: Die Latenzzeit gibt an, wie lange es von der Eingabe eines Befehls bis zur eigentlichen Aktion dauert. In 5G-Netzen ist die Latenzzeit etwa 10 Mal kleiner als in 4G-Netzen und mindestens 50 Mal kürzer als in 3G-Netzen. Die sehr geringen Latenzzeiten, die in 5G-Netzen auf kurzen Übertragungsstrecken möglich sein werden, sind wichtig für Echtzeitanwendungen. Sie sind vor allem im industriellen Bereich angesiedelt, beispielsweise bei der Kommunikation zwischen Robotern und Menschen, aber auch zwischen Produktionsmaschinen (Machine-to-Machine-Kommunikation, M2M). Kooperative Verkehrssicherheits-Anwendungen beim autonomen Fahren sind ebenfalls in extremem Maß von einer verzögerungsfreien Übertragung von Informationen abhängig. Ein Beispiel für Letzteres ist der automatische Austausch von Informationen über den Straßenzustand oder den Verkehrsfluss zwischen Fahrzeugen in der nahen Umgebung.

Frequenzen: Von den genutzten Frequenzbändern hängt unter anderem die Reichweite der Signale ab. In einfachen Worten: Je niedriger die Frequenz, desto größer ist die Reichweite eines Funksystems. Für die Inhouse-Übertragung ist also ein Frequenzband im 3,6-GHz-Bereich gut geeignet, wohingegen bei der Freiluftkommunikation ein 800-MHz-Signal seine Reichweitenvorteile ausspielt. Weil das zur Verfügung stehende Frequenzspektrum für 5G-Netze viel größer ist als das für 4G und 3G, kann die neue Mobilfunktechnologie besser auf die jeweilige Anforderung der Anwendung abgestimmt werden.

Netzwerk-Slicing: Wenn wir schon über Flexibilität sprechen, dann sollten wir ein Auge auf das Netzwerk-Slicing werfen. Es erlaubt in 5G-Netzen den Betrieb verschiedener virtueller Netze mit unterschiedlichen Eigenschaften auf einer gemeinsamen physischen Infrastruktur. Jede Anwendung erhält, je nach Anforderung, eine eigene Ebene im Netzwerk. So kann man einer Anwendung eine hohe Bandbreite zuweisen, einer anderen hingegen eine geringe Latenzzeit mit hoher Zuverlässigkeit der Übertragung.

5G im Vergleich zu 4G (Quelle: Fraunhofer-Institut)

Device-to-Device-Kommunikation: Die 5G-Technologie sieht erstmals eine Device-to-Device-Kommunikation vor – sie ist weder in 4G- noch in 3G-Netzen möglich. D2D ermöglicht den schnellen, direkten Datenaustausch zwischen Geräten und Sensoren ohne den Umweg über eine Basisstation. Das entlastet einerseits die Basisstationen in 5G-Netzen und verkürzt andererseits die Laufzeit der Signale zwischen Sendern und Empfängern. Wichtig ist dies zum Beispiel bei sicherheitskritischen Anwendungen in autonom oder teilautonom fahrenden Autos und Lkw auf öffentlichen Straßen, aber auch für selbstfahrende Fahrzeuge in der Logistik.

Energieffizienz: Die Energieeffizienz beschreibt, wieviel Informationsbits pro Energieeinheit übertragen werden können. Sie soll bei 5G 100 Mal besser sein als bei 4G. Damit können 5G-Geräte Daten mit weitaus geringerem Stromverbrauch senden oder empfangen.

Versorgungsdichte: Die Versorgungsdichte gibt an, wie viele Geräte auf einer bestimmten Fläche versorgt werden können. Auch bei dieser Kenngröße ist 5G den bisherigen Mobilfunktechnologien deutlich überlegen. Damit dürften Versorgungsengpässe bei Großveranstaltungen der Vergangenheit angehören und Anwendungen mit einer hohen Sensorendichte die Tür geöffnet werden.

Bereits Mitte letzten Jahres errichtete Mercedes-Benz Cars, zusammen mit dem Telekommunikationsunternehmen Telefónica Deutschland und dem Netzwerkausrüster Ericsson in der „Factory 56“ in Sindelfingen, das weltweit erste 5G-Mobilfunknetz für die Automobilproduktion. Der Zukunftsstandard 5G wird somit für den Industriestandort Deutschland Realität.

„Wir läuten das 5G-Zeitalter für den Industriestandort Deutschland ein und bauen das modernste Mobilfunknetz für eine der modernsten Automobilfabriken der Welt“, sagt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland.

Weitere Informationen
Telefónica Deutschland baut 5G-Kernnetz mit Ericsson-Technologie
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