5G – der Mobilfunk-Überflieger

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5G – der Mobilfunk-Überflieger

5G gilt als die vielleicht wichtigste Technologie, die das Internet der Dinge, neudeutsch Internet of Things (IoT), antreiben soll. Aber warum ist das eigentlich so? Was kann 5G, was andere Technologien nicht können?

Die hohen Erwartungen an 5G rühren aus dessen technischen Fähigkeiten, die denen der vierten Mobilfunkgeneration (4G) mit LTE und LTE-Advanced und denen der dritten (3G) mit HSPA+, HSPA und UMTS in allen Belangen überlegen sind. Dabei geht es aus guten Gründen um Eigenschaften:

Datenrate: Hohe Datenraten spielen beispielsweise bei multimedialen Unterhaltungsanwendungen oder bei Virtual- und Augmented-Reality eine wichtige Rolle. Die 5G-Technologie kann bis zu 20 Gbit/s übertragen und ist damit fast 90 Mal schneller als LTE der vierten Generation und fast 500 Mal schneller als die dritte Mobilfunkgeneration mit HSPA+.

Das Netz der Zukunft – Anwendungsgebiete von 5G

Latenzzeit: Die Latenzzeit gibt an, wie lange es von der Eingabe eines Befehls bis zur eigentlichen Aktion dauert. In 5G-Netzen ist die Latenzzeit etwa 10 Mal kleiner als in 4G-Netzen und mindestens 50 Mal kürzer als in 3G-Netzen. Die sehr geringen Latenzzeiten, die in 5G-Netzen auf kurzen Übertragungsstrecken möglich sein werden, sind wichtig für Echtzeitanwendungen. Sie sind vor allem im industriellen Bereich angesiedelt, beispielsweise bei der Kommunikation zwischen Robotern und Menschen, aber auch zwischen Produktionsmaschinen (Machine-to-Machine-Kommunikation, M2M). Kooperative Verkehrssicherheits-Anwendungen beim autonomen Fahren sind ebenfalls in extremem Maß von einer verzögerungsfreien Übertragung von Informationen abhängig. Ein Beispiel für Letzteres ist der automatische Austausch von Informationen über den Straßenzustand oder den Verkehrsfluss zwischen Fahrzeugen in der nahen Umgebung.

Frequenzen: Von den genutzten Frequenzbändern hängt unter anderem die Reichweite der Signale ab. In einfachen Worten: Je niedriger die Frequenz, desto größer ist die Reichweite eines Funksystems. Für die Inhouse-Übertragung ist also ein Frequenzband im 3,6-GHz-Bereich gut geeignet, wohingegen bei der Freiluftkommunikation ein 800-MHz-Signal seine Reichweitenvorteile ausspielt. Weil das zur Verfügung stehende Frequenzspektrum für 5G-Netze viel größer ist als das für 4G und 3G, kann die neue Mobilfunktechnologie besser auf die jeweilige Anforderung der Anwendung abgestimmt werden.

Netzwerk-Slicing: Wenn wir schon über Flexibilität sprechen, dann sollten wir ein Auge auf das Netzwerk-Slicing werfen. Es erlaubt in 5G-Netzen den Betrieb verschiedener virtueller Netze mit unterschiedlichen Eigenschaften auf einer gemeinsamen physischen Infrastruktur. Jede Anwendung erhält, je nach Anforderung, eine eigene Ebene im Netzwerk. So kann man einer Anwendung eine hohe Bandbreite zuweisen, einer anderen hingegen eine geringe Latenzzeit mit hoher Zuverlässigkeit der Übertragung.

5G im Vergleich zu 4G (Quelle: Fraunhofer-Institut)

Device-to-Device-Kommunikation: Die 5G-Technologie sieht erstmals eine Device-to-Device-Kommunikation vor – sie ist weder in 4G- noch in 3G-Netzen möglich. D2D ermöglicht den schnellen, direkten Datenaustausch zwischen Geräten und Sensoren ohne den Umweg über eine Basisstation. Das entlastet einerseits die Basisstationen in 5G-Netzen und verkürzt andererseits die Laufzeit der Signale zwischen Sendern und Empfängern. Wichtig ist dies zum Beispiel bei sicherheitskritischen Anwendungen in autonom oder teilautonom fahrenden Autos und Lkw auf öffentlichen Straßen, aber auch für selbstfahrende Fahrzeuge in der Logistik.

Energieffizienz: Die Energieeffizienz beschreibt, wieviel Informationsbits pro Energieeinheit übertragen werden können. Sie soll bei 5G 100 Mal besser sein als bei 4G. Damit können 5G-Geräte Daten mit weitaus geringerem Stromverbrauch senden oder empfangen.

Versorgungsdichte: Die Versorgungsdichte gibt an, wie viele Geräte auf einer bestimmten Fläche versorgt werden können. Auch bei dieser Kenngröße ist 5G den bisherigen Mobilfunktechnologien deutlich überlegen. Damit dürften Versorgungsengpässe bei Großveranstaltungen der Vergangenheit angehören und Anwendungen mit einer hohen Sensorendichte die Tür geöffnet werden.

Bereits Mitte letzten Jahres errichtete Mercedes-Benz Cars, zusammen mit dem Telekommunikationsunternehmen Telefónica Deutschland und dem Netzwerkausrüster Ericsson in der „Factory 56“ in Sindelfingen, das weltweit erste 5G-Mobilfunknetz für die Automobilproduktion. Der Zukunftsstandard 5G wird somit für den Industriestandort Deutschland Realität.

„Wir läuten das 5G-Zeitalter für den Industriestandort Deutschland ein und bauen das modernste Mobilfunknetz für eine der modernsten Automobilfabriken der Welt“, sagt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland.

Smart City – Lösungen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung

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Smart City – Lösungen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung

Die Digitalisierung hilft Städten, Energie zu sparen, Warenströme zu optimieren oder Verkehrsmittel besser zu vernetzen. Mobilfunk – insbesondere der neue Standard 5G – das Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data spielen hier eine Schlüsselrolle.

In den Metropolen wird es eng. Laut den Vereinten Nationen lebt schon heute mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Ballungszentren. In Europa liegt der Anteil sogar bei 74 Prozent. Der Trend zur Urbanisierung lässt auch deutsche Großstädte immer weiter wachsen: Berlin wird in zehn Jahren mehr als 3,925 Millionen Einwohner (2018: 3,748 Mio.) haben. Und München könnte dann eine Einwohnerzahl von 1,724 Millionen (2018: 1,571 Mio.) erreichen.

Der enorme Bevölkerungszuwachs stellt vor allem die 81 deutschen Großstädte (mit mehr als 100.000 Einwohner) vor ernst zu nehmende Probleme: Erhöhter Energiebedarf, Mangel an bezahlbarem Wohnraum, zunehmende Luft- und Umweltverschmutzung und Überlastung der Verkehrsinfrastruktur drohen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger massiv zu beeinträchtigen. Große Hoffnungen setzen viele Stadtväter daher auf die digitale Transformation, die im kommunalen Bereich unter dem Label „Smart City“ zusammengefasst wird.

Smart Citys also „intelligente Städte“, zeichnen laut Professor Chirine Etezadzadeh , Leiterin des SmartCity.institute, folgende Aspekte aus:

  • Smart Citys sind konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet
  • Smart Citys haushalten effizient mit ihren Ressourcen
  • Smart Citys sind insgesamt vernetzter und kooperative
  • Smart Citys bedienen sich dafür der Digitalisierung und der modernen Technik, ohne dass diese das Leben und die menschliche Urteilskraft dominieren oder unbeherrschbar werden
  • Smart Citys bieten eine Vielzahl von Potenzialen, um das Leben von Bürgerinnen und Bürgern nachhaltig zu verbessern und einfacher zu machen

Die Idee der Smart City zielt auf die technologische Weiterentwicklung von Städten und Gemeinden ab. Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) stellt dazu fest, dass „die Entwicklung und die Nutzung digitaler Technologien in fast allen Bereichen auf kommunaler Ebene“ stattfindet. Betroffen sind die Verkehrssteuerung, die Energieversorgung, das Gesundheitssystem, die öffentliche Verwaltung, Polizei und Rettungskräfte, das Bildungswesen und viele andere Bereiche.

Digitalisierung der Städte und Gemeinden

Wie das schon heute konkret aussehen kann, zeigen viele Modellprojekte in ganz Deutschland: Hamburg, das im aktuellen Smart-City-Index des Branchenverbands Bitkom unter den 81 deutschen Großstädten Platz eins einnimmt, hat schon vor Jahren Projekte wie den Smart Port, die „E-Culture-Agenda“ und die „Digitale Verwaltung“ gestartet. Mittlerweile setzt die Hansestadt im Bereich Mobilität rund 60 Projekte um, die den städtischen Verkehr sicherer, effizienter und umweltfreundlicher machen. Und über die Datenplattform Urban Data Hub will Hamburg städtische Daten aus Bereichen wie Verkehr, Umwelt, Soziales und Wirtschaft verknüpfen und Auswertungen in Echtzeit ermöglichen.

Andere Städte treten mit innovativen Smart-City-Lösungen wie die emissionsfreie Paketzustellung im Pilotprojekt „logSPAZE“ für die Stuttgarter Innenstadt hervor. Oder mit der Entwicklung der Multifunktions-App „digital@KA“, die für die Bürger alle für relevanten Informationen rund um das städtische Leben bündelt. Diese reichen vom Apotheken- und Tankstellenfinder über Echtzeitinformationen zur Verkehrslage und Parkplatzmöglichkeiten bis hin zu Kultur- und Freizeittipps.

Interdisziplinär und vernetzt

Schaltzentrale am Flughafen München (Foto: Flughafen München GmbH)

Funktionieren können Smart Citys nur, wenn alle Bereiche miteinander vernetzt werden. Nur so lassen sich Abhängigkeit wie Energieverbrauch, E-Mobilität, Bus und Bahn, Warenströme, aber auch städtische Dienstleistungen nutzen, um die Wirtschafts- und Lebensbedingungen in Städten auf einen neuen Level zu bringen. Der Mobilfunk spielt dabei eine zentrale Rolle. Das stellt gerade auch das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky in einem spannenden Artikel heraus: 5G und IoT: Chance und Herausforderung für die Smart City. 5G ermöglicht eine massive Ausweitung des Internets der Dinge, durch das gerade auch Städte smart werden können. Dafür benötigen sie einen kompetenten Vernetzungspartner wie Telefónica Deutschland.

Das Telekommunikationsunternehmen zeigt in Kooperation mit dem Flughafen München bereits heute, wie eine Smart City aussehen kann. Der Airport kann durchaus als Modell einer smarten Stadt gelten – mit Individual- und öffentlichem Verkehr, mit Geschäften und viele ansässigen Unternehmen, (in Nicht-Corona-Zeiten) mit vielen Zehntausend Menschen, Geschäften und Restaurants sowie dem gesamten Service rund ums Fliegen.

Telefónica und wayra machen Start-ups das Skalieren ihrer Lösung einfach

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Telefónica und wayra machen Start-ups das Skalieren ihrer Lösung einfach

Mit dem Telefónica Activation Programme können junge, kreative, Technologie-orientierte Unternehmen Zugriff auf skalierbare Systeme bekommen und so ihr Geschäftsmodell gut auf seine Skalierbarkeit testen – oder gleich als Leistung für eines der größten Telekommunikationsunternehmen anbieten. Betreut und begleitet werden die Start-ups von wayra, dem Innovation-Hub von Telefónica.

Zum besonderen Reiz von Start-ups gehört in der Regel die Chance, das Geschäftsmodell gut skalieren zu können – oft mit riesigem Wachstumspotenzial. Doch mit den typischerweise begrenzten Möglichkeiten junger Unternehmen lässt sich das oft nicht richtig testen. Das ändert das Telefónica Activation Programme.

Start-ups können sich bis zum 22. Juni 2020 über die Webseite bewerben. Unter Telefónica Activation Programme, erhalten sie Unterstützung für ihr Geschäftsvorhaben.

Das bietet das Telefónica Activation Programme

  • Exklusiver und freier Zugang zu Plattformen für IoT, Blockchain und künstliche Intelligenz von Telefónica
  • Schulung auf den Plattformen
  • Nutzung der Plattformen über API-Schnittstellen
  • Sechs Monate Unterstützung und Betreuung durch wayra
  • Zugang zu den Innovationslaboren von Telefónica in Madrid und Barcelona
  • Prüfung auf Investitionsmöglichkeiten

„Mit dem Programm erlangen Gründerinnen und Gründer Zugriff auf das umfangreiche Technologie-Portfolio der Telefónica“, so Florian Bogenschütz, CEO von wayra Deutschland. „Für Start-ups ergibt sich dadurch die einzigartige Möglichkeit, ihre Lösungen belastbar in einer globalen Infrastruktur zu testen. Zudem bekommen sie die Chance, Telefónica als Kunden zu gewinnen und die eigene Lösung dadurch langfristig am Markt zu etablieren.“

Start-ups aus dem Bereich Internet der Dinge bekommen Zugriff auf die Telefónica Kite Plattform, um die Konnektivität ihrer Lösung integriert managen und analysieren zu können. Wenn sie sich mit Niedrigenergie-Konnektivitätslösungen wie Narrow Band IoT und LTE-M beschäftigen, bekommen sie Zugang zu „The Thinx“ Laboren von Telefónica in Madrid und Barcelona.

Blockchain-Start-ups können die TrustOS Plattform nutzen. Damit erhalten sie die Möglichkeit, ihre Lösung an öffentliche und private Netzwerke für Blockchain-Anwendungen anzubinden und zu testen.

Und junge Unternehmen, die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen, können mit der LUCA Plattform arbeiten. Damit lassen sich Datenanalysen automatisieren und Fähigkeiten wie Machine Learning leicht in eigene Anwendungen integrieren.

Am besten gleich bewerben.

Gerüstet auch für schwere Zeiten –
Arbeiten im Homeoffice

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Gerüstet auch für schwere Zeiten – Arbeiten im Homeoffice

Was für viele noch vor kurzem als schöne Idee galt, erweist sich heute als Rettungsweg, Unternehmen am Laufen zu halten: die Arbeit im Homeoffice. Moderne IT- und Telekommunikationslösungen bringen auch in Zeiten von Corona und Kontaktverboten die Arbeit ins sichere Zuhause.

Am 27. Januar bestätigte ein Automobilzulieferer aus dem Landkreis Starnberg, dass es bei ihm den ersten Corona-infizierten Mitarbeiter gab. Zwei Tage später schloss das Unternehmen sein Verwaltungs- und Entwicklungszentrum für zwei Wochen. Mehr als 1000 Mitarbeiter wurde nach Hause geschickt, um die räumliche Nähe zu vielen Kollegen zu verhindern. Diese Ausnahmesituation hatte man wahrscheinlich nicht eingeplant, als man die technischen und organisatorischen Voraussetzungen fürs Arbeiten im Homeoffice geschaffen hatte. In der Krise erwiesen sich diese Möglichkeiten als Rettung für den Geschäftsbetrieb. So hat es sich wohl schnell bezahlt gemacht, moderne IT- und Telekommunikationlösungen einzusetzen.

Das Homeoffice etabliert sich in dieser Zeit als tragbare Alternative zum Büro im Unternehmen. Viele Technologien dafür sind längst etabliert und bei den meisten Unternehmen im Einsatz. Am offensichtlichsten ist das beim Mobiltelefon der Fall. Es gehört längst zum Alltag und macht jeden überall, natürlich auch im Büro und zu Hause erreichbar. Noch einfacher wird es mit der telefonischen Erreichbarkeit auch im Homeoffice, wenn im Unternehmen eine virtuelle Telefonanlage wie Digital Phone von o2 zum Einsatz kommt: Damit kann per App auf dem Smartphone oder auf dem Computer überall telefoniert werden wie im Unternehmen, und zwar unter derselben Telefonnummer.

Knackpunkt IT-Sicherheit

E-Mails lassen sich ebenso einfach auf Notebook, Tablet und Smartphone zu Hause empfangen. Aber Vorsicht – hier wird’s zweifellos komplizierter. Weniger wegen der Technik, als vielmehr wegen rechtlicher Bestimmungen – denn die müssen beim Arbeiten im Unternehmen wie im Büro zu Hause gleichermaßen eingehalten werden. Dazu zählen beispielsweise die Regelungen der Datenschutzgrundverordnung und des Arbeitsrechts.

Übrigens: Wenn das Homeoffice nicht als regulärer Arbeitsplatz vom Arbeitgeber vorgegeben wird, gilt das Arbeiten dort wie mobiles Arbeiten auf Reisen, in einem Café oder bei einem Kundeneinsatz. Dann müssen nicht dieselben Richtlinien beispielsweise für die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes eingehalten werden – auch wenn natürlich Arbeitsergonomie grundsätzlich sinnvoll ist.

Natürlich darf durchs Arbeiten zu Hause die IT-Sicherheit des Unternehmens nicht gefährdet werden. IT-Sicherheitsservices wie o2 Protect sorgen schon einmal für den grundlegenden Schutz von Computer, Tablet und Smartphone.

Zur technischen Grundausstattung des Homeoffice gehören heute

  • ein Computer mit
  • Internetzugang und
  • ein Smartphone

Der Internetanschluss braucht dabei nicht einmal ein besonders schneller zu sein. Ein typischer DSL-Anschluss, wie er in Deutschland üblich ist, reicht in den meisten Fällen. Je nach Mobilfunkvertrag und inkludiertem Datenvolumen kann der Internetzugang übers Smartphone reichen. Nur wer viel mit großen Dateien und Datenmengen wie beim Videostreaming arbeitet, sollte für ausreichend Bandbreite mit einem Anschluss für mindestens 50 Mbit pro Sekunde und unbegrenztem Datenvolumen sorgen.

Sinnvolle Ergänzungen kann

  • ein Headset

sein. Das macht nicht nur das Telefonieren per Smartphone entspannter. Oft lässt sich das Zubehör, das vielen Smartphones schon beim Kauf beiliegt, auch am Computer nutzen. Das ist meistens der Fall, wenn es den typischen Klinkenanschluss hat. Es lohnt auf jeden Fall zu prüfen, ob Headset und Computer zusammenpassen. Dann lassen sich Telefonate oder Besprechungen über den PC besser verständlich führen – für den Headset-Nutzer und auch für sein Gegenüber, weil hier Mikrofon und Ohrhörer genau für diesen Anwendungsfall entwickelt sind. Als Alternative bieten sich Headset mit USB-Stecker oder Bluetooth an, weil sie sich leicht an viele IT-Geräte anschließen lassen.

Office- und Messenger-Anwendungen

Die Software fürs Arbeiten im Homeoffice unterscheidet sich nicht von der im Unternehmen. Sinnvoll können aber hier insbesondere Funktionen für die Zusammenarbeit werden: Marktführer Microsoft bietet mit Office 365 sein bekanntes Programmpaket mit Onlinefunktionen an, die das gleichzeitige Bearbeiten von Dokumenten erlauben. Ähnliche Funktionen ermöglicht das Angebot von Google Docs.
Große Bedeutung kommt beim verteilten Arbeiten Messenger-Software zu, über die meist nicht nur Textnachrichten verschickt, sondern auch Gespräche und ganze Konferenzen mit Bildschirmpräsentationen geführt werden können. Beispiele hierfür sind Skype von Microsoft, das allmählich von Microsoft Teams abgelöst wird, und Hangouts von Google, aber auch Webex von Cisco und Zoom vom Anbieter gleichen Namens sind hilfreiche Werkzeuge für die Zusammenarbeit.

Wer auch von Zuhause auf Software und Dokumente im Büro zugreifen will, sollte seine Datenverbindung ins Unternehmen als Virtual Private Network (VPN) schützen. Dabei wird per Internet eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut und der Computer zu Hause kann Unternehmensressourcen nutzen, als käme er im Unternehmen zum Einsatz. o2 Business bietet mit o2 VPN Connect eine passende Lösung.

Noch eine Ergänzung zum Thema Sicherheit

Gerade wenn ganze Abteilungen, Niederlassungen oder Unternehmenszentralen geschlossen werden, weil alle im Homeoffice arbeiten und kaum mehr jemand im Büro der Firma anwesend ist, sollte das Thema Sicherheit auch dort vor Ort nicht vernachlässigt werden. Moderne Telekommunikation kann hier zuverlässig unterstützen: Sie sorgt dafür, dass Alarm- und Wachanlagen automatisch melden können, wenn sich im eigentlich leeren Büro Unerwartetes ereignet. Unternehmen wie Stadtritter und Bosch Sicherheitssysteme nutzen die IoT-Kompetenz von Telefónica und sichern die Kommunikation von Sicherheitsanlagen per Mobilfunk über die Global SIM Vivo o2 Movistar. Sie sorgt für Konnektivität am Einsatzort über jedes vorhandene Mobilfunknetz – damit Gebäude auch geschützt sind, wenn niemand dort ist.

Digitalisierung leistet entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit

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Digitalisierung leistet entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit

Natürlich verbrauchen Computer, Smartphones und Internet Strom. Aber sie helfen auch, unseren Ressourcenverbrauch an anderer Stelle entscheidend zu senken. Richtig gemacht, trägt die Digitalisierung entscheidend zum nachhaltigen Leben und Wirtschaften bei.

Prof. Tilman Santarius, Pauline Brünger, Rainer Kohns, Markus Haas, Rita Schwarzelühr-Sutter, Ali Aslan

Die Laufzeit von Smartphones führt uns wie kein anderes Thema klar vor Augen, was moderne Kommunikation und IT brauchen: Strom. Längst hat jeder seine eigene Strategie entwickelt, über den Tag zu kommen, ohne dass der Bildschirm mangels Energie schwarz bleibt. Doch was für jede Verbraucherin und jeden Verbrauchern zur täglichen Herausforderung gehört, ist auf die gesamte Informationstechnik bezogen zu einer gewaltigen Aufgabe geworden: Die meisten Informationen und Services auf dem Smartphone werden nur möglich, weil sie per Mobilfunk und Internet auf Server rund um den Globus zugreifen können. Allein die mehr als 50.000 Rechenzentren in Deutschland verbrauchten 2018 14 Milliarden Kilowattstunden Strom – 2,7 Prozent des gesamten Strombedarfs hierzulande. Das haben Wissenschaftler im Projekt TEMPRO (Total Energy Management for Professional Data Centers) errechnet. Sie gehen davon aus, das bis 2030 der Strom- und Ressourcenbedarf von Rechenzentren um mehr als 50 Prozent steigt – trotz aller Effizienzgewinne neuer Technologien.

Doch dem scheinbar unstillbaren Hunger nach Energie stehen auch nachhaltige Nutzen gegenüber. So sagte Margrethe Verstager, Vizepräsidentin der EU-Kommission, zur Vorstellung des Programms zur klimaneutralen EU, dass der Kampf gegen den Klimawandel wohl nur mit der Digitalisierung zu gewinnen sei. Big Data und künstliche Intelligenz liefern vielfach erst die Entscheidungsgrundlage, wie Klima und Umwelt nachhaltig geschützt werden können. Und Telefonate, Chats, Videokonferenzen und Datenaustausch ersetzen viele Reisen und Transporte – und die physische Fortbewegung erfordert immer mehr Energie als der elektronische Transport von Bits und Bytes.

Effizienzmaschine ersten Ranges

Das unterstreicht auch der Nachhaltigkeitsforscher Tilman Santarius. Auf einer Diskussionsveranstaltung im Basecamp von Telefónica Deutschland in Berlin bezeichnete er die Digitalisierung als „Effizienzmaschine ersten Ranges“. Optimierte Logistik, konstante Verkehrsflüsse und Smart Home-Lösungen würden helfen, Energie zu sparen. Mehr Effizienz dürfe jedoch nicht zu einer höheren Nachfrage nach Energie oder bestimmten Gütern führen, mahnte Santarius. Dieser „Rebound Effekt“ müsse verhindert werden.
Deshalb tragen Anbieter und Anwender der Informations- und Telekommunikationstechnologien Verantwortung dafür, ihre Nachhaltigkeit zu verbessern. Das fordert auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze, die dafür rund 70 Maßnahmen in einer „umweltpolitischen Digitalagenda“ zusammengestellt hat.

Tilman Santarius, Professor für Sozial-Ökonomische Transformation an der TU Berlin

Telefónica nimmt auf vielen Ebene seine Verantwortung dafür wahr, die Digitalisierung nachhaltig zu machen. So sagte der Chef von Telefónica Deutschland, Markus Haas auf der Digitalkonferenz DLD Anfang des Jahres, dass sein Unternehmen bereits seit 2016 nur Grünstrom nutze. Und er unterstrich, dass neue Technologien es künftig möglich machen würden, den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren. Dazu gehöre auch der neue Mobilfunkstandard 5G.

Niedrigenergietechniken für das IoT

Im Internet der Dinge gibt es auch bereits aus Anwendersicht einen wichtigen Antrieb, den Stromhunger zu senken: Viele Sensoren können nicht direkt mit dem Stromnetz verbunden werden. Sie sind auf Batterien, Akkus oder andere begrenzte Energiequellen angewiesen. Damit sie möglichst lange ohne manuellen Eingriff arbeiten können, brauchen sie Kommunikationstechnologien, die mit wenig Strom auskommen. Dafür hat Telefónica in seinem Mobilfunknetz die beiden Niedrigenergietechniken (LPWAN, Low Power Wide Area Network) Narrowband-IoT und LTE-M gestartet. Sie ermöglichen den Batteriebetrieb von IoT-Geräten von mehreren Jahren.

Telefónicas Podcast zu 5G: „M5G – Mein 5G“

Weitere Informationen und spannende Diskussionen, gibt es auch in unserem Podcast zu 5G. Mit Gesprächspartnern aus den unterschiedlichsten Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft, werden die neuen Möglichkeiten von 5G eingehend beleuchtet.

Folge 1
Ist 5G der Wegbereiter für eine „grüne“ Digitalisierung? Oder resultieren aus der Technologie neue Herausforderungen? Dazu spricht Joachim Sandt, Umweltbeauftragter bei Telefónica Deutschland, mit Pauline Brünger von Fridays for Future und dem Klimaexperten Prof. Dr. Tilman Santarius.

Cloud Ready verbindet IoT-Plattform mit der öffentlichen Cloud

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Cloud Ready verbindet IoT-Plattform mit der öffentlichen Cloud
Einfache Integrier- und Skalierbarkeit

Skalierbarkeit ist ein ganz wesentlicher Aspekt von Anwendungen für das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things). Telefónica sorgt mit seiner IoT-Plattform Kite dafür, dass dies auch in Verbindung mit Mobilfunkkonnektivität möglich ist: „Cloud Ready“ sorgt für den nahtlosen Übergang zu Cloud-Diensten der wichtigsten Anbieter. Auf der embedded world (25. bis 27. Februar 2020, Messe Nürnberg) können Sie sich ansehen, wie das genau funktioniert.

Telefónica Deutschland erstmalig auf der embedded world in Nürnberg.

Die Prognosen für das Wachstum des Internet of Things mussten und müssen immer wieder nach oben korrigiert werden. Vor fünf Jahre meinten die Marktforscher von Gartner noch, bis zum Jahr 2020 gebe es rund 20 Milliarden vernetzte Geräte. 2019 wurden aber fast schon 27 Milliarden erreicht. In den nächsten Jahren ist mit einem rasanten Wachstum zu rechnen. So halten die Experten von Juniper bis 2022 fast eine Verdopplung auf 50 Milliarden für möglich.

Beflügelt wird das Wachstum vom Ausbau der Telekommunikationsnetze und den Effizienzsteigerungen, die vernetzte, smarte Geräte ermöglichen. Den Netzausbau treibt Telefónica selbst voran. So will das Unternehmen auch in diesem Jahr wieder Antennen an 10.000 LTE-Standorten aus- und aufbauen. Hinzu kommt der Aufbau des 5G-Netze. Und für die Effizienzsteigerungen sorgen die Entwickler- und Anwenderunternehmen, die auf das Internet der Dinge setzen, wie die große IoT-Studie der Computerwoche zeigt.

Für Anwenderunternehmen kommt es dabei darauf an, dass die gesamte Infrastruktur mit diesem Wachstum mithalten kann. Deshalb liegen Anwendungen, die Daten von vernetzten Geräten sammeln, analysieren und verknüpfen, um so zu geschäftsrelevanten Informationen zu kommen, meistens in der Cloud. Insbesondere die erforderlichen Ressourcen bei den großen Cloud-Service-Providern lassen sich leicht skalieren. Sie bieten die Flexibilität, auch bei schnell steigender Nachfrage an Rechenleistung und Speicherplatz die nötigen Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Telefónica berücksichtigt diese Bedeutung von Cloud-Anbietern wie Amazon, Google und Microsoft, indem der Telekommunikationsanbieter seine IoT-Plattform Kite hin zu den großen Dreien öffnet und „Cloud Ready“ macht. Unter diesem Stichwort ermöglicht Kite die automatische und sicheren Weitergabe von Daten rund um die Konnektivität: Die Verbindungen von Kite zu Cloud-Services von Amazon, Google und Microsoft wird durch eine direkte Kopplung mit den Rechenzentren erreicht, für einen privaten APN (Access Point Point, Zugangpunkt) ist also keine weitere Sicherungsmaßnahme IP-SEC oder MPLS mehr nötig. Konnektoren ermöglichen die aktive Weitergabe von Daten an Cloud-Dienste. Damit können die Informationen von Managed Connectivity in Echtzeit an Software übergeben werden, die bei den Providern in der Cloud läuft.

Den „Cloud Ready“-Ansatz von Telefónica unterstützen bereits viele Hersteller, unter anderem Huawei, Gemalto und Sierra Wireless. Sie bieten Hardware wie Router, Tracker und Spezialanwendungen an, die sich nahtlos in das IoT-Ökosystem aus Endgerät, gemanagter Konnektivität und Public Cloud integrieren lassen.

So erleichtern es Telefónica und Partner, skalierbare IoT-Anwendungen zu entwickeln und zu nutzen. Besuchen Sie die embedded world in Nürnberg und informieren Sie sich am Stand von Telefónica Deutschland (Halle 3 / 3-334) konkret, wie Ihr Unternehmen von gemanagter Konnektivität aus Global Sim Vivo-o2-Movistar für eine Mobilfunkverbindung auch per Roaming und der Telefónica Kite Plattform sowie der „Cloud Ready“-Funktionalität profitieren kann.

Das IoT braucht neue Partnerschaften Fokusthema auf der embedded world

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Das IoT braucht neue Partnerschaften Fokusthema auf der embedded world

Auf der embedded world (25. bis 27. Februar 2020, Messe Nürnberg) dreht sich vieles um Partnerschaften – denn die Einbindung und Integration unterschiedlicher Technologien, von Hardware, Software und Konnektivität zu smarten Lösungen erfordert die Zusammenarbeit von Technologie- und Geschäftspartner. Telefónica Deutschland freut sich auf Ihren Besuch und stellt Ihnen das weltweite IoT Partner Programm vor.

Das Internet der Dinge verändert nicht nur viele technische Geräte und Anwendungen, sondern auch die Zusammenarbeit von Anbietern ganz unterschiedlicher Kompetenzen. Klassische Kunden-Lieferanten-Beziehungen werden neu definiert. Für smarte Lösungen müssen Unternehmen mit anderen partnerschaftlich zusammenarbeiten. Deshalb sind gerade Messen wie die embedded world so wichtig. Hier kommen die Spezialisten zusammen, die unterschiedliche Technologien zu Lösungen integrieren.

Telefónica Deutschland präsentiert sich hier nicht nur als digitales Telekommunikationsunternehmen und erste Wahl für die Vernetzung der Dinge im IoT, sondern auch als Partner für den Aufbau von smarten Anwendungen und neuen Geschäftsmodellen. So informiert Telefónica Deutschland umfassend über sein IoT Partner Programm. Jedes interessierte Unternehmen kann sich hierfür registrieren, ganz konkret profitieren und sein Geschäftsmodell erweitern. Zum Beispiel durch die Möglichkeit, zum Reseller von Konnektivität zu werden. So können Unternehmen, deren IoT-Anwendungen per Mobilfunk vernetzt werden, ihren Kunden Hard- und Software-Lösung als Komplettsystem inklusive Konnektivität aus einer Hand anbieten und damit einen neuen Geschäftszweig etablieren.

Unternehmen, die beim IoT Partner Programm von Telefónica mitmachen, profitieren darüber hinaus von der Vernetzungskompetenz und der guten Sichtbarkeit und Bekanntheit der Marke Telefónica. Je nach Engagement für das Partnerprogramm erhalten Unternehmen auch zusätzlichen technischen Support, Zugriff auf Planungs- und Management-Tools bis hin zu Rabatten und individuell zugeschnittene Tarife.

Selbstverständlich gehören zum IoT Partner Programm von Telefónica Deutschland auch so wichtige Bausteine für eine zuverlässige und smarte IoT-Konnektivität wie die Global Sim Vivo-o2-Movistar für eine Mobilfunkverbindung auch per Roaming und die Kite Plattform, über die Unternehmen IoT-Verbindungen managen und analysieren können und die ihre IoT-Konnektivität Cloud-fähig, Cloud Ready machen.
Besuchen Sie die embedded world in Nürnberg und informieren Sie sich am Stand von Telefónica Deutschland (Halle 3 / 3-334) konkret, wie Ihr Unternehmen von der IoT-Kompetenz und dem IoT Partner Programm profitieren kann.

CES 2020: Fast alles vernetzt

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CES 2020: Fast alles vernetzt

Die CES 2020 hat es gleich zu Anfang des Jahres gezeigt: Vielfach macht erst Vernetzung beispielsweise per 5G möglich, was neue Elektronikgeräte auszeichnet. Sie verbindet die Geräte im Internet of Things, damit sie intelligent, unterhaltsam und einfach zu bedienen werden.

Die geplante Toyota-Stadt soll sich über 70 Hektar erstrecken. Bild: Toyota

Toyota stellte auf der Messe in Las Vegas den umfassendsten Entwurf für die Anwendung vernetzter Innovationen vor: die „Woven City“. Auf einem 175 Hektar großen Gelände will der japanische Autobauer eine Stadt der Zukunft bauen, in der Forscher und Bewohner Technologien wie autonomes Fahren, nachhaltiges Bauen, erneuerbare Energien, Robotik, persönliche Mobilität, Smart Home und Künstliche Intelligenz testen und entwickeln können. Doch bislang liegen für dieses lebendige Labor nur die Pläne vor. Klar ist aber jetzt schon: Ohne Vernetzung wird hier kaum etwas funktionieren.

Und Mobilfunk nach dem neuen Standard 5G kann hier besondere Vorteile bringen – nicht nur wegen Geschwindigkeit und Bandbreite der Verbindungen, sondern auch wegen der Möglichkeit, Campusnetze aufzubauen. Passend dazu hat der Netzwerkspezialist Netgear mit dem Router Nighthawk M5 einen mobilen Hotspot vorgestellt, der bereits mit dem Mobilfunkstandard 5G arbeitet und WLAN per Wifi 6 bereitstellt.

Sony stellt mit dem Vision-S eine fahrbereite Elektroauto-Studie vor. Bild: Sony

Konkreter und zum Anfassen waren viele andere Innovationen, die Unternehmen aus aller Welt präsentierten. Mittlerweile ziehen insbesondere Automobilhersteller die Aufmerksamkeit auf ihre Studien von Fahrzeugen für die Zukunft. In den vergangenen Jahren stand häufig der elektrische Antrieb und autonomes Fahren im Vordergrund. In diesem Jahr ging es zu einem guten Teil darum, was zukünftige Passagiere während der Fahrt machen. Unter diesem Aspekt wundert es weniger, dass ein Nicht-Autobauer den vielleicht größten Rummel erzeugte: Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern Sony zeigte mit dem Vision-S, wie sich Mobilität entwickelt, nämlich als Zeit für Entertainment. Bereits heute läuft das meist über vernetzte Geräte, sei es beim Streaming von Videos oder beim Gaming. Bei Daimler gehen die Überlegungen so weit, dass man dort sogar eine Kooperation mit Starregisseur James Cameron (Avatar) eingegangen ist.

Hyundai Motor präsentiert seine Smart Mobility Lösung UAM. Bild: Hyundai Motor

Der Autobauer Hyunday Motor geht mit seinen Plänen zur Mobilität der Zukunft in die Luft – per Urban Air Mobility (UAM), wie die Koreaner ihr Flugtaxi nennen. Selbst der Chiphersteller Qualcomm, der vor allem bekannt ist für seine Smartphone-Prozessoren und Mobilfunkmodem, stellte seine Plattform für den Weg zur autonomen Mobilität vor, Qualcomm Snapdragon Ride.

Doch natürlich drehte sich nicht alles auf der CES 2020 um Autos. Vor allem zeigte die Messe, dass es kaum mehr Lebensbereiche gibt, in die die Vernetzung von Geräten nicht reicht. So zeigte etwa Moen, Marktführer für Mischbatterien auf dem nordamerikanischen Markt, dass auch Wasserhähne smart werden können: U by Moen Smart Faucet lässt sich beispielsweise via Amazon Alexa und Google Assistant per Sprache steuern.

Auch unsere Kollegen von o2 in Großbritannien haben sich die CES 2020 angeschaut und spannende Neuheiten gefunden. Sich einzulesen lohnt.

IoT-Studie 2020 – Das Internet der Dinge wird zur Erfolgsgeschichte

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IoT-Studie 2020 – Das Internet der Dinge wird zur Erfolgsgeschichte

Mehr Projekte, schnellerer Nutzen und eine höhere Erfolgsquote – das Internet der Dinge ist in den deutschen Unternehmen angekommen. Das zeigt die IoT-Studie 2020 von Computerwoche und CIO.

Dass Konnektivität zu den Topthemen im Internet der Dinge zählt, versteht sich von selbst. Ohne Mobilfunk, Wifi und anderen Vernetzungstechnologien lassen sich die vielen Dinge nicht zum Internet verbinden. Da wundert es nicht, dass sie in der IoT-Studie 2020 bei der Frage nach den wichtigsten Technologien nur auf Platz 5 landen – so selbstverständlich gehört Konnektivität zum IoT dazu. Ein Netz, wie Telefónica es betreibt, bildet zwangsläufig einen wichtigen Teil des Internets der Dinge. Auf Platz 1 landeten bei der Befragung IoT-Plattformen. Sie gelten 40,5 Prozent der Befragten als unverzichtbar. Deshalb gehört die Telefónica Kite Plattform zum grundlegenden IoT-Portfolio, über das Telefónica Kunden nicht nur Konnektivität managen, sondern auch IoT-Daten analysieren und per API an vertikale und sektorspezifische Lösungen weitergeben können.

Wichtigste Erkenntnis der IoT-Studie 2020: Auch deutsche Unternehmen profitieren vom Internet of Things. Wichtige Kennzahlen wie die Anzahl der Projekte, Erfolgsquote und Investitionen gehen nach oben. Der Mehrwert der IoT-Projekte stellte sich im Vergleich zum letzten Jahr im Durchschnitt etwas schneller ein, ergab die Analyse, für die CIO und Computerwoche 444 Entscheider aus der DACH-Region zu ihren Ansichten, Plänen und Projekten rund um das Internet der Dinge befragten.

Was das für die Praxis bedeutet, erklärt Sven Koltermann, Leiter IoT/M2M Energy bei Telefónica Deutschland, in Interviewvideo mit Jürgen Hill, Chefreporter Future Technologies von IDG.

Im Detail heißt das: Knapp die Hälfte der Unternehmen (49 Prozent) hat bereits IoT-Projekte realisiert, meistens standort- oder länderübergreifend. Im vorangegangenen Jahr lag der Wert hier bei 44 Prozent. Mittlerweile gibt es keine Firma mehr ohne IoT-Aktivitäten. Auch die Zahl der IoT-Projekte steigt stetig: 30 Prozent der Unternehmen haben zwischen sechs und 20 Projekte umgesetzt, 12 Prozent 10 bis 24 Use Cases, sechs Prozent zwischen 25 bis 49 Anwendungsfälle. Vorreiter bei den IoT-Anwendungen sind wie in den letzten Jahren immer noch die großen Unternehmen. Der Abstand zu den kleinen und mittleren Firmen verringert sich aber.

Weitere Informationen finden Sie auch im Unternehmensblog von Telefónica Deutschland:
Neueste Erkenntnisse zu IoT: Telefónica Deutschland und IDG veröffentlichen aktuelle Studie „Internet of Things 2019/2020“.

Die Studie können Sie kostenlos downloaden.
Ebenfalls als kostenlosen Download können Sie ein Whitepaper zu Einsatzszenarien und Mehrwert von IoT-Projekten erhalten.

Nachhaltige und effiziente Milchproduktion mit IoT

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Nachhaltige und effiziente Milchproduktion mit IoT

Das Internet of Things nimmt Einzug in viele Branchen, so auch in der Milchwirtschaft. Nachfolgend erfahren Sie, mit welchen Mitteln IoT-Technologie positive Auswirkungen auf die Milchviehhaltung haben kann und damit eine nachhaltige und umweltgerechte Milchproduktion fördert.

Die globale Milchwirtschaft steht vor schwierigen Herausforderungen. Die Weltbevölkerung wächst zunehmend weiter und die Nachfrage nach Milch und Milchprodukten steigt stetig an. Immer mehr Arbeitskräfte wandern in Großstädten ab und das für die Viehzucht verfügbare Land wird weniger. Experten befürchten außerdem, dass der Klimawandel die weltweite Nahrungsmittelproduktion negativ beeinflussen wird. Die Milchviehhaltung benötigt somit jede Hilfe, die sie durch neue Technologien bekommen kann.

Wie passt das Internet der Dinge in die Milchproduktion?

Einige Milcherzeuger nutzen bereits Sensoren an Milchkühen, mit deren Hilfe sie viele nützliche Informationen über die Tiere erhalten. Mit einem tragbaren Gerät am Halsband, am Schwanz oder an den Ohren, haben sie alle Vitalfunktionen der Kühe in Echtzeit im Blick. Es können frühzeitig Erkrankungen erkannt werden und es kann der perfekte Zeitpunkt zum Melken der Tiere bestimmt werden.

Mittels Tracking-Halsbändern kann der Standort jedes einzelnen Tieres bestimmt werden. Mit den dadurch gewonnen Daten ist es möglich Bewegungsmuster zu erstellen, die mit Hilfe von Algorithmen auf Unregelmäßigkeiten hin untersucht werden können. Werden Tiere separiert, ist das gewöhnlich ein Hinweis darauf, dass die Tiere krank oder verletzt sind. Die frühzeitige Erkennung kommt zum einen den Tieren zu Gute und steigert zusätzlich die Effizienz in der Milchviehhaltung.

Solche Sensoren sind dabei weder schädlich für die Tiere, noch werden sie durch diese in irgendeiner Form behindert. Die Technologie lässt sich ebenfalls auf weitere Arten der Tierhaltungen, wie z.B. der Rindviehhaltung zur Erzeugung von Rindfleisch, übertragen.

Wenn Sie Fragen haben, wie auch Sie IoT in Ihrer Geschäftsprozesse integrieren können, dann kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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