Fakten und Lösungen für eine hochemotionale Energiedebatte

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Fakten und Lösungen für eine hochemotionale Energiedebatte

Selten wurde so kontrovers über unsere Energieversorgung diskutiert wie in dieser Zeit: Es geht um den Schutz des Weltklimas, damit auch zukünftige Generationen auf unserer Erde gut leben können. Gleichzeitig muss unsere Energieversorgung bezahlbar bleiben. Damit das gelingen kann, brauchen wir neue technische Lösungen, die intelligent und nachhaltig unsere Lebensqualität sichern. o2 Business zeigt auf der E-world, wie Unternehmen entlang der gesamten Energiewandlungskette von smarten Vernetzungslösungen profitieren und so die Energiewende wirtschaftlich gestalten können.

Die Energiebranche trägt bereits einen großen Teil dazu bei, den CO2-Ausstoß in Deutschland zu reduzieren. Gerade erst hat die Denkfabrik Agora Energiewende veröffentlicht, dass im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte des deutschen Stromverbrauchs von erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne gedeckt wurden. Doch bis zur Klimaneutralität muss weiterhin Großes geleistet werden: Nicht nur die Energieerzeugung muss weg von fossilen Brennstoffen hin zu Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Auch die Energieeffizienz muss in allen Bereichen gesteigert werden.

Deshalb wird die E-world als Leitmesse der Energiewirtschaft zu einem besonders spannenden und wegweisenden Branchentreffpunkt der europäischen Energiewirtschaft. Hier wird es in diesem Jahr um die Energiewende, um Dekarbonisierung, intelligente Netze, Effizienz und neue Geschäftsmodelle gehen. Viele Entwicklungen basieren dabei auf der smarten Vernetzung von Geräten und Anlagen, von Betreibern und Anbietern, von Erzeugern und Verbrauchern. o2 Business hat sich als verlässlicher Partner der Energiewirtschaft etabliert und vernetzt viele intelligente Steuerungs- und Smart-Metering-Lösungen. So lädt o2 Business zur E-world ein und zeigt, wie in der Energiewirtschaft zuverlässig vernetzt wird und Herausforderungen sicher gelöst werden können.

Auf der E-world zeigen wir Möglichkeiten von 5G Slicing für die Energiewirtschaft.

Intelligenz und Zuverlässigkeit für die kritische Infrastruktur

Dazu gehört ein Proof of Concept von 5G-Campusnetzen für die Energiebranche, den o2 Business auf der E-world vorstellt: Je nach Einsatzszenario werden Campusnetze eher als räumlich überschaubares Mobilfunkangebot verstanden, mit dem Unternehmen ihr Betriebsgelände zuverlässig und hochleistungsfähig vernetzen können. Doch o2 Business bietet mit 5G-Slicing eine neue Möglichkeit für die Energiewirtschaft: Mit dieser wegweisenden Technologie kann ein virtuelles 5G-Netzwerk präzise auf die Bedürfnisse der Energiebranche zugeschnitten werden. Es kann theoretisch bis hin zur vollständigen räumlichen Verfügbarkeit des 5G-Mobilfunknetzes von o2 Business ausgedehnt werden und ermöglicht Integration von Smart Grids, intelligenter Energieverwaltung und Vernetzung von IoT-Geräten mit reservierter Bandbreite und kurzen Latenzen. So können Energieversorger und Stromnetzbetreiber ihre Ressourcen gezielt und in Echtzeit steuern und so die Zuverlässigkeit ihrer Netze sicherstellen. Diese Zuverlässigkeit und Sicherheit sind von herausragender Bedeutung für unsere Stromversorgung als kritische Infrastruktur.

Satellitenkommunikation als Ergänzung und Fallback-Lösung

O2 Telefónica und Skylo mit satellitengestützter IoT-Telekommunikation

Dafür präsentiert o2 Business auf der E-world auch seine Lösung, die Vernetzung jenseits des Mobilfunknetzes ermöglicht: o2 Business erweitert seine Netzverfügbarkeit per Satellitenkommunikation – nicht nur, um bislang weiße Flecken zu versorgen, sondern auch als Fallback-Lösung für Mobilfunk.

Wie Unternehmen derartige Angebote und Lösungen möglichst einfach nutzen können, zeigt o2 Business mit seiner preisgekrönten IoT-Plattform Kite: Hier können nicht nur die Kommunikation über effiziente Vernetzungstechnologien wie NB-IoT und LTE-M sowie 4G und 5G integriert werden. o2 Business Kunden führt unter dem Namen „IoT Data Ready“ die Effizienz auch bei der technischen Umsetzung fort. „IoT Data Ready“ vereinfacht und verbessert die Verarbeitung von Daten, die von energieeffizienten NB-IoT-Geräten generiert werden und fungiert als Brücke zu klassischen IT-Systemen. Das neue Feature der Kite-Plattform ermöglicht eine stromsparende Schnittstelle zum Austausch von Daten mit anderen Geräten. Auf der E-world erklärt o2 Business, wie die Kite-Plattform den reibungslosen Datentransport sicherstellt.

Praktische Anwendungsbeispiele

Neben den technologischen Lösungen zeigt o2 Business auf der E-world auch konkret umgesetzte Anwendungen, beispielsweise die smarte Anbindung von Wasserzählern per NB-IoT und die intelligente Heizungssteuerung E.ON One.

Besuchen Sie o2 Business auf der E-world. Sie finden o2 Business auf dem Essener Messegelände in der Halle Galeria am Stand GA-31. Entdecken Sie, wie Sie Ihr Unternehmen für die Zukunft sicher gestalten können.

Lückenschluss per Satelliten-IoT

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Lückenschluss per Satelliten-IoT

Das Internet der Dinge (IoT) liefert die Werkzeuge, mit denen Unternehmen Teile ihrer Prozesse oder ganze Wertschöpfungsketten digitalisieren können. Ganz gleich, ob es sich um die Fernverwaltung von Ressourcen oder die Erfassung von Daten für datengestützte Entscheidungen handelt, die Erwartung ist eine lückenlose globale Abdeckung und Servicequalität, die keine Beeinträchtigung des laufenden Betriebs oder Umsatzeinbußen zur Folge hat. Logistik- und Verkehrsnetze, Landwirtschaft, maritime Industrie und kritische Infrastrukturen sind nur einige Bereiche, in denen eine solche nahtlose und zuverlässige Netzverfügbarkeit und Mobilität besonders gefragt sind. Die Satellitenkommunikation direkt mit IoT-Geräten bietet eine kostengünstige Möglichkeit, Lücken in Regionen zu schließen, in denen bisher keine Mobilfunkabdeckung verfügbar war. Auf diese Weise können Unternehmen aus der Ferne auf ihre Geräte zugreifen, egal wo sie sich befinden. Kunden von O2 Business werden bald in der Lage sein, solche Dienste für ihre IoT-Anforderungen zu nutzen.

Satelliten IoT ermöglicht eine flächendeckende Vernetzung der Landwirtschaft

Konnektivität ist überall gefragt. Auch auf dem Land. Die moderne Landwirtschaft setzt auf Vernetzung für die vorausschauende Wartung von Landmaschinen, für die pflanzenindividuelle Versorgung mit Nährstoffen und die punktgenaue Bekämpfung von Schadorganismen oder von Auswirkungen des Klimawandels.

Für diese Anwendungen sind vernetzte Sensoren erforderlich, deren Daten beispielsweise über Cloudservices ausgewertet werden und zu einer effizienteren Landwirtschaft beitragen können. Zusätzlich haben auf dem Land dieselben Themen eine große Bedeutung wie in den Ballungszentren: Logistik soll heute möglichst überall nachvollziehbar und transparent laufen – Online-Tracking gehört schon zur Selbstverständlichkeit.

Aufbruch in das Zeitalter der universellen hybriden Konnektivität

Vernetzung und Konnektivität sind in allen Bereichen zum Motor für Innovation und Fortschritt geworden. Das gilt für alle Wirtschaftsbereiche und in der Fläche aller Regionen. Doch mit klassischen Mobilfunkantennen lässt sich eine solche Vernetzung kaum bewerkstelligen. Sie stößt an ihre Grenzen – und wird deshalb besser über andere Wege gelöst, und zwar per Satellit. Die 3GPP-Normierungsorganisation hat den 5G-Mobilfunkstandard auf die „Direct-to-Device“-Kommunikation mit Satelliten erweitert, sodass kostengünstige und stromsparende NarrowBand IoT (NB-IoT)-Lösungen sowohl über terrestrische als auch über nicht-terrestrische Netze laufen können.

O2 Telefónica und Skylo mit satellitengestützter IoT-Telekommunikation

O2 Telefónica mit seiner Kernmarke O2 Business hat genau dafür jetzt einen Kooperationsvertrag mit Skylo, einem führenden Anbieter von satellitengestützter IoT-Telekommunikation, geschlossen. Mit Skylo können Unternehmen erstmals die hybride Mobilfunk-Satelliten-Konnektivität nutzen, um ihre IoT-Anwendungen mit geringerem Volumenbedarf zu verbinden. Kommerziell erhältliche NB-IoT-Geräte benötigen lediglich eine kompatible Firmware, um die Satellitenkommunikation über das Skylo NB-IoT-Netzwerk zu unterstützen. Skylo stellt Zertifizierungen aus, die die Dienstqualität für alle Nutzer seines Netzwerks gewährleisten. Darüber hinaus wird Kite, die preisgekrönte IoT-Plattform von O2 Telefónica, Kunden die Möglichkeit bieten, ihre hybride Konnektivität über die künstlichen Erdtrabanten nahtlos zu verwalten.

Einen reduzierten Stromverbrauch ermöglicht die Integrated SIM (iSIM).

Zusätzlich zum Satelliten-IoT bietet O2 Business die Möglichkeit, die neuesten Entwicklungen in der SIM-Karten-Evolution zu nutzen, der Integrated SIM (iSIM). Dies bietet NB-IoT-Geräten die Möglichkeit, unterwegs nochmals Energie zu sparen. Der Stromverbrauch sinkt deutlich, da der Betrieb und die Kommunikation mit einer separaten SIM-Karte nicht mehr erforderlich sind.

O2 Telefónica hat darüber hinaus das SIM-Profil für die Kommunikation für geringe Daten optimiert, was den Stromverbrauch im Vergleich zu früheren Generationen bis zu 400 Prozent reduzieren kann. Beides trägt zu einer längeren Batterielebensdauer von IoT-Geräten bei.

Leistungsoptimierung und höhere Nachhaltigkeit

Die iSIM bietet zusätzliche Vorteile, zum Beispiel reduzierte Kosten und geringerer Platzbedarf, da die iSIM direkt in die Hardware des Geräts integriert ist und somit kompakter, nachhaltigere und kosteneffizientere Geräte ermöglicht. Ansonsten verhält sie sich wie klassische SIM-Karten, für die O2 Business im IoT-Einsatz seine Kite Plattform zur Verfügung stellt.
Die hybride NB-IoT-Konnektivität von O2 Telefónica wird im ersten Quartal 2024 eingeführt und durch ein wachsendes Ökosystem von Modulen unterstützt, einige davon mit der iSIM von O2 Telefónica. Eine flächendeckende NB-IoT-Satellitenabdeckung in Nordamerika und Europa wird bereitgestellt, die schrittweise auf andere Kontinente ausgeweitet wird.

Weitere Informatzionen unter: O2 Telefónica dehnt sein IoT-Netzwerk auf Satelliten-Konnektivität aus.

Künstliche Intelligenz braucht das Internet der Dinge – und umgekehrt

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Künstliche Intelligenz braucht das Internet der Dinge – und umgekehrt

Chatbots wie ChatGPT, Bard und Bing Chat führen uns vor Augen, wozu Künstliche Intelligenz (KI) heute bereits in der Lage ist. Das größte ökonomische Potenzial von KI liegt aber in der Anwendung für Maschinen. Hier kann auf der Grundlage zuverlässiger Daten aus dem Internet der Dinge (IoT) die Automatisierung vorangetrieben werden. So können Menschen entlastet werden – und das IoT zu lernt aus der Analyse der Daten die bessere Steuerung von Maschinen.

Vor November 2022 war Künstliche Intelligenz in den Augen der meisten Menschen eine Sache für die Wissenschaft mit Anwendungspotenzial in der Zukunft. Doch dann veröffentlichte OpenAI seinen Textgenerator ChatGPT und führte der breiten Öffentlichkeit erstmals vor, was KI heute schon kann. Um die Fähigkeiten des Chatbots zu erleben und davon zu profitieren, braucht man nicht mehr als einen Browser und einen Internetzugang. Weil ChatGPT Fragen innerhalb kürzester Zeit in einwandfreier Grammatik und meist mit korrektem Inhalt beantwortet und sogar mit Menschen dialogähnlich kommuniziert, löste der Chatbot einen regelrechten KI-Hype aus. Mittlerweile nutzen jeden Monat rund 1,6 Milliarden Besucherinnen und Besucher ChatGPT. Hinzu kommen noch diejenigen, die andere intelligente Chatbots wie Bing Chat, Google Bard oder ChatSonic befragen.

KI im Kundenservice, z.B. mit der virtuellen Assistentin Aura von O2

KI kann mehr als Texte generieren

Textgeneratoren sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was man mit künstlicher Intelligenz machen kann. Gemäß einiger Analysten von Goldman Sach ist das Potenzial von KI enorm: Sie schätzen, dass Anwendungen und Lösungen, die auf künstlicher Intelligenz beruhen, der globalen Arbeitsproduktivität einen sehr großen Schub geben werden. Treffen ihre Prognosen zu, dann lässt KI das Bruttoinlandsprodukt um sieben Prozent wachsen.

Mit KI können Prozesse komplett selbstständig ablaufen und sich dabei selbst steuern. So werden die lernenden Algorithmen zur Grundlage für das autonome Fahren, für automatische und vorausschauende Planung von Wartungsarbeiten oder für viele weitere Lösungen im Bereich Industrie 4.0. Darunter fallen beispielsweise die automatisierte Überwachung von Produktqualität, verbesserte Logistikprozesse, die Optimierung von Kundenbeziehungen über intelligente Empfehlungsalgorithmen und die automatisierte Unterstützung von Geschäftsentscheidungen.

IoT-Vernetzung unterstützt duch KI für eine vorausschauende Wartung (Quelle Schindler)

Daten sind das Futter für KI

Damit KI-Lösungen funktionieren brauchen sie vor allem eines: Daten. Textgeneratoren wie ChatGPT und Co. wurden so gut, weil sie mit umfangreichen Datensätzen trainiert werden. Es handelt sich dabei um Millionen bereits vorhandener Texte und Informationen aus dem Internet.

Anwendungen im industriellen Umfeld können aber nur erfolgreich sein, wenn sie auf aktuelles, für die jeweilige Lösung passendes Datenmaterial zugreifen können – das findet man nicht im Internet, sondern es muss ständig erzeugt werden. Das heißt, KI im industriellen Einsatz braucht eine riesige Menge an Datenquellen, die untereinander und mit der KI-Plattform vernetzt sind. Anwendungen für Künstliche Intelligenz sind hier ohne das Internet der Dinge (IoT) nicht realisierbar.

Genau deshalb vernetzt beispielsweise der Aufzugshersteller Schindler seine Aufzüge und Fahrtreppen mit Hilfe von o2 Telefónica. Die permanent an den Anlagen erhobenen Sensordaten sind das Rohmaterial für Schindlers vorausschauenden Wartungsservice, der auf Künstlicher Intelligenz beruht. Damit stellt der Aufzugshersteller die größtmögliche Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlagen sicher und gewinnt Erkenntnisse für ein effizienteres Gebäudemanagement.

5G-Campus-Netze verbessern Datenfluss

Ein anderes Beispiel für eine leistungsfähige Vernetzung von Sensoren, Aktoren, Geräten, Maschinen und Unternehmensanwendungen als Basis für intelligente Lösungen ist die Factory 56 von Mercedes Benz Cars im schwäbischen Sindelfingen. Sie wurde von o2 Telefónica mit einem 5G-Campus-Netzwerk ausgestattet. In der digitalisierten Produktionshalle sind insgesamt 300 fahrerlose Transportsysteme im Einsatz, die intelligent gesteuert werden. Eine Vielzahl an Sensoren erhebt permanent Daten, die automatisch ausgewertet und zur Verbesserung bestehender Produktionsprozesse genutzt werden; beispielsweise auch für vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) der Anlagen.

Die Vernetzung der Factory 56 endet aber nicht an den Fabrikwänden, sondern bezieht die Wertschöpfungskette ein: die Entwicklung, Lieferanten, Container, Kunden und viele weitere Akteure. Schließlich ermöglicht erst eine solche Komplettvernetzung eine Rundumsicht auf alle Prozesse. Konkret erfolgt das über eine Verknüpfung des privaten Campus-Netzwerken mit dem öffentlichen Mobilfunknetz, damit auch Informationen aus entfernten Installationen in die Datenbasis für die KI-Anwendung einfließen.

Für Bill Corrigan ist die Verabreitung der IoT-Daten durch KI der Schlüssel zum Erfolg

KI und IoT gehören zusammen

KI und IoT sind eng miteinander verbunden. Für McKinsey-Manager Bill Corrigan ist „die Kombination von KI und IoT, die oft als künstliche Intelligenz der Dinge (AIoT) bezeichnet wird, eine mächtige Allianz, die einen Wandel in verschiedenen Branchen bewirkt“. Wie er ausführt, hält er KI nicht nur für eine Komponente des IoT, er hält sie sogar „für einen wesentlichen Treiber, der das IoT zu einer echten Komplettlösung macht“. Für Unternehmen kann es daher nur eine Schlussfolgerung geben: IoT und KI müssen zusammen gedacht werden.

O2 Business ist dafür der richtige Partner – mit Vernetzungskompetenz, leistungsstarken und attraktiven Angeboten für Unternehmen, damit sie das volle Potenzial von IoT und Künstlicher Intelligenz nutzen können.

Welcher Beitrag durch IoT-Konnektivität von o2 Business und Künstlicher Intelligenz in Ihrem Unternehmen möglich wird, können Sie sich auf der SPS 2023, dem Branchentreff für die Automatisierungstechnologie vom 14. bis 16. November 2023 in Nürnberg auf dem Messegelände ansehen. Telefónica Business Solutions zeigt dort, wie Unternehmen durch Vernetzung ihre Digitalisierung vorantreiben können. In Halle 5, Stand 5-245 werden verschiedene Anwendungs- und Lösungsbeispiele gezeigt.

Hier erhalten Sie weitere Informationen und können ein kostenloses Messeticket bekommen sowie einen Gesprächstermin vor Ort buchen.

Energiewende braucht intelligente Vernetzung

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Energiewende braucht intelligente Vernetzung

Die Energiewende braucht intelligente, digitale Stromnetze. Erforderlich dafür sind leistungsstarke Kommunikationslösungen, die Verbrauchsdaten, Steueurungsfunktionen und Updates ermöglichen.

Pressestatement zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende von Robert Habeck

Die Digitalisierung der Stromversorgung ist ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Energiewende. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien, der stärkere Einsatz von Elektroautos im Verkehrsbereich und Wärmepumpen in Gebäuden erfordern eine intelligente Verknüpfung von Stromerzeugung und -verbrauch.

Unser zukünftiges Energiesystem wird wesentlich flexibler und damit auch komplexer werden und dafür brauchen wir Smart-Meter und eine Digitalisierung der Energiewende“, sagte Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende.

Umrüstung der Stromnetze startet spätestens 2025

Das Gesetz, das seit 27. Mai 2023 in Kraft ist, bestimmt unter anderem, dass Messstellenbetreiber die Haushalte, die im Jahr mehr als 6000 Kilowattstunden Strom verbrauchen oder eine Photovoltaikanlage mit mehr als sieben Kilowatt installierter Leistung betreiben, nach und nach mit intelligenten Messsystemen ausstatten. Bis Ende 2025 müssen mindestens 20 Prozent, bis Ende 2028 mindestens 50 Prozent und bis Ende 2030 mindestens 95 Prozent umgestellt sein.

Außerdem verpflichtet das Gesetz die Stromversorger, ab 2025 dynamische Tarife anzubieten, bei denen die Stromkosten flexibel auf Angebot und Nachfrage reagieren. So sollen die Anbieter preisliche Anreize schaffen, damit möglichst viele ihren Verbrauch in Zeiten mit schwacher Nachfrage legen. So würden die Stromnetze resilienter gegenüber einer Überlastung, was vor allem aufgrund der schwankenden Einspeisung regenerativ erzeugten Stroms aus Wind- und Sonnenenergie wichtig ist.

Messstellen müssen Daten sicher übertragen – auch aus dem Keller

Für Stromversorger und Messstellenbetreiber ist es aber mit dem gesetzlich geforderten Einbau der intelligenten Messsysteme bestehend aus elektronischem Zähler und Smart Meter Gateway nicht getan. Sie müssen darüber hinaus für eine sichere und zuverlässige Übertragung der Daten sorgen. Herausfordernd ist dabei vor allem der Standort der Gateways innerhalb der Gebäude: Sie befinden sich häufig in Kellerräumen, die vor allem in älteren Immobilien keine Kommunikationsanbindung haben.

Unsere Global SIM Vivo-o2-Movistar erlaubt den Zugriff auf alle Netze für eine zuverlässige M2M-Kommunikation.

Die schnellste und einfach installierbare Kommunikationslösung ist eine Funkverbindung über ein öffentliches Mobilfunknetz. Weil aber ein Netz eines einzigen Betreibers die flächendeckende Versorgung der funktechnisch schwierigen Inhouse-Standorte kaum leisten kann, empfiehlt sich für Stromnetzbetreiber eine Lösung, die sich auf alle verfügbaren Kommunikationsnetze stützt; so wie das Angebot von o2 Business, die IoT-Lösung mit dem Tarif IoT Connect, der roamingfähigen Global SIM Vivo-o2-Movistar und der Telefónica Kite Plattform.

Die Global SIM Vivo-o2-Movistar wählt sich automatisch in das jeweils beste verfügbare Mobilfunknetz ein und garantiert so immer die bestmögliche Datenverbindung. Mehrkosten entstehen durch das Roaming nicht.

Auch kurzzeitige Datenspitzen, wie sie beispielweise beim Einspielen eines Softwareupdates im Smart Meter Gateway entstehen können, federt die Lösung kostenneutral ab. Dank Datenpooling bedienen sich alle SIM-Karten im Tarif IoT Connect aus einem gemeinsamen Datenkontigent, das sich aus den monatlichen Inklusivvolumen aller freigeschalteten Karten speist.

Einige Beispielseiten der O2 Telefónica Kite Plattform (Klicken für größere Ansicht)

Verwaltung von zigtausenden Kommunikationsanschlüssen

Zu einer weiteren Herausforderung für Messstellenbetreiber und Stromversorger können Roll-out und Verwaltung der SIM-Karten werden. Ihre Anzahl kann bei den jeweiligen Unternehmen schnell in die Zehntausende gehen. Ohne eine einfache automatisierte SIM-Karten- und Vertragsmanagementlösung wie die Telefónica Kite Plattform ist das nicht zu schaffen. Mit ihr behalten die Anbieter den Überblick über alle aktiven Kommunikationsstellen, sie erlaubt die Freischaltung neuer digitaler Messstellen und erkennt, falls ein Smart Meter Gateway ein außergewöhnliches Kommunikationsverhalten zeigt.

Bleibt als letztes die Aufgabe, alle Smart Meter mit einer SIM-Karte auszustatten. Auch hierbei bietet o2 Telefónica mit seiner Kernmarke o2 Business Unterstützung an. Der Telekommunikationsanbieter arbeitet direkt mit den Herstellern der Smart Meter Gateways zusammen. So können diese die Global SIM Vivo-o-Movistar schon im Produktionsprozess einbauen und in Folge das Gerät gebrauchsfertig und mit allen notwendigen Daten versehen ausliefern.

So können die Stromnetze intelligent werden, von der Stromeinspeisung bis hin zum Stromverbrauch. o2 Business bietet so die Grundlage für die Steuerung der Stromnetze, für den Ausgleich von Angebot und Nachfrage – damit die Energiewende hin zu regenerativen Energiequellen wie Sonne und Wind gelingen kann.

Wie das ganz praktisch aussehen kann und wie auch Ihr Unternehmen von IoT-Konnektivität von o2 Business profitieren kann, können Sie sich auf der SPS 2023, dem Branchentreff für die Automatisierungstechnologie vom 14. bis 16. November 2023 in Nürnberg auf dem Messegelände ansehen. Telefónica Business Solutions zeigt dort, wie Unternehmen durch Vernetzung ihre Digitalisierung vorantreiben können. In Halle 5, Stand 5-245 werden verschiedene Anwendungs- und Lösungsbeispiele gezeigt.

Hier erhalten Sie weitere Informationen und können ein kostenloses Messeticket bekommen sowie einen Gesprächstermin vor Ort buchen.

Smart Building: Vernetzung und Analyse für mehr Nachhaltigkeit

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Smart Building: Vernetzung und Analyse für mehr Nachhaltigkeit

Gebäude verbrauchen rund 36 Prozent des gesamten Energiebedarfs von Deutschland. Hier liegt ein großes Potenzial, klimaschädliche Emissionen und Kosten zu verringern. Smart Buildings bieten dank Vernetzung und cleverer Analyse intelligente Möglichkeiten, sie ökologisch und ökonomisch besser zu betreiben, ohne dabei den Komfort zu senken. O2 Telefónica und SAS Institute als Technologiepartner werden in gemeinsamen Projekten ihre Kompetenzen zusammenbringen, um hier signifikante Fortschritte zu erreichen.

Die Büronutzung hat sich durch die Coronapandemie nachhaltig geändert. Nutzten 2019 nur 12,8 Prozent der Erwerbstätigen die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, sind es nach der Pandemie 24,2 Prozent. Das hat das Statistische Bundesamt gerade erst veröffentlicht. Die Zahl der ungenutzten Schreibtische liegt wahrscheinlich weit höher, als diese Zahlen erwarten lassen. Die Unternehmensberatung combine Consulting hat in den vergangenen zehn Jahren an rund 17.000 Arbeitsplätzen die Büropräsenz real ermittelt, mit überraschender Leere: Selbst lange vor der Pandemie, im Jahr 2014, lag die Arbeitsplatzauslastung knapp unter 60 Prozent, in diesem Jahr liegt sie bei nur 41,1 Prozent.

Für Unternehmen bedeutet das unnötig hohe Kosten für nicht genutzte Flächen. Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten können sie diese Möglichkeit kaum ungenutzt lassen, Kosten zu senken. Außerdem können sie so auch ihren CO2-Fußabdruck verkleinern. Der Haken: Viele Unternehmen wissen nicht genau, wie intensiv ihre Gebäude genutzt werden – und noch weniger können sie vorhersagen, wann wie viele Schreibtische leer bleiben.

Nutzungsstatistiken des Empathic Building von Haltian

Moderne digitale Zwillinge und Sensoren

Mit der Verbreitung von hybridem Arbeiten Homeoffice/Büro haben sich digitale Zwillinge für Arbeitsplätze etabliert. Smart-Building-Technologien ermöglichen es, die Nutzung von Gebäuden digital zu erfassen und Haustechnik entsprechend zu steuern. Haltian, Partner von O2 Business, stellt eine Lösung zur Verfügung, die das Unternehmen selbst als „Empathic Building“ bezeichnet: Vernetzte IoT-Sensoren erfassen Belegung von Räumen und Arbeitsplätzen, messen die Luftqualität, und eine einfach zu bedienende Software mit Webinterface führt die Daten zusammen, sodass das digitale Abbild (Stichwort: Digitaler Zwilling) als Grundlage für die Gebäudesteuerung, die Reinigungsplanung oder auch für den Entwurf zukünftiger Unternehmensräume genutzt werden können.

Energieeinsparung durch die SAS Software am Beispiel des Sinclair Hotels

Eine Hürde, Nutzungsdaten in Echtzeit zu erfassen, mit historischen und externen Daten zu kombinieren, um Vorhersagen daraus abzuleiten, kann der Datenschutz sein. „Für die Gebäudenutzung braucht man aber nicht unbedingt Daten, die man auf einzelne Personen beziehen kann“, sagt Patrick Pongratz, Enterprise Sales Director, Commercial & Public Germany bei SAS Institute GmbH. SAS ist ein weltweit führender Anbieter von Künstlicher Intelligenz (KI) und Analytics-Software, die auch als spezifische Lösungen für verschiedenste Branchen verfügbar sind. SAS macht aus Daten belastbare Informationen und sorgt dafür, dass sie im richtigen Moment bereitstehen. Damit können Unternehmen schneller sichere Entscheidungen treffen. So verschafft SAS seinen Kunden seit 1976 „The Power to Know“. „Wir verwenden in vielen Fällen einfach Metadaten, beispielsweise von WLAN oder Luftqualität, und analysieren den Datenstrom, um festzustellen, ob und wo Gebäudebereiche genutzt werden.“

Der Vorteil: Es werden keine personenbezogenen Daten erfasst. Und mit den Echtzeit-Methoden von SAS brauchen die Daten auch nicht gespeichert zu werden. Trotzdem lässt sich damit die Gebäudetechnik intelligent steuern. Und aus den Steuerungsdaten, kombiniert mit Wetter- und Kalenderinformationen, lassen sich Vorhersagen ableiten, an welchen Tagen zu welchen Uhrzeiten welche Räume geheizt oder klimatisiert werden sollen.

Echtzeitanalyse im Datenstrom

„Wir haben mehr als 200 Technologien, die wir zur Datenanalyse anwenden. Und unsere Lösungen können über Schnittstellen direkt auf Anwendungen zugreifen, dass wir die Daten quasi im Fluss analysieren können. Dabei können wir eine Million Datensätze pro Millisekunde verarbeiten“, erklärt Pongratz. In vielen Bereichen konnte SAS seinen Kunden mit diesen Fähigkeiten bereits helfen, effizienter zu arbeiten. So konnte beispielsweise der Ziegelhersteller Wienerberger dank der umfassenden Datenanalyse seiner Produktion mit Brennen der Ziegelsteine so verbessern, dass er den Energieverbrauch um einen zweistelligen Prozentsatz senken konnte. Oder der bekannte Porzellanhersteller Villeroy & Boch konnte den Anteil an der B-Ware mit kleinen Einschlüssen im Material signifikant reduzieren. „Und bei einem Hotelkunden konnten wir dazu beitragen, dass Zufriedenheit und Loyalität von Gästen stiegen, weil nach unserer Analyse ihre Komforteinstellungen für Temperatur, Licht und auch den Fernsehkanal im Zimmer voreingestellt werden kann“, erzählt Pongratz.

Optimierungsmöglichkeiten ergeben sich viele – wenn man denn an die erforderliche Datenbasis kommt. In vielen Smart Buildings leisten viele Sensoren und Aktoren bereits hilfreiche Dienste. Sie steuern Licht, Heizung, Kühlung, Luftfeuchte und Frischluftzufuhr, bieten die Grundlage für die Reinigungsplanung. „Wir von O2 Telefónica sind Spezialisten für die Vernetzung und damit auch für das Internet der Dinge“, sagt Nicolaos Kalivianakis, Director Business Solutions O2 Telefónica. „Moderne Gebäude nutzen viele digitale Technologien, die wir mit unserer Vernetzungskompetenz zusammenführen können. Dies zur intelligenten Analyse zu nutzen und daraus eine bessere Steuerung der Gebäudetechnik abzuleiten, ist unser gemeinsames Interesse von O2 Telefónica und SAS Institute. Wir engagieren uns beide für mehr Nachhaltigkeit, für den Klimaschutz und für mehr Effizienz. Darin sehen wir einen Auftrag von unseren Kunden und unsere unternehmerische Verantwortung.“

Um Digitalisierung und Nachhaltigkeit für Unternehmen geht es auch auf dem Strategie-Gipfel der Familienunternehmen am 28. und 29. September 2023 in Berlin. Unsere Speaker Nikolaos Kalivianakis und Karsten Pradel (Director B2B Telefónica Deutschland) erläutern dort, wie 5G-Vernetzung und Automatisierung zu wirklich smarten Gebäuden beitragen können.

Mit der Marke O2 Business adressiert Telefónica Deutschland den Geschäftskundenmarkt. O2 Business bietet Geschäftskunden moderne Telekommunikationsdienste zur Mitarbeiter- und Standortvernetzung sowie innovative digitale Produkte und Lösungen in den Bereichen Internet der Dinge (IoT), Cyber-Sicherheit, Cloud und 5G Campus-Netze. Das Unternehmen ist einer der führenden integrierten Telekommunikationsanbieter in Deutschland und gehört mehrheitlich zum spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica S.A. mit Sitz in Madrid. Mit Präsenz in 38 Ländern und einer Kundenbasis von etwa 383 Millionen Anschlüssen gehört die Telefónica Gruppe zu den größten Telekommunikationsanbietern der Welt. O2 Business sieht sich als Geschäftspartner und Wegbereiter für die Digitalisierung in Deutschland: vom Mittelstand bis hin zu weltweit operierenden und vernetzen Unternehmen.

SPS 2023 – Per Insider Navigation im Campusnetz zur besseren Orientierung in komplexen Anlagen

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SPS 2023 – Per Insider Navigation im Campusnetz zur besseren Orientierung in komplexen Anlagen

Asset-Management wird schnell zu einer schwierigen Aufgabe: Wo genau befinden sich die Teile und Geräte, die in der Anlagenbuchführung aufgelistet sind? Und wie finden neue Techniker den Weg dorthin, um Wartungsarbeiten durchzuführen? Oder wie lässt sich das Ablesen von nicht vernetzten Geräten in seiner Zuverlässigkeit steigern? Insider Navigation, Partner von Telefónica Business Solutions, bietet dafür eine Lösung, die gerade in einem Campusnetz schnell und leicht erstellt und individuell konfiguriert wird und sich innerhalb kürzester Zeit bezahlt macht. Wie das funktioniert, sehen Sie auf der SPS 2023.

Auf unbekanntem Terrain weiß jede und jeder den Nutzen von Karten-Apps zu schätzen: gewünschtes Ziel eingeben, Routen-Option wählen und „Start“ antippen – schon weist die App den passenden Weg. Doch was draußen in öffentlichem Gelände sehr gut funktioniert, endet schnell, wenn es nach drinnen geht. Dann müssen andere Lösungen her. In einfachen Gebäuden helfen Schilder bei der Orientierung. Aber in verschachtelten Anlagen stoßen die schnell an ihre Grenzen und werden womöglich unübersichtlich groß. Und Verweise auf einzelne Einrichtungen oder Gegenstände lassen sich so nicht schnell auffinden.

AR-Based Indoor Navigation mit Insider Navigation (Quelle Insider Navigation)

„Inventarnummern kennt jeder im Unternehmen. Sie sorgen für die richtige Zuordnung von Gegenständen in der Buchführung. Doch den genauen Ort der Assets wird in der Regel nicht erfasst“, sagt Clemens Kirner, Geschäftsführer von Insider Navigation. Was für die Finance und Controlling vielleicht kein Problem ist, erschwert aber die Arbeit der Teams in Produktion und Instandhaltung. Sie müssen nicht nur wissen, was sich genau wo befindet, sondern auch dokumentieren, wenn sie daran arbeiten. Selbstverständlich liegen diese Informationen irgendwo vor, auf großen Plänen, in technischen Zeichnungen, auf Papier oder digital. Aber mit der täglichen Arbeit haben die meistens nicht viel zu tun. Wer Messwerte oder Zählerstände ablesen muss, braucht keine Konstruktionsunterlagen, sondern die Stelle, an der er oder sie ablesen kann. Dasselbe gilt für Wartungs- und Reparaturarbeiten

Kurzer Return on Investment

„Für die Navigation in Gebäuden gibt es verschiedene Lösungen. Viele sind aber insbesondere bereits vor der Inbetriebnahme sehr aufwändig: Pläne müssen übernommen, Karten erstellt werden, um dann möglichst viele Informationen dort eintragen zu können, mit denen die Mitarbeitenden in Unternehmen dann arbeiten können. Wir von Insider Navigation haben eine einfachere und schnellere Lösung entwickelt“, sagt Kirner. „In unserem System digitalisieren wir Gebäude, Einrichtungen und Produktionsanlagen per Smartphone oder Tablet. Außer einem 2D-Gebäudeplan, sind keine weiteren Informationen notwendig um zu starten. Meistens platzieren wir gemeinsam mit der lokalen Instandhaltung nur alle 25 Meter – nicht auf jedem Asset – Marker ähnlich wie QR-Codes, vermessen diese schnell und in wenigen Tagen kann die Anwendung schon genutzt werden. Selbstverständlich können auch bestehende ERP-Systeme angebunden werden.

Neben Reduktion von ungeplanten Downtimes und dadurch gesteigertem Output in Fabriken sehen wir bei Kunden auch, dass gerade die Einarbeitungszeit von neuen Mitarbeitenden sich um bis zu 70 Prozent reduziert. In Zeiten von immer höherer Mitarbeiterfluktuation ist dies eine große Erleichterung.“ Die Lösung von Insider Navigation kann einfach ergänzt und erweitert werden, sodass damit Reinigungs- oder Wartungsarbeiten dokumentiert oder Messwerte erfasst werden können. „Mit der einfachen und unaufwändigen Installation und Inbetriebnahme kann – je nach Anwendungsfall – der Return on Investment sogar deutlich unter einem halben Jahr liegen“, sagt Kirner.

5G-Campusnetz als zuverlässige Grundlage

Wesentliche Voraussetzung für die Lösung ist selbstverständlich eine zuverlässige Konnektivität. Und für die gibt es gerade in komplexen Produktionsanlagen besondere Herausforderungen: Große Metallgeräte und -einbauten stören die Ausbreitung von Funkwellen. WLAN in großen Einrichtungen und Unternehmen sind oft ausgelastet und anfällig gegenüber Störungen. Die nötige Verlässlichkeit für zuverlässiges Navigieren und Arbeiten lässt sich so nicht erreichen. Ein Mobilfunk-Campusnetz auf dem aktuellen 5G-Standard kann das Problem lösen: 5G ermöglicht mit seinen Frequenzspektren selbst unter baulich schwierigen Bedingungen eine bessere Netzversorgung als anderen Technologien. So lassen sich zwei unterschiedlichen Typen von 5G-Campusnetzen realisieren: ein 5G-Campusnetz innerhalb des öffentlichen Mobilfunknetz, dem eigene Netzbereiche zugeordnet und reserviert werden; diese können dann wie ein eigenes Netz administriert werden. Oder ein 5G-Campusnetz mit dedizierter Hardware inklusive Radiokernnetz und Antennen im eigenen Unternehmen; das ermöglicht die maximale Unabhängigkeit und volle Funktions- und Bandbreite der 5G-Technik.

Wie beides zusammenspielt, 5G-Campusnetz und Insider Navigation, können Sie sich auf der SPS 2023, dem Branchentreff für die Automatisierungstechnologie vom 14. bis 16. November 2023 in Nürnberg auf dem Messegelände sehen. Telefónica Business Solutions zeigt dort, wie Unternehmen durch Vernetzung ihre Digitalisierung vorantreiben können. In Halle 5, Stand 5-245 werden verschiedene Anwendungs- und Lösungsbeispiele gezeigt, auch die Lösung von Insider Navigation.

Hier erhalten Sie weitere Informationen und können ein kostenloses Messeticket bekommen sowie einen Gesprächstermin vor Ort buchen.

Hannover Messe 2023 – Digitalisierung auf der Industriemesse

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Hannover Messe 2023 – Digitalisierung auf der Industriemesse

Die Herausforderungen für die Industrie sind groß. Sie steht im harten internationalen Wettbewerb, will ein Mittel gegen Störungen in globalen Lieferketten finden, muss sich auf die Energiewende einstellen und selbst klimaneutral werden. Und zu alldem fehlen an allen Ecken und Enden Fachkräfte. Die Digitalisierung soll helfen, die Probleme zu lösen. Das wurde auf der Hannover Messe 2023 deutlich.

Digitalisierung und Produktion gehören zusammen, Digitalbranche und Industrie rücken näher zusammen“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg zu Beginn der Hannover Messe 2023. Damit brachte er auf den Punkt, was die Messegesellschaft und Aussteller längst vollzogen haben: Nach dem Aus der Cebit sind die meisten Themen in die Industriemesse integriert. Keine Innovation auf der Hannover Messe kommt ohne IT aus. Moderne Industrie ist ohne Digitalisierung und IT nicht mehr denkbar.

Roboter von Franka Emika mit intelligenter Steuerung

Dafür gibt es ein klares Ziel, wie es Messe-Chef Jochen Köckler in der Abschlusspressekonferenz auf den Punkt brachte: „Die vergangenen fünf Messetage haben gezeigt: Die Technologien für eine wettbewerbsfähige und klimaneutrale Industrieproduktion sind verfügbar – jetzt brauchen wir Tempo und Entschlossenheit in der Umsetzung.

Künstliche Intelligenz und digitale Realitäten

Zu den Technologien, die im Zentrum des Interesses standen, gehörte Künstliche Intelligenz (KI). Kaum ein Unternehmen, das nicht selbst KI einsetzt, um effizienter zu werden, oder Kundenunternehmen intelligente, smarte Lösungen anbietet. So nutzen Roboter wie der von Franka Emika am Stand von O2 Telefónica Edge Computing und Vernetzung, um intelligent direkt mit Menschen sicher zusammenarbeiten zu können.

Augmented Reality Anwendungen von Deloitte auf dem Stannd von O2 Telefónica

Per Augmented und Virtual Reality (AR und VR) konnten Besucher:innen in vielen Hallen digitale Zwillinge erkunden oder Maschinen vor Ort steuern. Am Stand von O2 Telefónica macht es Partner Deloitte möglich, sich mittels einer VR-Brille in einer virtuellen Produktion bewegen. Mit solchen digitalen Lösungen lassen sich Betriebsabläufe digital durchspielen und optimieren, um beispielsweise Effizienz und Nachhaltigkeit zu steigern.

Digitalisierung und Vernetzung für Automatisierung und Flexibilität

Künstliche Intelligenz wird aber auch genutzt, um Bilder und Videos auszuwerten. Das kann die Qualitätssicherung in einer Produktion verbessern oder auch die Sicherheit in Unternehmen erhöhen. So zeigte am Stand von O2 Telefónica das britische Unternehmen Unmanned Life, wie Drohnen automatisiert und intelligent eingesetzt werden können.

Drohnen mit vielfältigen Aufgaben mit der Software von Unmannned life

Die Software-Plattform von Unmanned Life ermöglicht es, ganze Flotten von autonom arbeitenden Robotern zu orchestrieren. Das können, wie auf der Messe gezeigt, Videodrohnen sein, die ungewöhnliche oder gefährliche Vorkommnisse, etwa den Ausbruch eines Brandes, automatisch erkennen und entsprechend Alarm auslösen.

Oder sie erkennen Smartphones in Regionen, in denen aus Schutz vor Werkspionage keine Fotos gemacht werden. Vernetzt wurden Drohne und Software-Plattform per 5G-Netz, das für viele intelligente Technologien in der Produktion als hervorragende Grundlage gilt.

Autonomer Staubsaugerroboter von Nexaro

Per Mobilfunk vernetzt und autonom arbeiten auch die Staubsaugerroboter, die Nexaro entwickelt hat. Sie sind auf die Anforderungen von professionellen Gebäudereinigungsunternehmen ausgerichtet und haben eine entsprechende Zulassung. Mobilfunk von O2 Telefónia nutzen sie, um ihre Arbeit zu dokumentieren, im Einsatz kontrolliert werden zu können und um Software-Updates zu erhalten.

5G schafft neue Möglichkeiten für die Industrie

Deshalb passte O2 Telefónica mit seinem Lösungsangebot für Geschäftskunden sehr gut auf die weltgrößte Industriemesse: Mobilfunk, insbesondere 5G, bietet eine verlässliche und sichere Basis für die Vernetzung von Sensoren und Aktoren, von Maschinen und Anlagen, von ganzen Produktionssystemen und Betrieben. Entsprechend zeigte das Telekommunikationsunternehmen als digitaler Vernetzungspartner, wie Mobilfunk beispielsweise in einem Campusnetz dafür sorgen kann, dass Daten, Steuerungsbefehle und Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Anwendung ankommen.

Das größte indnustriell genutzte p5G Netz bei Prinzhorn

So stellte O2 Telefónica in der 5G-Arena auf dem Messegelände das bislang größte industriell genutzte 5G-Campusnetz bei seinem Kunden Prinzhorn vor.

Am Messestand selbst hatte O2 Telefónica mit Technologiepartner Ericsson ein eigenes 5G-Campusnetz aufgebaut, das komplett am Stand betrieben wurde und über das Unmanned Life seine Demo vernetzte.

O2 Telefónica 5G-Campusnetz über AWS

Als alternative Architektur zeigte O2 Telefónica, wie ein 5G-Campusnetz aussehen kann, wenn es über die Cloud von Amazon über mehrere Standorte eines Unternehmens vernetzt werden kann: Die Installation führte die automatisierte Sortierung von Pokémon-Figuren vor, die per intelligenter Bilderkennung arbeitete und die Vernetzung per 5G realisierte.

Enabl ermöglicht die Remote-Steuerung eines Gabelstablers

Auf großes Interesse stieß auch die Fernsteuerung eines Gabelstaplers in München: Das junge Unternehmen enabl hat dafür eine Lösung entwickelt, die per 5G die Videostreams und Bedienungsbefehle zwischen dem Steuerungs-Cockpit auf der Hannover Messe und dem Fahrzeug an der Technischen Universität München übertrug.

Insgesamt war Hannover Messe 2023 wieder ein Publikumsmagnet, auch wenn sie nach der Pandemie noch nicht wieder zu alter Größe gewachsen ist. Gut 130.000 Besucher:innen informierten sich bei den rund 4000 ausstellenden Firmen. „In den Hallen der Hannover Messe herrscht Aufbruchsstimmung“, konstatierte Messechef Köckler zufrieden. „Die hohen Erwartungen der ausstellenden Unternehmen und Besucher*innen wurden übertroffen.“

Wir haben auf der Hannover Messe Videos mit Interviews, Statements und Eindrücken erstellt. Vorgestellt werden unter anderem unsere neue Business Solutions Unit und unser umfangreiches IoT-Portfolio. Mit unseren Use Cases haben wir gezeigt, wie Unternehmen von unseren Lösungen profitieren können. Erfahren Sie mehr über den Mehrwert, den wir als O2 Telefónica bieten, um Ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.

Hannover Messe 2023 – Hier erleben Sie Innovationen für die Industrie

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Hannover Messe 2023 – Hier erleben Sie Innovationen für die Industrie

Messen sind die praktische Erlebniswelt für Innovationen. Das gilt auch für die Hannover Messe. Virtuelle Welten, digitale Zwillinge, das Metaverse, erweiterte Realitäten, interaktive Informationsangebote – sie eröffnen Industrieunternehmen neue Potenziale für mehr Effizienz, intelligentere Zusammenarbeit und ergänzende oder disruptive Geschäftsmodelle. O2 Telefónica zeigt an seinem Stand in Halle 8, Standnummer D07, wie solche Innovationen funktionieren und wie Sie davon profitieren können – und ausprobieren können Sie sie auch.

Die Hannover Messe ist die Weltleitmesse der Industrie (Quelle Hannover Messe)

Industrial Transformation starts here“ schreibt die Messegesellschaft auf ihrer Webseite über die Hannover Messe 2023. Doch wie sieht die digitale Transformation konkret aus? Was bringt sie? Wie lässt sie sich planen?

Eine viel besprochene Möglichkeit, Veränderungen zu simulieren, bieten digitale Zwillinge. Als digitale Abbilder einer Produktion oder einer Logistikkette erlauben sie, alle Prozessschritte durchzugehen, Einflussgröße zu verändern und deren Auswirkungen zu testen. Das macht es nicht nur einfacher, Betriebe zu optimieren, sondern auch deren Transformation durchzuspielen. Notwendige Änderungen lassen sich dann besser planen und der Fortschritt in Effizienz, Geschwindigkeit und Produktivität kann bereits vorher ermittelt werden.

Augmented Reality Anwendungen für die Industrie auf dem Stannd von O2 Telefónica

Wir von O2 Telefónica nutzen digitale Zwillinge zum Beispiel, um unsere Antennenstandorte des Mobilfunknetzes zu planen, zu erweitern und zu optimieren“, sagt Karsten Erlebach, Technology Strategy Manager bei O2 Telefónica.

Ein Technologiepartner erstellt dreidimensionale Modelle von unseren Antennenstandorten. Dafür werden per Drohnen Laserscans angefertigt, die bis zu 100 Antennen erfassen. Die werden dann zu den digitalen Zwillingen zusammengebracht, so dass wir daran sehr präzise beispielsweise die Ergänzung weiterer Antennen planen können.

Auf der Hannover Messe präsentiert O2 Telefónica einen digitalen Zwilling, wie er in vielen Unternehmen erstellt und genutzt werden könnte: Ein Server-Rack, bestückt mit leistungsstarker IT-Hardware, kann am Stand durch eine HoloLens betrachtet werden. Auch die Verkabelung in Decken oder Böden wird als Hologramm sichtbar. Dafür können Standbesucher:innen selbst eine Brille für Augmented Reality (AR), für digital ergänzte Wirklichkeit, aufsetzen und die virtuellen Technikzentrale erkunden, ohne dass diese real am Stand aufgestellt ist. Das Ganze funktioniert dabei nicht nur mit speziellen Brillen, sondern beispielsweise auch mit einer entsprechenden App auf einem Tablet. Auch das kann am Stand von O2 Telefónica ausprobiert werden.

Reif für Industrie, Produktion und Logistik

Wir wollen Anwendungsfälle digitaler Techniken zeigen, die reif sind für den Einsatz in der Industrie, in Produktion und Logistik“, erklärt Erlebach. „Wir wollen das strategische Potenzial aufzeigen, das Unternehmen mit unseren modernen Mobilfunknetzen nutzen können.“ Gerade der Mobilfunkstandard der fünften Generation mit hoher Datengeschwindigkeit, niedriger Reaktionszeit und geringem Energieverbrauchen bietet eine leistungsstarke, zuverlässige und nachhaltige Basis für vernetzte digitale Anwendungen.

Normalerweise arbeitet Erlebach in der Innovation Experience Area, die O2 Telefónica in ihrer Unternehmenszentrale in München aufgebaut hat. Hier können sich Unternehmenskunden in unterschiedlichen Bereichen über digitale Innovationen informieren, zu denen O2 Telefónica mit seinen Netzen und seiner Netzwerkkompetenz Mehrwert für Unternehmenskunden bieten kann. Für die Hannover Messe zieht Erlebach ein paar Tage lang auf das Messegelände der niedersächsische Landeshauptstand, um Interessierten Innovationen auf der Weltleitmesse der Industrie praxisnah zu vermitteln.

Besuchen Sie das Metaverse am Stand von O2 Telefónica

Einstieg ins Metaverse

Zu den innovativen Anwendungen, die O2 Telefónica ebenfalls präsentiert, gehört auch ein Einstieg ins Metaverse. Längst beschäftigen sich Industrieunternehmen mit der virtuellen Welt, der Facebook einst als zunächst stark Verbraucher:innen-orientierte digitale Parallelwelt einen echten Entwicklungsschub verpasst hat. Doch wo Menschen wie du und ich unterwegs sind, können auch Unternehmen ihre Geschäfte betreiben, zusammenarbeiten und neue Angebote schaffen.

O2 Telefonica zeigt diese und andere Innovationen in Kooperation mit Wayra. Am Stand von O2 Telefónica kann man per Oculus Quest, der Brille für virtuelle Realitäten von Facebook, per Tablet oder einfach auch im Video ins Metaverse eintreten, und dort das Innovation Lab in München oder den Wayra Innovation Hub virtuell besuchen. Oder man kann ein Handballspiel wie ein Regisseur aus verschiedenen Kamerapositionen betrachten und den Handel mit digitalen Gütern, mit sogenannten Non-fungible Tokens (NFT), sehen.

Hier bekommen unsere Besucher die Möglichkeit, ein Meet-and-Greet vielleicht mit ihrer Lieblingsband zu erleben, und sie können für ihren Avatar ein T-Shirt bekommen, deren Einzigartigkeit über die Blockchain-Technologie gesichert ist“, sagt Erlebach. „Es geht uns auf der Hannover Messe darum, die Vernetzung von verschiedenen Technologien in ganz praktischen Anwendungsbeispielen zu zeigen. Die digitale Transformation ist nichts Theoretisches, sondern praktische Erfordernis für alle Unternehmen. Und wir von O2 Telefónica wollen ihnen dabei helfen, die notwendige Veränderung, den Innovationsschub zu meistern.

Orientierung in Sachen Technologie und zum Stand

Damit Besucher:innen auf der Hannover Messe sowohl in Sachen Technologie als auch ganz praktisch auf dem Gelände die richtige Orientierung behalten, führt O2 Telefónica am Stand außerdem vor, wie Alltagsgeräte beispielsweise über Smartphones mit Zusatzinformationen angereichert werden – und im konkreten Fall auf der Hannover Messe der Weg zum Stand von O2 Telefónica einfach und sicher gefunden wird. „Solche Marker-based Lösungen lassen sich leicht überall anwenden und können ungemein praktisch mit ihren Zusatzinformationen sein. Das gilt für große Unternehmensgelände ebenso wie in Bürokomplexen oder Logistiklagern“, erklärt Erlebach. „So können Unternehmen Routen oder Gefahrenquellen in Fabriken, Lagerhallen oder Campusgebäuden sicher und illustrativ zu kennzeichnen.

Auch können die Besucher:innen immersive Erlebnisse eines Konzerts aus mehreren Bühnenpositionen, eines Formel 1-Rennens oder anderer Sport-Events interaktiv aus zahlreichen 360-Grad-Kameraparspektiven ausprobieren.

Am besten informieren Sie sich direkt auf der Hannover Messe 2023 über die digitalen Innovationen, bei denen O2 Telefónica Sie unterstützen kann Vereinbaren Sie bereits jetzt einen Termin mit den Expert:innen am Stand von O2 Telefónica in Halle 8, Standnummer D07.
Pola kicau

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Hannover Messe 2023 – 5G-Campusnetz löst WLAN-Problem in Papierfabrik

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Hannover Messe 2023 – 5G-Campusnetz löst WLAN-Problem in Papierfabrik

Es ist eines derzeit größten kommerziell genutzten 5G-Campusnetze in Europa: Bei Hamburger Containerboard im österreichischen Pitten beseitigt ein eigenes 5G-Mobilfunknetz die weißen Flecken der WLAN-Netzabdeckung. Damit ist die Grundlage geschaffen, die digitale Transformation weiter voranzutreiben. Aufgebaut hat das Netz O2 Telefónica.

Prinzhorn Group und O2 Telefónica haben gemeinsam mit Drei Österreich ein 5G-Campusnetz in Pitten errichtet (Quelle Prinzhorn Group)

Die Industrie braucht zuverlässige Netze. Das gilt insbesondere für Produktionsbetriebe. Deshalb haben sich dort die im Office-Bereich längst etablierten Vernetzungstechniken wie WLAN und Bluetooth nur langsam durchgesetzt: Während ein kurzer Verbindungsabbruch im Büro vielleicht den Zugriff auf Daten verlangsamt, kann dies in einem automatisierten Betrieb zur Fehlsteuerung einer Maschine oder gar zu einem Unfall eines automatisiert fahrenden Transporters führen. Derartige Risiken will die Hamburger Containerboard, Hersteller von hochwertigen Wellpappenrohpapieren, nicht eingehen. Deshalb nutzt sie jetzt ein 5G-Campusnetz, das O2 Telefónica für das Unternehmen der österreichischen Prinzhorn-Gruppe Anfang dieses Jahres in Betrieb genommen hat.

In der Papierindustrie arbeiten wir bereits hoch automatisiert. Deshalb brauchen wir ein gutes, verlässliches Netz“, sagt Michael Krumay, technischer Leiter des Werks Pitten der Hamburger Containerboard.

Michael Krumay, technischer Leiter des Werks Pitten der Hamburger Containerboard (Quelle Prinzhorn Group)

Wir möchten unseren Mitarbeitenden die Informationen an dem Ort zur Verfügung stellen, an dem sie sie benötigen, also zum Beispiel vor, neben und in unseren Papiermaschinen, an jedem Punkt unseres Altpapierlagers, in unseren Büros und auch auf unserem Freigelände.

Wifi-Netz reichte nicht

Doch mit einer immer größeren Erweiterung des eigenen Wifi-Netzes gelang Hamburger Containerboard das nicht. „Mit der Zeit kamen immer mehr Access-Points, Router, Repeater und Kabel auf unserem Betriebsgelände dazu. Trotzdem konnten wir keine flächendeckende Versorgung hinbekommen“, erzählt Krumay. Kein Wunder, denn das Betriebsgelände ist knapp elf Hektar groß und zwei riesige stählerne Papiermaschinen von mehr als 100 Meter Länge, jede zwei bis drei Stockwerke hoch, stehen dem entgegen.

Deshalb hat sich das Unternehmen entschieden, ein 5G-Campusnetz auf dem eigenen Gelände aufzubauen, mit eigenem Kernnetz und eigenen Antennen – ein sogenanntes Stand-alone-5G-Netz, das unabhängig vom öffentlichen 5G-Mobilfunknetz betrieben wird.

Die 5G-Mobilfunktechnik wurde gleich auf Anforderungen hin entwickelt, wie sie in der Industrie gestellt werden“, sagt Frank Schmidt-Küntzel, Business Lead für 5G-Campusnetze bei O2 Telefónica. „Hier geht es nicht nur um Bandbreite und Latenz, sondern ganz wesentlich auch um Sicherheit und Zuverlässigkeit. Ist eine Verbindung einmal aufgebaut, dann wird sie auch gehalten. Das unterscheidet 5G von anderen Funktechniken.“ Dass dies im 5G-Campusnetz von Hamburger Containerboard so auch wirklich funktioniert, hat O2 Telefónica in einem sehr ausgiebigen Test überprüft – zur großen Zufriedenheit des Kunden.

Vorteil Campusnetz

Der besondere Vorteil eines Campusnetzes liegt in der Möglichkeit, es genau auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens zuschneiden zu können. Das gilt im Betrieb gerade auch für Priorisierungen von Anwendungen und Servicelevels. Maximale Freiheit ermöglichen dabei Stand-alone-Netze wie bei Hamburger Containerboard. Wird kein ureigenes Stand-alone-Netz aufgebaut, sondern im öffentlichen 5G-Mobilfunknetz durch Slicing ein gesichertes virtuelles Netzwerk geschaffen, gibt es etwas weniger Freiheit in der Anpassung an die Unternehmensanforderungen; dafür braucht kein größerer Aufwand für den Hardwareaufbau des eigenen Netzes betrieben zu werden.

Das Helios Park-Klinikum Leipzig betriebt seit Dezember 2021 das erste private 5G-Standalone-Campusnetz in einem Krankenhaus in Deutschland (Quelle iStockphoto)

„Das Interesse an privaten 5G-Campusnetzen wächst rasant“, sagt Schmidt-Küntzel. „Viele Unternehmen erkunden zurzeit bereits, wofür und wie sie diese neue Art von zuverlässigen und schnellen Netzwerken nutzen können, um ihre digitale Transformation voranzutreiben.“ O2 Telefónica hat beispielsweise bereits für ein Krankenhaus von Helios in Leipzig ein 5G-Campusnetz aufgebaut. Die Dataport, IT-Dienstleister für norddeutsche Bundesländer, nutzt ein 5G-Campusnetz von O2 Telefónica, um mögliche Anwendungsfelder auszuprobieren. An der Technischen Universität München forscht und arbeitet das Institut fml (Fördertechnik, Materialfluss und Logistik) an und mit einem solchen Netz. Und Mercedes-Benz-Cars hat seine „Factory 56“ ein 5G-Campusnetz installiert, das von O2 Telefónica gemeinsam mit dem Netzwerkausrüster Ericsson errichtet wurde. „Die Technik ist reif für den praktischen Einsatz und bietet die zuverlässige Grundlage für neue Produktivitätsfortschritte“, ist Schmidt-Küntzel überzeugt.

Hohe Papiertürme machten eine Netzversorgung über Wifi unmöglich (Quelle Prinzhorn Group)

Digitaler Zwilling des Altpapierlagers

Nach Inbetriebnahme des eigenen 5G-Campusnetzes und der Umstellung vieler Kommunikationsgeräte auf 5G nimmt die Prinzhorn-Gruppe neue Digitalisierungsfelder in Angriff. „Ein wichtiger Anwendungsfall für unser 5G-Campusnetz wird ein digitaler Zwilling unseres Altpapierlagers. Hier türmen sich große Altpapierballen auf, die eine Funknetzversorgung mit unserer alten Lösung unmöglich machten“, erklärt Technikleiter Krumay. „Mit 5G erreichen wir eine optimale Ausleuchtung des Platzes und wollen in Zukunft digital und live am Computerbildschirm sehen, wo sich welches Material befindet und welches Transportfahrzeug unterwegs ist.

Krumay freut sich über derartige neue Möglichkeiten, die das 5G-Campusnetz seinem Unternehmen eröffnet. Mit dem Projektverlauf ist er hochzufrieden. „Uns haben insbesondere Kompetenz und Motivation von O2 Telefónica überzeugt. Das ganze Team ist sehr kunden- und zielorientiert herangegangen. Bis hinauf zum CEO von O2 Telefónica haben wir große Unterstützung für den Aufbau unseres 5G-Campusnetzes erfahren“, lobt er.

Vorstellung des Campusnetz-Projekts in der 5G-Arena auf der Hannover Messe

Auf der Hannover Messe stellen Frank Schmidt-Küntzel von O2 Telefónica und Michael Krumay, Head of Technics am Standort Pitten der Prinzhorn-Gruppe, das 5G Campusnetz-Projekt im Vortrag „Best Practice from One of the Largest Commercial 5G Campus Networks in Industrial Environment“ vor, und zwar am Montag, 17. April 2023, von 13:35 Uhr bis 13:45 Uhr in der 5G-Arena, Halle 14, Stand D06.

Überzeugen Sie sich auf der Hannover Messe 2023, welchen Nutzen 5G-Campusnetze für Ihr Unternehmen möglich machen und vereinbaren Sie bereits jetzt einen Termin mit den Expert:innen am Stand von O2 Telefónica in Halle 8, Standnummer D07. Melden Sie sich gleich hier für ein Informationsgespräch an. Wir senden Ihnen gerne eine für Sie kostenlose Eintrittskarte zur Hannover Messe 2023 zu.

Hannover Messe 2023 – Das eigene 5G Netz bringt Bandbreite, Schnelligkeit und Sicherheit in die Produktion

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Hannover Messe 2023 – Das eigene 5G Netz bringt Bandbreite, Schnelligkeit und Sicherheit in die Produktion

Die Mobilfunktechnik der fünften Generation kann ihre besonderen Fähigkeiten gerade in der industriellen Vernetzung ausspielen. Hier kommt es ganz wesentlich auf zuverlässige Vernetzung an, die unabhängig von anderen parallel betriebenen Funk-Infrastrukturen sicher funktioniert. O2 Telefónica zeigt auf der Hannover Messe, wie Unternehmen mit privaten 5G Campusnetzen Produktion, Logistik und Anlagenüberwachung digitalisieren und dank Vernetzung den maximalen Nutzen daraus ziehen können.

Prinzhorn Group und O2 Telefónica haben gemeinsam mit Drei Österreich ein 5G-Campusnetz in Pitten errichtet (Quelle Prinzhorn Group)

Anfang dieses Jahres hat O2 Telefónica das bislang in Europa größte, kommerziell genutzte 5G Campusnetz in Betrieb genommen: Auf dem knapp elf Hektar großen Betriebsgelände der Hamburger Containerboard, Tochtergesellschaft der österreichischen Prinzhorn-Gruppe, arbeitet ein 5G Campusnetz, das unabhängig von der öffentlich verfügbaren 5G Infrastruktur betrieben wird. Mit rund 90 Antennen und Kernnetzwerk vor Ort hat O2 Telefónica ein 5G Netz für eine Frequenz aufgebaut, die über die Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter Drei Österreich zur Verfügung gestellt und vor Ort ausschließlich von Prinzhorn genutzt wird. Der Papierhersteller löst damit das Problem, dass er zuvor mit keiner anderen Technik eine vollständige Funknetz-Versorgung auf seinem Gelände mit den zwei gut 100 Meter langen und vier bis fünf Stockwerk hohen Maschinen erreichen konnte. Jetzt können die Mitarbeiter überall auf dem Freigelände und in den Gebäuden per 5G Daten austauschen, Betriebsunterlagen für Arbeiten an den Maschinen direkt vor Ort zu Rate ziehen und sogar einen digitalen Zwilling des Altpapier-Lagerplatzes in Echtzeit mit allen gelagerten Materialien und Fahrzeugbewegungen digital erstellen und für die Optimierung von Abläufen nutzen.

Frank Schmidt-Küntzel, Business Owner Campusnetze bei O2 Telefónica

Das Interesse an privaten 5G Campusnetzen wächst rasant“, sagt Frank Schmidt-Küntzel, Business Owner Campusnetze bei O2 Telefónica. „Viele Unternehmen erkunden zurzeit bereits, wofür und wie sie diese neue Art von zuverlässigen und schnellen Netzwerken nutzen können, um ihre digitale Transformation voranzutreiben. Das Projekt bei Prinzhorn halte ich für besonders spannend, weil hier nicht nur erkundet wird, was möglich ist, sondern ganz real im täglichen Produktionsbetrieb mit und in dem Netz gearbeitet wird. Das ist ein sehr anschauliches Beispiel, dass die Technik reif für den praktischen Einsatz ist und die zuverlässige Grundlage für neue Produktivitätsfortschritte bietet.

Vortrag in der 5G-Arena

Auf der Hannover Messe stellen Frank Schmidt-Küntzel von O2 Telefónica und Michael Krumay, Head of Technics der Prinzhorn-Gruppe, das 5G Campusnetz-Projekt im Vortrag „Best Practice from One of the Largest Commercial 5G Campus Networks in Industrial Environment“ vor, und zwar am Montag, 17. April 2023, von 13:35 Uhr bis 13:45 Uhr in der 5G-Arena, Halle 14, Stand D06.

Remote-Steuerung für einen Gabelstapler von enabl Technologies, zu testen auf unserem Stand auf der Hannover Messe (Quelle: enabl Technologies).

Eigenes 5G Netz am Messestand

Am Stand von O2 Telefónica in Halle 8 zeigt der Telekommunikationsanbieter weitere Nutzungsbeispiele von 5G Campusnetzen im industriellen Einsatz. Dafür baut das Unternehmen an seinem Messestand in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkpartner Ericsson ein 5G Campusnetz auf, über das die Qualitäten von 5G vorgeführt und ausprobiert werden können. So zeigt O2 Telefónica ein Anwendungsbeispiel für Remote Operations: Das Start-up enabl Technologies hat mit der TU München (TUM) eine Remote-Steuerung für einen Gabelstapler entwickelt. Am Messestand in Hannover kann von einem Remote-Arbeitsplatz, der mit Monitoren, Lenkrad, Gaspedal und Bremsen ausgestattet wie ein Computerrennspiel aussieht, der Gabelstapler im Testlabor des TUM-Instituts fml (Fördertechnik, Materialfluss und Logistik) in München per 5G Konnektivität gesteuert werden.

Bei der Steuerung eines Gabelstaplers aus der Ferne kommt es ganz wesentlich auf das Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Systems an“, sagt Schmidt-Küntzel. „Grundsätzlich kann eine Remote-Steuerung auch per WLAN funktionieren, aber erst in einem 5G Campusnetz lassen sich Übertragungsbandbreite und Latenz so einstellen, wie sie für den sicheren Betrieb erforderlich ist. Und nur wenn der Mensch, der die Fernsteuerung übernimmt, spürt, dass er sich immer auf die Leistungsfähigkeit und die Qualität des Netzes verlassen kann, arbeitet er schnell und zügig mit dem Stapler. Im anderen Fall würde er deutlich langsamer fahren. Ein 5G Campusnetz kann mit seiner individuellen Anpassung auf die Anwendung einen besonderen Schub für die Produktivität bringen.

Computer Vision im 5G Campusnetz von Telefónica, zu sehen auf unserem Stand auf der Hannover Messe.

Der Stand von O2 Telefónica bietet weitere Neuerungen: Auf dem Mobile World Congress haben Amazon und Telefónica ihre Kooperation zu Cloud und Campusnetzen kommuniziert. Auch in Deutschland können Kunden in Zukunft auf Amazon-Technik basierende 5G-Campusnetze von O2 Telefónica beziehen. Zum Einsatz kommt hier die 5G-Netztechnik von O2 Telefónica auf der Cloud-Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS). In Hannover können Sie die Umsetzung eines Cloud-Campus-Netzwerks sehen, in dem sowohl die Netztechnik als auch die Anwendung auf dem neuen AWS EDGE Cloud System „Snowball“ eingerichtet ist. Das Beispiel, das von dem konzerneigenen Technologiepartner Telefónica Tech realisiert wurde, setzt künstliche Intelligenz (KI) in der kamerabasierten Objekterkennung ein, um Industrieprodukte zu sortieren. „Insbesondere Unternehmen, die ihre Anwendungen über die Cloud effizient verwalten und an verschiedenen Standorten einrichten sowie nutzen möchten, werden die Cloud-Campusnetze zu schätzen wissen“, weiß Schmidt-Küntzel.

Unmanned Life’s AtaS ist in der Lage, Schwärme verschiedener Robotertypen zu steuern und zu koordinieren. Ebenfalls zu sehen auf unserem Stand auf der Hannover Messe.

5G Campusnetz auch integriert in das öffentliche Netz

Ein anderer Anwendungsfall für ein hoch zuverlässiges 5G Campusnetz ist die Orchestrierung von Drohnen. Das britische Unternehmen Unmanned Life hat eine Software entwickelt, mit der Drohnen unterschiedlicher Hersteller einheitlich in einer Software gesteuert und deren Bilder ausgewertet werden können. „Drohnen können viele Aufgaben übernehmen, zum Beispiel die Inspektion von Solaranlagen, aber auch die Inventarisierung von den Funktürmen unserer Mobilfunknetze. Für hohe Effizienz soll das möglichst automatisiert funktionieren. Dafür braucht man dann entsprechende 5G Konnektivität, wie wir von O2 Telefónica sie bieten können“, sagt Schmidt-Küntzel. Je nach Einsatz- und Anwendungsfall kann es hierbei sinnvoll sein, kein vollständig physikalisches 5G Campusnetz aufzubauen, das unabhängig vom öffentlichen 5G Netz arbeitet.

Durch das sogenannte Slicing können innerhalb des öffentlichen 5G Netzwerks auch virtuelle Campusnetze eingerichtet werden, oft sogar ohne dafür eigene Antennen und Kernnetztechnik installieren zu müssen. Das macht es einfacher, ein 5G Campusnetz über große Flächen schneller in Betrieb nehmen zu können, allerdings mit Einschränkungen gegenüber einem physikalischen 5G Campusnetz.

Überzeugen Sie sich vor Ort auf die Hannover Messe 2023, welchen Nutzen 5G Campusnetze für Ihr Unternehmen möglich macht und vereinbaren Sie bereits jetzt einen Termin mit den Expert:innen am Stand von O2 Telefónica in Halle 8, Standnummer D07.

Melden Sie sich gleich hier für ein Informationsgespräch an. Wir senden Ihnen gerne eine für Sie kostenlose Eintrittskarte zur Hannover Messe 2023 zu.