Wie das IoT die Mode- und Textilindustrie revolutionieren kann

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Wie das IoT die Mode- und Textilindustrie revolutionieren kann

Kann man den Alltag mittels Kleidung smarter machen? Ja! Durch IoT bekommt auch die Mode ungeahnte Möglichkeiten. Möglichkeiten, die das Potenzial haben, den Markt für immer zu ändern. Lesen Sie, was bald gehen könnte und schon jetzt Praxis ist!

Dank dem Internet der Dinge, kurz „IoT“, können zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens global miteinander vernetzt werden. Auf einem Innovationskongress prognostizierte Cisco Manager Bernd Heinrichs, dass bereits 2020 bis zu 20 Milliarden Dinge miteinander vernetzt sein werden. Wer hier allerdings nur an technisch geprägte Produkte wie Autos oder Haushaltsgeräte denkt, verkennt das Ausmaß der Möglichkeiten des IoT. Das Internet der Dinge wird in alle unsere Lebensbereiche hineinragen. Auch unsere Kleidung ist nicht ausgenommen.

Wenngleich das Zusammenspiel von Mode und Technologie bislang noch etwas kostenintensiv ist, sprechen Experten von einem boomenden Sektor des IoT-Marktes. Vor allem die Arbeits-, Sport- und Gesundheitsbereiche setzen auf die vernetzte Kleidung und treiben die Entwicklung rasant voran. Für Aufsehen sorgte in diesem Zusammenhang die von Google und Levi’s entwickelte Jeans-Jacke „Levi’s Commuter Trucker Jacket“. Durch Wischgesten oder Antippen des Stoffes steuert ihr Träger oder ihre Trägerin die Smartphone-Funktionen, die in der City gebraucht werden. Telefonieren, Musik hören und Navigieren, ohne dauernd den Smartphone-Screen zu berühren – neben dem gesteigerten Komfort ist dies sogar ein handfestes Plus an Sicherheit im Stadtverkehr.

Smartes Klimashirt und Filterschals

Die Entwickler des spanischen Labels Wendu haben ein klimaaktives Bustier entwickelt, das per App den wichtigen Bereich des oberen Thorax bei hoher Aktivität herunterkühlt. Durch eine kompakte Steuer- und Energieeinheit, die am Hosenbund fixiert wird, lässt sich die Temperatur im Brustbereich so exakt zwischen 20 und 40 Grad Celsius justieren – zum Kühlen oder bei Bedarf zum Aufwärmen. So bleibt der Körper bei Aktivitäten länger leistungsfähig.

In Frankreich arbeitet die Nachwuchsunternehmerin Caroline van Renterghem an einem Schal, der mit einem Sensor die Luft filtert und nach einer Analyse die Farbe ändert. Auf diese Weise können Radfahrer Luftverschmutzung und Autoabgasen erkennen und meiden. All diese Projekte zeigen die unendlichen Möglichkeiten der „IoT-Mode“.

Wie es mit der vernetzten Mode weitergeht

Mode und Kleidung sind etwas, das die Menschen tagtäglich umgibt und beschäftigt. Es steht außer Frage, dass die Mode- und Textilindustrie die Zeichen der Zeit erkannt haben und ihre Fühler immer weiter in den IoT-Markt strecken.

Selbst etablierte IT-Haudegen „der alten Schule“ wie der ehemalige Microsoft-Manager Davide Vigano sind von der „smarten Mode“ überzeugt und entwickeln mit. Vigano ist heute CEO von Heapsylon – einer Firma, die Laufsocken mit Sensoren herstellt. Diese tracken Schritte, Temperatur und Schrittrhythmus des Trägers. Durch eine Analyse der Abrollbewegung des Fußes soll außerdem Verletzungen vorgebeugt werden.

Textilhersteller werden zu Medienunternehmen

Niall Murphy, Mitbegründer und CEO des IoT-Softwareunternehmens „Evrythng“, sieht vor allem im Textilmarkt gewaltige Umbrüche. Immer mehr Modefirmen bringen demnach bereits am Produktionsstandort digitale Identifikationsgadgets an. Auf diese Weise kann beispielsweise der Lieferprozess getrackt oder die Langlebigkeit eines Produktes nachvollzogen werden.

Und auch die Verbraucher wünschen sich laut Aussagen des Experten immer mehr technische Dreingaben an ihrer Kleidung. Genau hier sieht Murphy das größte Potenzial: „Wenn nur ein Teil der Billionen von Produkten, die jedes Jahr verkauft werden, digitalisiert wird, werden diese zum digitalen Interaktionspunkt und machen die Hersteller zu einem der größten Medienanbieter der Welt.“

Die boomende IoT-Branche sorgt für zukunftsprägende Möglichkeiten in der Textil- und Modeindustrie. Software, Sensorik, Datenmanagement und intelligente Vernetzung werden aus Bekleidung multifunktionale IoT-Systeme machen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Netzwerken finden Sie hier.

Darum ist das IoT für Leasingfirmen besonders spannend

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Darum ist das IoT für Leasingfirmen besonders spannend

Daten – für Leasingfirmen sind sie Gold wert. Belastbare, valide Zahlen und Metriken versetzen sie in die Lage, möglichst genau Leasingraten, -angebote und -konditionen zu ermitteln. Und sich so vielleicht den einen oder anderen preislichen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Das Internet der Dinge liefert nun Zahlen ohne Ende – und sogar noch viel mehr!

Das Internet der Dinge und moderne Telematiksoftware bieten Leasingfirmen nicht nur Zugriff auf sämtliche Fahrzeuginformationen. Viel besser noch: IoT-Technologie vermag es, neue Services zu schaffen und anzubieten, mit denen sich das Leasingangebot für Kunden attraktiver als jemals zuvor gestalten lässt.

Mit der nachfolgenden Infografik geben wir Ihnen einen Überblick darüber, von welchen Services die Rede ist. Sollten Sie nähere Informationen wünschen, empfehlen wir Ihnen unsere Artikelserie zum Thema „IoT im Fuhrpark“ oder den Direktkontakt zu IoT-Experten für eine persönliche Beratung.

3 Gründe, warum für Speditionen kein Weg am IoT vorbeiführt

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3 Gründe, warum für Speditionen kein Weg am IoT vorbeiführt

Die deutsche Speditionsbranche kämpft mit Fachkräftemangel, steigenden Kraftstoffpreisen und politischen Bestrebungen, die den Güterverkehr vermehrt auf die Schiene verlegen wollen. In der Folge muss die Branche effizienter werden. Das Internet der Dinge kann in gleich drei Bereichen helfen.

Fahrzeuge, Mitarbeiter und Transportwaren – das sind die drei zentralen und wichtigsten Assets einer jeden Spedition. Im Idealfall sind sie nahezu permanent „unterwegs“. Die Möglichkeiten, die Abläufe, Fahrpläne und Zwischenfälle ad hoc zu managen, waren bisher stark limitiert.

„Bisher“ deshalb, weil heute das Internet der Dinge (kurz „IoT“) sowohl Fahrzeuge und Mitarbeiter als auch Transportwaren mit dem Büro vernetzt. Eine Software visualisiert das Geschehen in Echtzeit und ermöglicht zeitgleich komplett neue Optionen zur Steuerung und Reaktion.

Zusammengefasst, revolutioniert „Smart Mobility“ Speditionsunternehmen wie folgt:

  • Route, Verschleiß, Verbrauch, Pünktlichkeit und vieles mehr von Fahrzeugen werden während der Fahrt optimiert
  • Status und Route von Transportwaren sind jederzeit einseh- und kontrollierbar
  • Flexibilität der Mitarbeiter im Außendienst wird gesteigert, was sie noch effizienter und produktiver arbeiten lässt

Wie das konkret funktioniert, zeigt unsere nachfolgende Infografik. Wenn Sie sich noch nicht vorstellen können, wie das in Ihrem Fuhrpark funktionieren kann, dann kontaktieren Sie hier unsere IoT-Experten. Diese unterstützen Sie jederzeit mit Rat und Tat.

Sorgenfrei in den Urlaub mit IoT

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Sorgenfrei in den Urlaub mit IoT

Mit dem Beginn der Sommerferien beginnt auch die Reisezeit und wir haben wieder die Möglichkeit unsere Lieblingsziele zu besuchen. In unsere Koffer packen wir alles, was uns wichtig erscheint. Nur was ist, wenn wir den Koffer verlieren? Beispielsweise beim Umsteigen oder die Fluggesellschaft macht einen Fehler? Mittlerweile kann uns das IoT dabei helfen den Überblick zu behalten.

Immer mehr Unternehmen bringen vernetzte Koffer auf den Markt. So entwickelte die Firma Travelmate Reisekoffer, die über einen GPS-Chip verfügen, so dass wir im Falle eines Verlustes im Handumdrehen den genauen Standort unseres Hab und Gutes durch das Handy ermitteln können.

Dank der IoT-Technologie können nun intelligente Koffer jederzeit über eine App gesteuert werden. Mit nur einem Klick wissen wir, wo sie sich genau befinden. Sie lassen sich ebenfalls öffnen und schließen und können sogar von einem Ort zum anderen bewegt werden.

Wenn Sie müde sind müssen Sie Ihren Koffer von Travelmate also nicht mehr tragen. Die mittels Bluetooths mit Ihrem Smartphone verbundene Koffer, verfügen über ein Gyroskop, einem Beschleunigungssensor und einem Antikollisionssensorsystem. Letzteres ermöglicht das automatische Ausweichen und Umgehen von Hindernissen. Außerdem ist es den Koffern damit möglich ihren Besitzern zu folgen, immer ein paar Zentimeter dahinter, ohne sie zu berühren.

Die Koffer von Travelmate verfügen außerdem über ein sicheres TSA-Verriegelungssystem, eine langlebige kabellose Batterie zum Laden anderer Geräte und ein mehrfarbiges LED-Beleuchtungssystem, das den Batteriestand oder die Bewegungsrichtung anzeigt.

Andere Unternehmen wie BlueSmart haben ebenfalls intelligente Koffer auf den Markt gebracht. Neben der Bluetooth-Verbindung und der Standortermittlung verfügen die Koffer über einen Näherungssensor, einem digitalen Vorhängeschloss und sogar einer digitalen Wage. In der zugehörigen App können Sie damit das genaue Gewicht des Koffers ermitteln und eventuelle Überraschungen beim Check-in vermeiden.

Pluggage, die intelligenten Koffer der Firma Delsey, verfügen über eine Fingerabdruckverriegelung, um den Inhalt zu schützen. Lästige Schlüssel oder Codes entfallen damit. Die Koffer senden ebenfalls einen Hinweis an das Smartphone, sobald diese auf dem Flughafen-Förderband auf uns zukommen. Das Gewicht der Koffer wird ebenfalls ermittelt.

Ob per Bahn, Flugzeug oder auf der Straße, mit intelligenten Koffern sind Reisen komfortabler. Sie sind auch ein gutes Beispiel dafür, wie das Vernetzen von Geräten unser Leben erleichtern kann. Genießen Sie Ihren Urlaub, das IoT kümmert sich um den Rest.

Use Case: Logistics Arts

Die Logistics Arts GmbH verwendet eine ähnliche Technologie, um Warenströme weltweit fälschungs- und manipulationssicher zu machen. Telefónica Deutschland gewährleistet die hierzu nötige Konnektivität, sowie mit IoT Connect ein flexibles Tarifsystem.

Telefóncia und Schindler arbeiten zusammen und statten Aufzüge und Rolltreppen weltweit mit IoT-Konnektivität aus

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Telefóncia und Schindler arbeiten zusammen und statten Aufzüge und Rolltreppen weltweit mit IoT-Konnektivität aus

Kunden von Schindler Ahead – Schindlers digitaler Plattform für intelligente Aufzüge und Fahrtreppen – erhalten weltweit zuverlässige Konnektivitätslösungen.

Madrid, 27. Mai 2019. Telefónica und Schindler gaben heute ihre weltweite Partnerschaft im Bereich der digitalen Konnektivität bekannt. Telefónica wird Partner für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) im Bereich der Netzwerkkonnektivität von Schindler Ahead – Schindlers digitalem Angebot für intelligente Aufzüge und Fahrtreppen.

Die cloudbasierte digitale Plattform Schindler Ahead ist die weltweit erste vollständig vernetzte Closed-Loop-Lösung für Wartungs-, Notruf- und Informationsdienste. Sie setzt künstliche Intelligenz für vorausschauenden Wartungsservice ein, indem sie cloudbasierte Daten von vernetzten Aufzügen und Fahrtreppen analysiert. Dadurch werden Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlagen verbessert sowie Erkenntnisse für ein effizienteres Gebäudemanagement gewonnen. Gleichzeitig wird Fahrgästen durch interaktive und personalisierte Lösungen immer mehr Komfort geboten.

Telefónica ist, wie vom Branchenanalystenunternehmen Gartner bestätigt, ein Marktführer auf dem Gebiet der IoT-Lösungen. Über sein weltweites Roaming-Netzwerk wird das Unternehmen für Schindler IoT-Konnektivitätsdienstleistungen erbringen und damit eine hochwertige Servicequalität für Kunden von Schindler Ahead weltweit gewährleisten.

Durch die Partnerschaft mit einem weltweiten Marktführer im Bereich IoT-Konnektivität bekräftigen wir unser Engagement, unseren Kunden hochwertige, innovative Lösungen zu bieten … Telefónica teilt unsere Vision von den unzähligen Möglichkeiten des IoT und wie es die Mobilität in einer zunehmend urbanisierten Welt verbessern kann.

Markus Staudenmann, Head of Commercial, Schindler Digital Group.

Wir sind stolz darauf, dass Schindler uns als Anbieter von IoT-Dienstleistungen für seine innovative Lösung ausgewählt hat. Als Weltmarktführer im Bereich IoT verstehen wir die Bedürfnisse unserer Kunden und wissen, wie IoT dazu beitragen kann, Abläufe effizienter zu gestalten, neue Märkte zu erschliessen und eine grössere Nähe zum Endkunden herzustellen. Wir freuen uns auf eine langfristige Fortführung der Beziehung mit Schindler

Juan Vicente Martin, Director Multinational Customers bei Telefónica.

Mit der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung im Gebäudemanagement wird es zunehmend wichtiger, Kunden dauerhafte, zuverlässige Konnektivitätslösungen aus einer Hand anzubieten. Schindler Ahead bietet genau das, wobei eine verbesserte Diagnose, die Bereitstellung von Informationen in Echtzeit sowie eine Reihe von massgeschneiderten Lösungen für intelligente Gebäude und Städte angeboten werden.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Telefónica Schindler seine Konnektivitätsplattfom «Kite Platform» zur Verfügung stellen. Diese bietet in Echtzeit eine transparente Übersicht und Verwaltung der Konnektivität aller Aufzüge und Fahrtreppen an.

„Fifth Screen“ – Wie autonomes Fahren unseren Medienkonsum verändern wird

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Fifth Screen
Wie autonomes Fahren unseren Medienkonsum verändern wird

Die 5G-Lizenzen sind in Deutschland noch gar nicht final versteigert. Im Hintergrund jedoch wird schon länger an vielen Fronten rund um die neue Mobilfunktechnologie geforscht und entwickelt. Ein Projekt von Telefónica zeigt nun warum und wie 5G autonomes Fahren ermöglicht und zugleich unser Online-Verhalten revolutioniert.

Talavera de la Reina ist ein (bisher) eher unbekanntes und unscheinbares Örtchen im Südosten von Madrid. Wer sich jedoch für Zukunftstechnologien interessiert, sollte in den Straßen von Talavera de la Reina besonders genau hinschauen. Denn der Ort ist Teil des Projekts 5G Technological Cities, das im vergangenen Januar von Telefónica ins Leben gerufen wurde.

Das Ziel: Zusammen mit Segovia soll Talavera in ein lebendiges 5G-Labor verwandelt werden. Diverse 5G-Anwendungsfälle werden hier in der Praxis getestet, um so wichtige Erkenntnisse für internationale Einsätze zu generieren.

Telefónica testet autonomes Fahren mit Zusatz-Features

Einer dieser Anwendungsfälle ist ein elektrischer Kleinbus der französischen Firma EasyMile (Modell „EZ10“). Das Besondere in diesem Projekt: Dank 5G-Konnektivität fährt der Kleinbus nicht nur autonom, sondern ermöglicht es den Passagieren zeitgleich datenintensive Internetanwendungen ohne Verzögerungen oder lange Ladezeiten durchzuführen.

Möglich macht dies eine Zusammenarbeit der Firmen EasyMile (Pionierunternehmen für autonome Fahrzeuglösungen), CarMedia Solutions (spanisches Startup, verfolgt die Vision einer Infotainment-Plattform für neue Smart Mobility Konzepte), Ericsson (Anbieter für Kommunikationtstechnologie, stellte 5G-Terminal und -Antenne zur Verfügung) und Telefónica (ermöglichte als Netzbetreiber 5G-Abdeckung).

5G ermöglicht noch viel mehr als autonomes Fahren

Erste Tests zeigten, dass autonomes Fahren dankt 5G nicht nur möglich wird, sondern die Leistungsfähigkeit des neuen Standards zugleich weitere, neue Möglichkeiten für den Fahrgast schafft. Konkret heißt das: 5G ist schnell und leistungsstark genug, um während der Fahrt zugleich Videostreaming, Daten-Download und -Upload und andere datenintensive Anwendungen zu ermöglichen.

Aufs Erste mag diese Info vielleicht nicht erstaunen. Auf den zweiten Blick jedoch sehr wohl! Denn man muss wissen, dass autonomes Fahren über Sensoren täglich bis zu 4 TB (entspricht 4.000 Gigabyte) an Daten generiert und mobil übermittelt – und dies mit einer sehr niedrigen Latenzzeit. Währenddessen bei voller Fahrt High-Definition-Inhalte zu streamen ist somit durchaus ein großer Schritt.

So kann Smarte Mobilität unser Medienverhalten verändern

Im Fall des EasyMile-Kleinbusses in Talavera de la Reina konnten die Passagiere über die CarMedia-Plattform exklusiven, georeferenzierten Tourismus-Content von Movistar+ genießen.

Während der fahrerlosen Fahrt durch die Stadt, wurde auf einer Leinwand ein wahres Multimedia-Erlebnis geboten, das sich direkt auf die Umgebung bezog und vorbeiziehende Lokale, Sehenswürdigkeiten und Shops erklärte. Auch digitale Dienste, wie etwa Zugriff auf ein virtuelles Büro, wurden geboten, sodass remote arbeiten im Auto simuliert werden konnte.

Was bedeutet „Fifth Screen“?

Möglichkeiten wie diese sind es, die Tech-Experten und -Unternehmen wie CarMedia Solutions davon überzeugen, dass das Auto nach Fernseher, Kino, PC und Smartphone zum „Fifth Screen“ wird. Damit ist gemeint, dass vernetzte Screens in Fahrzeugen zu einem weiteren von uns alltäglich gebrauchten Device werden und so unser Lebensweise verändern.

Schätzungen zufolge wird es bis 2022 etwa 10 Millionen autonome Fahrzeuge geben. Ein Großteil von ihnen wird rund um die Uhr Passagiere abholen und könnte damit eine Gesamt-Nutzungsdauer von schätzungsweise rund 200 Millionen Stunden pro Tag generieren.

Wann das Szenario eines „Fifth Screen“ im autonomen Straßenverkehr jedoch tatsächlich zu unserem Alltag gehört, wird in erster Linie vom Ausbau des 5G-Standards abhängen. Ihn flächendeckend bereitzustellen, wird Jahre dauern. Für eine urbane Nutzung könnten jedoch Städte, Kommunen und Wirtschaft entscheidende Treiber sein und die Entwicklung beschleunigen.

Blick hinter die Kulissen: Zu Besuch im Telefónica Service Integration Center

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Blick hinter die Kulissen:
Zu Besuch im Telefónica Service Integration Center

An kaum einem anderen Ort wird einem der immense Aufwand zur Bereitstellung einer Telekommunikationsverbindung derart bewusst wie im Telefónica Service Integration Center. Werfen Sie mit uns einen Blick in dessen heiligen Hallen!

Eine Telekommunikationsinfrastruktur ist ein Gebilde, das sich nur schwer greifen und vorstellen lässt. Für den Volksmund ist es schlichtweg „das Netz“. Doch was man gerne vergisst und oder auch nie so wirklich vor Augen hat: Dahinter verbirgt sich ein riesengroßer Apparat an Hardware, verschiedene Netztechnologien und noch mehr Sicherungssysteme.

Wann immer beispielsweise ein neues Device, wie das neue Apple iPhone, das neueste Samsung Galaxy oder das Huawei Mate X, auf den Markt kommen, müssen deren Netzverbindungen ausgiebig getestet werden.

Ebenso wenn ein neuer Netz-Standard eingeführt wird. Das ist zum Beispiel dieses Jahr nach der Versteigerung der 5G-Lizenzen der Fall. Sämtliche Szenarios müssen dann durchgespielt werden.

Und natürlich nicht zu vergessen die Problembehebung. Wann immer unsere Kunden Beeinträchtigungen beklagen, wollen wir als Anbieter diese natürlich nachvollziehen. Dazu müssen wir die genauen Umstände nachkonstruieren.

Für diese drei Szenarien (und zahlreiche weitere Testvarianten) gibt es das Telefónica Service Integration Center – eines in Hamburg mit Schwerpunkt Festnetz-Tests und eines in München für Mobilfunknetz-Tests.

Bis vor drei Jahren lag zweiteres noch im Keller des Münchner o2 Downtown Gebäudes. Abgeriegelt vom restlichen Geschäftstreiben im Haus ging hier in die Praxis, was in den Stockwerken darüber geplant wurde. Doch mit den steigenden Anforderungen wurden die Räumlichkeiten zu klein und mit dem Umzug in den Tower entschieden, eine eigenständige Lokation für die Testaktivitäten aufzubauen.

Rundgang durchs Telefónica Service Integration Center

Eigentlich ist das Telefónica Service Integration Center nicht für Besucherverkehr zugänglich. Für den IoT Blog wurde jedoch eine Ausnahme gemacht und Axel Kindermann, Leiter des Münchener Labors, empfing Jürgen Pollich, Head of Business M2M/IoT bei Telefónica Deutschland, und sein Team zu einer exklusiven Führung.

Los geht’s im Besprechungsraum. Unser Blick wandert sofort aus dem Fenster und direkt auf eine riesige Rückkühler-Anlage. Ihre zwei redundanten Außenrückkühler mit einer Gesamt-Kühlleistung von 1,6 MegaWatt und einem Gewicht von je 11 Tonnen ist nötig, um die in den Rechenhallen entstehende Hitze herunterzukühlen. Links hinter dem Fenster geht die Anlage weiter.

Nicht nur für „Techies“ ist der Blick ins Telefónica Service Integration Center ein Erlebnis

Schon der erste Eindruck beantwortet die Frage, warum der Keller im o2 Downtown Gebäude zu klein wurde und das Lab vor zwei Jahren in eine ehemalige Lagerhalle umziehen musste. Von außen lässt sich nicht ansatzweise erahnen, was sich hinter der schmucklosen Lagerfassade verbirgt.

Wie eine Klinik für Telekommunikation

Auf einer Gesamtfläche so groß wie ein Fußballfeld verteilen sich vier Hauptbereiche. Das Leben findet im Erdgeschoss statt. Hier ist die Testhalle, in der Telekommunikationsexperten aus aller Welt mit Hilfe von Computern, Funkschirmboxen und diversen technischen Hilfsgeräten sämtliche Szenarien durchprüfen.

Blick in der Testerhalle. Clever: Die weißen Platten an der Decke sind an die Klimaanlage des Data Centers verbunden und dienen so als energiesparende Heizung im Winter, im Sommer hingegen kühlen sie den Raum

„Das hat definitiv Silicon Valley Flair“, stimmt Jürgen Pollich seinen Kollegen zu. Pollich ist bereits seit Jahren bei der Telefónica. Und vom Service Integrations Center war auch er sichtlich beeindruckt. Alles ist hier auf dem neuesten Stand der Technik:

Eines der wichtigsten Arbeitsgeräte der Tester ist nicht viel größer als ein Schuhkarton. Sein Name: „Schirmbox“. In dieser Box wird das zu testende Mobilfunkgerät gelegt und in kleinstem Raum exakt jene Mobilfunknetz-Bedingungen simuliert, die es zu testen gilt. Die Daten werden am Laptop ausgewertet und helfen so dabei, Gründe für Fehler oder Abweichungen zu identifizieren.

Axel Kindermann (Lead of Testing and Accreditation bei Telefónica Deutschland) zeigt, wie die effiziente Stromnutzung durch smarte Steuerung kontinuierlich optimiert wird. Auch Infos zu Strahlung und Konnektivität sind auf den digitalen Anzeigen jederzeit einsehbar.

„Etwa 40 bis 50 Tester aus circa 15 Nationen arbeiten im Testlabor“, erzählt Axel Kindermann. Für viele Telefónica-Mitarbeiter bilden sie das Rückgrat des Unternehmens. Eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit ihnen ist essentiell, um die neuesten Netz-Technologien permanent zu optimieren.

Klinische Ordnung und Sauberkeit in allen Ecken

Unter den Testern liegen drei Rechen-Hallen – jede in etwa so groß wie ein Handballfeld. Und egal, wohin man hier schaut: Jeder Gang, jeder Schrank, jedes Rack, jedes Kabel ist penibel ordentlich und sauber beschriftet, geordnet und sortiert. So sehr man sich auch bemüht: Im Telefónica Service Integration Center findet man nichts, was nicht einen angestammten Platz hat und einem klaren Zweck dient.

Passt nur hochkant aufs Bild und kennt man eigentlich nur von Hausdächern: eine Mobilfunk-Antenne. Diese hier dient nur den Anschauungszwecken. Die eigentlichen Funksignale (2G / 3G / 4G) werden den Testern über die Schirmboxen zur Verfügung gestellt. Mit den verfügbaren Elementen könnte eine Großstadt versorgt werden. Diese sind aber einzig und allein für die Versorgung des Telefónica Service Integration Center mit einem eigenen Mobilfunknetz im Einsatz.

Sieht aus wie eine Anlieferung, ist es aber nicht: In diesem Anhänger befindet sich eine mobile Klimaanlage.

Raum Nummer 1, den es hoffentlich nie braucht: Im Feuer-Fall haben Mitarbeiter 30 Sekunden Zeit die Serverräume zu verlassen, dann werden jene Bereiche, in denen es brennt, unter Hochdruck mit Stickstoff aus diesen Flaschen geflutet. Dadurch wird nicht nur das Feuer schnell gelöscht, sondern zugleich die noch nicht abgebrannte und im Raum befindliche Technik gerettet.

Raum Nummer 2, den es hoffentlich nie braucht: Fällt der Strom mal aus, wird das Lab mit Hilfe von 480 Batterien notstromversorgt.

Übrigens: Auch Ihr Unternehmen kann eine solche Testumgebung nutzen!

Nicht nur für Telefónica als Telekommunikationsanbieter ist ein hochmodernes Test-Labor wie das Telefónica Service Integration Center von größter Wichtigkeit, wenn es darum geht, die Marktreife und Betriebsstabilität von Verbindungstechnologien sicherzustellen.

Auch Unternehmen, die an einer eigenen IoT/M2M-Lösung arbeiten und oder sich derzeit mit dem Thema 5G beschäftigen, sind in der Planungs- und Testphase auf eine solche Infrastruktur angewiesen.

Telefónica steht hierbei seinen Geschäftskunden mit Rat und Tat zur Seite. Neugierig? Kontaktieren Sie uns hier!