Praktische Anwendungen moderner Vernetzung für die Industrie 4.0

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Praktische Anwendungen moderner Vernetzung für die Industrie 4.0

Die digitale Transformation der Industrie ist in vollem Gange. Das wurde für alle auf der Hannover Messe 2022 sehr praktisch sichtbar. Viele Showcases zeigten, wie die Praxis der Digitalisierung und Vernetzung zur Industrie 4.0 aussieht. Neben Experten von o2 Telefónica erklärten am Stand von o2 Telefónica auch Technologiepartner, welche Angebote Unternehmen schon heute in die Zukunft bringen – damit sie nachhaltig, effizient und sicher wirtschaften können.

Sven Koltermann, Leiter IoT bei o2 Telefónica, erläutert die Bedeutung der Vernetzung für die Industrie 4.0: Das Mobilfunknetz von o2 Telefónica ist das Trampolin für die Digitalisierung. Es beschleunigt die Transformation von Unternehmen hin zu höherer Effizienz.

Frank Schmidt-Küntzel, Business Owner Campus Netzwerke bei o2 Telefónica, spricht über den Nutzen von Campus-Netzen für die Industrie 4.0: Sie bringen Leistungsstärke und Verlässlichkeit modernen Mobilfunks in Unternehmensanwendungen.

Unai Ayucar Carbajo, CTO von Alias Robotics, zeigt die Bedeutung des Themas Sicherheit in der Industrie 4.0. Vernetzte Roboter müssen mindestens so gut geschützt werden, wie es längst bei guten IT-Infrastrukturen üblich ist.

Roland Aust, Executive Consultant bei CGI Deutschland, stellt die Lösung für Remote Experts vor: Über diese Plattform kann die Expertise von Expert:innen ganz einfach vor Ort einbezogen werden. Eine Brille für Augmented Reality überträgt das Bild vom Einsatzort per Mobilfunk zu Fachleuten, die nicht vor Ort sind. Diese können über ihr Smartphone, Tablet oder ihren Computer ganz einfach markieren, wo vor Ort gehandelt werden soll.

Joe Wilke, Head of Center of Excellence 5G Industry 4.0 von Ericsson, stellt die Vorteile von 5G-Netzen für die Industrie 4.0 heraus: Sie ermöglichen bei großer Stabilität schnelle Reaktionen und hohe Verfügbarkeit.

Kim Clement, CTO von Unmanned Life, erläutert, warum eine Lösung für die einfache Orchestrierung von immer mehr Robotern nötig ist, und zeigt dies am Beispiel eines automatisierten Drohneneinsatzes zur Personenerkennung.

So beschleunigt Digitalisierung die Abläufe an der Kasse und vereinfacht die Identitiätsprüfung

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So beschleunigt Digitalisierung die Abläufe an der Kasse und vereinfacht die Identitiätsprüfung

An der Kasse kommt es zu Medienbrüchen zwischen digitaler und physischer Welt: Was zu bezahlen ist, wird zwar digital erfasst, aber alles andere läuft oft noch physisch – mit Bargeld und Kassenbon. Und wenn beispielsweise aus rechtlichen Gründen die Identität überprüft werden muss, kommen oft noch Personalausweis und Papier mit Unterschrift hinzu. Dabei gibt es längst Lösungen, die weitergehend digitalisieren und beschleunigen.

Die MEDION AG nutzt zur Aktivierung der eigenen Prepaid-SIM-Karten die Global SIM Vivo-o2-Moviestar von Telefónica

Wer selbst in der Schlange an der Kasse steht, dem kommt die Zeit bis zum Bezahlen oft ewig lang vor. Auch wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Bestes geben, um alles zügig abzuwickeln, dauert es einfach seine Zeit, bis Waren eingescannt und erfasst sind, der Kunde den zu bezahlenden Betrag verstanden, entsprechend Geld aus seinem Portemonnaie genommen und schließlich sein Wechselgeld bekommen hat. Wenn dann noch wie beispielsweise bei der Ausgabe von Prepaid-Karten für den Mobilfunk ausgegeben und wegen rechtlicher Vorschriften die Personalien des Kunden erfasst und geprüft werden müssen, strapaziert das schnell die Geduld der folgenden Kunden.

Die MEDION AG, in Deutschland führender Hersteller von IT- und Consumer-Electronics-Produkten und Anbieter digitaler Services, zählt zu den großen Vertriebsunternehmen von Prepaid-Mobilfunklösungen. Um die gesetzlich erforderliche Identitätsprüfung vor der Freischaltung einer SIM-Karte zu beschleunigen und zu vereinfachen, suchte das Unternehmen eine Lösung, die per Mobilfunk quasi in Echtzeit und automatisiert arbeitet.

Unsere starke Mobilfunkmarke im Prepaid-Markt wird über den Einzelhandel verkauft. An der Supermarktkasse gibt es typischerweise keine Infrastruktur, über die die Registrierung von SIM-Karten erfolgen könnte“, sagt Christian Woyt, Director Product Management MEDIONmobile MEDION AG. Um aber eben genau dort, an der Supermarktkasse, SIM-Karten mit verifizierten Nutzerdaten zu registrieren, erstellte MEDION eine einfach zu bedienende Komplettlösung: Tablets mit entsprechender Software und Anbindung an die entsprechenden Server.

Nationales Roaming in Deutschland mit der Global SIM Vivo-o2-Movistar

Für die Anbindung der Tablets zur Identitätsprüfung lag die besondere Herausforderung darin, dass sie überall in jeder Filiale der entsprechenden Supermarktkette unmittelbar einsatzfähig sein muss. Von einer mögliche WLAN-Infrastruktur vor Ort will man sich nicht abhängig machen.

Mobilfunk kann hier über die IoT-SIM-Karte von Telefónica, die Global SIM Vivo-o2-Movistar, seine besonderen Vorteile ausspielen: Die Global SIM Vivo-o2-Movistar ermöglicht nicht nur das aus dem Handybereich bekannte internationale, sondern auch das nationale Roaming in Deutschland. Damit können die Tablets nicht nur über die Mobilfunknetze von Telefónica eine Verbindung zu den MEDION-Servern herstellen, sondern über andere Mobilfunknetz.

Einfache Administration aller IoT SIM-Karten mit der Telefónica Kite Plattform

Reibungsloses Verifizieren

Bei der schnellen und stressigen Arbeit an der Supermarktkasse darf die Registrierung von Prepaid-SIM-Karten nicht kompliziert sein und lange aufhalten. Sie muss einfach funktionieren“, erklärt Woyt. „Mit der Global SIM Vivo-o2-Movistar von Telefónica bekommen wir beste Konnektivität, die für reibungsloses Arbeiten erforderlich ist.

Dass die Administration der IoT-SIM-Karten sehr einfach über die Telefónica Kite Plattform erledigt werden kann, stellt Woyt ebenfalls zufrieden. Neue IoT-SIM-Karten lassen sich hier ganz einfach für die Anwendung aktivieren, nicht mehr gebrauchte werden mit wenigen Klicks deaktiviert. In der Telefónica Kite Plattform kann man auch die Konnektivität analysieren, um mögliche Fehler in der Verifizierungslösung zu erkennen.

Kamasys entwickelt ein Kassensystem mit integriertem Payment-Portal

Digitale Kassensysteme für schneller Abläufe in der Kantine

Auf zügiges Bezahlen kommt es auch in Betriebskantinen an. Die kamasys GmbH entwickelt genau hierfür digitale Lösungen. Das Unternehmen will das kontaktlose Bezahlen effizienter, flexibler und sicherer machen und zugleich die IT-Abteilung seiner Kunden entlasten. Mit „Pass-and-Pay“ hat kamasys ein Kassensystem mit integriertem Payment-Portal entwickelt: Statt die Bezahlkarte für das Betriebsrestaurant an einem Automaten mit Guthaben aufzuladen, können die Gäste ihr Bezahlguthaben über das Portal verwalten – und es dann karten- und geräteunabhängig nutzen.

Der Trend geht schon jetzt dahin, dass immer mehr Dinge des täglichen Lebens über Apps oder Webportale gekauft und bezahlt werden. Das ist auch in der Betriebsgastronomie der Fall: Die Mitarbeiter gehen zum Teil gar nicht mehr in die Kantine, sondern bestellen ihr Mittagessen online und lassen es sich im Etagenkühlschrank hinterlegen. Der fällige Betrag wird dann einfach von ihrem Guthaben auf dem Payment-Portal abgebucht“, erklärt Marcel Konrad, Geschäftsführer der kamasys GmbH, den Bestell- und Bezahlvorgang.

Mittlerweile bietet kamasys auch die Möglichkeit an, die Daten drahtlos, per Mobilfunkschnittstelle, von den Kassensystemen und -modulen zu übertragen – was nicht nur die IT-Abteilung und IT-Infrastruktur der Gemeinschaftsverpfleger entlastet, sondern auch digitale Angebote wie smarte Kühlschränke oder mobile Lieferservices unterstützt. IoT-Partner ist ebenfalls Telefónica. Hier ist die Lösung auch im Einsatz.

Charmante Lösung

Anfangs hatten wir schon etwas Bedenken, ob unsere Kassensysteme immer eine ausreichende Netzanbindung haben würden, um in Echtzeit ihre Umsatzdaten zu übertragen“, erinnert sich Konrad. Doch Telefónica Deutschland konnte anfängliche Zweifel schnell ausräumen: „Technisch wurden sämtliche Anforderungen voll erfüllt, und auch das Tarifangebot hat uns auf Anhieb überzeugt“, ergänzt der Manager. „Die digitale Lösung von Telefónica ist sehr charmant: Durch das automatische Roaming in andere Netze haben unsere drahtlosen Kassensysteme und -module immer Empfang“, lobt Konrad.

Auch über die Sicherheit der Daten während der Übertragung macht sich kamasys-Geschäftsführer keine Sorgen. Die Global SIM Vivo-o2-Movistar verschlüsselt die Daten nach den Regularien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Das Thema Sicherheit wird bei Telefónica extrem großgeschrieben. Wir haben noch nie so viele Fragebögen und Sicherheitslisten bei einer Ausschreibung ausgefüllt wie bei der von Telefónica. Sämtliche Systeme – Kassensystem, Webportal, App und Payment-Portal – mussten einen extra Sicherheits-Check durchlaufen. Das war sehr aufwändig, hat sich im Nachhinein aber gelohnt, denn wir können unseren Kunden bei unserer mobilen Pass-and-Pay-Lösung nun auch ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept präsentieren“, sagt Konrad. Kamasys ist damit gut gerüstet, auch andere Kunden mit der Technik zuverlässig und sicher auszustatten.

MEDION und kamasys zeigen ganz praktisch, wie Bezahl- und Prüfungsvorgänge digitalisiert, compliant – also rechtlich korrekt –, schnell und zuverlässig abgewickelt werden können – damit möglichst niemand lange an der Kasse warten muss.

Physische und digitale Welt für mehr Nachhaltigkeit vereinen

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Live von der größten Industriemesse: Physische und digitale Welt für mehr Nachhaltigkeit vereinen

Auf der Hannover Messe 2022 war in allen Hallen und bei allen Veranstaltungen die Erleichterung und die Freude spür- und hörbar, endlich wieder an einem gemeinsamen Ort zur größten Industriemesse zusammenzukommen. Das gemeinsame Anliegen, das alle bewegte: die Digitalisierung zu nutzen, um größere Nachhaltigkeit zu erreichen.

BDI-Präsident Siegfried Russwurm äußerte sich sehr zuversichtlich über die Aussichten der Industrie, wenn sie die Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit nutzt.

Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Erst recht nicht in einer Branche, die sich dadurch auszeichnet, dass sie anfassbare Dinge für unsere physische Welt produziert. Die Industrie gilt nach wie vor als wichtiges Rückgrat einer soliden Volkswirtschaft. Doch sie braucht die Digitalisierung, sie muss zur Industrie 4.0 werden, um effizient, ressourcenschonend, wettbewerbsfähig und nachhaltig arbeiten zu können. Diese Einsicht bestimmte viele Gespräche, Vorträge und Diskussionen auf der Hannover Messe 2022. Das wurden auch die Verbände BDI (Bundesverband der deutschen Industrie), VDMA (Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau) und ZVEI (Verband der Elektro- und Digitalindustrie) nicht müde zu betonen: Die digitale Transformation muss die Industrie in ihrer ganzen Breite erfassen. Nur so kann es gelingen, die größte Herausforderung unserer Zeit anzunehmen und den Klimawandel zu bekämpfen.

So wundert es nicht, dass manch Schwergewicht der ehemals führenden Digitalmesse, der Cebit, mit großem Auftritt ihr Angebot für die Industrie präsentierten: Microsoft stellte gleich neben SAP seine Lösungen vor. Beide wollen größere Transparenz in Rohstoff- und Warenströme bringen, um so Produkte in Entstehung und Nutzung nachverfolgbar zu machen. Digitale Zwillinge entwickelten sich auf der Industrieschau in vielen Bereichen als Werkzeug der Wahl, um Abläufe zu simulieren, zu optimieren und zu kontrollieren – alles im Dienste größerer Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit.

Live Talk auf der Hannover Messe 2022 am Stand von o2 Telefónica

Ein Kernelement der Digitalisierung in Industrie und Produktion ist die Vernetzung. Kaum ein Messestand in Hannover kam deshalb um das Thema Industrial Internet of Things (IIoT) herum. Die Digitalisierung kann ihr Potenzial erst ausreizen, wenn Sensoren und Aktoren, Maschinen und Anlagen bis hin zu ganzen Produktionen miteinander vernetzt arbeiten. Während das Internet für uns längst zum alltäglichen Medium unserer Lebenswelt geworden ist und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) in immer neue Anwendungsbereiche vordringt, müssen beim Industriellen Internet der Dinge (IIoT) noch wichtige Aspekte berücksichtig werden. Allen voran das Thema Sicherheit. Denn gerade hier kommt die Verbindung von digitaler und physischer Welt zusammen: Ein Roboter wird digital gesteuert, erledigt seine Arbeit aber physisch. Dabei darf er auf keinen Fall einen Menschen gefährden.

Bislang wurde das meistens durch Käfige sichergestellt, in die die Maschinen eingesperrt wurden. Doch Cobots, kooperative Roboter, die mit Menschen unmittelbar zusammenarbeiten, verlassen ihre Behausung. Deshalb machen sie das Thema Sicherheit noch dringlicher. Das gilt selbstverständlich auch für die Cybersicherheit, die bei der Entwicklung nicht-vernetzter Anwendungen nicht berücksichtigt wurde. Doch die durchgängige Digitalisierung braucht auch durchgängige Sicherheit, wie sie das Unternehmen Alias Robotics auf der Hannover Messe zeigte. Der Spezialist für die digitale Sicherheit von Robotern arbeitet an der Basis für die Digitalisierung in der Industrie, denn ohne Sicherheit kann Industrie 4.0 nicht funktionieren.

Digitale Zwillinge als ein Topthema der Hannover Messe transferieren die physische Welt in digitale Modelle. Hier lassen sich Simulationen und damit Optimierungen leichter ausprobieren, um Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit von ganzen Anlagen zu verbessern. Sie ermöglichen es aber auch, ortsunabhängig Experten-Know-how in die Optimierung einzubinden. Ähnliches machen Brillen für Augmented und Virtual Reality (AR und VR) möglich. Wenn die Datenübertragung so schnell und quasi verzögerungsfrei wie in 5G-Netzen läuft, können Experten mit Lösungen wie von CGI sogar in Echtzeit Unterstützung bei Wartungs- und Reparaturarbeiten leisten, ohne selbst vor Ort sein zu müssen.

Großes Interesse zogen auf der Hannover Messe insbesondere freilaufende Roboter wie von dem Spezialisten Boston Dynamics oder Drohnen mit orchestrierten Flügen, wie sie das Unternehmen UM Autonomous Systems („Unmanned Life“) automatisiert ermöglicht, auf sich.

Vernetzungsexpertise für die Industrie: o2 Telefónica zeigte auf der Hannover Messe, wie die Industrie durch modernen Mobilfunk zur Industrie 4.0 wird.

o2 Telefónica zeigte zum ersten Mal mit eigenem Stand die Bandbreite seines Portfolios für IoT und IIoT auf der Hannover Messe aus. Technologiepartner zeigten dafür Anwendungsbeispiele, als Netzwerkpartner hatte Ericsson dort ein 5G-Netz aufgebaut. „Wir haben sehr interessante und spannende Gespräche geführt“, sagt Sven Koltermann, Teamlead M2M/IoT bei Telefónica Deutschland. „Alle wollen die Vernetzung in der Industrie vorantreiben, um effizienter und nachhaltiger zu arbeiten. Die neuen Netztechnologien wie 5G, LTE-M und Narrowband-IoT bieten dafür die technischen Voraussetzungen – und unsere Netz- und Anwendungsexpertise können Kunden und Partnern helfen, ihre Unternehmen zur Industrie 4.0 zu machen.

Die Veranstalter der Hannover Messe zeigten sich am Ende zufrieden mit dem Neustart nach zwei Jahren Zwangspause aufgrund der Coronapandemie. Auch wenn nur rund 75.000 Besucher:innen den Weg aufs Hannoveraner Messegelände fanden – vor der Pandemie waren es typischerweise mehr als 200.000 –, ist die Messegesellschaft doch zuversichtlich, dass im kommenden Jahr die Hannover Messe wieder näher an alte Erfolge heranrücken kann. Die Leistungs- und Innovationsschau der Industrie soll dann wie üblich fünf Tage zum bisherigen Termin, nämlich Mitte April stattfinden, und zwar vom 17. bis 21. April 2023.

Freie Fahrt für Unternehmensdaten – individuell und sicher im eigenen Campusnetz

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Freie Fahrt für Unternehmensdaten – individuell und sicher im eigenen Campusnetz

Die Digitalisierung braucht verlässliche Netze. Das gilt nicht nur für die öffentlichen Telekommunikationsnetze, sondern gerade auch für private, für Campus-Netze. Telefónica hat bereits 2019 Erfahrung im Betrieb derartiger Netze, die auf individuelle Anforderungen angepasst werden können. Diese Erfahrung und Kompetenz stellt das Telekommunikationsunternehmen Kunden zur Verfügung, die mit eigenen 5G-Campusnetzen ihre Vernetzung auf ein neues Niveau heben wollen – flexibel in Leistungsmerkmalen und Betreibermodell.

Patientendaten in Krankenhäusern können lebenswichtig sein

Wenn es ums Leben geht, ist höchste Zuverlässigkeit geboten. Das gilt selbstverständlich auch für die Vernetzung in einem Krankenhaus. Da muss klar sein: Vitaldaten oder Steuerungsinformationen von Medizingeräten müssen im Datennetz immer Vorrang haben vor etwa dem Videostreaming zur Unterhaltung von Patienten. Das lässt sich in vielen Netzen durchaus bereits umsetzen, doch 5G-Campusnetze können hier besondere Vorteile ausspielen: Die Mobilfunk-Netzgeneration der 5. Generation bringt herausragende Leistungsmerkmale wie große Bandbreite und hohe Datengeschwindigkeit. Und im eigenen Campusnetz können wichtige Daten mit der unerlässlichen Zuverlässigkeit Priorität und damit Vorfahrt vor allen anderen Anwendungen bekommen. Das Ganze mit der Sicherheit eines Mobilfunknetzes, in dem alle Geräte eindeutig per SIM-Karte identifiziert werden.

Die Leistungsstärke der 5G-Netztechnik, gepaart mit der Flexibilität und Anpassbarkeit eines Campusnetzes, eröffnet neue Perspektiven für Vernetzung und Digitalisierung in vielen Bereichen: Nicht nur Krankenhäuser, vielmehr noch insbesondere Produktionsbetriebe oder Unternehmen von großer Flächenausbreitung wie Logistikdienstleister, Hafenbetreiber oder Tage- und Bergbau können über ein eigenes 5G-Netz ihre Technik zuverlässig vernetzen. profitieren von 5G-Campus-Netzen. Mit einem zusätzlichen Vorteil: Im den rein privaten Varianten der Campus-Netze verlassen die Daten das eigene Unternehmen nicht.

Frank Schmidt-Küntzel, Business Owner Campus Networks bei Telefónica Deutschland

Telefónica Deutschland eröffnet Unternehmen die ganze Bandbreite an Vorteilen und Betreibermodellen von 5G-Campusnetzen“, sagt Frank Schmidt-Küntzel, Business Owner Campus Networks bei Telefónica Deutschland. „Wir können zum Beispiel Kunden ein dediziertes 5G-Campusnetz aufbauen, das also vollkommen unabhängig von anderen oder öffentlichen 5G-Netzen läuft.

Telefónica erarbeitet dafür auch Shared-Operations-Konzepte, die Kunden unterstützen, ihre Pläne und Ziele mit 5G optimal umsetzen zu können. Dabei werden das Know-how, die technische Expertise und die Ambitionen des Kunden berücksichtigt. „Wir können ein 5G-Campus-Netz für den Kunden betreiben, der Kunde kann aber auch einen Teil der Administration in Eigenregie übernehmen, und wir unterstützen ihn bei der Einarbeitung mit Know-how-Transfer. Im Gegensatz zum Wettbewerb akzeptieren wir auch gemeinsame Betriebsmodelle mit unseren Kunden.“, sagt Ole Pauschert, Manager B2B Products & Service Engineering bei Telefónica Deutschland.

Helios Kliniken mit 5G-Campusnetz von Telefónica Deutschland (Quelle Helios)

In verschiedenen Branchen nutzen Unternehmen bereits 5G-Campusnetze von Telefónica, insbesondere in Einzelhandelslogistik, Automobilproduktion, Luftfahrtindustrie, Smart City und Gesundheit. „Im Gesundheitsbereich haben wir beispielsweise für die Helios Kliniken in Leipzig ein 5G-Campusnetz gebaut. Damit will das Unternehmen IoT-Anwendungen im Medizintechnikbereich erproben“, so Schmidt-Küntzel. Krankenbetten könnten beispielsweise mit Geräten zur Vitaldatenüberwachung und elektronisch gesteuerten Infusionspumpen vernetzt werden – dann blieben sie auch verbunden, wenn sie etwa für eine Untersuchung des Patienten durchs Krankenhaus geschoben werden. Und Rollstühle mit 5G-Modul ließen sich selbst in Gebäuden orten – ohne direkten Zugang zu Satelliten-Ortungssystemen.

Dataport nimmt für sein neues 5G-Testlabor das erste private 5G-Standalone-Campusnetz in Hamburg in Betrieb. (Quelle Dataport)

Der IT-Dienstleister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dataport, testet in einem 5G-Campusnetz von Telefónica, welche Anwendungen für den Einsatz von öffentlichen und privaten Diensten, einer Smart-City, sinnvoll sind – beispielsweise Drohneneinsätze, die via 5G-Vernetzung koordiniert werden, oder Remote-Expert-Anwendungen, bei denen Fachleute nicht vor Ort sein müssen, sondern per Augmented-Reality digital hinzugeholt werden.

Campusnetz-Experte Schmidt-Künzel gibt bei aller Digitalisierungsbegeisterung durch 5G-Vernetzung eines zu bedenken: „Die meisten Unternehmen wollen durch 5G-Use-Cases ihre Digitalisierung vorantreiben, um Effizienzgewinne zu erzielen. Ein Produktionsprozess beispielsweise wird aber nicht automatisch effizienter, nur weil etwa ein autonomes Flurfahrzeug ein anderes überholen kann oder in der Lage ist, einen eigenen Weg über das Betriebsgelände zu wählen. Um die Vorteile der Technik ausschöpfen zu können, müssen – um im Beispiel zu bleiben – auch Wegeführung und Entscheidungen über den effizientesten Mix an Standard und Flexibilität gefunden werden.“ Deshalb brauchen Digitalisierung und 5G-Campusnetze gute Vorbereitung, und deshalb entscheiden sich viele Unternehmen, schon in dieser Anfangsphase, 5G-Netze zu realisieren oder zu erproben.

Telefónica ist in der Lage, Unternehmen bei der Umsetzung ihrer eigenen Anwendungsfälle zu unterstützen. Engineering Consulting hat sich gerade im 5G-Umfeld zu einem fundamentalen Baustein der Zusammenarbeit entwickelt. „Bei der Wahl von Devices, der optimierten Nutzung der 5G-Funktionen, bei der Integration von Pilotkonstellationen ist tiefgehendes Know-how der 5G-Technologie sehr hilfreich, wie wir es haben“, sagt Schmidt-Künzel.

Telefónica betreibt mehrere nationale und internationale Testlabore, um mit Netzwerk- und Geräteherstellern zusammen das 5G-Ökosystem weiterzuentwickeln. „Auch in Deutschland haben wir ein großes, teilweise internes Labor, für alle Tests mit Partnern und zur Evaluierung der Interoperabilität. Und für interessierte Unternehmen haben wir ein 5G-Testlab in unserem Start-up-Accelerator Wayra, das Partnern und Kunden offensteht, um 5G-Lösungen sowohl im öffentlichen wie im privaten Netz zu testen“, so Schmidt-Küntzel.
So ebnet Telefónica Deutschland für Unternehmen den Einstieg in die 5G-Welt und die Umsetzung ihrer Digitalisierungspläne für das Internet der Dinge auch mit 5G-Campusnetzen. Damit Unternehmensdaten freie Fahrt haben – für höhere Effizienz von Unternehmensabläufen.

Wir stehen Ihnen für die Planung, den Aufbau und den Betrieb eines leistungsstarken 5G Campusnetzes zur Verfügung.

Industrie 4.0 braucht vernetzte Intelligenz und Sicherheit

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Industrie 4.0 braucht vernetzte Intelligenz und Sicherheit

Vernetzung ist der Schlüssel zur Smart Factory und zur Industrie 4.0. Echte Fortschritte in Produktivität, Effizienz und Ressourcenschonung gelingt nur, wenn die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz genutzt werden. Und bei allem muss die Sicherheit der Systeme gewährleistet werden. o2 Telefónica zeigt auf der Hannover Messe 2022 mit konkreten Beispielen, wie das gelingt.

Das Thema Sicherheit galt lange als Bremser bei der Einführung von Technologien aus IT und Telekommunikation in die Produktion. Das ist nur verständlich, könnten doch die Folgen beispielsweise von kriminellen Hackerangriffen unmittelbar Menschen gefährden. Nicht umsonst werden Dinge im Internet der Dinge oft auch Cyber-physische Systeme genannt: Sie arbeiten an der Schnittstelle von Datenwelt und physischer Welt – bei einem Fehler in der Datenwelt kann etwa ein ferngesteuerter Roboterarm physische Schäden anrichten und auch Menschen gefährden. Doch was über Jahrzehnte an Sicherheits-Know-how und -technologien gewachsen ist, macht die Vernetzung von Sensoren und Aktoren, von Geräten, Maschinen und ganzen Produktionshallen verantwortbar. Und beim hohen Kosten- und Wettbewerbsdruck sowie den Ansprüchen an Effizienz und Nachhaltigkeit wird die Vernetzung auch zur Notwendigkeit. Damit Unternehmen im internationalen Wettbewerb bestehen können.

Alias Robotics schützt Industrieroboter vor Cyber-Sicherheitsbedrohungen

Doch eine besondere Herausforderung besteht darin, dass viele industrielle Anlagen und Anwendungen bisher nicht auf die speziellen Anforderungen der Vernetzung zum industriellen Internet der Dinge (Industrial Internet of Things, IIoT) ausgelegt sind. Sie waren und sind oft als unabhängig arbeitende Systeme konzipiert, die wie auf einer Insel losgelöst von anderen Systemen, von anderen Inseln, „air gapped“ arbeiten. Deshalb muss das Thema Sicherheit für Industrieroboter neu gedacht werden – wie es Alias Robotics macht. Das Unternehmen definiert sich als weltweit führendes Roboter-Cybersicherheits-Unternehmen und arbeitet mit führenden Roboterhersteller wie ABB und Kuka zusammen.

Wenn Roboter als IIoT-Gerät nicht gegen die Gefahren aus dem Internet gut geschützt sind, kann das in der Produktion zu Chaos führen oder in Krankenhäusern die Gesundheit von Patienten beeinträchtigen“, sagt Endika Gil-Uriate, CEO von Alias Robotics.

Sein Unternehmen hat ein Robot Immune System (RIS) entwickelt. Es wird direkt im Roboter installiert und schützt die Maschine ähnlich wie eine IT-Sicherheits-Suite auf dem Computer. Zielgruppe sind in erste Linie Nutzer von Robotern. Das Unternehmen arbeitet mit verschiedenen Herstellern zusammen, damit diese wiederum ihren Kunden eine erweiterte Sicherheit für die vernetzten Geräte anbieten können.

Robot Immune System von Alias Robotics (Quelle: Alias Robotics)

Industriekunden, die eine ganze Anlage planen, müssen sich darauf verlassen können, dass jedes Teil ihrer Produktion sicher und geschützt vor Cyberangriffen ist. Sie haben deshalb ein großes Interesse daran, dass ein derartiger Schutz bereits in jedem angreifbaren Asset installiert ist, Roboter eingeschlossen“, erklärt Gil-Uriate. Sein Unternehmen beschränkt sich nicht nur auf seine Software, die jeweils individuell auf einem Roboter installiert und implementiert werden muss, sondern berät Unternehmen auch in Sachen Cyber-Security für Industrieunternehmen und erbringt verschiedene Sicherheitsdienstleistungen.

Auf der Hannover Messe stellt Alias Robotics sein Lösungsangebot für Cyber-Security am Stand von o2 Telefónica vor, und zwar ganz praktisch am Arm eines Cobots (kollaborativer Roboter), wie er in vielen europäischen Fabriken arbeitet und vor unrechtmäßigen Nutzern geschützt wird.

Echtzeitreaktion für autonome Drohnen im 5G-Netz

Die Plattform von Unmanned Life ist in der Lage, Schwärme verschiedener Robotertypen und Dronen zu steuern, zu koordinieren und zu verwalten (Quelle Unmanned Life)

Automatisierung und Reaktionen in Echtzeit spielen gerade auch im Industrieumfeld eine große Rolle. Nicht nur klassische Roboter, sondern alle autonom arbeitende oder sich fortbewegenden Maschinen müssen sofort reagieren können, wenn etwas Ungeplantes in ihr Wirkungsfeld eintritt. Dann müssen sie entweder anhalten oder ausweichen, aufhören zu arbeiten oder in eine sichere Position fahren. Als ein Beispiel, wie zuverlässig und schnell dafür Informationen und Steuerungsbefehle in einem 5G-Netz übertragen werden, zeigt das Unternehmen UM Autonomous Systems („Unmanned Life“) autonom fliegende Drohnen. Das britische Unternehmen hat eine Softwareplattform zur Orchestrierung autonomer Robotik entwickelt. Als Hardware-unabhängige Software sorgt sie für Interoperabilität, Offenheit und Flexibilität bei der Steuerung von Robotern.

Wir beobachten ein explosionsartiges Wachstum bei der Einführung von Robotern im Bereich Industrie 4.0. Während dies für die Automatisierung großartig ist, sehen wir eine Fragmentierung der Robotiksoftware, die das Erreichen einer gemeinsamen Aufgabe erschwert“, sagt Kim Clement, Chief Technology Officer von Unmanned Life.

Wir von Unmanned Life stellen eine Softwareplattform bereit, die es individuellen Robotern unterschiedlicher Art und mit unterschiedlichen Funktionen ermöglicht, als autonome Arbeitskräfte zusammenzuarbeiten. So machen wir betriebliche Anwendungsfälle für Unternehmen möglich, damit sie die Leistung der Robotik nahtlos und zentralisiert nutzen können.

Unmanned Life stellt seine Lösung für Anwendungen in den Bereichen Industrie 4.0 und Smart Citys bereit. Ganze Flotten hybrider autonomer Roboter können damit gestartet und gesteuert werden. Künstliche Intelligenz und Edge-Computing in einem 5G-Netz kommen zum Einsatz, um durch Echtzeitanalysen Datenfluss sowie Steuerung und Kontrolle zu verbessern.

Auf der Hannover Messe zeigt Unmanned Life die Leistungsfähigkeit seiner Plattform am Beispiel einer Live-Demo mit Drohnen, wie sie beispielsweise in der Logistik oder zur automatisierten Überwachung eingesetzt werden können. Am Telefónica Headquarter in Spanien ist die Lösung als ein Baustein in der Sicherung der kritischen Infrastruktur im Einsatz.

5G-Campus-Netz im praktischen Einsatz

Das 5G-Campus-Netz baut Telefónica mit Technologiepartner Ericsson (linkto: https://www.ericsson.com/de/) auf. Darin läuft neben den Anwendungsbeispielen von Alias Robotics und Unmanned Life auch eine Demonstration von CGI (linkto: https://www.cgi.com/de/de), wie per 5G praktische Hilfe von Experten kommen kann, die nicht direkt vor Ort sind – nämlich per verzögerungsfreier Datenübertragung mit Brillen für Augmented oder Virtual Reality.

o2 Telefónica informiert insbesondere über die Schwerpunkte Managed IoT Connectivity, SD-WAN, Cyber Security, 5G Campus Networks, Things Ready und Business Innovation.

Besuchen Sie O2 Telefónica auf der Hannover Messe vom 30.05. bis 02.06.2022, Halle 8 Stand D 07

Neben den Use Cases von Alias Robotics und Unmanned Life, informiert O2 Telefónica auf der Hannover Messe unter anderem über IIoT, 5G-Campus-Netze und andere vernetzte Anwendungen.

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5G – schnelle Vernetzung für Remote-Expert-Services

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5G – schnelle Vernetzung für Remote-Expert-Services

Wäre es nicht großartig, wenn teures Fachpersonal ohne lange Anfahrtszeit bei anfallenden Reparaturen aus der Ferne assistieren könnte? Wenn Mediziner einer Fachklinik einen Landarzt „fernsteuern“ könnten, damit der eine komplizierte Behandlung vor Ort ohne Patiententransport vornehmen kann? Das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern dank Remote-Expert-Services heute schon möglich – und Mobilfunk der 5. Generation sorgt dafür, dass selbst große Datenmengen quasi in Echtzeit übertragen und schnelle Reaktionen möglich werden. Das gilt insbesondere in 5G-Campus-Netzen, denen derartige Services nach Kundenwunsch priorisiert werden können.

Gerade noch lief die Produktion unter Volllast, nun steht sie still. Von einer Sekunde auf die andere. Jetzt heißt es schnell handeln, um die Fertigung wieder ans Laufen zu bringen. Da aber eine Spezialmaschine am Stopp schuld ist, braucht es für die Fehlerbehebung Spezialwissen, welche das Team vor Ort nicht hat. Die Anreise des Experten wird Stunden dauern, in denen das Band stillsteht. Damit wird guter Rat buchstäblich teuer: Produktionsausfälle, Reisekosten, Arbeitslohn summieren sich schnell zu einem hohen Euro-Betrag.

Reparaturen aus der Ferne mit Remote-Expert-Service

Doch dazu gibt es eine Alternative, die stark im Kommen ist: Remote-Expert-Services. Dabei handelt es sich um eine Anwendung, mit der sich Fachpersonal aus der Ferne gemeinsam mit dem Reparaturteam vor Ort des Problems annehmen kann. Eine Spezialbrille mit Kamera, die der Techniker an der Maschine trägt, überträgt in Echtzeit, was dieser sieht. Der aus der Ferne zugeschaltete Experte kann so alles auf einem Bildschirm verfolgen und hat die Möglichkeit, Hinweise und Anweisungen direkt in das Sichtfeld des Monteurs vor Ort einzublenden. Wichtig für das reibungslose Funktionieren ist die schnelle Datenübertragung. Und hierfür leistet der Mobilfunk der 5. Generation hervorragende Dienste. Mit seiner geringen Latenz, seiner Verzögerung im Netz und seiner großen Bandbreite ermöglicht er die Übertragung der erforderlichen Daten quasi in Echtzeit. Weitere Vorteile sind die hohe Ortungsgenauigkeit per 5G und die hohe Dichte an Nutzern und Geräten. In einem 5G-Campus-Netz lässt sich das sogar noch an die Anforderungen des Unternehmens optimieren.

CGI MaEVA ist eine videounterstützte Remote-Collaboration-Plattform (Quelle: CGI)

Telefónica Deutschland hat erst vor kurzem eine solche Anwendung bei einem Automobilhersteller installiert. Dort kommt von CGI, einem der größten Unternehmen für IT und Business-Consulting, die Lösung MaEVA zum Einsatz. Sie nutzt Augmented-Reality (AR), also die Überlagerung der realen Umgebung mit einem virtuellen Bild. So lassen sich Anweisungen des Remote-Experten einblenden und die Kommunikation zwischen geografisch verteilten Teams vereinfachen. Der Remote Expert wurde vom Industriepartner für die Fahrzeugentwicklungsphase genutzt, um standortübergreifend und sehr schnell einen interaktiven Austausch direkt am Produkt sicherzustellen – die Verbesserungen oder auch Verbesserungsvorschläge konnten und können direkt am Produkt besprochen, visualisiert und dokumentiert werden – der Weg zum Meisterbüro entfällt.

Die größte Nachfrage erhalten wir derzeit tatsächlich aus dem Bereich Manufacturing, gefolgt von der Gesundheitsbranche“, sagt Gerrit-Imme Seehase, Director Consulting Services bei CGI in Deutschland. Ein Remote-Expert-Service kann beispielsweise Ärzte zusammenschalten, sodass komplizierte Operationen auch fern der Ballungsräume durchgeführt werden können, wo häufig medizinisches Fachpersonal fehlt. Dabei assistiert der erfahrene Chirurg während der Operation aus der Ferne oder kann mittels eines Operations-Roboters sogar selbst aktiv eingreifen. Egal, wie die medizinische Assistenz im Detail aussieht: Sie erspart dem Patienten den belastenden Transport in eine spezialisierte Klinik und dem Fachpersonal die Anreise.

Seehase erkennt Potenziale für den Einsatz von Remote-Expert-Services auch in anderen als den erwähnten Branchen: So habe das Militär schon seit einiger Zeit die Vorteile einer videounterstützten Remote-Kollaborationssoftware auf dem Schirm. In der Gesundheitsbranche kann darüber für Diagnose und Operation die Expertise eines Spezialisten schnell und einfach hinzugezogen werden. „Außerdem kann ich mir Anwendungen beispielsweise in der Energiebranche gut vorstellen. Eigentlich überall, wo es um Fernüberwachung, -wartung oder -reparatur geht“, fährt sie fort.

Schulungen bekommen mehr Praxisbezug

Schulungen über Remote-Expert und AR

Selbst Schulungen oder Ausbildungen kann ein Remote-Expert-System verbessern. So können Auszubildende aus der Ferne zusehen, wie ein Spezialist eine Reparatur an einer Maschine durchführt. Dabei sehen sie alles genau so, als würden sie selbst am defekten Apparat stehen. „Remote-Experte-Service ist eine sehr gute Methode, um Fachwissen schnell und einfach an vielen Stellen verfügbar zu machen. Das geht viel schneller, als das mit dem bisherigen Ansatz des Experten vor Ort möglich wäre“, fasst Seehase die Vorteile im Ausbildungsbereich zusammen.

Der Aufwand für die entfernte Person für den Remote-Expert-Service ist gering. „Alles was sie benötigt, ist eine Augmented-Reality-Brille, die über ein schnelles Kommunikationsnetz Zugang zur Kollaborationssoftware hat, welche selbst in der Cloud gehosted werden kann“, erläutert Seehase. Eine Remote-Expert-Lösung kann innerhalb weniger Wochen in Betrieb gehen und ihre Vorteile ausspielen – selbst wenn man den eventuell anfallenden Aufwand für Anpassungen der Software an vorhandene IT-Anwendungen und für die Aufbereitung von vorhandenen Daten wie Handbücher berücksichtigt. Zuallererst verringern sich Kosten und Reaktionszeiten, da die Anfahrt der Experten entfällt. Hinzu kommt, dass in Zeiten des Fachkräftemangels Spezialisten rar sind; der Remote-Expert-Service könnte dem Engpass entgegenwirken. „Mehr Einsatzfelder, mehr Interessenten“, bringt Seehase dann auch die aktuelle Marktentwicklung für Remote-Expert-Services auf den Punkt.

Besuchen Sie O2 Telefónica auf der Hannover Messe vom 30.05. bis 02.06.2022, Halle 8 Stand D 07

O2 Telefónica informiert auf der Hannover Messe unter anderem über IoT, 5G-Campus-Netze und andere vernetzte Anwendungen.

Am Stand von o2 Telefónica führt Technologiepartner CGI vor, wie per 5G praktische Hilfe von Experten kommen kann, die nicht direkt vor Ort sind – nämlich per verzögerungsfreier Datenübertragung mit Brillen für Augmented oder Virtual Reality.

Hannover Messe 2022 – Transformation gelingt durch Vernetzung

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Hannover Messe 2022 – Transformation gelingt durch Vernetzung

Den entscheidenden Innovationsschub für alle industriellen Bereiche bringt die Vernetzung. Sie ist die Grundlage für Information in Echtzeit, clevere Analyse und Steuerung sowie künstliche Intelligenz und neue Geschäftsmodelle. Sie macht die Industrie von heute zur Industrie 4.0. Dementsprechend zieht sich das Thema Vernetzung durch alle Veranstaltungen und Ausstellung auf der Hannover Messe 2022. Telefónica Deutschland zeigt auf der weltweit wichtigsten Industriemesse vom 30. Mai bis 2. Juni ganz konkret, wie moderne Vernetzung funktioniert.

Nichts ist überzeugender als die Praxis. Deshalb stellt o2 Telefónica seine Lösungen und Services für die Vernetzung von Industrieunternehmen auf der Hannover Messe aus und führt gemeinsam mit ihren Partnern vor, wie sie in der Praxis funktionieren, was sie leisten und wie Kunden davon profitieren.

5G-Campus-Netze für eine sichere Vernetzung

5G Campus Networks – auf der Hannover Messe 2022

Wichtiger Ausstellungsschwerpunkt wird der Mobilfunkstandard der 5. Generation. 5G ist wie geschaffen, die digitale Transformation zu voranzutreiben: 5G ermöglicht nicht nur schnellere Datenübertragung, hohe Zuverlässigkeit und kürzeste Reaktionszeiten. In einem 5G-Campus-Netz lassen sich digitale Dienste individuell auf Unternehmens- und Anwendungsanforderung sicher vernetzen. Entsprechende 5G-Campus-Netze hat Telefónica Deutschland bereits für Mercedes Benz Cars im Werk Factory 56, für Dataport in einem 5G-Labor mit Innen- und Außenbereich für Anwendungen einer smarten City und für den Gesundheitskonzern Helios auf einem Klinikgelände in Leipzig realisiert. Solche Netze basieren auf dem neuesten 5G-Standalone-Standard; zum Einsatz kommt typischerweise ein vollständiges 5G-Standalone-Kernnetz, bei dem alle Komponenten und Funktionen vor Ort angesiedelt sind. So verlassen sensible Daten das Unternehmen nicht und die Funktionalitäten des Netzes können so festgelegt werden, dass etwa wie bei der Anwendung von Helios eine genaue Ortung von Gegenständen bis auf zehn Zentimeter genau möglich wird.

Auf der Hannover Messe baut Telefónica mit Ericsson, einem weltweit führenden Anbietern von Kommunikationstechnologien und -dienstleistungen, ein 5G-Campus-Netz auf und zeigt damit seine Campus-Netz-Lösung Ericsson Private 5G. In diesem Netz führt Technologiepartner CGI vor, wie per 5G praktische Hilfe von Experten kommen kann, die nicht direkt vor Ort sind – nämlich per verzögerungsfreier Datenübertragung mit Brillen für Augmented oder Virtual Reality.

SD-WAN – auf der Hannover Messe 2022

SD-WAN – per Software Vernetzung definieren

Vernetzung betrifft heute selbstverständlich nicht nur einzelne Standorte. Vielmehr erfordern viele moderne Anwendungen die Vernetzung über viele Standorte verteilt, national wie international. Nicht überall stehen dieselben Vernetzungstechnologien zur Verfügung. Unternehmen, die nicht selbst zu Netzwerkspezialisten werden, sondern sich auf ihre Kernkompetenzen und -anwendungen konzentrieren wollen, brauchen einen verlässlichen Partner, der die möglichen Vernetzungstechnologien bündelt zu einer einheitlichen Infrastruktur. Telefónica bietet derartige Services als SD-WAN, als Software Defined Wide Area Networks an. Sie machen Vernetzung so dynamisch, wie Unternehmen es bereits von leistungsstarken Cloud-Services gewohnt sind. o2 Business zeigt auf dem Messestand, wie SD-WAN für eine sichere und intelligente Verbindung mehrerer Unternehmensstandorte sorgt.

Damit macht o2 Telefónica Vernetzungstechnologie, die vorher nur großen Unternehmen zur Verfügung stand, auch für kleine und mittelständische Unternehmen verfügbar, wie beispielsweise für die Höcker Project Managers.

Konnektivität für das industrielle IoT

Managed IoT Connectivity – auf der Hannover Messe 2022

Offensichtlich ist es, dass es auf der Hannover Messe vor allem um die Vernetzung von Dingen, als um das Internet der Dinge (IoT) und das Industrielle IoT (IIoT) gehen muss. Viele Kunden von o2 Telefónica profitieren bereits von der Kompetenz des Unternehmens und der Leistungsfähigkeit seiner Netze. Zahlreiche Kunden erklären in Referenzartikeln, wie sehr sie ihr Unternehmen voranbringen konnten mit Managed IoT Connectivity von Telefónica. Dazu gehören nicht nur Mobilfunkservices, sondern auch die vielfach preisgekrönte IoT-Plattform Telefónica Kite. Sie ermöglicht die umfassende Verwaltung und Analyse von Konnektivität, ganz gleich über welchen Mobilfunkstandard, ob per GPRS und LTE oder über die neueren Niedrigenergievernetzungsstandards LTE-M und Narrowband-IoT läuft. Sie ist bestens vorbereitet auf Anwendungen von Massive-IoT. Zu den weiteren Stärken von Kite zählt nicht nur der eigene Funktionsumfang, sondern insbesondere auch die Offenheit mit API-Schnittstellen zu wichtigen Cloud-Services wie Cumulocity IoT, AWS und Microsoft Azure.

Cyber Security – auf der Hannover Messe 2022

Mit Sicherheit vernetzt

Als Telekommunikationsunternehmen mit unmittelbarer Kundennähe und hoher Beratungskompetenz kennt Telefónica selbstverständlich auch die neuen Herausforderungen in Sachen Sicherheit, wenn ehemals unabhängig und unvernetzt arbeitende Maschinen miteinander verbunden und sogar per Internet weltweit zugreifbar gemacht werden. Deshalb hat Telefónica mit Alias Robotics, Spezialist für Cyber-Sicherheit von Robotern, im Innovation-Hub Wayra in München ein Innovationslabor eröffnet. Mit der Kompetenz von o2 Telefónica für die sichere Vernetzung und der Spezialisierung von Alias Robotics auf die Absicherung von Robotern bekommt das Thema Sicherheit auch im industriellen Umfeld einen bedeutenden Schub.

Things Ready – auf der Hannover Messe 2022

Damit die Dinge ins IoT kommen

Wie Dinge ins Internet der Dinge gebracht werden können, die zunächst keine Vernetzungsfunktionalität besitzen, zeigt Telefónica mit „Things Ready“. Mit Things Ready schafft Telefónica die Möglichkeit, eine Vielzahl von Geräten und Anlagen mit Informationssystemen zu verbinden, von Kühlschränken bis zu Industrieanlagen. Telefónica unterstützt Geschäftskunden bei der Auswahl der passenden Modems, Router und Gateways bis hin zur Entwicklung von individuellen Lösungen. Things Ready richtet sich an Unternehmen, die ihre Geräte und Anlagen vernetzen und Geschäftsprozesse digitalisieren möchten, und an Systemintegratoren, die Lösungen für Überwachungs- und Prozessautomatisierung entwickeln. Zusätzlich zeigt auf dem Messestand von Telefónica Technologiepartner RoundSolutions seine Lösung IO-Gate, die die wichtigsten Schnittstellen mitbringt, um IIoT-Projekte nach vorne zu bringen.

Business Innovation – auf der Hannover Messe 2022

Innovationen durch Kooperation.

Ebenfalls auf dem Messestand von Telefónica vertreten ist Unmanned Life, eine Lösung, die auch im Wayra Techlab vermittelt zwischen den Telefónica Geschäftseinheiten und Start-ups aus Bereichen wie Internet of Things (IoT), Data Analytics, Cyber Security und Artificial Intelligence (AI). Außerdem bietet die Innovationseinheit mit ihrem einzigartigen 5G Tech Lab eine herausragende Möglichkeit für Unternehmen, ihre eigenen 5G-Anwendungen zu entwickeln und zu testen.

Nicht zuletzt informiert Telefónica über seinen IoT-Marktplatz und über Lösungen aus dem Wayra-Kosmos. Dort finden sich auch weitere spannende Lösungen wie Insider Navigation und Oculavis (Remote Video Support).

Besuchen Sie O2 Telefónica auf der Hannover Messe vom 30.05. bis 02.06.2022, Halle 8 Stand D 07

Alle beschriebenen Use Cases werden von O2 Telefónica Deutschland auf der Hannover Messe in der Praxis und anhand von realen Projekten vorgestellt. In Halle 8 zeigt nicht nur O2 Telefónica selbst, sondern auch Technologiepartner wie der Netzwerkausrüster Ericsson Lösungen und praktische Anwendungen für Unternehmen.